Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
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    3

    Standard neues Motorfundament bauen, aber wie konstruieren

    Habe jetzt ein Fundament aus GFK das raus muß weil zu hoch.
    Das neue soll in Flucht mit der Welle neu konstruiert werden. Bootsrumpf ist Sandwiches-Laminat mit Schaumkern.

    Hat jemand Anleitungen wie so etwas gebaut wird?

    Gruß Rainer

  2. #2
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    304

    Standard

    Frag mal im Boote-Forum. Da lesen auch ein paar Bootsbauer mit. Hier bekommst Du nur die allgemeinen Gefahren bei Verwendung von International Produkten und ganz spezielle Details zu heimtückischen Feuchtemolekülen erläutert.
    Gruß

  3. #3
    avi Gast

    Standard

    haben wir gelacht. man muss sich nur mal gelegentlich die basteltrööts antun....... stell die frage da mal ruhig. wenn die antworten nicht normenkonform sind, wird halt ein wenig nachgeholfen....

  4. #4
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Das ist nicht einfach!

    Ich habe mal so einen ähnlichen Umbau bei einem Motorboot gemacht. Da war der Kern aus PU - Schaum.

    Die Innenschale war in meinem Fall so schwach, dass ich sie großzügig mit dem Kernmaterial entfernt habe. Das verbliebene Füllmatreial an den Rändern des Lochs in der Innenschale habe ich sodann sehr schräg angeschliffen. Glasfaser mag Knicke nicht. Das neue Fundament wurde dann aus AW100 - Sperrholz (PU -Schaum geht auch) als verlohrene Form auf die Aussenschale des Rumpfes geklebt werden.

    Dabei war zu bedenken, dass die Forrm noch überlaminiert werden musste. Wäre das neue Fundament dadurch zu nieder geworden, hätte ich kein Problem gehabt, weil ich mit den Motorlagern hätte ausgleichen können. Wäre es zu hoch geworden, hätte ich ein ein Problem gehabt. Also aufpassen.)

    Die verlohrene Form wurde dann überlaminiert. Das Laminat musste nicht nur die Form selber, sondern auch die Außenschale des Rumpfes und die verbliebene Innenschale großzügig überdecken. Epoxiharz ist sehr zu empfehlen. Das hatte ich aber damals nicht.

    Bedeutsam ist, dass das neue Laminat beste Haftbedingungen sowohl am Außenlaminat des Rumpfes als auch an der Innenschale vorfindet. Es muss nicht nur reichlich Klebefläche vorhanden sein. Alles muss abgeschliffen werden, was nach Kernmaterial, Topcoat usw. aussieht.

    Meine Schilderung beschreibt kurz, wie ich vor mehr als 20 Jahren ein Boot umgebaut habe, welches für einen Außenbordmotor von max 75 PS vorgesehen war. Auf das neue Fundament habe ich dann einen Volvo AQ 170 gebaut, der ca. echte 125 PS geleistet haben dürfte. Das Boot gehört längst einem anderen, fährt aber heute noch.

    Viel Spaß beim Umbau wünscht

    Saga

  5. #5
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    Standard

    Zitat Zitat von rainer.stark Beitrag anzeigen
    Habe jetzt ein Fundament aus GFK das raus muß weil zu hoch.
    Das neue soll in Flucht mit der Welle neu konstruiert werden. Bootsrumpf ist Sandwiches-Laminat mit Schaumkern.

    Hat jemand Anleitungen wie so etwas gebaut wird?

    Gruß Rainer
    Hallo Rainer,

    um welches Boot handelt es sich? Ich habe noch nie gehört, dass der Rumpf aus Sandwichlaminat besteht, Das kenne ich nur vom Deck, aber ich kann mich ja auch irren.

    Der Sockel mus natürlich sehr gut im Rumpf einlaminiert sein, aber die Position ist nicht so sehr kritisch, solange er nicht zu hoch ist, Der Rest kann man mit den verstellbaren Gummilagern (notfalls auf Zwischenlagen) eingestellt werden.

    Ich würde bei so einem Umbau allerdings immer ein schubaufnehmendes Zwischenlager in der Welle vorsehen. Damit kannst du weichere Lager für den Motor verwenden und hast weniger Vibarationen.
    Gruss, Alfred

  6. #6
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    Standard

    Zitat Zitat von sailor0646 Beitrag anzeigen
    Hallo Rainer,

    um welches Boot handelt es sich? Ich habe noch nie gehört, dass der Rumpf aus Sandwichlaminat besteht, Das kenne ich nur vom Deck, aber ich kann mich ja auch irren.
    Der Rumpf meiner alten LM22 besteht auch aus Sandwich-Laminat. Ist nicht so unüblich.
    Besten Gruß,

    Goetz

    Dufour 34 E Performance - aus Freude am Segeln.

  7. #7
    avi Gast

    Standard

    Ergänzung: es kommt ein wenig auf das alter an, ganz früher hat man tatsächlich massiv gebaut, dann wurde überwasser sandwich verbaut. spielt aber für das fundament so direkt nicht die rolle, da ja sowieso innen laminiert wird. an der belastung würde sich für den rumpf nichts ändern.

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von rainer.stark Beitrag anzeigen
    Habe jetzt ein Fundament aus GFK das raus muß weil zu hoch.
    Das neue soll in Flucht mit der Welle neu konstruiert werden. Bootsrumpf ist Sandwiches-Laminat mit Schaumkern.

    Hat jemand Anleitungen wie so etwas gebaut wird?

    Gruß Rainer
    1. prüfem ob das kappen des alten fundaments reicht

    2. wenn nein alltes Fundament raus

    3. gucken ob man auf die innenschale laminieren kann (probeschnitt ins Snadwich)

    4. Klötze aus schwerem Vollholz oder aus Schaum machen die der neuen Fundamenthöhe etc entsprechen. Und um Laminatstärke und 10 mm flacher als das Endfundament

    5. diese Klötze mit Faserspachtel an den Rumpf kleben

    6. auf die Klötze 10mm Flachstahl kleben (10mm ist ok bis ca 40-50PS Motorleistung)

    7 mit ca 5-6mm Laminat (polyesterhrz!) überziehen.

    8. mit Topcoat oder LT-Lack versiegeln

    9. motor draufstellen und im Flachstahl verbolzen

    10 Glücklich sein
    www.haar-bootsmotoren.de

  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von rainer.stark Beitrag anzeigen
    Habe jetzt ein Fundament aus GFK das raus muß weil zu hoch.
    Das neue soll in Flucht mit der Welle neu konstruiert werden. Bootsrumpf ist Sandwiches-Laminat mit Schaumkern.

    Hat jemand Anleitungen wie so etwas gebaut wird?

    Gruß Rainer
    Hi Rainer,

    ich gehe davon aus, dass das bisherige GFK-Fundament ausreichend dimensioniert und der Maschine auch ausreichen Halt gegeben hat.
    Normalerweise ist der Rumpf im Unterwasserbereich (speziell im Kiel-, Antrieb- und Ruderbereich) aus Volllaminat hergestellt.

    Wenn es nur darum geht, das Fundament tiefer zu setzen, würde ich das bisherige so tief wie möglich abflexen, entsprechend deinen Vorstellungen zu kürzen und nach dem Anpassen wieder auflaminieren.

    Die Frage bleibt natürlich, stimmte die Flucht zur Welle bisher nicht?
    besser eine heiße Yacht als eine kalte Wohnung!

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