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  1. #21
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    Zitat Zitat von norskseiling Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für den tollen Link, Ralf! Damit scheint ja alles geklärt zu sein, Holland bis 15m und Frankreich bis 5PS. Vielen Dank auch an alle anderen, die geantwortet haben!
    in Frankreich bis 4,5kW oder 6 PS......Anbei ein paar Vercharterer (nach Region): einfach einmal anrufen und nachfragen!

    http://www.occasionsenmer.com/locati...mis-bateau.php


  2. #22
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    Zitat Zitat von schnappschäkel Beitrag anzeigen
    Meines Wissens ist es tatsächlich so, wie B.B. sagt. Allerdings gilt das nur, wenn der Schwede, Norweger, Finne oder Engländer seinen Hauptwohnsitz für längere Zeit (6 Monate ... oder 12 oder 18) nach Deutschland verlegt.


    Ralf
    das macht dann aber auch Sinn, weil man dann ja der Deutschen Gesetzgebung unterliegt.

    @Esprit: ne, nachdem ich gehoert habe das der Deutsche Zoll jedes Boot kontrolliert das irgentwie so aussieht als ob es aus Finland kommt um auch den letzten Liter Heizoel zu finden der voellig legal in Finnland getankt und dann nicht verbraucht wurde ist mein Vertrauen in rationale Entscheidungen bei Deutschen Behoerden weg, und zwar ganz und gar.

    Ich kann verstehen das man Gesetze nicht an Ausnahmen wie dem Segelsport orientieren kann. Aber ich kann nicht verstehen das man dann nicht in der Lage ist pragmatisch mit Gesetzen umzugehen und statt dessen gesetzestreue Buerger (und fuer einen solchen halte ich mich, ich bemuehe mich zumindest) in unmoegliche Situationen bringt.

    Siehe auch hier:

    http://www.bluewater.de/revierberichte/index.htm

    Revierberichte -> NordOstsee -> Behördenwillkür auch beim Zoll in Deutschland
    Geändert von chandler (10.08.2009 um 11:19 Uhr)

  3. #23
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von schnappschäkel Beitrag anzeigen
    ...
    Belgien ist glaub' ich genauso ... allerdings wollen die jetzt im Binnenbereich zwei Funken auf jedem Boot haben.
    ...
    Der Unfug mit den 2 Funkgeräten, den sich die belgischen Bürokraten ausgedacht hatten, ist zumindest vorläufig nach zahlreichen internationalen Protesten wieder vom Tisch.
    Ob sich aber, wie Esprit glaubt, jeder belgische Polizist mit einem Bierchen von der Kontrolle eines mitzuführenden Funkzeugnisses abhalten läßt, bezweifle ich.
    Der zweite grobe Unfug, den sich ausschließlich unsere belgischen Nachbarn ausgedacht haben, sei nur am Rande erwähnt: Freizeitboote müssen danach neben dem Hauptmotor auch noch einen Notmotor aufweisen, um auf belgischen Binnenwasserstraßen fahren zu dürfen. Das ist kein Scherz!
    Wieweit das kontrolliert wird, weiß ich nicht. Es sind auch Fälle bekannt geworden, wo offenbar belgische Polizisten mit gesundem Menschenverstand das Bugstrahlruder als solchen Notantrieb akzeptiert haben sollen. Aber man weiß ja nie, wem man in die Hände fällt!
    Gruß
    Wepi
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (10.08.2009 um 11:40 Uhr)

  4. #24
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    Standard die Belgier und der Bürokratismus

    ja da habt ihr recht...die Belgier sind auch ganz tolle Bürokraten (sie lieben Papier)...zudem ist das von Region zu Region anders (Wallonien ist nicht Flandern)....In Bezug auf die Sportboote sicher auch.(Habe mir noch nie Gedanken gemacht, da mein Boot nur 6m misst).Die Bestimmung für den Funk gilt nur für Binnen, soweit ich weiss.
    Ich selbst lebe hier und habe aber bisher immer die Erfahrung gemacht, dass man mit Behörden reden kann. Das ist ganz angenehm, wenn man z.B. mal gleich zahlen kann (Steuer oder vergleichbares)

    Da sind die Deutschen unangenehmer und drohen gleich mit Vollzug und Pfändung etc..

    Hier gibt es mehr Info für Wassersport - Touristen in Bezug auf Frankreich und Belgien:

    http://www1.adac.de/images/Belgien_tcm8-227107.pdf

    http://www1.adac.de/images/Frankreic..._tcm8-1122.pdf


    Die ADAC Infos sind da ganz gut gemacht.
    Viel Spass im Urlaub!!

  5. #25
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    Zitat Zitat von chandler Beitrag anzeigen
    das macht dann aber auch Sinn, weil man dann ja der Deutschen Gesetzgebung unterliegt.

    @Esprit: ne, nachdem ich gehoert habe das der Deutsche Zoll jedes Boot kontrolliert das irgentwie so aussieht als ob es aus Finland kommt um auch den letzten Liter Heizoel zu finden der voellig legal in Finnland getankt und dann nicht verbraucht wurde ist mein Vertrauen in rationale Entscheidungen bei Deutschen Behoerden weg, und zwar ganz und gar.



    Siehe auch hier:

    http://www.bluewater.de/revierberichte/index.htm

    Revierberichte -> NordOstsee -> Behördenwillkür auch beim Zoll in Deutschland
    sowas ist natürlich nicht schön!

    Ich hatte aber bisher nur freundliche Leute auf der Ostsee kennengelernt. Nur ein Segler hat mich mal angebrüllt, weil ich ihn nicht gesehen hatte und ihm etwas die "Vorfahrt" genommen habe (die Ostsee ist ja soooo klein, dass man nicht ausweichen kann und lieber auf sein RECHT beharrt )...Aber das gibts überall..

  6. #26
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    Zitat Zitat von schnappschäkel Beitrag anzeigen
    Meines Wissens ist es tatsächlich so, wie B.B. sagt. Allerdings gilt das nur, wenn der Schwede, Norweger, Finne oder Engländer seinen Hauptwohnsitz für längere Zeit (6 Monate ... oder 12 oder 18) nach Deutschland verlegt.

    Aber manche Länder verlangen tatsächlich einen amtlichen Schein auch für Ausländer. Deswegen kann man sich beim englischen RYA z.B. als Inhaber des RYA-Dayskipper ein sog. ICC (International Ceritficate of Competence) ausstellen lassen.

    Ganz gut zusammengefasst hat das der DMYV hier:
    http://www.dmyv.de/index.php?id=255
    Da steht, welche Papiere in welchem Land verlangt werden.

    Für NL gilt Scheinpflicht wenn Boot länger als 15m oder schneller als 20 km/h unter Motor.

    Belgien ist glaub' ich genauso ... allerdings wollen die jetzt im Binnenbereich zwei Funken auf jedem Boot haben.

    In Frankreich gelten z.B. für Deutsche mit WOHNSITZ in Deutschland die deutschen Bestimmungen ... für Norweger oder Deutsche mit Wohnsitz in Norwegen vermutlich die norwegischen.

    Anscheinend ist bei den Führerscheinbestimmungen und den internationalen Abkommen immer der Wohnsitz entscheidend ... genau wissen das nur die Bürokraten.

    Gruß
    Ralf

    Ich halte die Aussage des DMYV, dass in F für Deutsche mit Wohnsitz ebenda die Deutsche SpoboFührerscheinverordnung gelte für Unsinn. Möglicherweise wird ein Deutsche Führerschein anstelle eines möglicherweise erforderlichen französischen Scheins anerkannt, aber die Deutsche VO gilt in F definitiv nicht.

  7. #27
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    Holland scheint ja nun geklärt. Obwohl mir nach jahrelangem Chartern einige der hier gemachten Behauptungen (Versicherungsverlust und so) nicht nur völlig unbekannt waren sondern auch ziemlich abenteuerlich klangen.
    Frankreich:
    1. Leihboote werden bezgl. der Motorisierung wie folgt angeboten: Bis einschl. 9,9 PS sans permis, darüber avec permis. Meiner bescheidenen Sprachkenntnis nach heißt sans ohne und avec mit, permis heißt Erlaubnis und wird umgangssprachlich auch für Führerschein benutzt - welcher auch immer. Für schwächere Motoren habe ich noch nie was von avec permis gehört.
    2. Für stärker motorisierte Boote (egal ob ohne oder mit Segel) hat meine gesamte Verwandschaft (französische wohlgemerkt) verschiedene Scheine machen müssen, die mich doch arg an meine deutschen erinnert haben. Heißen zwar natürlich anders, aber die Prüfungsinhalte etc. waren die gleichen. Und das wird von der Capitainerie (heißt manchmal auch Hafenmeister, ist aber in F mit viel weitreichenderen und offizielleren Befugnissen ausgestattet) auch kontrolliert. Meine Scheine werden da völlig problemlos akzeptiert. Aber ich habe sie ja - weiß also nicht aus praktischer Erfahrung, wie es ohne ist.
    3. An der Cote gibt's mittlerweile eine ganze Reihe von deutschsprachigen und sogar deutschen Vercharterern. Die sollte man googeln und fragen.
    4. Wenn Dir ein Vercharterer ein Böötchen gibt, wird genau der Dir auch ne Versicherung verkaufen. Die sollte dann (im Zusammenhang eben mit den Charterbedingungen) berücksichtigen, ob und ggf. welcher "Befähigungsnachweis" nötig ist. Wenn in den Charterbedingungen kein FS gefordert ist, wird's die versicherung auch nicht tun.
    Gruß
    B.B.

  8. #28
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    Standard Führerscheine in Frankreich

    Zitat Zitat von cat rig Beitrag anzeigen
    Ich halte die Aussage des DMYV, dass in F für Deutsche mit Wohnsitz ebenda die Deutsche SpoboFührerscheinverordnung gelte für Unsinn. Möglicherweise wird ein Deutsche Führerschein anstelle eines möglicherweise erforderlichen französischen Scheins anerkannt, aber die Deutsche VO gilt in F definitiv nicht.
    Wenn es denn so ist, dass bei Ausländern ein Führerschein des jeweiligen Heimatlandes anerkannt wird, dann gilt in Frankreich für Deutsche selbstverständlich die deutsche Verordnung. Welche Verordnung soll denn sonst gelten?

    Die französischen Vorschriften werden kaum für alle denkbaren Fälle von Ausländern haarklein regeln, wie der jeweilige Führerschein beschaffen zu sein hat. Ein Hinweis auf das jeweilige nationale Recht des Herkunftlandes reicht.
    "delicious" ist eine Jeanneau Sun 2000. Innen spartanisch. Außen mit viel Segelspaß....

  9. #29
    avi Gast

    Standard

    genauso, wie hier in D die scheine (oder auch führerscheinfreiheit) des jeweiligen heimatlandes anerkannt werden, ist es für deutsche im ausland genauso.
    allerdings nur für eine begrenzte zeit: durchfahrt, urlaub etc.

  10. #30
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    Das Märchen SKS Schein und Versicherung hält sich wacker obwohl ich mal den Richter sehen will der gegen den Charterkunden entscheidet und die Versicherung von der Pflicht zur Leistung befreit nur weil er keinen SKS Schein hat. Wenn er sonst den erforderlichen amtlichen Schein hat und mittels Zeugen seine Segelerfahrung nachweisen kann.

    Eine Versicherung kann sich meines Wissens nur aus der Pflicht befreien wenn der Versicherungsnehmer grob Fahrlässig oder mit Vorsatz handelt.

    Und der nicht Erwerb eines nicht amtlichen Scheines ist wohl selbst mit viel Fanatsie nicht grob Fahrlässig.

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