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  1. #11
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    Alles klar!

    Ich danke euch für eure Infos. Habe das Zeug somit abgehakt für den Kiel, denke aber darüber nach, den reichlich angerosteten Trailer damit mal zu machen wenn das Boot schwimmt und kein Segelwetter ist...Danke!
    Gruss, TrailerSailor

  2. #12
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    Ich habe meinen W725-Kiel (1.25m) mit der Perago-Scheibe entschichtet (pro Seite ca. 2h Arbeit) und sofort danach mit Interprotect versiegelt (als Rostschutz und Porenfüller).
    Danach mit West und hochdichtem Füller gespachtelt/geschliffen (für eine glatte Oberfläche) und dann komplett mit West beschichtet (als Feuchtigkeitsbarriere - besser wäre noch mit Sperrschichtfüller gewesen).
    Dann den Rumpfanschluss mit SMP sauber abgedichtet.
    Schließlich VCTar (als Grund für VC17m und für Kratzfestigkeit) und VC17m. Das war vor 4 Jahren. Bis heute ist keine einzige Rostpocke erschienen und der Kiel ist glatt wie'n Kinderpopo (was der Geschwindigkeit offensichtlich zugute kommt).
    Ich würde es wieder so machen.

    Uwe

    P.S. Orbass, Speedy, AFS etc., bitte verschone mich mit Kommentaren. Wenn ich Deine Hilfe brauche, frage ich in Deinem Forum ;-)
    Geändert von umbe (03.09.2009 um 09:44 Uhr)

  3. #13
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    Zitat Zitat von TrailerSailor Beitrag anzeigen
    denke aber darüber nach, den reichlich angerosteten Trailer damit mal zu machen!
    Kann man machen. Meiner ist nach 8 Jahren deutlich wieder im "angerosteten" Zustand (Sowohl Süß- als auch Salzwasser, aber nur gemässigte Strecken bewegt). An einigen Stellen ist der immer noch weniger angerostet als vor der Bearbeitung mit Rostumwandler und Hammerite, and anderen Stellen evtl. etwas mehr.

    ~sx

  4. #14
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    Hab vor 5 Jahren meinen Kiel mit Silikatscheiben gründlich "poliert" bis aufs Metall. Dann von einer Farbenfabrik Epoxybeschichtung, die in der Berufsschiffahrt als Innenbeschichtung für Tanks genommen wird, dick aufgetragen (nach Beratung durch den Chefchemiker). Da die Fabrik ja bei Nichtfunktion der Beschichtung in den Tanks, die mit allem möglichen gefüllt werden, haften müßte, und die Tanks auch aus Stahl bestehen, hatte ich keine Bedenken. Bisher nur leichte Roststellen an der Kielsohle, wo ich häufiger mal bei Niedrigwasser über Sandgrund schramme. Würde ich jederzeit so wieder machen. (Teer-Epoxy ist wohl ähnlich).

    mfg

    billy

  5. #15
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    vor 3 Saisons den Gusseisenballast(Stahlguss) am Langkieler mit "Perago"-scheibe bis auf´s Metall gereinigt, dann eine Woche stehen lassen bis Flugrost drauf ist. Darauf BOB "Rostumwandler" in 2 Schichten. TRocknen lassen und innerhalb von 24 Std. Unterwasserprimer von BOB daruf; 4 Schichten, alles einkomponentig , auch bei Kälte zu verarbeiten.Darauf dann Antifouling- Primer u. Antifouling. Hat bisher gut gehalten..........

  6. #16
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    Hhhmmmm, den Kiel mit Epoxy zu beschichten habe ich auch schon überlegt. Mir hat dazu mal ein Bootsbauer gesagt das man dann auch Gewebe drauf machen sollte. Das möchte ich aber nicht.......Also werde ich wohl nochmal genau schauen was ich da mache.....Soll aber nicht zu aufwendig sein und der Kiel sollte eigentlich für die Arbeiten auch unter dem Schiff bleiben...Ruderblatt (Sperrholz) werde ich aber wohl schleifen, spachteln, glätten und mit Epoxy beschichten....
    Gruss, TrailerSailor

  7. #17
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    wenn hier von Epoxi-Grundierung geredet wird dann ist Farbe gemeint (2-K Epoxi grundierung eben), kein Epoxi Harz zum Laminieren!

  8. #18
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    Zitat Zitat von Tralala Beitrag anzeigen
    wenn hier von Epoxi-Grundierung geredet wird dann ist Farbe gemeint (2-K Epoxi grundierung eben), kein Epoxi Harz zum Laminieren!

    Epoxidharz ist aber nicht NUR zum laminieren.....Damit werden z.B. ganze Boote "eingepinselt", warum also nicht auch ein Kiel nach entsprechender Untergrundvorbereitung???
    Gruss, TrailerSailor

  9. #19
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    Zitat Zitat von TrailerSailor Beitrag anzeigen
    Epoxidharz ist aber nicht NUR zum laminieren.....Damit werden z.B. ganze Boote "eingepinselt", warum also nicht auch ein Kiel nach entsprechender Untergrundvorbereitung???
    Und warum macht man sowas? Was ist der Vorteil gegenüber Epoxidgrund
    Auf Holz sehe ich das ja bedingt noch ein (nur bedingt weil Epoxidharz gilbt, nicht besonders UV beständig ist und ich von Holzbooten zu wenig verstehe um einzuschätzen ob das sinnvoll ist).
    Ich würd´s gern verstehen denn ich käme nie auf die Idee Epoxidharz auf Stahl zu pinseln und schon gar kein Laminat draufzukleistern.

  10. #20
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    Warum man das macht ist eine Frage, welche sich wohl selbst erklärt. Genau aus demselben Grunde wie man eben auch andere Farb- oder Beschichtungssysteme verwendet.....

    Ob es eben besser ist oder nicht, bzw. ob es überhaupt sinnvoll auf einem Gusseisenkiel ist versuche ich ja gerade heraus zu finden....


    Sperrholzboote, von denen hier jetzt die Rede ist, werden damit z.B. versiegelt. Das Harz zieht in die Oberfläche des Sperrholzes ein und gibt somit, nach meinem bescheidenen Wissen, eine sehr dichte Oberfläche, solange es zumindest direkt auf das Holz gemacht wird. 3 Mal nass in nass soll wohl die Vorgehensweise dafür sein...

    Also nochmal, geht das bei dem Kiel auch? Es ist mir recht klar das Epoxidharz wohl keine richtige Verbindung mit dem Kielmaterial eingeht. Ich frage mich jedoch ob es darauf hält und drauf bleibt. Wenn das der Fall ist, so sollte Rost doch auch langfristig vermieden werden können, oder?
    Gruss, TrailerSailor

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