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  1. #1
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    Standard Praxistörn SKS notwendig?

    Hallo zusammen,

    evtl. gab es das hier schon, aber ich kann es nicht finden:
    Muss ich, um eine SKS-Praxisprüfung ablegen zu können, diese immer und überall angebotenen, meist eine Woche dauernden,
    Praxistörns in einer Schule absolvieren?
    Oder kann ich auch irgendwo an einem Tag ein bisschen Prüfungsvorbereitung – am besten auf dem eigenen Schiff – bekommen, ohne dafür unsinnig viel Geld ausgeben zu müssen? Geht es überhaupt, auch die Prüfung auf dem eigenen Schiff zu absolvieren?

    Nachweis gefahrener Seemeilen und so ist klar, das habe ich hier im Forum alles gefunden!

    Vielen Dank, Jenne

  2. #2
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    Zitat Zitat von Jenne Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    evtl. gab es das hier schon, aber ich kann es nicht finden:
    Muss ich, um eine SKS-Praxisprüfung ablegen zu können, diese immer und überall angebotenen, meist eine Woche dauernden,
    Praxistörns in einer Schule absolvieren?
    Oder kann ich auch irgendwo an einem Tag ein bisschen Prüfungsvorbereitung – am besten auf dem eigenen Schiff – bekommen, ohne dafür unsinnig viel Geld ausgeben zu müssen? Geht es überhaupt, auch die Prüfung auf dem eigenen Schiff zu absolvieren?

    Nachweis gefahrener Seemeilen und so ist klar, das habe ich hier im Forum alles gefunden!

    Vielen Dank, Jenne
    Moin,
    Praxistörn von einer Woche nicht erforderlich, wenn Seemeilennachweis vorliegt (300 SM).
    Eigene Yacht geht theoretisch, es gibt aber diverse Anforderungen an Ausbildungsyachten die du erfüllen mußt.

    Ich habe zwei Nachmittage mit einem Segellehrer Praxisvorbereitung mit eigenem Schiff gemacht, und Prüfung auf Ausbildungsyacht. Die Praxisprüfung ist für Segler mit eigener Yacht und viel Erfahrung nicht schwer. Man sollte für die Prüfung die DSV Kommandos kennen und einige, teils kaum bekannte Knoten beherrschen.

    Tiekay

  3. #3
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    Hallo Jenne,

    Du kannst Dich mit eigenem Boot oder dem eines Bekannten zur Prüfung anmelden; es muss lediglich eine Mindestausrüstung haben, die eigentlich immer an Bord ist. Anmeldung über die Prüfungsausschüsse (Adressen siehe www.dsv.org).

    Es gibt vereinzelt Schulen, die Minitörns - 2 Tage oder so - anbieten für Leute, die genug Erfahrung haben und sich nur für die Prüfung warmlaufen wollen. Ich hab keine Adressen parat, ein bisschen googeln hilft sicher.

    Gruß
    Friedhold

  4. #4
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    Standard SKS Törn - kürzer, eigenes Schiff

    Hallo Jenne,

    man muss die nicht mitmachen, wir werden das im Frühjar auch machen - 2 Tage mit einem Segellehrer nur Manövertraining und dann am dritten Tag die Prüfung auf unserem eigenen Schiff. Ist nicht unbedingt billiger aber effektiver - zumal es der ersten Törn sein wird nachdem das Schiff wieder im Wasser ist.
    Christian

  5. #5
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    Standard Schön.

    Dann suche ich mir mal jemanden der mir 1-2 Tage Prüfungsinhalte aufzeigt
    und los geht's.

    Vielen Dank und ein schönes Wochenende,

    Jenne

  6. #6
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    Eine Möglichkeit wäre noch, einfach bei einer Segelschule anfragen, ob man nur die Prüfung mitmachen könnte. Ist von der Orga her sicher einfacher...

    Viele Grüße,

    Peter
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Jenne Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    evtl. gab es das hier schon, aber ich kann es nicht finden:
    Muss ich, um eine SKS-Praxisprüfung ablegen zu können, diese immer und überall angebotenen, meist eine Woche dauernden,
    Praxistörns in einer Schule absolvieren?
    Oder kann ich auch irgendwo an einem Tag ein bisschen Prüfungsvorbereitung – am besten auf dem eigenen Schiff – bekommen, ohne dafür unsinnig viel Geld ausgeben zu müssen? Geht es überhaupt, auch die Prüfung auf dem eigenen Schiff zu absolvieren?

    Nachweis gefahrener Seemeilen und so ist klar, das habe ich hier im Forum alles gefunden!

    Vielen Dank, Jenne
    Hallo Jenne,

    ich mache öfter SKS Ausbildung und kann dir sagen, wie du ohne Törn zu einer Prüfung, aber nicht unbedingt zu einem Schein, kommst. Wir Ausbilder melden uns einfach mit unseren Schiffen beim DSV zur Prüfung an. Dort kannst du einen Termin und einen Ort vereinbaren und mit einem Schiff auftauchen.

    Der Prüfer kommt an Bord und nimmt die Prüfung ab - Fertig. Du wirst aber die Prüfung nur bestehen, wenn du die Prüfungsanforderungen kennst und vorführen kannst. Ausserdem musst du den theoretischen Stoff drauf haben, denn es wird auch danach gefragt.

    Du musst außerdem einige Papiere vorbereiten und dabei haben, u.a. den SBF See. Welche sonst noch, sagt dir der DSV. Und natürlich musst du die Prüfungsgebühr bezahlen. Wenn du vorher oder nachher noch die theoretische Prüfung bestanden hast, oder bestehst, dann bekommst du auch einen Führerschein.

    Ich frage mich allerdings, warum du einen SKS haben willst und nicht bereit bist den üblichen Aufwand zu treiben, denn man lernt da auch was. Auch wenn du glaubst schon alles zu können, ist es doch ganz interessant auch mal zu hören, wie andere Skipper das so machen. Wenn dich das nicht interessiert dann mach doch einfach den SKS nicht.

    Oder bist du ein Schein Sammler?

    Ich mache das übrigens für unser Vereinsmitglieder ehrenamtlich. Ich wäre aber bereit dir gegen Privathonorar und Übernahme meiner Reise- und Verpflegungskosten eine Privatausbildung zu geben. Wieviel ist dir ein Lehrer, mit vielen Jahren Erfahrung, pro Stunde so wert?
    Geändert von sailor0646 (09.10.2009 um 22:47 Uhr)
    Gruss, Alfred

  8. #8
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    Hallo, habe heute nach dreitägiger Übung den SKS absolviert.. Die Seemeilen hatte ich auf eigenen Fahrten als Skipper akkumuliert. Die verlangtne Manöver und Kommandos werden detailliert in den gängigen SKS-Büchern besprochen. Du kannst die evtl privat üben und dann die Prüfung versuchen.

  9. #9
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    sailor0646
    hat Recht, wenn er Dir vorschlaegt, trotzdem einen einwoechigen Ausbildungstoern mit zu machen:

    Du lernst auch aus den Fehlern der anderen

    Du hast sicher Dein eigenes Boot gut im Griff, und Deine Angewohnheiten

    es kann aber sehr lehrreich sein, auch mal andere Loesungen zum gleichen "Problem" zu sehen

    und vor allem, zu sehen, welche Art Fehler alle moeglichen Leute machen

    Um als Skipper an Bord Unfaellen vorzubeugen, musst Du sehr vorausschauend sein, schon im Vorfeld erkennen koennen, wenn jemand dabei ist, etwas zu verzapfen, dass ihn oder andere in Schwierigkeiten bringen kann: und da gibt es eben vieles, da wuerdest Du nicht mal im Traum drauf kommen...

    Um noch mehr von einer solchen Woche zu profitieren:
    - such Dir ein Segelrevier, das Dir unbekannt ist. Mit Schwierigkeiten, die Du in Deinem Revier nicht hast. Beispiel extremer Tidehub, Ankern vor Steilkueste mit Landleinen, etc.
    - oder ein Ausbildungsboot, das eine andere Besegelung als Deines hat (Kutterbesegelung mit Stagreitersegeln, oder Rollgross anstatt Grossegel mit Lazybag/Lazyjack...)

  10. #10
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    Hallo Jenne...

    Ich würde Dir aus meiner Erfahrung auch raten, nur die Prüfung auf deinem eigenen Boot abzulegen. Sicherlich könnte man auf einem Wochen-SKS-Törn auch noch etwas dazulernen, die Frage ist nur, ob dies auch so sein wird. Ich habe einen Törn über 4 Tage gemacht, bin einfach später zu einem Wochentörn dazugestoßen. Aber in den 4 Tagen haben wir ausser jeweils unzähligen Wenden, Halsen, MOB Manövern und Beiligen nichts gemacht und gelernt. Mir hat es also nicht wirklich viel gebracht. Das hätte ich auch ein einem Tag üben können. Hätte ich es nochmal zu machen, würde ich einen Tag die Manöver inkl. offizieller Komandos üben, dann Prfüfung. Aber vielleicht hatte ich auch einfach nur "Pech" mit meinem SKS-Törn, dass dort so wenig vermittelt wurde. Ich hatte mir mehr erhofft... Na ja, Prüfung bestanden.

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