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  1. #11
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    Standard Wichtig: Kabelquerschnitt!!!

    Hi Lars,

    wir fahren mit einer 180 AH 12 Volt Blei-Säure-Batterie - der große Minn zieht bei Vollast 50 Amp. - das ist ordentlich Strom!!!

    Du brauchst richtig dicke Querschnitte am Kabel, sonst sinkt die Spannung auf der Kabellänge ab und weg is der Schub...

    Einfach mal googeln - die Caravanabteilung und die Auto HIFI Freakabteilung (bin selber so einer...) liefert hier wirklich gute Infos.

    Bei Batterien kenn ich mich nicht so gut aus, aber die Standardbleiteile sind definitiv nicht die beste Lösung.

    Außerdem: wenns heiss hergeht und du einen Sonnenschuss fabrizierst dann is nich so doll wenn die Suppe rausschwappt...

    Viel Erfolg!!!

    es grüßt

    der erbseman

  2. #12
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    Standard Tabellen Leistungsaufnahme der MinnKotas und Rhinos

    Hallo Lars,

    bei den Internetangeboten der Händler findest Du oft auch Tabellen über die Leistungsdaten der Motoren in den verschiedenen Fahrstufen. Für den MinnKota Endura 55 wird z.B. eine minimale Leistungsaufnahme von 168 Watt und eine maximale von 540 Watt bei Vollgas genannt.

    Ich habe zwar früher in Physik meistens eine 4 - gehabt, aber ich glaube, man darf nun diese Rechnung hier anstellen:

    540 Watt : 12 Volt = 45 Ampere

    Das heißt, dass sich der Endura 55 bei Vollgas mit 45 A pro Stunde aus deiner Batterie bedient. Nun soll aber eine Batterie nie ganz leer gefahren werden. Sagen wir mal, 40% sollten immer noch übrig sein. Demnach sollte eine Batterie, die für eine Stunde Vollgas mit diesem Motor ausgelegt ist, 75 Ah haben - theoretisch !

    Liege ich falsch, liebe Physik-Leistungskurs-Absolventen ? Ich lasse mich gern belehren.

    Als Batterie-Typ rate ich zu einer preiswerten AGM-Batterie - wartungsfrei und absolut geschlossen. Gel ist teurer und ich sehe keine wesentlichen Vorteile - und die alten nicht-geschlossenen Blei-Säure-Dinger sollte man sich wohl heutzutage auf einem Boot nicht mehr antun.

    Übrigens: denke auch an eine entsprechend dimensionierte Sicherung zwischen Batterie und Motor ! Der Spitzenstrom beim Anlaufen aus dem Stand würde eine zu kleine Sicherung möglicherweise sofort auslösen ... und dann muss das Stechpaddel direkt griffbereit sein ...

    Falls ich mit diesen Infos nicht unmittelbar weiterhelfen konnte, so provoziere ich vielleicht wenigstens ein paar weitere Stellungnahmen von den Elektrikexperten unter uns.

    Mit Mast- und Schotbruch

    Kai

  3. #13
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    Standard

    Hallo Lars!

    Zur Info, die Entscheidung musst du selbst treffen!
    Ich fahre auf meiner Flirt 20 einen MinKota 3.1HP der hat 660W bei 12V, als Batterie verwende ich eine 180Ah Bleibatterie (nass) und ein Mobitronic Ladegerät. Damit komme ich bei Flaute immer heim, da der Motor bei Marschgewindigkeit wesentlich weniger Strom zieht und mit "Vollgas" bin ich einstweilen immer noch in die Box gekommen.

    Lg

    Joe

  4. #14
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    Standard Keine nasse Bleibatterie

    Hallo,
    Wir haben unsere Jolle mit einem Minkota 30 und einer Gelbatterie bewegt. Das Ding (Die Batterie) taucht was, im Sinne des Wortes. Eine Bleibatterie gehört nicht auf ein Boot. Das kann viel Wasser versauen! Auf vielen Gewässern ist es auch nicht erlaubt. Es muss eine geschlossene Batterie sein! Ich hatte eine 70amp Gelbatterie, die allerdings 250 Euro kostete, aber nur 14 Kilo wog, bzw. wiegt. (Die steht jetzt als Verbrauchsbatterie auf meiner Minibav). Ich habe sie selbst über 3 Stunden Vollast nicht leer bekommen. Außerdem kann man sie gut laden und sie nimmt tiefentladung nicht so übel....

    Gruß

    Kirmsse

  5. #15
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    Standard

    Moin Leute,

    habe einen Torqueedo 801 Travel mit Akku und Ladegerät abzugeben. Der ist 1 Saison alt und wurde 4mal genutzt.

    Bin vor einem Jahr an den Hemelsdorfer See gezogen und dachte das ich mehr auf dem Wassr bin und hatte mir den Motor mit einem 3,2 Meter Schlauchboot gekauft, leider erlaubt es mir meine Zeit nicht mehr Zeit auf dem Wasser zu verbringen und somit ist beides fast neu und zu verkaufen.

    Ich kann zu dem Motor nur sagen das er super ist, bei mittlerer Leistungsstufe hält der Motor 2-3 Stunden und man kann unseren See komplett befahren. Dazu ist es möglich eine externe Batterie an zu schließen und dann sollte die Laufzeit wirklich sehr sehr lang sein

    So weit, beste Grüße Erik 1902

  6. #16
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    Standard

    unsere 1,2 Tonnen Neptun 23 schiebt ein MinnKota mit 1440W mit etwa 3kn über den See.
    Ab ca. 5Bft gegenan geht gar nichts mehr, aber da kann man sowieso viel besser segeln.

    Nur für Flauten und Anlegen sollten ca. 800W reichen.

    Achte wirklich auf die richtigen Kabelquerschnitte. Nach längerer Volllastfahrt werden meine Kabel ganz schän heiß (da fließen 60A bei 24V durch).

    Zur Batterie: bei 12 Volt reicht eine. Je höher der Strom, desto geringer die verfügbare Kapazität.

    AGM-Batterien sind zwar teurer, dafür halten sie in der Zyklenbelastung bis zu 3mal länger als eine Standardbatterie mit flüssigem Elektrolyten.
    Ich behaupte, dass es gute AGM-Batterien nur bei den wenigen namhaften Herstellern gibt. Von billigen AGMs würde ich die Finger lassen.
    AGM-Batterien verkraften auch Tiefentladungen besser als normale Batterien.
    AGM-Batterien gasen bei korrektem Betrieb nicht, nur bei einer Überladung öffnen sich Sicherheitsventile, um das überschüssige Ladegas abzublasen.
    Bei AGM-Baterien kann bei einer Gehäusebeschädigung keine Säure austreten, da sie komplett in einem Glasvlies wie in einer Windel gebunden ist, bei Gel-Batterien in einem Gel.
    Beim Ladegerät auf Eignung für AGM-, Gel- oder auch VRLA-Batterien achten.
    Zwei AGM-Batterien treiben auch unseren Minkota zuverlässig an.

    Blei-Säure-Batterien mit flüssigem Elektrolyten gibt es auch mit auslaufsicherem Deckel, so daß die Batterie auch mal für ein paar Minuten auf dem Kopf stehen kann, ohne dass ein Tropfen Säure austritt.
    Diese Batterien gasen immer etwas, so dass Du eine gute Entlüftung brauchst. Dieses Gas ist Knallgas! Also, nicht daneben rauchen
    Falls das Batteriegehäuse beschädigt wird, läuft die Säure aus.

    Für den E-Motor empfehle ich eine Hobby-Batterie oder Batterien für Antrieb und Beleuchtung oder Semitraktion o.ä., weil die für das Lastprofil ausgelegt sind (dickere Platten für längere Zyklenlebensdauer).
    Auch hier würde ich nur Markenprodukten vertrauen.

    Normale Starterbatterien sind Kompromisse zwischen Kaltstartleistung (mehrere 100 Ampere bei Minusgraden) und Bornetzversorgung.
    Geht zwar auch, dürften aber icht die Lebensdauer errecihen wie die oben beschriebenen.

    Viele Grüße
    Frank

  7. #17
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    Standard

    Moin,
    Kräutler ist wohl der Benz unter den E-Motoren. Kannst Du bitte mal näher ausführen, welchen Typ Du mit welchem Boot und mit welcher Stromversorgung benutzt und was Du für Erfahrungen dabei gemacht hast. Auch u.U. mit Service etc. Das wäre sehr hilfreich und würde die Diskussion auch auf andere Produkte lenken. Gruss...

  8. #18
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    Standard

    Hallo Lars,

    also ein wenig musst du schon investieren...
    Ich betreibe auf meiner Varianta einen Rhino VX 44 und der ist für Hafenmanöver und bei Flaute völlig ausreichend und im Internet finden sich gute Angebote unter 200€. Gleiches gilt für Batterien. Ich habe in meiner Anlage eine 55Ah-AGM-Batterie (um die 100€) verbaut, die für 1h Fahrzeitausreicht und nicht allzu schwer ist. Geladen wird sie über ein Solarpanell, dem eine Laderegler SR 135 TL von Solara (50€). Dazu noch Stecker, Kupplungen, Sicherungen und Kabel für 100€ und schon bist du mit einem guten Solarmodul bei 700€-1000€.
    Wenn es bei euch auf dem See erlaubt wäre, würde ich zu einen Benzin-Aussenborder raten.

    Wenn ihr mit dem Boot ernstahft Regatten bestreitet, würde ich zu den leichtesten Angeboten raten oder doch lieber auf Paddel zurückgreifen

    Meine Motor- und Solaranlage läuft bisher zuverlässig und die Betterie war selbst nach einem Manöver zur Aufnahme einer gekennterten Canadiermannschaft sowie dem Schlepp des Canadiers mit 6Mann an Bord der Varianta ca. 1sm zur Steganlage nicht leer.

    Gruß
    Mario

  9. #19
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    Hallo a_jax,

    kannst Du mal ein paar technische Details zu Deinem Solarpaneel durchgeben. Wo hast Du es befestigt?

    Gruss...

  10. #20
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    @Haumdaucha:

    Das Panell ist eins was auch auf Hausdächer paßt und hat die alten Standartmaße 1000mm x 500mm mit ca. 60WP bei 17-18V. Die Dinger gibt es günstig am Markt zu kaufen, jedenfalls vom Preis her interessanter als alles aus dem Yacht bzw. Wohnmobilbereich. Theoretisch könnte ich damit problemlos zwei Batterien betreiben.
    Angebracht habe ich es mit einem Aluunterbau auf dem Schiebeluk meiner Varianta.
    Bilder im Anhang.

    Gruß
    Mario
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