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  1. #1
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    Standard Bagger rücken im Darßer Nothafen an

    Prerow/Stralsund/Schwerin (dpa/ddp) - Zum wiederholten Mal wird der Nothafen Darßer Ort bei Prerow von eingeschwemmtem Sand befreit. Am Freitag begannen Schiffe einer dänischen Spezialreederei damit, die Fahrrinne vor der Hafenzufahrt erneut auszubaggern, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums.
    «Es wird von 6.00 bis 18.00 Uhr gebaggert.» Die Maschinen arbeiteten sich durch die Fahrrinne schrittweise bis ins gesperrte Hafenbecken vor. Im Frühjahr soll wieder ein Seenotrettungskreuzer auf dem Darß stationiert werden.

    Die Instandsetzung des Hafens im Nationalpark „Vorpommersche Boddenlandschaft“ war in den vergangenen Monaten in der Region heftig umstritten. Während Politiker die Instandsetzung der Zufahrt für einen Seenotrettungskreuzer forderten, mahnten Umweltschützer die Renaturierung des ehemaligen Strandsees an. Die Umweltstiftung WWF geht gerichtlich gegen den erneuten Ausbau vor. Die Organisation habe beim Verwaltungsgericht Greifswald Klage gegen die Landesregierung eingereicht, sagte WWF-Projektleiter Jochen Lamp in Stralsund.

    Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) sagte, die Stationierung am Darßer Ort mitten im Nationalpark werde keine Dauerlösung sein. Bis zur Fertigstellung eines neuen Hafens in Prerow müsse aber die Seenotrettung vor dem Fischland-Darß gesichert sein.

    gefunden in der Ostseezeitung

  2. #2
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    Standard Darß Hafen Baggern eingestellt wegen Sandklau

    soeben in den Nachrichten des NDR gehört

    Darß Hafen wurde das Baggern eingestellt wegen den Sandklau.

    Nun dürfen die Steuerzahler auch das noch zahlen weil der Sand schützenwert ist, das klären nun die Gerichte

  3. #3
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    Standard wegen Sandklau Baggerarbeiten eingestellt

    Nothafen Darßer Ort: Baggerarbeiten gestoppt

    Der Nothafen Darßer Ort liegt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. (Archivfoto)Die Baggerung an der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort ist nach Informationen von NDR 1 Radio MV gestoppt worden. Das Verkehrsministerium lenkt damit im Streit um die Verklappung des Baggergutes in der Ostsee ein. Zu Beginn der Arbeiten Ende vergangener Woche hatten die Umweltorganisationen BUND und WWF vor dem Verwaltungsgericht in Greifswald einen Eilantrag gestellt. Sie wollten damit die Baggerung stoppen. Grund: Nach Ansicht von BUND und WWF ist es nicht rechtens, das Baggergut außerhalb des Nationalparks in der Ostsee zu verklappen. Jetzt suchen beide Seiten nach einer einvernehmlichen Lösung. BUND und WWF wollen, dass das Baggergut direkt in den Hafen gebracht wird, in den Bereich, in dem der Seenotkreuzer nicht liegt. Damit könnte, so Jochen Lamp vom WWF, die geplante Renaturierung des Hafens vorbereitet werden.

    Insgesamt sollen aus der Zufahrt des Nothafens rund 50.000 Kubikmeter Sand entsorgt werden. Bis zum Frühjahr 2010 soll die Fahrrinne des Nothafens wieder passierbar sein, sodass dort ein Seenotrettungskreuzer stationiert werden kann.

    Streit um Übergangslösung
    Die Instandsetzung des Hafens am Darßer Ort ist in der Region heftig umstritten. Umweltschützer mahnten die Renaturierung des ehemaligen Strandsees an. Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) sagte, die Stationierung am Darßer Ort werde keine Dauerlösung sein. Bis zur Fertigstellung eines neuen Hafens in Prerow müsse aber die Seenotrettung vor dem Fischland-Darß gesichert sein. Erst im September 2009 hatte sich die Hilfe durch einen Rettungskreuzer für eine in Not geratene Jacht verzögert, weil der versandete Hafen nicht zugänglich war. Der Skipper verstarb in einer Klinik.
    im NDR gefunden

  4. #4
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    Standard Darß Nothafen wird zur Seenotrettungsstation

    Gefunden bei den Dieckkopf des WWF

    20.11.09, Meere & Küsten

    Nothafen wird zur Seenotrettungsstation
    Umweltverbände stimmen gerichtlichem Vergleich zu Baggerung am Darßer Ort zu


    © NPA

    Schwerin/Stralsund - Durch die Zustimmung zu einem gerichtlichen Vergleichsangebot haben die Umweltverbände WWF Deutschland und BUND heute den Weg frei gemacht für die letztmalige Baggerung der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort. Damit können die Arbeiten zur Wiederherstellung einer Zufahrt zum Liegeplatz des Seenotrettungskreuzers am kommenden Montag wieder aufgenommen werden. Verkehrsminister Schlotmann und WWF-Ostseeexperte Jochen Lamp teilten übereinstimmend mit, dass im Interesse sicherer Wasserverkehrswege der Seenotkreuzer Anfang 2010 wieder am Darßer Ort stationiert sein wird.

    Für den Verzicht auf eine längere Blockade der Baggerarbeiten durch einen Rechtsstreit hat die Landesregierung den Naturschützern zugestanden, dass diese Baggerung definitiv die letzte sein wird. Der Nothafen wird künftig nur noch als Stützpunkt für die Seenotrettung genutzt werden und ein Teil des ehemaligen Hafenbeckens wird der Natur zurückgegeben. Ein Teil des Sandes aus der Hafenzufahrt wird zur Umgestaltung des Hafenbeckens als Strandsee genutzt. Ein weiterer Teil des Sandes wird so verklappt, dass er für die Küstenbildungsprozesse im Nationalpark zur Verfügung steht.

    „Wir konnten zwar unsere Forderung nicht durchsetzen, dass die Baggerung gar nicht mehr stattfindet und auch nicht, dass aller Sand zur Renaturierung des Hafenbeckens genutzt wird. Dennoch haben wir erreicht, dass nun das Kapitel Nothafen Darßer Ort endlich geschlossen werden kann. Ein langer qualvoller Streit vor Gericht hätte uns vielleicht Recht gegeben, jedoch die Fronten für die notwendige politische Lösung des Gesamtproblems verhärtet“ kommentiert Corinna Cwielag, Landesgeschäftsführerin des BUND.

    “Es ist bedauerlich, dass erneut eine Wunde in die Kernzone des Nationalparks geschlagen wird. Entscheidend an diesem Kompromiss ist aber, dass sich die Nutzung des Hafens auf die Seenotrettung beschränkt und dass die nächste Versandung die letzte Frist zur Realisierung einer Hafenalternative darstellt“ sagte Jochen Lamp, Ostseeexperte des WWF. „Nun ist es Aufgabe von Kommunalpolitikern, Landesregierung und Wassersportlern, die gesetzte Frist zu nutzen und schnell einen dauerhaften Etappenhafen für Wassersportler und Standort für den Rettungskreuzer zu realisieren.“ so Lamp weiter. Der WWF ist seit Jahren Betreiber des Nothafens und hatte die Lösung mit ausgehandelt.

  5. #5
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    Standard Ein Sieg der Vernunft

    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    ... Durch die Zustimmung zu einem gerichtlichen Vergleichsangebot haben
    die Umweltverbände WWF Deutschland und BUND heute den Weg frei ge-
    macht für die letztmalige Baggerung der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort.
    Nun wünsche ich den Bürgern von Prerow das notwendige Durchhaltever-
    mögen gegen kommende Versuche, sich eines Teils ihres Strandes zum Bau
    eines Hafens zu bemächtigen; dann werden sich die Hafenbauer bei ande-
    ren Gemeinden die Zähne ausbeißen müssen, ehe sie einsehen, dass sich
    Seenot-Rettungseinrichtungen auch ohne (ohne) einen Hafen, vor allem
    aber kostengünstiger bewerkstelligen lassen.
    Carl, Segler UND Naturschützer

  6. #6
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    Standard

    Zitat Zitat von Makis Enefrega Beitrag anzeigen
    Nun wünsche ich den Bürgern von Prerow das notwendige Durchhaltever-
    mögen gegen kommende Versuche, sich eines Teils ihres Strandes zum Bau
    eines Hafens zu bemächtigen; dann werden sich die Hafenbauer bei ande-
    ren Gemeinden die Zähne ausbeißen müssen, ehe sie einsehen, dass sich
    Seenot-Rettungseinrichtungen auch ohne (ohne) einen Hafen, vor allem
    aber kostengünstiger bewerkstelligen lassen.

    Carl..., Seg.. UND Nat....
    Jamaika Kalle,

    besser entlarven konnte sich hier noch keiner, Seenot-Rettung unter Kostengesichtspunkten. Dass die Retter in den kleinen Strand basierten Rettungsbooten äußerst gefährdet sind, spielt natürlich keine Rolle, hauptsache der Sand wird geschützt.

    Alter Zyniker, richtig heißt das:

    Carl, Segler, Naturschützer und Menschenfeind!

    Mein Fazit heute:

    wer Grün wählt wird sich schwarz ärgern und zwar überall
    Geändert von cometsegler (21.11.2009 um 15:29 Uhr)
    ciao

    Andreas

    immer eine Handbreit Kiel unter dem Wasser

  7. #7
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    Standard In Zukunft ...

    Zitat Zitat von cometsegler Beitrag anzeigen
    ... besser entlarven konnte sich hier noch keiner, Seenot-Rettung unter
    Kostengesichtspunkten. Dass die Retter in den kleinen Strand basierten Ret-
    tungsbooten äußerst gefährdet sind, spielt natürlich keine Rolle, Hauptsache
    der Sand wird geschützt ...

    Alter Zyniker ...]
    ... wird es an Bord von kleinen Kiel-Yachten auf dem Weg von Warnemün-
    de nach Rügen am Vorabend heißen: Kinners, morgen früh müssen wir mal
    früher als sonst aufstehen. Bei dem angesagten Ostwind und den 50 Mei-
    len gegenan müssen wir wohl mit einer Nachteinfahrt rechnen - und ihr
    wisst ja, wie schwierig das für uns Brillenträger sein kann bei Gischt und
    fliegendem Wasser. Stimme aus dem Cockpit: "Papa, Mama sagt, der Weg
    über Dänemark ist gegebener." Was heißt hier gegebener ?! Den Kurs be-
    stimme ich, der Skipper. Also, ab in die Betten, um 4 Uhr ist die Nacht zu-
    ende.

    Rückfahrt von Rügen nach Wismar: Kinners, morgen früh werden westliche
    Winde vorherrschen ...
    Geändert von Makis Enefrega (21.11.2009 um 15:52 Uhr)

  8. #8
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    Standard Naturschutzleute vernichten Flora und Fauna - ein Verbrechen?

    OZ/LOKAL/RIB vom 21.11.2009 00:00
    Nothafen: Ab Montag wird wieder gebaggert

    Darß/Schwerin Der Rechtsstreit im Zusammenhang mit der Ausbaggerung der versandeten Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort wurde mit einem Vergleich beendet. Ab Montag wird wieder gebaggert, hieß es gestern aus dem Schweriner Verkehrsministerium. Das Ministerium sowie die Umweltstiftung WWF schlossen sich dem Vergleichsvorschlag des Greifswalder Verwaltungsgerichts an, wonach nun 15 000

    Kubikmeter Sand im Nothafen selbst verklappt werden. Der Ausschreibung zufolge sollen 50 000 Kubikmeter Sand aus der Fahrrinne gebaggert werden. Der übrige Sand verbleibe im Nationalpark oder werde außerhalb verklappt.

    Verkehrsminister Volker Schlotmann zufolge bleibe im Nothafen dennoch eine Wassertiefe von mindestens drei Metern gewährleistet. So sei die Bewegungsfreiheit des Seenotrettungskreuzers „Theo Fischer“ nicht beeinträchtigt. Außerdem könnten Havaristen in den Hafen geschleppt werden. Für in Seenot geratene Sportboote reiche die Wassertiefe aus. Dem Vergleichsvorschlag sei zugestimmt worden, damit die Baggerung schnellstmöglich weitergehe und der Seenotrettungskreuzer in der kommenden Saison wieder im Nothafen stationiert werden könne, sagte Schlotmann. „Es geht um die Rettung von Menschenleben, nicht darum, wer Recht hat.“ In Prerow hat der Vergleich zu einem Aufschrei von Naturschützern geführt.
    Durch die Verklappung des Baggergutes im Hafenbecken werde eine Flora und Fauna vernichtet, die sich in den vergangenen 50 Jahren gebildet habe. Dass dies von Naturschützern gewollt sei oder zumindest in Kauf genommen werde, sorgt in dem Ostseebad für Verbitterung. TRI

    Gefunden in der Ostseezeitung

  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von Makis Enefrega Beitrag anzeigen
    ... wird es an Bord von kleinen Kiel-Yachten auf dem Weg von Warnemün-
    de nach Rügen am Vorabend heißen: Kinners, morgen früh müssen wir mal
    früher als sonst aufstehen. Bei dem angesagten Ostwind ...

    Rückfahrt von Rügen nach Wismar: Kinners, morgen früh werden westliche
    Winde vorherrschen ...
    tja Jamaika-Kalle,

    der Stützrumpfsegler, bleibt dann besser in seinen Hafen oder läßt sein Floß mit dem Wind treiben.

    Aber dies löst nicht die Frage der Seenotrettung!

    Carl, Segler?, Naturschützer? und Menschenfeind!


    Mein Fazit heute:


    wer Grün wählt wird sich schwarz ärgern und zwar überall
    ciao

    Andreas

    immer eine Handbreit Kiel unter dem Wasser

  10. #10
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    Standard Der Stützrumpf-Segler ...

    Zitat Zitat von cometsegler Beitrag anzeigen
    ... der Stützrumpfsegler, bleibt dann ... in seinem Hafen ...
    ... bleibt im Hafen, weil er klug ist. Die Flotte der kleinen Kiel-Yachten (uns
    kann ja nix passieren) läuft aus und provoziert Seenot-Fälle. Wenns gut
    geht, werden die POBs von den am Strand stationierten kleinen Aufgebla-
    senen gerettet. Die leere Yacht werden sie wohl kaum in Schlepp nehmen
    können (meist ein Versicherungsfall). Ein paar Tage herrscht Geschrei,
    dann ist wieder Ruhe im Forum und bei der Presse. Welcher Redakteur
    wird sich schon mit Comet Segler anlegen wollen. Er schreibt: "der Skipper
    C. S. hatte seine und seines Schiffes Leistungsvermögen überschätzt."

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