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  1. #1
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    Standard Britisches SRC - Erfahrungen?

    Hallo,

    ich habe mich vor dem deutschen Funkschein 'gedrückt' und ein britisches SRC gemacht (ofiziell in UK ausgestellt). Die Ausbildung ist praxisorientiert und erfolgt an einem Wochenende inkl. Prüfug.

    Hat jemand Erfahrungen sammeln können, wie die WasPo diesen Schein bei Kontrollen bewertet?

    Vielen Dank

    Christian

  2. #2
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    Standard

    Moin,

    einfach einmal die Suchfunktion bemühen: Es gibt eine Anpassungsprüfung
    für alle mit einem britischen SRC. Angeblich ist dies der Fragebogen.

    Gruß, dj81
    If you can't stand the heat, get out of the kitchen

  3. #3
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    Standard

    Danke für den Link...

    ...ist diese Anpassung denn notwendig? Meine (zugegeben juristisch wenig fundierte) Meinung ist, dass innerhalb der EU Prüfungen und Führerscheine grundsätzlich gegenseitig anerkannt werden.

    Hat jemand Erfahrungen gemacht, ob bei Kontrollen Probleme mit dem UK SRC auftreten?

    Als ich im Sommer zwischen Langeland und Fehmarn in eine Standardkontrolle gesegelt bin (WasPo) kahm mit Gummiboot längsseits... wollten die alles mögliche wissen - Funk war kein Thema... waren übrigens superfreundlich...

    Christian

  4. #4
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    Standard Präzedenzfall schaffen !

    Zitat Zitat von vogt_ch Beitrag anzeigen
    ... Meine (zugegeben juristisch wenig fundierte) Meinung ist, dass innerhalb
    der EU Prüfungen und Führerscheine grundsätzlich gegenseitig anerkannt
    werden ... Christian
    Nein, es gibt niemanden, der der Wasserschutz-Polizei bei deren Nachfra-
    ge einen britischen Schein präsentierte. Sie haben die Chance, einen Prä-
    zedenzfall zu schaffen. Lassen Sie es darauf ankommen. Ein Wasser-
    schutz-Polizist, der Ihren Schein nicht anerkennt, wird genötigt sein, Ih-
    nen eine gebührenpflichtige Verwarnung auszustellen; die bezahlen Sie
    nicht. Der Staat klagt gegen Sie. Das Thema landet vor dem Bundesver-
    waltungsgericht. Das entscheidet höchtsinstanzlich nach europäischem
    Recht; und das gibt Ihnen Recht.

    Christian, das Schöne an der Sache ist, dass wir in Zukunft nicht mehr so
    penetrant alemannisch denken müssen, von dieser Bürde hat uns das
    europäische Recht befreit.
    Carl

  5. #5
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    Standard

    Hallo Christian,
    das Bundesverkehrsministerium als zuständige oberste Bundesbehörde hat erklärt, dass das Funkzeugnis der RYA für Deutsche nicht ausreichend ist, weil Ausbildung und Prüfung nicht den vollen Umfang der CEPT-Empfehlungen abdecken. Deshalb gibt es die Anpassungsprüfung.

    Das ist die Rechtslage; ob die einer höchstrichterlichen Prüfung standhält, kann ich nicht beurteilen.

    Gruß
    Friedhold

  6. #6
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    Zitat Zitat von Ulonska Beitrag anzeigen
    Hallo Christian,
    das Bundesverkehrsministerium als zuständige oberste Bundesbehörde hat erklärt, dass das Funkzeugnis der RYA für Deutsche nicht ausreichend ist, weil Ausbildung und Prüfung nicht den vollen Umfang der CEPT-Empfehlungen abdecken. Deshalb gibt es die Anpassungsprüfung.

    Das ist die Rechtslage; ob die einer höchstrichterlichen Prüfung standhält, kann ich nicht beurteilen.

    Gruß
    Friedhold
    Wenn ich mir die in den letzten paar Wochen (nicht nur) in diesem Forum zum Thema Funk gestellten Fragen und die dazu gelieferten Antworten (z.B. "Mayday-Relay und DSC", ein paar Threads weiter unten) so ansehe, kommt mir der Verdacht, dass die deutsche Ausbildung und Prüfung der CEPT-Empfehlung wohl auch nicht ganz entspricht ...
    Und immer schön auf richtigem Kurs bleiben - auch schon vor dem Start ;-)
    www.sailgreece.de

  7. #7
    SOPHIE Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Ulonska Beitrag anzeigen
    Hallo Christian,
    das Bundesverkehrsministerium als zuständige oberste Bundesbehörde hat erklärt, dass das Funkzeugnis der RYA für Deutsche nicht ausreichend ist, weil Ausbildung und Prüfung nicht den vollen Umfang der CEPT-Empfehlungen abdecken. Deshalb gibt es die Anpassungsprüfung.

    Das ist die Rechtslage; ob die einer höchstrichterlichen Prüfung standhält, kann ich nicht beurteilen.

    Gruß
    Friedhold
    Die CEPT (wer immer das ist) hat also Empfehlungen abgegeben, was in Ausbildung und Prüfung abgedeckt sein soll.

    Nach normalem Verständnis der deutschen Sprache ist eine Empfehlung eine Richtlinie, an die man sich halten kann oder soll, aber nicht muß. Wenn sich die Briten nicht voll daran halten, so ist das ihnen unbenommen, sie werden schon Gründe dafür haben.

    Warum das britische SRC dann eine Zusatzprüfung erfordern soll, ist eine unübliche Handhabung. Man verlangt von britischen Autofahren auch keine Zusatzprüfung, weil sie bei der Fahr-Ausbildung etwas anderes gelernt haben als deutsche Autofahrer.

    Was ist wohl der Grund für diese unübliche Handhabung? Ihr könnt es Euch denken..

    SOPHIE.

  8. #8
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    Standard Es gibt da einen . . .

    http://www.yachtsport-schneider.de/

    Ist a.) sehr engagiert, was den RYA SRC angeht, weil, er
    b.) prüft in selbst ; hat sich
    c.) ich glaube vergangenes Jahr absichtlich kontrollieren lassen und die WaSchuPo hat den Schein akzeptiert.

    Die Anpassungsprüfung soll wohl kommen; wenn ich es richtig weiß, will Schneider dagegen klagen.
    Wie sie aussehen soll, ist überhaupt noch nicht klar oder sogar verabschiedet.
    Ballyhoo
    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis
    ist in der Praxis größer als in der Theorie

  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von SOPHIE Beitrag anzeigen
    Die CEPT (wer immer das ist) ...
    Sophie,

    dann mach Dich doch mal schlau:

    http://de.wikipedia.org/wiki/CEPT
    und
    http://de.wikipedia.org/wiki/Interna...Fernmeldeunion

    Dieses Stammtisch-Gebrabbel ist doch sonst nicht Dein Niveau.

    Gruß
    Friedhold

  10. #10
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    Standard Juristisches Glatteis

    Zitat Zitat von vogt_ch Beitrag anzeigen
    Danke für den Link...

    ...ist diese Anpassung denn notwendig? Meine (zugegeben juristisch wenig fundierte) Meinung ist, dass innerhalb der EU Prüfungen und Führerscheine grundsätzlich gegenseitig anerkannt werden.

    ...

    Christian
    Hallo Christian,

    wenn das was im Fragebogen von DJ81's Link steht, alles ist, was man wissen muss um das RYA SRC in ein deutsches umschreiben zu lassen, würde ich an Deiner Stelle den Quatsch mitmachen. Was da gefragt wird, hab' ich im deutschen SRC-Kurs mal gelernt aber alles wieder vergessen. Es hat m.E. nichts mit funken zu tun ... ist aber überschaubar. Mit 'nem deutschen SRC als deutscher Staatsbürger mit Wohnort in D bist Du damit wohl international auf der rechtlich sicheren Seite .... auch wenn es keinen verwertbaren Erkenntnisgewinn bringt.

    Und die EU hat sich meines Wissens zum Thema Sportbootführerscheine und Funkscheine bisher nie geäußert. Speziell für den Funk ist binnen wohl eine Behörde irgendwo in Budapest zuständig und international gibt es da Abkommen, die weit über die EU hinaus gelten.

    Irgendwo in einem anderen Tröt wurde auch mal berichtet, dass Briten ihre Zertifikate nicht anerkannt bekommen, wenn sie Ihren Wohnort nach D verlegen und die Sportbootführerscheine neu machen müssen. Die Begründung: Die englischen Ausbildungen vermitteln keine Kenntnisse über die Regeln im Nord-Ostsee-Kanal.
    Mit dem selben Argument könnte man die Gültigkeit der Deutschen Scheine für's Mittelmeer verneinen, weil man in der deutschen Ausbildung auch nichts über den Suez-Kanal lernt. Aber so ist das eben.

    Hier sichern einige Entscheidungsträger ihre Pfründe. Das hat nichts mit Logik zu tun. Eigentlich müsste man gegen sowas klagen. Aber das kostet Zeit, Geld und Nerven. Dabei hilft vermutlich auch keine Rechtschutzversicherung. Wer will sich das antun?
    Vermutlich landet man bei einem Rechtsstreit vor einem Verwaltungsrichter, der von der Praxis kaum Ahnung hat und auch nicht haben kann.

    Das einzige was man m.E. machen kann, ist den zuständigen Politikern und Verbandsfunktionären seine Meinung mitteilen und entsprechend diese ggf. nicht mehr zu wählen oder beim DSV keine weiteren Scheine zu machen, als die, die unbedingt notwendig sind.
    Fühlt man sich mit seinem Ausbildungsstand noch nicht sicher genug, so kann man sein Wissen auch z.B. in RYA Segelschulen erweitern.

    Man kann da einfach nur mit den Füßen stampfen .... hilft aber nichts!

    Gruß
    Ralf

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