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  1. #1141
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    Passend zum Thema: A RACE TOO FAR

  2. #1142
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    Standard Projekt Sail Horizon

    Hallo @ all,
    zugegeben was Herr Lüchtenberg da treibt ist etwas zu viel des Guten!
    Allerdings bin ich der Meinung, dass er ein typisches Produkt unserer heutigen Gesellschaft ist.
    Geprägt vom grenzenlosen Leistungsdruck versucht er seinen Sponsoren gerecht zu werden, die immer mehr und immer spektakuläreres erwarten, da sich schon von anderen erreichtes nicht mehr vermarkten lässt.
    Ich kann ihm nur sagen (wenn er es denn liest) du bist dem dir selbst auferlegten Druck nicht gewachsen, hör auf und mach Sachen die du beherrschst bevor es zu spät ist.
    Wasser hat keine Balken und der nasse Tod ist sicher nicht schnell und schmerzlos.
    Mast und Schotbruch
    aus dem schönen Saarland

    Wolfgang

  3. #1143
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    Standard

    hallo wolfgang,

    da muss ich dir etwas wiedersprechen. zum einen, wer so die öffentlichkeit sucht, muss damit leben, dass er auch beobachtet wird in seinem tun.
    zum anderen hat er den druck völlig von sich aus mit so einer riesen PR-kampagne hervorgerufen.
    und dass ein sponsor nicht aus jux und tollerei sein geld übern tisch wirft, ist doch klar. die geben ihr geld und wollen dafür doch auch was sehen.
    handbreit


    sf

  4. #1144
    avi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von wolf2 Beitrag anzeigen
    Hallo @ all,
    zugegeben was Herr Lüchtenberg da treibt ist etwas zu viel des Guten!
    Allerdings bin ich der Meinung, dass er ein typisches Produkt unserer heutigen Gesellschaft ist.
    Geprägt vom grenzenlosen Leistungsdruck versucht er seinen Sponsoren gerecht zu werden, die immer mehr und immer spektakuläreres erwarten, da sich schon von anderen erreichtes nicht mehr vermarkten lässt.
    Ich kann ihm nur sagen (wenn er es denn liest) du bist dem dir selbst auferlegten Druck nicht gewachsen, hör auf und mach Sachen die du beherrschst bevor es zu spät ist.
    Wasser hat keine Balken und der nasse Tod ist sicher nicht schnell und schmerzlos.
    nunja, wer bitteschön hat ihn gezwungen, eine solche reise anzutreten? ist irgendein sponsor auf ihn zugekommen, um ihn in erpresserischer art und weise um die welt zu zwingen?
    wohl nicht, zumindest nicht meines wissens.
    ansonste gebe ich dir völlig recht: wenn er dem druck nicht gewachsen istn. lieber aufhören, ein crowhurst ist genug.
    das wäre es nicht wert.

  5. #1145
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    er wollt ja scheinbar das alles vermarkten und ein held werden..

    er hätt ja auch im stillen fahren können...

  6. #1146
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    Standard hätte..

    er hätt im stillen...

    Näää,

    im stillen hätts koan Geld jejeben,
    und ne sonne bequeme Riesenyacht, absolut wasserdicht.

    Und doas hätt bedeutet, koane hübsche Froaleins woans mit jesejelt.

    Und ALLEIN EINHAND, joa, datt wär ja doof und stinkelangweilig jewesen.

    Also, der geplante Betrug und Entschluß,

    Lieber betrüjen, lüjen bis die Balken biegen und brechen,

    lieber laut,

    allein Einhand, 2x ohne stopp um die Welt,

    aber andere zahlen !

    Und andere Frauen bekommen ein blutendes Herz.

    (Nicht er.)


    Auch wenn es heißt, nun laut mit Pauken und Trompeten und C-Schläuchen voller Gülle von der ebenfalls betrogenen Feuerwehr (Abschied in Cuxhaven) nun in Empfang genommen zu werden.

    Btw.,
    seine 5-jährige Auryn reise stand nicht unter der Ansage Einhand/Allein und Antarktis.

    Den dicken Schmöker und die TO-Bewerbung hat Lüchti doch wohl aus eigenem Antrieb geschrieben und eingereicht.
    Kein Zwang !

    Aber freiwilliger Betrug, wenn Lüchti noch nie in der Antarktis war.
    Und entsprechend der Aussagen der Exfreundin ist ads wohl so,
    sogar der erst auf Rückkehr des Angeklagten warten wollende TO-Verein hat sich nun entschieden zur Aberkennung TO-Preis Auryn wegen Kuddelmuddels in den Logbüchern.


    Ich sehe das noch weietrgehend:

    Ein Logbuch ist ne urkunde.

    Auch ein deutscher Sportboot-Yachtie ist seit wenigen Jahren zur Führung eines logbuchs verpflichtet.

    (Ich meine auch schon im jahr 2005 und etwas vorher)

    Offensichtlich ist Lüchti doppelter Heiratsschwindler,
    doppelter Boots-Doper (Einhand + Nonstop),
    doppelter Urkundenfälscher !

    (1. Logbuch Auryn-Reise 2005 (offensichtlich Verschweigen der besatzung + Routenfälschung !!!

    und in 2009/10 vermutlich 2. Logbuch (öffentlich im Internet seien Verlautbarungen) Cuxhaven/Norderney - Brasilien/Kapstadt/Neuseeland)



    Nix leise,

    bewußt volles Risiko, laut mit Pauken + Trompeten.
    Mit andererleuts Geld, Herzblut, die Kinder von Wismar nicht zu vergessen, last but not least.
    Interessengemeinschaft Erhalt Bodden &KüsteMecklenburg
    http://forum.yacht.de/showthread.php?t=99852

  7. #1147
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    Ihr habt ja sicher recht mit euren Argumenten, dass er ein "Betrüger" ist.
    Ich möchte mich jedoch nicht an weiteren Hetztiraden beteiligen die ihn eventuell jetzt, nachdem eh schon alles aufgeflogen ist noch in den Tod treiben.
    Er soll meiner Meinung nach tun was er will ich schau da einfach nicht mehr hin.
    Aber ich würde auch den Sponsoren empfehlen wenigstens jetzt, nachdem er sie schon alle betrogen hat, von dem Projekt Abstand zu nehmen und nicht noch zu versuchen mit dem Negativimage weiter Geld zu verdienen. Sonst machen sie sich alle an seinem Schicksal schuldig.
    Mast und Schotbruch
    aus dem schönen Saarland

    Wolfgang

  8. #1148
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    Ich hab da gar keine Angst um ihn. Sein Selbstbewusstsein ist gross, sein Ego gewaltig. Ihn bringt nix so schnell aus der Ruhe. Wir sind nämlich seiner Meinung nach alle die Bösen, die Nixversteher, die Allesmiesmacher. ER wird seiner Meinung nach zu Unrecht "auseinandergenommen". Also, keine Bange, er kommt wieder zurück. Was dann an Land geschieht, ja da wird man sehen.

  9. #1149
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    Werter Herr Lüchtenborg,

    ein Brief an Sie an Zweiter Stelle, ist wie das Pferd von achtern zäumen:
    ungewöhnlich aber sinnvoll!
    Es hat mit Wertschätzung zu tun, vor allem Hoffnung, beim Gegenüber
    Reaktionen zu erzeugen, die eine Wendung zum Besseren möglich erscheinen
    lassen! Und da habe ich bei der YACHT Hoffnung, weil dort kaufmännische
    Überlegungen und Verantwortlichkeiten dem Leser gegenüber, einen Denkprozess
    beschleunigen können, der Veränderungen vielleicht zur Folge haben könnte.
    Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Die Fülle der Ereignisse mit Ihrer besonderen Sicht der Dinge abzugleichen,
    ist ein komplexes Puzzle, das zusammenzubauen, Zeit und einen kühlen Kopf
    erfordert. In Ihrem Fall eine Herkules Aufgabe und Herausforderung für
    jeden, der im Buch menschlicher Psyche ein wenig blättern will. Denn recht
    plötzlich werden die Dinge ganz einfach, Strukturen treten hervor,
    Handlungsstränge passen zusammen - und es ergeben sich Aufschlüsse, die
    nicht immer positiv für den Klienten ausgehen. Normalerweise wird für solche
    Dienste an der Kasse bezahlt! Weisheit gegen Geld! Man wird dabei
    stundenweise wichtig genommen, fühlt sich irgendwie besser, vielleicht ein
    wenig geläutert, fährt ansonsten das Leben einfach weiter in der geraden
    Furche, weil man die ja kennt und das schön einfach ist. Und landet am Ende
    beim Doktor auf der Bank! Kommt Ihnen vielleicht bekannt vor!

    Investitionen in funktionierende Partnerschaft kann manchmal besser sein als
    Psychotherapie, allein weil zeitliches Zusammensein länger dauert,
    Bereitschaft zum gegenseitigen Verständnis, ja Liebe, meist vorhanden ist
    und Therapie Erfolge als Belohnung dabei manchmal von alleine um die Ecke
    tänzeln. Partnerschaftliche Symbiose kann das Ergebnis und zugleich dann
    Paradies sein. Wir alle träumen davon, wenige haben die Anforderungen
    begriffen, viele laufen bei Gefahr immer wieder zum Notausgang, zum Arzt -
    oder gehen segeln!

    So gesehen offenbart der Wunsch zum Einhandsegeln auch tiefe Einblicke in
    die Bereitschaft, sich mit anderen Menschen einzulassen und vielleicht daran
    zu wachsen!

    Segeln ist ein schöner Sport, weil er viele Lebensbereiche umschließt und
    Erholung quasi kollateral eintritt, wenn man sich infizieren läßt. Der Traum
    vom Blauwassersegeln vermag lebenslang zu inspirieren, auch wenn er am Ende
    garnicht realisiert werden kann! In einer Zeit sich überschlagender
    Ereignisse leben wir Segler vergleichsweise in einer retardierten Welt.
    Vielleicht der Grund, warum segelnde Menschen in stillschweigender
    Übereinstimmung viele Dinge anders sehen und einander eher zugewandt sein
    können, als in der bösen weiten Welt der Nichtsegler. Ein Jeder hat seine
    Grenzen selbst zu definieren - und im Hafen kann Segeln ebenso schön sein,
    denn Gedanken und Träume sind frei! Diese Träume zu füttern, das war Ihr
    Versprechen, Sie schrieben ein Buch, haben Abende lang Ihre Zuhörer
    fasziniert - und Geld damit verdient. Segler sind so leicht zu verführen,
    wenn man Ihnen die Welt da draussen so harmonisch und schlüssig zu schildern
    weiß. Sie waren ein fabelhafter Verführer! Sind Sie übermütig geworden?

    Ein Forum im Winter ist ein prima Spielplatz für Wortgefechte und
    Spitzfindigkeiten, weil Synergieeffekte schlauer Mitspieler oft ungeahnte
    Ergebnisse zutage bringen, die gestandene Journalisten zum Staunen, oder zum
    Schaudern bringen.

    Lange Einleitung, kurzer Sinn: Sie haben diese Welten durcheinandergebracht,
    haben versucht, Ihrem Publikum neue Grenzen zu zeigen, dabei hingegen
    vergessen, daß eigene Grenzen sie bereits im Ansatz haben stolpern lassen!

    Das haben wir gemerkt!

    !

    Ich nenne dies tragisch, hingegen wäre es zu einfach, die Schuld in Ihrem
    bisherigen Lebenslauf zu suchen (und sicherlich zu finden!), so wie es heute
    schick ist, für Alles-und-Jedes im Kollisions Fall nach Erklärungen - besser
    Entschuldigungen - zu suchen. In Dubio Pro Reo ist manchmal ein zu bequemes
    Ruhekissen, Eigenverantwortlichkeit sicher die passendere Vokabel für einen
    Mann auf See, der wissen sollte, worauf er sich einläßt!

    Sie haben versucht, sich Ihres Publikums virtuos zu bedienen, dabei eine
    respektable Bauchlandung hingelegt und sind bis heute Ihrer Verantwortung
    davon gelaufen! Sowas ist heute überall modern: Schuld haben immer nur die
    anderen!

    Sie sollen jedoch wissen, daß dies nicht funktionieren kann, weil der Hunger
    Ihres Publikums nach Erklärungen durch zeitliche Verschiebung eher größer
    denn kleiner wird. Und: Segler verbringen ihre Lebenszeiten nicht in
    Endlos-Schleifen unendlicher Soap Kulturen, sondern verwenden ihren Kopf zum
    Denken! Wie anders hätten sie wohl sonst das Geld verdient, sich diesen
    teuren Sport am Ende auch leisten zu können und ein Schiff zu kaufen? Segeln
    mit Sponsors Hilfe ist vergleichsweise eine stabile Backstagsbriese, die wie
    ein Sommerwind eigene Verantwortlichkeiten zum Schweigen bringt. Das ist der
    Traum vieler Segler, die ihren Träumen entgegen segeln möchten, bevor das
    nötige Kleingeld vorhanden ist!

    Die Ereignisreihenfolge beweist, daß Sie planmäßig vorgegangen sind, der
    Jurist würde dies als Vorsatz bezeichnen. Sie haben Regeln verletzt und
    einen respektablen Flurschaden in einer Form hinterlassen, daß hartnäckige
    Befürworter am Ende zum Schweigen gekommen sind und sogar in Cuxhaven der
    Wecker geklingelt hat!

    Wenn Ihr Umgang mit Wahrheiten im ganz persönlichen Lebensumfeld Sie am Ende
    wieder nur bestärken wird, daß Ihr Leben als Einhandsegler auch an Land die
    einzig mögliche Lebensform bleiben wird, will ich dies hier nicht
    kommentieren. Obwohl es verlockend wäre, weil Rückschlüsse und Erklärungen
    sich anbieten! Nur so viel: Magnetismus zwischen den Geschlechtern ist ein
    Urtrieb, anders als ein Schnupfen und es ist schlauer, dies umfänglich in
    Überlegungen mit einzubeziehen, anstatt hier eigene Regeln immer wieder neu
    zu definieren und am Ende regelmäßig bös´ aufzuwachen, weil wieder einmal
    jemand nicht folgsam gewesen ist. Dies aber ist Ihr eigenes, ganz
    persönliches Fegefeuer! Es ist schon schwierig genug, unseren Kindern
    beizubringen, daß sie die volle Verantwortung für das eigene Tun zu tragen
    haben, bei Erwachsenen jedoch sollte dies Stand der Technik sein!

    Der Umgang mit uns und Ihren Sponsoren hingegen ist wert, ein paar weitere
    Bemerkungen zu verlieren:

    Verglichen mit dem richtigen Leben, wo Werbung wissenschaftlich ihren Träger
    selektiert, Verträge aushandelt und deren Einhaltung sorgfältig abgleicht,
    wird Sponsoring im maritimen Bereich von einigen Seglern immer noch als
    einfache Verabredung missverstanden: „Du schenkst mir eine Bettdecke - und
    ich verbreite - daß ich gut schlafe“!
    Ihre Blogs sind voll dieser Einfach-Werbung, jeder Sponsor bekommt hier
    artig seinen Lutscher, Profis dagegen Bauchschmerzen ob eines derartigen
    Dilletantismus´.

    Sie vergessen, daß Werbung am Träger festgemacht wird und ein Gesicht damit
    unlösbar gekoppelt wird: Ein Hit geht dann nach hinten los, weil Licht und
    Schatten, gleichermaßen auf den Sponsor abstrahlen. Das Zusammenspiel von
    Werbung und Gesicht füllt dicke Wälzer und erfolgreich ist, wer hier mit
    Feingefühl den richtigen und würdigen Träger auszuwählen in der Lage ist.
    Oder warum wohl stand Tiger Wutz im doppelten Wortsinne plötzlich ohne Hemd
    und Hose da? Seine Sponsoren waren schneller weg, als weitere Fakten die
    Situation haben vergiften können!
    Segler lernen vergleichsweise grad´ erst das Laufen! Hat natürlich auch mit
    Größe der Nische und Zielgruppe zu tun.
    Ausnahmen natürlich nicht zu vergessen: wenn Medienpräsenz großer
    Wasser-Rennen international faszinieren, dabei nationale Emotionen auf Tour
    gebracht und polarisiert werden können, dann erwachen Konzerne aus dem
    Tiefschlaf, lassen Muskeln spielen - und das Geld der Kunden wird in Groß
    Spielzeuge verbaut, als wenn es keine Krise gäbe! Auch wenn die Grenzen
    fließend sind, dort zahlt sich ( scheinbar! ) das PR Roulette aus, das unser
    aller Geld für Autos, Sicherheit oder Hardware kostet. Und: Kontrolle sowie
    Einsicht in harte Fakten haben andere.

    Aber dieser Traum bleibt ein Traum für Sie, denn das ist eine andere Liga.
    Ende Teil 1

  10. #1150
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    Standard

    Anfang Teil 2
    Zurück: hier geht es um den Werbeträger Lüchtenborg:

    Einfaches Beispiel: Arbeit für die Wissenschaft setzt die Zuverlässigkeit
    des Wissenschaftlers voraus. Zuverlässigkeit jedoch war bisher nicht
    unbedingt Ihr hervorstechendes Merkmal!

    Komplizierter: Medien Partnerschaft erfordert Vertrauen und ausgewogenes
    Miteinander mit klarer Aufgaben Verteilung. Ihre Pflichten waren dabei
    sicher klar und schriftlich dokumentiert und wohl nicht zu Ihrem Nachteil!
    Sie hingegen haben eine andere, eine eigene Wirklichkeit erfunden und Ihre
    Partner im Wortsinne korrumpiert und benutzt. Sie sind einen Schritt
    weitergegangen ( zu weit? ) und haben erwartet, daß man Ihnen die
    Deutungshoheit weiterhin überläßt. Dadurch ist Ihrem Media Partner Schaden
    entstanden! Wenn dies bislang von Ihren Partnern erduldet wurde, haben Sie
    bislang Glück gehabt! So einfach ist das!

    Aber, Sie haben vergessen, daß die Öffentlichkeit, die doch für Ihre Reise
    durch dumme Klicks hatte bezahlen sollen, plötzlich ein Gesicht bekommen hat
    und Ihnen darum nun auf den Fersen ist. Nur wenige werden in diesem
    Zusammenhang heute noch glauben, daß Klicks Ihren Sponsoren finanzielle
    Vorteile bringen werden. Das Gegenteil wäre logischer und ist hier im Forum
    nachzulesen! Es wäre sicherlich weltfremd, glauben zu wollen, daß Sie hier
    auf lange Sicht werden bestehen können. Vor allem, weil doch offenbar
    geworden ist, daß Verkündungen vom „reinen Tisch machen“ von Ihnen nicht mit
    Inhalten gefüllt werden! Doppelfehler!

    Dreist: Sie haben sich zum Wortführer im Politik Betrieb aufgeschwungen, wo
    doch die Fakten Sie bereits rechts überholt hatten. Dennoch versuchen Sie,
    1000 Unterschrift-Häftlinge, Menschen mit guten Vorsätzen, als Beweis
    eigener Integrität, zweckentfremdend für sich selbst zu verwenden.

    Ich will mich hier nicht mit Untersuchungen beschäftigen, wo Sie mehr oder
    nur weniger die Außenwirkung Ihres Tuns verbogen und verändert haben. Es
    genügt, festzustellen, daß es wohl mehr Lügen als Wahrheiten gewesen sind,
    von denen zuverlässig bislang ZWEI zutreffen:
    - Sie sind in Cuxhaven gestartet
    - Sie befinden sich heute im Südlichen Pazifik.

    Reiseverlauf, Bordbegleiter, tatsächliche Schäden, Wetter, ein Seenotfall -
    DAS hätte uns alle, Ihr Publikum, Ihre Sponsoren und Unterstützer wirklich
    interessiert! Deshalb haben wir alle brav geklickt!
    Und hier hätten Sie saubere Berichterstattung geschuldet! Das sind
    selbstverständliche Ehrendienste und es wäre ein leichtes gewesen, hier
    Boden gut zu machen, Beweise zu liefern und auf Kritik einzugehen, deren
    Vorhandensein Sie und Ihr Landteam jederzeit online abgelesen haben. Sie
    hätten ganz offenbar sogar hochauflösende Videos massenhaft liefern können,
    denn Technik genug ist dafür ja wohl an Bord, Technik, die Ihr Sponsor teuer
    bezahlt hat, und deren Nutzwert für die Öffentlichkeit bislang verborgen
    geblieben ist.

    Was wir bekommen haben? Eine besondere Art von Lüchty Poetry, die man am
    Schreibtisch hätte verfassen können, ohne für lästige Arbeit an Deck gehen
    zu müssen. Ich glaube unter den Weltumseglern ist es neu, daß penibel am
    Wochenende ein Büro dicht gemacht wird. Anfangs vermutete ich eine
    Methapher, heute bin ich da unsicher und meine Phantasie ist aufgewacht.

    Haben Sie Ihr Publikum vielleicht nur als Vehikel benutzt um sich auf einen
    Thron zu segeln, der bislang nirgends zu sehen ist, dabei vorsorglich links
    und rechts räsonable Segelhelden angerempelt und auf Plätze verwiesen, die
    Sie unterhalb des neuen Throns zugeordnet haben!? Sollten neue Standards
    ersegelt werden? Das immerhin haben Sie geschafft, denn ab heute werden
    weltweit keine Häfen mehr angelaufen, hingegen nur technische Stopps gemacht
    - um des Images willen - hört sich besser an!

    Haben Sie vielleicht die Aufmerksamkeit, den Intellekt und natürlich die
    ganz normalen menschlichen Instinkte von Neid und Gier, unterschätzt, die
    auch Seglern innewohnen? Haben Sie geglaubt, hier die Oberhand behalten zu
    können, den Deckel auf dem Topf?

    Oder wiederholt sich die Geschichte und Sie benötigen vielleicht wieder
    einmal die Hilfe der Götter in weiß? Wenn hier Parallelen auftauchen, sind
    dies Denkanreize, allerdings nur für Sie. Eine Frau in Ihrem Leben hätte
    dies mit Freuden aufgearbeitet - kostenlos - an mangelnder Bewunderung
    kann´s nicht gelegen haben!

    Die Vorgehensweisen der vergangenen Monate beweisen, daß Sie bislang nicht
    viel gelernt haben, oder sollte ich sagen: garnichts?
    Sie haben Kritiker gesammelt wie Seemeilen, dabei wollten Sie doch nur in
    Ruhe segeln, weil Sie dies als eine für Sie sinnvolle Lebensform erkannt
    hatten, wenngleich auf unsere Kosten!

    Ich will hier nicht untersuchen, welcher Ihrer Partner oder Unterstützer,
    Ihnen wieviel beim Vertuschen, Verändern von Wahrheiten geholfen hat, da
    dies sicher unappetitlich werden würde. Ich verstehe hingegen immer noch
    nicht, was Sie und Ihr Team so sicher gemacht hat, daß dies Kartenhaus aus
    Unwahrheiten dem Sturm der Entrüstung würde standhalten können!?

    Entrüstung, Empörung als geplanten Media Scoup? Dafür fehlt mir die
    Phantasie, denn an eine Wiederauferstehung des Helden Lüchtenborg in anderem
    Umfeld, daran glaube ich ( bislang ) nicht!

    Bei allen Vermutungen hier im Forum und im richtigen Leben, finde ich keine
    Gründe, die Sie hätten veranlassen können, hier derart übermütig zu agieren,
    ausser vielleicht den, daß Sie in Ihrem Luftschiff schlicht den Bodenkontakt
    verloren haben! Denn es ist deutlich geworden, daß Ihre Wünsche und
    Befürfnisse den unseren gleichen. Ohne Kommunikation und Sex wird´s
    schwierig, auch für Sie!

    Die Wirklichkeit ist heute Ihr Kielwasser und wird in Form einer Riesenwelle
    irgendwann von achtern über Ihr Schiff hereinbrechen. Wenn Sie dann dabei
    nasse Füße bekommen, hat der Skipper ausschließlich alleine Schuld. Und das
    sind Sie!

    Immerhin haben Sie in Ihrer Ex-Heimat Deutschland einen harten Segler Winter
    ein wenig farbenfroher gemacht.

    Dafür zumindest gebührt Ihnen Dank!

    John

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