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  1. #51
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    Hallo Peter,
    also meine Varianta liegt am Rursee und da ich jung und ungebunden bin, habe ich von April bis September eigentlich jedes Wochenende auf meinem Boot verbracht. Da ich mir sehr gut ausmalen kann wie es bei einer Familiencrew werden könnte, denke ich, ist deine Entscheidung die richtige - auch wenn ein Törn mit dem eigenen Boot emotional in ganz anderen Regionen angesiedelt ist.

    Irgendwann Ende Mai, hatte ich mit meinem Boot bei uns am See zur Übernachtung mal nicht an einem Steg festgemacht, sondern habe in einer Bucht übernachtet - für mich war es ein Gefühl von grenzenloser Freiheit. Es ist schon paradox, das sich das Marlborofeeling auf einem künstlich angelegten See, der räumlich begrenzt ist, einstellt. Hat unsere Gesellschaft sonst nichts mehr zu bieten oder sind wir zu verweichlicht?

    Gruß
    Mario

  2. #52
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    Gut, dass das die Seepolizie nicht mit bekommen hat. Das ist in der Schweinebucht offiziell verboten .

    Ist aber wieder schön. Vor allen früher, als man da noch grillen durfte.

  3. #53
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    @Firsty:
    Och das wäre doch was gewesen: Marlborofeeling gepaart mit Revoluzertum

  4. #54
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    Standard Varianta 65

    Liebe Seglergemeinde !
    War viele Jahre glücklicher VARIANTA65 Besitzer und war mit ihr einige male (Männertörns) in der Adria unterwegs. Da das Wetter durchgehend schön und warm war, spielte sich das Bordleben meist im cockpit ab. Am Abend wurde alles in Taschen und Seesack gestopft und an Deck gestellt, damit wir Platz zum Schlafen hatten, morgends wurde alles wieder innen verstaut. Ich würde heute noch gelegentlich `mal mitfahren auf einem Trailerboot, aber extra eines zu kaufen für Familie und Urlaub würde ich nicht, denn ein Minimum an Komfort beginnt erst, wo die Trailer-Möglichkeit endet. Wenn Du Dich nur im hocken/knien an-/umziehen, waschen, kochen kannst, bei einer WC "Sitzung" die anderen crew-Mitglieder ins cockpit ausrücken müssen, Dich ständig durch Deine Habseligkeiten wühlen musst um ein frisches Hemd/Hose, Unterwäsche zu finden, trotz minimaler Urlaubsausrüstung und ausgetüftelter Raumaufteilung nie das Gefühl einer Ordnung aufkommt, bei Schlechtwetter jedes crewmitglied eine ordentliche "Portion Feuchtigkeit" unter Deck bringt, ....... da spürst Du dann die Enge eines Trailerbootes - weil sie in der Regel nicht mehr als 2,55 m breit sind - also meine Frau würde das nie mehr mitmachen und auch ich weis nicht, ob ich das länger als ein paar Tage "genießen" möchte - so sehr ich die früheren Reisen mit meinem Boot genoß! Kenne auch die Sunbeam und Neptun von meinen Stegnachbarn. Diese Boot sind day-sailer, d.h. gelegentlich `mal übernachten (zu zweit) ist o.k. aber eher die Ausnahme. Ich glaube, dass Du da mit chartern doch besser weg kommst, wenn der Urlaub auch ein bischen Erholung für die Familie sein soll.

  5. #55
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    Dich ständig durch Deine Habseligkeiten wühlen musst um ein frisches Hemd/Hose, Unterwäsche zu finden
    Einfach länger die Wäsche tragen, dann muss man weniger suchen ... Allerdings wirkt sich dann die Enge des Bootes besonders aus ...

    Im ernst, das ist der Knackpunkt: Wir waren im September/Anfang Oktober knapp 3 Wochen zu zu zweit in den Boddengewässern mit einem 6 m-Boot unterwegs. Das hat gut geklappt und der geringe Tiefgang erlaubt halt auch Bereiche anzulaufen, die für größere Boote nicht möglich sind. Trotzdem war die Wühlerei in den Sachen machmal etwas mühsam. Vielleicht ist es ok, wenn man im Hochsommer unterwegs ist und nur eine Badehose braucht und im Cockpit schlafen kann. Aber wehe, das Wetter wird unangenehm.

    Viele Grüße
    Jürgen

  6. #56
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    Genau die Komfortgründe bringen mich zur Neptun mit Hubdach.
    Da kann man zumindest aufrecht stehen und ins abgeschlossene Vorschiff kann man ein See-WC installieren.
    Das ganze lebt und fällt komischerweise mit dem Klo!

    Mit 4 Personen wird es sicher nicht einfach werden, aber wenns nicht geht, hab ich immer noch lieber mein Boot als Daysailer mit, als am Hotelstrand zu hocken und voller Sehnsucht aufs Meer zu blicken.
    Ist man mit dem eigenen Boot unterwegs, kann man auch mehrtägige Landausflüge machen und damit der Enge an Bord zeitweise entfliehen. Das wird mit einem Charterboot, wo jeder Tag Geld kostet, wohl keiner machen.
    Wie schon gesagt schließe ich das Chartern auch in der Zukunft nicht aus.
    Ganz ohne Chartern geht es nicht, es gibt ja auch eine Schmerzgrenze bei der Trailerentfernung.

    Gibt jemand seine Neptun 22 Backdecker in Dinette-Ausführung mit Trailer her? Raum Österreich/Bayern

    Grüße, Peter

  7. #57
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    Standard Neptun Forum

    Mehr Informationen zu den Neptuns findet man im Neptun-Forum www.neptun22.de. Das mit dem Speed wird überbewertet, die Neptuns sind halt keine Leichtwindrenner und lieben den Raumschotgang. Dafür vertragen sie für einen Kleinkreuzer ziemlich viel Wind, sind voll Ersatzteilgesichert und massiv gebaut.

  8. #58
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    So schlecht schlagen sich die Neptun 22 aber nicht bei Regatten. Anbei die Ergebnissliste der Eisernen Bodensee http://www.dsmc.de

    Gruppe: Kielyachten ab YSt= 113 (Yardstick) 1.Wf / Startzeit: 29.11.2009 00:05:00
    PL. SEGELNR BOOTSNAME STEUERMANN/-FRAU BOOTSTYP CLUB YST GES.ZEIT BER.ZEIT
    1 R 325 Biber IV Thaler Walter Rasmus 35 YCH 114 00:51:10 00:44:53
    2 SUI 309 rosaly stefan züst hansajolle ASC 120 00:56:38 00:47:12
    3 GER 863 Blaumann Lebt Pesalla Jörg Neptun 22 BSV 118 00:55:45 00:47:15
    4 GER 1411 HaiNoon Mäder, Bernd Shark 24 SCMB 113 00:53:59 00:47:46
    5 08/15 Birkhofer Peter Seekreutzer SVD 113 00:57:29 00:50:52
    6 D TP 5651 el Querido Vogt, Peter Michael MOEN 331 RYC 113 00:57:46 00:51:07
    7 GER 100 Blue Nose Ochs, Ulrich Vineta 1 Sport 113 01:02:31 00:55:19
    8 GER 783 Majö Pesalla, Marco Neptun 22 YCvH 118 01:06:17 00:56:10
    9 S 73 Vongole Schneider, Herwig Staeheli Yawl YCE 120 01:08:48 00:57:20
    10 CH 1215 Fortün Zollinger Sebastian Shark 24 YCK 113 01:05:52 00:58:17
    11 D 442 Nelly Klingel, Thomas Achilles 24 114 01:07:11 00:58:56
    12 GER 1608 Haidanei Edel Meinrad Shark 24 CKA 113 01:07:34 00:59:48
    13 GER 787 Hi Hai! Hülß, Jürgen Shark 24 Touring YCuT 114 01:08:29 01:00:04
    14 CH 631 atlanta Alex Geisser beister simpel 117 01:11:07 01:00:47
    15 D YD Jaga3 Jauss Philip Dutchy Mark Li 115 01:11:51 01:02:29
    16 D o Lissi Bransch Lutz Vineta 1 YCuT 113 01:10:44 01:02:36
    17 SUI X 9 Handbiercken Schmidt Andreas juet 600 MHYC 117 01:13:47 01:03:04
    18 G 7 Barco da Winschi Wiencek Norbert Dufour 24 WSGHa 114 01:12:05 01:03:14
    19 D VA 1906 Tabaluga Krapf, Claudius Varianta WVF 114 01:16:37 01:07:12
    20 GER 2371 Falke Kuder Holger Varianta 114 01:20:19 01:10:27
    21 D1965 Daddeldu Finke, Thomas Dutchy DHH 115 01:22:31 01:11:45
    22 Hexle Bonenkamp Rainer Sunbeam 22 114 01:22:00 01:11:56
    23 G 629 Riorita Müller-Lang, Eva-Maria Dufour 1800 113 01:21:18 01:11:57
    24 G 187 Paloma Metzler Uli Neptun 26 114 01:27:32 01:16:47
    25 Baddo Dö Andreas Fink Compromis 720 Sayl 113 01:27:16 01:17:14
    26 s 18 Nina Hummel, Reinhard Sailart 18 SCÖ 115 01:34:23 01:22:04
    27 (DNC) SP 946 Luna de prisa Oehmichen Manuela Raphale 600 MRV KN 115 DNC
    Statistik: gemeldet: 27, gestartet: 26, gewertet: 26

  9. #59
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    Standard Yardstick maß aller Dinge?

    Die Frage ob ein Schiff segelt ist m.E. nicht am Yardstick festzumachen. Nicht nur, dass meine Sunbeam schneller ist, die Manövrierbarkeit ist auch besser. Es ist schon wichtig, ob ein Schiff auch ohne backgesetztes Vorsegel durch den Wind geht, oder eben nur unter Vorsegel auch noch annehmbare Höhe läuft........ In unseren engen Häfen spielt auch die Seitenwindempfindlichkeit eine Rolle. Alles Dinge die den Alltagbetrieb sicherer machen, denn das Argument leistungsstarker Außenborder zählt für mich nicht, denn der fällt immer dann aus, wenn man ihn am dringensten benötigt

    Viele Grüße

    naendlich

  10. #60
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Sunbeamer Beitrag anzeigen
    Der Abstand zwischen einer Neptun 22 (mit Festkiel YS 117) und einem Regattakreuzer wie bspw. Sprinta Sport (YS 108) ist nur theoretisch 117/108, praktisch liegen Welten dazwischen
    Bei einer Stunde Segelzeit ist die Sprinta durchschnittlich 9 min (117-108) schneller am Ziel.
    Am Wind ist es noch schlimmer.


    Peter
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (27.07.2010 um 16:08 Uhr)

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