Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 19 von 19
  1. #11
    Registriert seit
    14.03.2005
    Beiträge
    11.137

    Standard

    Kennen das Problem von unserem Halbtonner.
    Maßnahmen siehe Carsten S.
    Wir fahren das Groß noch "aufer", nehmen sogar einen Gegenbauch in Kauf. Frühes Reffen kostet keine Fahrt, im Gegenteil. Hoher Ruderdruck entsteht nur bei zu großer Krängung
    Wenn die Dose trotz kleiner Segelfläche noch deutlich über der Rumpfgeschwindigkeit liegt, wollen wir doch nicht meckern.
    Gruß Franz

  2. #12
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Sean

    nicht wirklich richtig. Raumschots bedeutet praktisch keinen Driftwinkel, d.h. Kiel erzeugt keinen oder nur wenig Auftrieb (lift), logische Konsequenz, die Kräfte unter Wasser sind gänzlich anders, als beim Am Wind segeln, deshalb ist es erklärbar, daß Am Wind keine bis geringe Luvgierigkeit, raumschots größere Luvgierigkeit.

    Verlagerung der Kräfte über Wasser weiter nach vorn (ineffektiveres Groß mit evt. Gegenbau) größeres Vorsegel, sind da die besten Methoden.

  3. #13
    Registriert seit
    23.10.2001
    Ort
    Kiel
    Beiträge
    413

    Standard

    Moin Paul,
    die Dehler 34 ist kein Folkeboot und keine Ballad!! :-)
    Mir geht es eigendlich genauso. Bei meiner D34 fahre ich das Groß relativ weit offen. Der Segeldruckpunkt liegt doch sehr weit hinten, wenn man "nur" mit der GIII fährt. 4 Bft sind ja grenzwertig. Der große "Lappen" hinten schiebt das Schiff doch gewaltig nach Luv. Das Dehler Eignerhandbuch empfiehlt ab 4-5 Bft. das 1. Reff.

    Gruß nach Flintbek
    dirty-harry

  4. #14
    Registriert seit
    06.11.2005
    Beiträge
    214

    Standard

    Hallo,

    das beschriebene Verhalten kenne ich auch von meinem Boot. Es ist leicht Abhilfe dadurch zu schaffen, dass man das Groß offener fährt. Raumschots bei viel Wind darf beim Partialrigg auch gerne zusätzlich das Achterstag dichtgesetzt werden. Das Hauptaugenmerk ist jedenfalls einfach darauf zu richten, dass man wenig Ruderdruck hat. Der Leistungsverlust durch ein nicht optimal getrimmtes Großsegel steht nämlich in keinem Verhältnis zum Geschwindigkeitsverlust, der durch ein querstehendes Ruderblatt oder wenn so will eine ausgefahrene "hydrodynamische Bremsklappe" entsteht. Lass deiner 34er etwas losere Zügel und sie wird es mit schnellerem Galopp belonen...

    Gruß
    Klaus

  5. #15
    Registriert seit
    23.07.2003
    Ort
    HVL
    Alter
    62
    Beiträge
    567

    Standard Moin Wafi

    Klar, das macht einen Unterschied.
    Bei einem modernen, schlanken Kielprofil.
    Aber beim IF, oder der D34?
    Und dann einen so großen zwischen wie Paul sagt "Armreißen" und 2-Finger-steering?
    Ich weiß nicht . . .

    Was Du am Ende schreibst: jou!
    Zitat Zitat von wafi3 Beitrag anzeigen
    Sean

    nicht wirklich richtig. Raumschots bedeutet praktisch keinen Driftwinkel, d.h. Kiel erzeugt keinen oder nur wenig Auftrieb (lift), logische Konsequenz, die Kräfte unter Wasser sind gänzlich anders, als beim Am Wind segeln, deshalb ist es erklärbar, daß Am Wind keine bis geringe Luvgierigkeit, raumschots größere Luvgierigkeit.

    Verlagerung der Kräfte über Wasser weiter nach vorn (ineffektiveres Groß mit evt. Gegenbau) größeres Vorsegel, sind da die besten Methoden.
    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis
    ist in der Praxis größer als in der Theorie

  6. #16
    Registriert seit
    22.02.2005
    Beiträge
    1.492

    Standard

    Moin moin

    Dirty Harry hat recht.Das ist bei der 34 ger so. Ich hab es immer so gehalten:

    Großes Vorsegel und früh wegreffen. Sah zwar blöde aus-brachte aber Speed.

    Allerdings hatte ich Radsteuerung. Das ging nicht ganz so auf die Arme.

    Gruß
    Gerrit

  7. #17
    Registriert seit
    31.12.2006
    Beiträge
    12

    Standard

    Zunächst einmal für alle Beiträge vielen Dank. Der einzige, der mich eigentlich richtig verstanden und auch fachlich als kompetent eingeschätzt hat, war Sean, nur mit dem Unterschied, dass ich 30 Jahre Nordisches Folkeboot und nicht IF-Folkeboot als Regattasegler unter den ersten 10 der deutschen Folkeboote gesegelt habe.
    Sean hat auch klar erkannt, dass es sich beim Ruderdruck nicht um Am-Wind-Probleme, sondern um Raumschot- u. Vor-em-Wind-Probleme bezüglich des Ruderdrucks handelt.
    Mit kleinerer Großsegelfläche raumschots ist der Druck merklich weniger, aber dann will ich doch gerade die volle Segelfläche nutzen, denn auf Urlaubstörns suche ich mir doch nicht gerade die harten Am-Wind-Kurse gegen die Welle aus.

    Also, wenn ihr Vorschläge habt, dann nur bezüglich Raum- bzw. Vor-dem-Wind-Kursen.


    Bis dann

  8. #18
    Registriert seit
    29.12.2004
    Beiträge
    674

    Standard Mehr Tuch vorne

    Hallo,

    also wenn Du das Groß nicht reffen willst hilft nur mehr Tuch vorne. Spi oder Gennaker setzen.

    Gruß Urowilli

  9. #19
    Registriert seit
    03.11.2007
    Beiträge
    1.772

    Standard

    Habe einen alten 1 Tonner und kenne auch die alte van de Stadt Dehler 34 etwas. Sind beide IOR Designs mit eingeschnürtem Heck. Raumschots fangen die auf Grund des deutlich asymmetrischen Unterwasserschiffs bei Krängung an zu luven und zwar unverhältnismässig mehr, als auf am Wind Kursen. Plus, dass der Kiel Raumschots keinen Auftrieb Richtung Luv erzeugt und die Kiel - Ruder Einheit kein stabiles "Fahrwerk" unter Wasser bilden können (siehe Seans Beitrag).

    Folke Boote, aber auch modern Cruiser Racer haben viel ausgewogenere Rumpfformen, die bei Krängung zwar asymmetrisch im Wasser liegen aber lange nicht so extrem. Mann kann dieses Manko bei IOR Booten nur dämpfen, aber nicht beseitigen.

    Carstens Vorschläge kann ich nur unterstützen:

    1. Viel Vorsegel, am besten Spi, natürlich nur bis zur Angstgrenze.

    2. Grosssegel nur auf dem Achterliek fahren; ein "korrekt" getrimmtes Gross erhöht die Fahrt kaum aber macht das Boot viel unruhiger und sorgt bei Böen, bzw. seitliche Wellen für starke luvende Momente.

    3. Gewichtstrimm nach hinten

    4. Besonders unter Spi aufrecht segeln, Sonnenschüsse haben bei der Rumpfkontruktion eine besondere Qualität.


    Diese Massnahmen werden Helfen, aber grundsätzlich wird sich das Verhalten nicht dramatisch verbessern: IOR Boote sind so.

    Hans

Ähnliche Themen

  1. GARMIN und starker Euro ...
    Von koje_66 im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 31.03.2008, 18:43
  2. Starker Wind
    Von Husch im Forum Seemannschaft
    Antworten: 54
    Letzter Beitrag: 02.03.2008, 14:49
  3. Rohrkicker mit starker Gasdruckfeder
    Von georg63 im Forum Privater Ankauf
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 25.02.2007, 15:20
  4. Ruderdruck Dehlya 25
    Von howi48 im Forum Kleinkreuzer
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 27.09.2002, 20:45
  5. Ruderdruck
    Von justyou im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 02.05.2002, 12:29

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •