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  1. #1
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    Standard Hilfe für Haiti

    Hallo Segelfreunde,

    Hilfe für Haiti tut bitter Not!

    Wie wäre es, wenn wir uns nun nicht mehr über Sponsorenverträge für irgendwelche dubiosen Rekordfahrten und Themen erhitzen, sondern nun selbst anpacken?

    Sicher gehören Segler nicht zu den Reichsten Deutschlands, aber recht wohlhabend sind viele. Außerdem dürfte es wahrscheinlich einige Blauwassersegler geben, die schon einmal in Haiti, oder Port-au-Prince waren und die dort vielleicht Segelfreunde gefunden haben. (So arm kann kein Staat sein, dass es nicht einige Segelbegeisterte gibt, die sich dann auch zu einem Club zusammengschlossen haben.)

    Damit kommt zusammen, was für jede wirkungsvolle Hilfe erforderlich ist: Geld und Sachkenntnisse, Spenden und eine Infrastruktur.

    Wäre das nicht eine wundervolle Aufgabe auch für die YACHT, das größte Segelsportmagazin Europas, so etwas auf den Weg zu bringen!

    TransOceanHelp, das wäre doch was!

  2. #2
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    Nach 20 Minuten noch keiner geantwortet - also falschen Titel gewählt!

    Du hättest "Hilfe für Lüchtenborg" schreiben sollen, dann hättest Du schon 10 Seiten voll!

    Die Yacht braucht nicht dazu aufzurufen, da sie davon ausgeht, dass alle Segler verantwortungsvoll so wie ich sind und bereits gespendet HABEN!
    http://www.molitorfj.de/
    http://www.molitorfj.de/1%20Private%20Homepage/Freunde_der_Sprinta1.htm

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von Kontrapunkt Beitrag anzeigen
    Hallo Segelfreunde,

    Hilfe für Haiti tut bitter Not!

    Wie wäre es, wenn wir uns nun nicht mehr über Sponsorenverträge für irgendwelche dubiosen Rekordfahrten und Themen erhitzen, sondern nun selbst anpacken?

    Sicher gehören Segler nicht zu den Reichsten Deutschlands, aber recht wohlhabend sind viele. Außerdem dürfte es wahrscheinlich einige Blauwassersegler geben, die schon einmal in Haiti, oder Port-au-Prince waren und die dort vielleicht Segelfreunde gefunden haben. (So arm kann kein Staat sein, dass es nicht einige Segelbegeisterte gibt, die sich dann auch zu einem Club zusammengschlossen haben.)

    Damit kommt zusammen, was für jede wirkungsvolle Hilfe erforderlich ist: Geld und Sachkenntnisse, Spenden und eine Infrastruktur.

    Wäre das nicht eine wundervolle Aufgabe auch für die YACHT, das größte Segelsportmagazin Europas, so etwas auf den Weg zu bringen!

    TransOceanHelp, das wäre doch was!

    Ich möchte Deine sozial zu lobende Initiative nicht bemängeln, nur zu Bedenken geben:


    1.) Daß Haiti schon seit vielen Jahren eines der ärmsten und kriminellsten Länder der Welt war, ist und war hinlänglich bekannt.
    Plötzlich ergehen sich alle in Mitgefühl (ich bemängele das nicht, mich verwundert, wie immer in solchen Fällen, der plötzliche Aktionismus)

    2.) es gibt noch viel mehr Länder, denen es ähnlich schlecht geht.
    Böse gefragt: helfen wir nur in der Reihenfolge der medial optimiert aufbereiteten Katastrophen? Ist es keine Katastrophe, wenn in vielen Ländern der 3.Welt tagtäglich tausende Menschen, darunter viele Kinder verhungern, verdursten, an bekämpfbaren Krankheiten sterben (gelassen werden?), AIDS... ect.???

    3.) es gibt auch in EU und D ECHTE Armut bis hin zur sozialen und physischen Verwahrlosung, auch hier wieder explizit von Kindern.
    Kann und darf man das weiter ignorieren?

    Mich stört dieser immer nach solchen "Katastrophen" auftretende Pseudo-Mitgefühlsduselei - wer hat sich letzte Woche über auch nur EINEN der o.g. Bedürftigen nur 1 Minuten einen Gedanken gemacht?

    Kaum jemand - wir verdrängen das Elend und Leid dieser Welt, welches wir eigentlich tagtäglich vorgeführt bekommen. Die Nachrichten dieser Art stehen halt in ihrer "Dringlichkeit" hinter anderen "wichtigen" Tageserignissen hintenan (z.B. Börsennachrichten, da fallen halt hinten die Slumberichte raus... oder werden nachts um 23 - 1 Uhr gezeigt...am besten noch in Konkurrenz uzu einem Thriller mit fliegenden und explodierenden Autos...)

    Viele gerade Segler nutzen das Wohlstandsgefälle auch gerne aus, selbst diese ignorieren die Realität, solange es dem eigenen Wohlbefinden dient. Kann man hier oft nachlesen, es werden sogra TIPPS gehandelt, wo man was NOCH billiger bekommt (vor Ort).

    Will sagen: helfen, wer mag, ja, aber es wäre sinnvoll(er) oder AUCH sinnvoll, sich mal ständig mit diesen Fragestellungen zu beschäftigen, und nicht nur, wenn es gerade medial aufv die Emotionshormondrüsen drückt und sozial und politisch opportun erscheint.

    Im Übrigen - ungeachtet der US-Hilfe - glaube ich , daß die Amis da auf einmal so aktiv werden, weil sie s-lich von Kuba direkt vor Castros Haustüre einen Fuß auf die Erde bekommen.... an die schiere Menschenfreundlichkeit glaube ich weniger.

    Zuletzt: grotesk finde ich, wenn D - im bereits vorhandenen Wissen von zigtausend Toten - erst 1 Mio, dann plötzlich 7,5 Mio EUR bereitstellt, und - so traurig der Tod des Deutschen dort ist - alle betreten schau´n, weil ein Deutscher unter den Opfern ist!

    Jeden Tag sterben hunderte im deutschen Strassenverkehr, so Mancher im Dienst der Allgemeinheit....

    Also weniger Aktionismus, dafür mal wirkliches nachhaltiges Handeln wär gefragt. (wie man das macht, weiß ich allerdings auch nicht, sehe nur die Notwendigkeit vs. Aktionismus)

  4. #4
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    oje Hans, jetzt wirst Du geschlachtet...

  5. #5
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    Zitat Zitat von charterpartner Beitrag anzeigen
    Ich möchte Deine sozial zu lobende Initiative nicht bemängeln, nur zu Bedenken geben:


    1.) Daß Haiti schon seit vielen Jahren eines der ärmsten und kriminellsten Länder der Welt war, ist und war hinlänglich bekannt.
    Plötzlich ergehen sich alle in Mitgefühl (ich bemängele das nicht, mich verwundert, wie immer in solchen Fällen, der plötzliche Aktionismus)

    2.) es gibt noch viel mehr Länder, denen es ähnlich schlecht geht.
    Böse gefragt: helfen wir nur in der Reihenfolge der medial optimiert aufbereiteten Katastrophen? Ist es keine Katastrophe, wenn in vielen Ländern der 3.Welt tagtäglich tausende Menschen, darunter viele Kinder verhungern, verdursten, an bekämpfbaren Krankheiten sterben (gelassen werden?), AIDS... ect.???

    3.) es gibt auch in EU und D ECHTE Armut bis hin zur sozialen und physischen Verwahrlosung, auch hier wieder explizit von Kindern.
    Kann und darf man das weiter ignorieren?

    Mich stört dieser immer nach solchen "Katastrophen" auftretende Pseudo-Mitgefühlsduselei - wer hat sich letzte Woche über auch nur EINEN der o.g. Bedürftigen nur 1 Minuten einen Gedanken gemacht?

    Kaum jemand - wir verdrängen das Elend und Leid dieser Welt, welches wir eigentlich tagtäglich vorgeführt bekommen. Die Nachrichten dieser Art stehen halt in ihrer "Dringlichkeit" hinter anderen "wichtigen" Tageserignissen hintenan (z.B. Börsennachrichten, da fallen halt hinten die Slumberichte raus... oder werden nachts um 23 - 1 Uhr gezeigt...am besten noch in Konkurrenz uzu einem Thriller mit fliegenden und explodierenden Autos...)

    Viele gerade Segler nutzen das Wohlstandsgefälle auch gerne aus, selbst diese ignorieren die Realität, solange es dem eigenen Wohlbefinden dient. Kann man hier oft nachlesen, es werden sogra TIPPS gehandelt, wo man was NOCH billiger bekommt (vor Ort).

    Will sagen: helfen, wer mag, ja, aber es wäre sinnvoll(er) oder AUCH sinnvoll, sich mal ständig mit diesen Fragestellungen zu beschäftigen, und nicht nur, wenn es gerade medial aufv die Emotionshormondrüsen drückt und sozial und politisch opportun erscheint.

    Im Übrigen - ungeachtet der US-Hilfe - glaube ich , daß die Amis da auf einmal so aktiv werden, weil sie s-lich von Kuba direkt vor Castros Haustüre einen Fuß auf die Erde bekommen.... an die schiere Menschenfreundlichkeit glaube ich weniger.

    Zuletzt: grotesk finde ich, wenn D - im bereits vorhandenen Wissen von zigtausend Toten - erst 1 Mio, dann plötzlich 7,5 Mio EUR bereitstellt, und - so traurig der Tod des Deutschen dort ist - alle betreten schau´n, weil ein Deutscher unter den Opfern ist!

    Jeden Tag sterben hunderte im deutschen Strassenverkehr, so Mancher im Dienst der Allgemeinheit....

    Also weniger Aktionismus, dafür mal wirkliches nachhaltiges Handeln wär gefragt. (wie man das macht, weiß ich allerdings auch nicht, sehe nur die Notwendigkeit vs. Aktionismus)
    Über einen seitenweise Blödsinn schreibenden Forumstrottel mache ich mir auch keine einzige Minute Gedanken, jedoch würde ich ihn trotzdem ausm Wasser ziehen, wenn er am absaufen ist.

  6. #6
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    Standard Auf dieses Niveau ...

    Zitat Zitat von newfox Beitrag anzeigen
    Über einen seitenweise Blödsinn schreibenden Forumstrottel mache ich mir auch keine einzige Minute Gedanken, jedoch würde ich ihn trotzdem ausm Wasser ziehen, wenn er am absaufen ist.
    ... wird sich CHARTER-PARTNER nicht herablassen. Hans, schweig den Kerl aus, bitte !
    Carl

  7. #7
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    Standard

    Zitat Zitat von charterpartner Beitrag anzeigen
    1.) Daß Haiti schon seit vielen Jahren eines der ärmsten und kriminellsten Länder der Welt war, ist und war hinlänglich bekannt.
    "Katastrophen" auftretende Pseudo-Mitgefühlsduselei -
    Sind eigentlich die aus den Trümmern geborgenen, teilweise schwer verletzten Kinder auch kriminell und Deiner Hilfe nicht würdig?
    Mit Gruß
    coral

  8. #8
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    Zitat Zitat von Makis Enefrega Beitrag anzeigen
    ... wird sich CHARTER-PARTNER nicht herablassen. Hans, schweig den Kerl aus, bitte !
    Carl
    Gegen meine persönliche Einstellung gibts ohnehin nichts zu sagen, denn es geht schlicht um Mitmenschlichkeit und grundsätzliche Hilfsbereitschaft. Ich würde ja schließlich den Menschen aus dem Wasser ziehen und nicht dessen womögliche Eigenschaft als was auch immer. Von daher muß man hier auch niemand zum schweigen auffordern.

  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von charterpartner Beitrag anzeigen
    Ich möchte Deine sozial zu lobende Initiative nicht bemängeln, nur zu Bedenken geben:


    1.) Daß Haiti schon seit vielen Jahren eines der ärmsten und kriminellsten Länder der Welt war, ist und war hinlänglich bekannt.
    Plötzlich ergehen sich alle in Mitgefühl (ich bemängele das nicht, mich verwundert, wie immer in solchen Fällen, der plötzliche Aktionismus)

    2.) es gibt noch viel mehr Länder, denen es ähnlich schlecht geht.
    Böse gefragt: helfen wir nur in der Reihenfolge der medial optimiert aufbereiteten Katastrophen? Ist es keine Katastrophe, wenn in vielen Ländern der 3.Welt tagtäglich tausende Menschen, darunter viele Kinder verhungern, verdursten, an bekämpfbaren Krankheiten sterben (gelassen werden?), AIDS... ect.???

    3.) es gibt auch in EU und D ECHTE Armut bis hin zur sozialen und physischen Verwahrlosung, auch hier wieder explizit von Kindern.
    Kann und darf man das weiter ignorieren?

    Mich stört dieser immer nach solchen "Katastrophen" auftretende Pseudo-Mitgefühlsduselei - wer hat sich letzte Woche über auch nur EINEN der o.g. Bedürftigen nur 1 Minuten einen Gedanken gemacht?

    Kaum jemand - wir verdrängen das Elend und Leid dieser Welt, welches wir eigentlich tagtäglich vorgeführt bekommen. Die Nachrichten dieser Art stehen halt in ihrer "Dringlichkeit" hinter anderen "wichtigen" Tageserignissen hintenan (z.B. Börsennachrichten, da fallen halt hinten die Slumberichte raus... oder werden nachts um 23 - 1 Uhr gezeigt...am besten noch in Konkurrenz uzu einem Thriller mit fliegenden und explodierenden Autos...)

    Viele gerade Segler nutzen das Wohlstandsgefälle auch gerne aus, selbst diese ignorieren die Realität, solange es dem eigenen Wohlbefinden dient. Kann man hier oft nachlesen, es werden sogra TIPPS gehandelt, wo man was NOCH billiger bekommt (vor Ort).

    Will sagen: helfen, wer mag, ja, aber es wäre sinnvoll(er) oder AUCH sinnvoll, sich mal ständig mit diesen Fragestellungen zu beschäftigen, und nicht nur, wenn es gerade medial aufv die Emotionshormondrüsen drückt und sozial und politisch opportun erscheint.

    Im Übrigen - ungeachtet der US-Hilfe - glaube ich , daß die Amis da auf einmal so aktiv werden, weil sie s-lich von Kuba direkt vor Castros Haustüre einen Fuß auf die Erde bekommen.... an die schiere Menschenfreundlichkeit glaube ich weniger.

    Zuletzt: grotesk finde ich, wenn D - im bereits vorhandenen Wissen von zigtausend Toten - erst 1 Mio, dann plötzlich 7,5 Mio EUR bereitstellt, und - so traurig der Tod des Deutschen dort ist - alle betreten schau´n, weil ein Deutscher unter den Opfern ist!

    Jeden Tag sterben hunderte im deutschen Strassenverkehr, so Mancher im Dienst der Allgemeinheit....

    Also weniger Aktionismus, dafür mal wirkliches nachhaltiges Handeln wär gefragt. (wie man das macht, weiß ich allerdings auch nicht, sehe nur die Notwendigkeit vs. Aktionismus)
    Ich möchte nur 3 Dinge zu bedenken geben:

    1. Ja - es wird vieles verdrängt und wir packen die "Probleme der Welt" nicht in dem Maße an wie es unserer Rolle als "wohlhabenderes" Land zukäme (egal ob vor der eigenen Haustür oder weit weg)
    ABER Du schreibst zu Diesen und ähnlichen Anlässen immer wieder von "Pseudo Mitgefühlsduselei", ich habe noch Dunkel sowas in der Art von "geheucheltem Mitgefühl" (oder so ähnlich) in dem Migrobirdo-Thread in Erinnerung.

    Bitte mach dich mit dem Gedanken vertraut dass es Menschen gibt, die ECHTES Mitgefühl empfinden, denen solche Bilder so nahe gehen dass sie echte Trauer und eben auch Mitgefühl für Menschen empfinden können obwohl sie die nicht einmal kennen.
    Die dann von Dir - der Du in diesen Situationen offenbar anders empfindest - lesen dürfen dass IHR Mitgefühl geheuchelt ist oder eben "Pseudo-Mitgefühl". Es ist schwierig sich da nicht beleidigt zu fühlen.

    2. Das hat nicht wirklich was mit dem Thema zu tun, kann ich aber so nicht stehenlassen: Es sterben grob über den Daumen gepeilt 10 Menschen täglich in Deutschland im Straßenverkehr. Dass sind immer noch etwa 10 zuviel aber "hunderte" ist doch etwas großzügig aufgerundet....


    Eine Naturkatastrophe ist etwas dass jeden Menschen in jedem Land treffen kann. Hilfe ist fast immer zeitkritisch. Da zu sagen - Nö machen wir nicht sterben anderswo auch genug - kann einen auch mal selbst treffen.

    Der ist in Seenot? selber schuld was fährt er zu Spass aufs Meer. Es sterben so viele da kann ich mich um den nicht extra kümmern.
    Erdrutsch - unter den Trümmern begraben? Schwamm drüber..
    Das wollen Wir denke ich alle nicht. Es ist ein Unterschied zwischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe.

  10. #10
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    Standard Aufruf zur fachkundigen Hilfe

    Zitat Zitat von Kontrapunkt Beitrag anzeigen
    Hallo Segelfreunde,

    Hilfe für Haiti tut bitter Not!

    Wie wäre es, wenn wir uns nun nicht mehr über Sponsorenverträge für irgendwelche dubiosen Rekordfahrten und Themen erhitzen, sondern nun selbst anpacken?

    Sicher gehören Segler nicht zu den Reichsten Deutschlands, aber recht wohlhabend sind viele. Außerdem dürfte es wahrscheinlich einige Blauwassersegler geben, die schon einmal in Haiti, oder Port-au-Prince waren und die dort vielleicht Segelfreunde gefunden haben. (So arm kann kein Staat sein, dass es nicht einige Segelbegeisterte gibt, die sich dann auch zu einem Club zusammengschlossen haben.)

    Damit kommt zusammen, was für jede wirkungsvolle Hilfe erforderlich ist: Geld und Sachkenntnisse, Spenden und eine Infrastruktur.

    Wäre das nicht eine wundervolle Aufgabe auch für die YACHT, das größte Segelsportmagazin Europas, so etwas auf den Weg zu bringen!

    TransOceanHelp, das wäre doch was!
    Segelfreunde,

    ich möchte mit meinem Beitrag zur fachkundigen Hilfe aufrufen. Spenden kann jeder, und viele werden es tun. Doch Geld und Hilfsgüter allein sind es nicht, wie man den Medien entnehmen kann. Es kommt darauf an, dass die Hilfe auch den Empfänger erreichen kann. Natürlich weiß ich selbst Wege, wo das garantiert ist. Doch die Erfahrung und die Beziehungen von Blauwasserseglern einzubringen, wäre ein neuer Ansatz. Und Hilfe muss aus vielen Richtungen kommen, um möglichst viele, vielleicht sogar alle zu erreichen.

    Gleichzeitig würde es auch uns Segler verändern. Es wäre gut, nicht nur auf Sponsoren für unseren Sport und unsere mehr oder weniger würdigen Segelheroen zu blicken, sondern einmal den umgekehrten Weg zu beschreiten, nämlich selbst zu helfen in einer Region, in der doch viele selbstbewußte Salzbuckel schöne Erlebnisse gehabt haben. Es ist nett, immer wieder über die Freundlichkeit der Einheimischen mancher armen Inseln und Staaten zu reden und zu schreiben. Jetzt wäre es an der Zeit, gerade für Segler, die die Welt umrunden, einmal ein Zeichen eigener Menschenfreundlichkeit zu setzen.

    Wir "Baggerlochsegler" und Binnenskipper machen dann schon mit.

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