Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
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    Standard Einreise nach Spanien

    Laut CCS-Bulletin nehmens die Spanischen Behörden für europäische Verhältnisse sehr streng. zB. Anmeldung der Funke und Hinterlegung einer Kaution.
    Wie sind die Erfahrungen von erfahrenen Spanien-Besucher?
    Bisher sind wir mit unserem Boot so ziemlich blauäugig in Spanien eingereist . . .

    Danke für Hints & Tips

    TERRA

  2. #2
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    Standard

    Über See so gut wie nichts!

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von Terra Beitrag anzeigen
    Laut CCS-Bulletin nehmens die Spanischen Behörden für europäische Verhältnisse sehr streng. zB. Anmeldung der Funke und Hinterlegung einer Kaution.
    Wie sind die Erfahrungen von erfahrenen Spanien-Besucher?
    Bisher sind wir mit unserem Boot so ziemlich blauäugig in Spanien eingereist . . .

    Danke für Hints & Tips

    TERRA
    Bist Du Schweizer? dann solltest Du das vielleicht zusätzlich erwähnen um brauchbare Antworten zu bekommen.
    Vermutlich haben die für nicht EU-Mitglieder trotz Schengen strengere Vorschriften.
    Für EU-Staatsangehörige kenne ich die Einreise nach Spanien als völlig unkompliziert. Nur der Hafenmeister will die üblichen Bootspapiere sehen, sonst bin ich noch nie nach irgendwas gefragt worden.

  4. #4
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    Standard Einreise nach Spanien

    Hallo Tralala

    Wir wurden bisher auch noch nie nach Entsprechendem gefragt.Wir sind Schweizer, das Schiff ist unter Schweizer-Flagge die MWST wurde jedoch in der EU bezahlt. Die spanischen Behörden stellen sich offenbar auf den Standpunkt dass bei der Einreise über See trotz EU-Binnenmarkt die Seegrenzen bestehenbleiben. Seefunkgeräte müssen in Spanien angemeldet werden, egal ob das Schiff aus dem EU-Raum stammt oder nicht. Offenbar wird kaum entsprechend kontrolliert - dennoch ist die Rechtsunsicherheit unbefreidigend.
    Mein Bruder lebt in Spanien und musste sein Schiff umflaggen.
    Fazit: Spanien schert sich keinen Deut um EU-Vereinbarungen.

    So oder so: Vielen Dank für Eure Einschätzungen

    TERRA

  5. #5
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    Standard

    Die Seegrenzen Spaniens sind EU-Aussengrenzen, natürlich bleiben sie bestehen. Auch in Portugal, auch in der BRD, auch in Holland, z.B.
    Wer über See ins Land kommt, kommt immer von ausserhalb der EU. Und freu Dich, dass Ihr als Schweizer und Nicht-EU-Bürger innerhalb Spaniens und der EU dennoch bevorzugt behandelt werdet.
    Ein Senegalese, z.B. wird es nicht.

    Seefunkgeräte auf Yachten sind keinesfalls in Spanien anzumelden, wenn es um Schiffe aus EU-Staaten geht, sie müssen lediglich die Anmeldung in ihrem Land haben (glaube mir, dass ich weiss, wo von ich rede).
    Das ist eine Regelung, welche auch in der BRD gilt, denke ich. Lass Dich mal mit einem nicht angemeldeten Gerät auf einer deutschen Yacht in einem Ostseehafen erwischen.

    Und dein Bruder musste sein Schiff umflaggen, weil er in Spanien lebt und damit dem spanischen Bürger gleichgestellt ist. Mit allen Rechten, aber eben auch mit allen Pflichten.
    Hätte er als EU-Bürger seine Yacht lediglich in Spanien liegen und käme hin und wieder zum Segeln hierher, könnte es fein unter jeder EU-Flagge hier uralt werden.

    das wirkliche Fazit ist also:
    in Spanien werden die EU-Vereinbarungen und Regeln sehr wohl eingehalten, doch manche länderspezifischen Bestimmungen sind im Yachtsport anders als in der BRD und wieder anders als in anderen Staaten und das sollte man berücksichtigen;
    Dass allerdings ein Schweizer als Nicht-EU-Bürger sich auf EU-Regeln berufen möchte, finde ich lustig.

    Gruss
    W.

  6. #6
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    Standard

    Zitat Zitat von moganero Beitrag anzeigen

    Und dein Bruder musste sein Schiff umflaggen, weil er in Spanien lebt und damit dem spanischen Bürger gleichgestellt ist. Mit allen Rechten, aber eben auch mit allen Pflichten.
    Hätte er als EU-Bürger seine Yacht lediglich in Spanien liegen und käme hin und wieder zum Segeln hierher, könnte es fein unter jeder EU-Flagge hier uralt werden.

    Gruss
    W.
    Was du schreibst kann ich als langjähriger ehemaliger Spanienlieger bestätigen, da gab es nie Probleme mit der Ein-oder Ausreise, mit einer kleinen aktuellen Ausnahme.

    Sie beginnen in letzter Zeit nicht die dauernde Anwesenheit des Skippers, sondern die Anwesenheit des Bootes als Maßstab zu nehmen, egal wie oft der Eigner da war oder nicht. Es gibt eine Menge aktueller Berichte, vor allem vom Festland, dass Boote ausländischer Eigner die permanent dort liegen, die 12% Steuer zahlen müssen und die Behörden äußerst rigide vorgehen.
    Gerd

  7. #7
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    Standard

    Zitat Zitat von Gerd1000 Beitrag anzeigen
    Es gibt eine Menge aktueller Berichte, vor allem vom Festland, dass Boote ausländischer Eigner die permanent dort liegen, die 12% Steuer zahlen müssen und die Behörden äußerst rigide vorgehen.
    Berichte gibt es, aber da ich bisher jedem einzelnen dieser Berichte nachgegangen bin, kann ich sagen, dass es nie auf die Dauer oder auch Permanenz der Yachten abzielte, sondern immer auf den Status des Eigners - Residentenstatus oder nicht, also einem Spanier gleichgestellt oder nicht.

    Es gibt leider viele ausländische Eigner, die a) in Spanien Eigentum bis hin zu Firmen haben und/oder die hier ansässig sind und die dennoch nie umgeflaggt haben oder auch b) schlicht so wenig Spanisch verstehen, dass sie Behördenvorgänge nicht verstehen und deshalb falsch interpretieren (und leider auch falsch reagieren).

    Und es gibt viele deutschsprachige Hintertreppenmagazine in Spanien, die sich ohne Kenntnis der Gesetze und Hintergründe auf jedes Reizthema stürzen, wenn es nur gängige Vorurteile bedient.
    Ebenso wie es extrem miese spanische Anwälte gibt, die selbst klare Fälle vergeigen...

    Ich kenne aber auch Fälle, die anfangs genau mit diesem Hintergrund aufgebläht wurden, um dann durch die spanischen Behörden völlig korrekt und ohne jeden Nachteil für den Eigner geklärt zu werden: kein Residentenstatus - keine Spezialsteuer und kein Umflaggen.
    Leider kräht nach solchen Ergebnissen dann kein Presse-Hahn mehr.

    Gruss
    W.

  8. #8
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    Standard

    Dass Ausländer in Spanien gerne meinen sich über regionale Gesetze hinwegsetzen zu können ist hinreichend bekannt und ich habe durchaus Verständnis, dass Spanien das nicht tolerieren will (z.B. rechtswidrige Bebauung der Küstenlinie, lange toleriert, aber nicht immer legal); aber es beginnt in Spanien eine gewisse Tendenz Gesetze willkürlich auszulegen um die Kassen aufzufüllen.

    Dass du alle Fälle im ganzen Land kennst kann ich mir schwer vorstellen, aber egal, ich will das nicht weiter diskutieren. Die Berichte die ich kenne sind authentisch, von denen die zahlen mussten.
    Geändert von Gerd1000 (24.03.2010 um 20:42 Uhr)
    Gerd

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