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  1. #1
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    Standard Pinnenpilot auf die Sprünge helfen (defekt)

    Hallo Leute,

    mir ist ein älterer Pinnenpilot in die Hände gefallen (Navico TP 1800).
    Das Anschlusskabel war kurz vor dem Gehäuse abgeschnitten.
    Nach Anschluss von 12 V an den Kabelrest lief der AP so wie er sollte.
    Also dachte ich mir -super, nur neues Anschlusskabel dran und alles ist gut-.

    AP aufgeschraubt, Innereien (Antrieb) vorsichtig entfernt um an die darunterliegende Elektronik mit dem Anschlusskabelrest zu gelangen.
    Das ist alles gesteckt und liess sich relativ einfach zerlegen
    Neues Kabel dran und Test.
    Doch nun die Überraschung....er will nicht mehr

    Sowohl im Standby als auch im Automodus läuft der Motor immer nur kurz getacktet an um dann einen Daueralarm von sich zu geben.
    Im Standby natürlich nur, wenn man die entsprechenden Richtungstasten drückt. Allerdings ist es da egal, ob nur kurz oder dauernd gedrückt, der Motor läuft immer nur getacktet (also anlauf-pause-anlauf-pause).

    Habe schon einiges versucht nachzumessen, aber so richtig habe ich noch keine Idee.
    Mir scheint (nach diversen Messungen), dass die MOSFETs zur Motoransteuerung schon getaktet angesteuert werden, aber warum auf einmal?
    Oder können defekte MOSFETs solch ein Verhalten verursachen?
    Die Verbindung von der Eingabeplatine zur Steuerung habe ich auch schon zigmal durchgemessen, da ist wohl auch kein Wackler versteckt.
    Direkter Anschluß von Versorgungsspannung an die Platine (Ausschluss Fehler Anschlusskabel) bringt auch keinen Erfolg.

    Ich brauche noch ein paar weitere Ideen zum suchen.
    Wegschmeissen kann ich immer noch, den Tipp brauche ich nicht.

    Danke und Grüße

    Andreas

  2. #2
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Sicherlich hat der einen Schrittmotor eingebaut, der Motor braucht daher immer "getakteten Strom".


    Peter

  3. #3
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    Standard

    Nee,

    keinen Schrittmotor. Dass passt auch nicht mit der Ansteuerung zusammen, die sieht bei Schrittmotoren doch anders aus.

    Ich werde nun einfach mal testweise die MOSFETS tauschen und die beiden Ansteuerungstransistoren für die MOSFETS. Mal sehen was dann passiert.

    Danke und Grüße

    Andreas

  4. #4
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    Standard

    Es sieht ein bißchen so aus, als würde die Kurzschluss- bzw. Blockierstromerkennung ständig zuschlagen, wodurch dieses getaktete Verhalten auftritt.
    Dafür gäbe es mehrere Erklärungsansätze:
    -Mechanik verbogen, trocken, schwergängig
    -der Gleichstrom-Motor hat einen Windungsschluss
    -kalte Lötstellen -> hohe Übergangswiderstände im Bereich des Shunts oder der dafür verwendeten unteren Transistoren der Brücke
    -Endstufentransistor schaltet nicht sauber durch->Treiberstufe defekt

    Ohne die genaue Schaltung zu kennen sind das natürlich nur Vermutungen.

    Löte mal den Motor los, betreibe ihn mit einem Netzteil und miss den Strom.
    Solange die Mechanik nicht am Anschlag ist, sollte der nicht viel über 1A liegen.

    Uwe

  5. #5
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    Standard Das kannste Dir sparen

    Zitat Zitat von AndreasW Beitrag anzeigen
    Nee,

    keinen Schrittmotor. Dass passt auch nicht mit der Ansteuerung zusammen, die sieht bei Schrittmotoren doch anders aus.

    Ich werde nun einfach mal testweise die MOSFETS tauschen und die beiden Ansteuerungstransistoren für die MOSFETS. Mal sehen was dann passiert.

    Danke und Grüße

    Andreas
    Es werden nicht beide gleichzeitig defekt sein.
    Mal ganz blöd: kann es sein das die Schubstange blokiert?
    Zieh das Ding in die Mitte, dann Standby dann Steuer oder Backbord. Bewegt sich die Schubstange überhaupt in eine Richtung?

    Hast Du +- wirklich richtig angeschlossen?

    Gruß

    Deali

  6. #6
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    Standard

    ...und ist er wirklich richtig gepolt?

  7. #7
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    Zitat Zitat von umbe Beitrag anzeigen
    Es sieht ein bißchen so aus, als würde die Kurzschluss- bzw. Blockierstromerkennung ständig zuschlagen, wodurch dieses getaktete Verhalten auftritt.


    Uwe
    Hi,

    genau da lag zwischendurch auch meine Vermutung.
    Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass die Überwachung der Antriebseinheit mittels Hallsensoren erfolgt (die hatte ich anfangs fälschlicherweise für irgendwelche Transistoren gehalten, da sie an der Eingabeplatine mit verbaut sind). Hier werde ich nun ansetzen und meine Fehlersuche fortsetzen.
    Das ganze funktioniert also so, dass mit den Hallsensoren die Drehung der Antriebsachse überwacht wird (in Endlage dreht diese nicht mehr, also Abschaltung und Alarm). Hier werde ich nun prüfen, ob die Dinger entweder dejustiert sind oder ob einer der kleinen Magneten an der Antriebsachse herausgefallen ist oder ob die Sensoren hin sind.

    Ich kenne ja die Schaltung leider auch nur jetzt vom anschauen. Unterlagen (Schaltplan) habe ich nicht.

    Antrieb ist nicht verbogen, schwergängig oder sonstwas und ja er ist richtig gepolt, weil sonst läuft er einfach gar nicht und macht nix und überhaupt.
    Die Ansteuerungstransistoren muss ich tauschen, weil ich sie blöderweise (zumindest einen) beim Testen geschlachtet habe.

    Danke für die Denkanstöße ich werde berichten.

    Grüße

    Andreas
    Geändert von AndreasW (20.04.2010 um 11:54 Uhr)

  8. #8
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    Standard Update - Er läuft wieder

    Hi,

    so das Teil läuft wieder wie es soll.

    Nach Tausch der Ansteuerungstransistoren und Neueinkleben eines verlorenen kleinen Permanentmagneten (für die Hallsensoren) geht jetzt alles wieder so wie´s soll

    Danke nochmal für die Tipps.

    Grüße

    Andreas

  9. #9
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    Standard

    moin,
    auch wenn sich das jetzt blöde anhört, check nochmal die versorgung und fette alle steckverbindungen leicht mit vaseline ein. es könnte sein, daß die spannung einbricht wenn der motor anläuft.

    bis denn

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