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Thema: Bio im Diesel

  1. #1
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    Standard Bio im Diesel

    Hatte große Startschwierigkeiten in dieser Segelsaison.
    Zweimal ist auf See der Yanmar Diesel ausgefallen. Reparaturbedarf:
    neue Kraftstoffpumpe, neue Kraftstofffilter, neuer Kraftstoffvorfilter,
    Tankreinigung,Schläuche durchgepustet.
    Welches Additiv ist empfehlenswert ? Muß z.B. bei Yachticon die
    doppelte Menge wie angegeben eingesetzt werden ?
    Verzichtet Dänemark derzeit immer noch auf Bio im Diesel ?
    Dann sollte man wohl dort tanken.

  2. #2
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    Dieselpest schon an Bord - dann vielleicht mal eine Roßkur mit Grotamar machen und alle Schläuche austauschen?

  3. #3
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    Additiv wird gegen die Probleme mit Biodiesel in alten Motoren nur sehr begrenzt helfen - höchstens die Wasserwegfangadditive haben einen kleinen Effekt.

  4. #4
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    Wie kommt Wasser, besonders Salzwasser in den Diesel? Nur dann wachsen die Bakterien, die Dir den Saisonstart versauen. Das Problem hatte ich auch. 1) Tank leer. neuen Diesel rein. 2) Tankentlüftung wassersicherer gemacht. 3) Tankdeckel neu 4) Separfilter eingebaut, der Mercedes der Dieselfilter - sagt der Veräufer der Dinger5) Grotamar in Tank 6) Neue Düsen 7) Nur noch Autotankediesel, der ist sauber. Fazit: Problem ist nicht wieder aufgetaucht. Carsten

  5. #5
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    Carsten
    stimme ich Dir zu, nur: wie kommst Du an die Autobahn mit der Mühle?

    der huey

  6. #6
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    Zitat Zitat von carsten.sauerberg Beitrag anzeigen
    Wie kommt Wasser, besonders Salzwasser in den Diesel? Nur dann wachsen die Bakterien, die Dir den Saisonstart versauen. Das Problem hatte ich auch. 1) Tank leer. neuen Diesel rein. 2) Tankentlüftung wassersicherer gemacht. 3) Tankdeckel neu 4) Separfilter eingebaut, der Mercedes der Dieselfilter - sagt der Veräufer der Dinger5) Grotamar in Tank 6) Neue Düsen 7) Nur noch Autotankediesel, der ist sauber. Fazit: Problem ist nicht wieder aufgetaucht. Carsten
    Das Problem ist Süßwasser im Tank (Kondenswasser aus der Luft zumeist), nur da wachsen die Bakterien drin und der Sprit von der KFZ-Tankstelle mit seinem erhöhten Bioanteil ist genau der problematische Treibstoff. Das an einer Yachttankstelle dazu noch "abgestandener" Treibstoff fliessen kann, ist nebensächlich.

  7. #7
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    Hallo baju
    ja genau so ist es, also regelmäßig Grotamar rein. Reicht das?
    Volker

  8. #8
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    Zitat Zitat von labelleepoque Beitrag anzeigen
    Hallo baju
    ja genau so ist es, also regelmäßig Grotamar rein. Reicht das?
    Volker
    Ich bevorzuge eine gelegentliche Grotamar Kur (bei mir ungefähr einmal alle 4 Jahre) und halte wenig von regelmässigen Gaben. Zum einen ist das Zeug teuer und zum anderen denn doch chemisch aktiv -> Kupfer und Messing werden leicht angegangen, Chloroprenkautschuk (Neoprene) quellen ein bisschen auf und ich bin mir nicht sicher ob da bei mir nicht irgendwo doch Dichtungsmaterialien sind, die das auf Dauer nicht mögen.

  9. #9
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    10 % Benzin zum Diesel. Benzin löst kleine Mengen Wassers, damit bleibt der Tank "trocken" und sauber!

    Biodiesel: Was die damit de Umwelt antun! Jetzt gibt es viele Schäden, die Ersatzteile müssen produziert werden, Altteile und versauter Diesel wird entsorgt und giftige Mittel müssen auch noch produziert werden und werden dann verbrannt. Ob Biodiesel und Giftzusatz der Umwelt besser bekommen?

  10. #10
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    Zitat Zitat von Nelson Beitrag anzeigen
    10 % Benzin zum Diesel. Benzin löst kleine Mengen Wassers, damit bleibt der Tank "trocken" und sauber!

    Biodiesel: Was die damit de Umwelt antun! Jetzt gibt es viele Schäden, die Ersatzteile müssen produziert werden, Altteile und versauter Diesel wird entsorgt und giftige Mittel müssen auch noch produziert werden und werden dann verbrannt. Ob Biodiesel und Giftzusatz der Umwelt besser bekommen?
    Nicht alle Motoren vertragen das Beimischen von Benzin und ausserdem ist da wieder der schöne Übersetzungfehler drin - in unserem Benzin ist Benzol, auch nicht gerade ein leckerer Beistoff für eine Verbrennung.

    Diesel -> erst die schleichende Veränderung der EN590 (Erhöhung des RME Anteils auf bis zu 5% ohne Tests was das für die Motoren bedeutet), nun die Umstellung auf DIN 51628 (bis zu 7% FAME) ohne das großartig den Leuten zu erzählen ... So ein bisschen staatlichen Guerillakrieg hat das schon im Geschmäckle.

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