Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Standard Brunsbüttel - wie tief ?

    Moin !

    Wie ist eigentlich der kleine Yachthafen in Brunsbüttel beschaffen ?
    Also ich meine nicht den Hafen hinter der schleuse im NOK sondern den Hafen nördlich der Schleusenanlage von der Segelvereinigung Brunsbüttel.
    Wie und wann ist der Hafen mit einem Meter Tiefgang befahrbar. Wann kann ich da raus um nach Hamburg zu fahren.
    Danke für Info's !


    BTW: Wie lange dauert der Törn nach HH bei auflaufendem Wasser wenn meine Schüssel gut 5 SM durchs Wasser macht!



    Geändert von nixbart (20.06.2010 um 23:23 Uhr)

  2. #2
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    Ich bin seinerzeit in den Kanalhafen gefahren und mit auflaufendem Wasser wieder hinaus Richtung Hamburg. Aus dem Brunsbütteler Hafen kommst Du bei Niedrigwasser nicht heraus und sonst brauchst Du gar nicht nach Hamburg aufzubrechen. Im Buch Nordsee von Jan Werner gibt es eine Tabelle, wann man am Besten von Brunsbüttel startet.

  3. #3
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    Bei 80 cm Tiefgang saßen wir schön fest im Schlick bei Niedrigwasser (2 Jahre her) Wenn da nicht inzwischen gebaggert wurde, kannst Du den Hafen für Deinen Plan vergessen.

    Für die Fahrt nach Hamburg musst Du entweder den Kanalhafen nehmen (ist aber ziemlich laut Nachts und Du musst durch die Schleuse) oder dort irgendwo in der Nähe ankern.

    Die Tide läuft in Brunsbüttel noch eine gute Stunde nach so dass Du 1 Std nach Niedrigwasser starten solltest. Im Mittel rechne ich immer mit 2 Knoten Schiebestrom. Der Rest hängt dann vom Wind ab und davon, wo Du genau hin willst. Zwischen dem Yachthafen Hamburg (Wedel) und dem City Sportboothafen sind auch nochmal fast 10 Meilen.
    Zeit genug hast Du auf jeden Fall da sich die Tidenkurve in Richtung Hamburg ordentlich nach hinten verschiebt. Selbst Cuxhaven - HH ist locker mit einer Tide zu schaffen.
    Gruß
    Olli

  4. #4
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    Du kommst aus dem Schlickhafen Brunsbüttel mit 1m TG frühestens 3 Stunden nach NW raus, wenn Du genau in der Fahrrinne bleibst. Allerdings wird es dann schon schwierig, mit 1 Tide nach HH-Finkenwerder oder HH-Stadthafen zu kommen, wenn Du keinen Wind aus W hast.

    Evtl. bietet sich dann doch besser der Yachthafen hinter der Schleuse an, wobei dort die sanitären Anlagen unter aller Kanone sind.
    Besten Gruß,

    Goetz

    Dufour 34 E Performance - aus Freude am Segeln.

  5. #5
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    hallo erstmal. wie wäre es denn mit der oste. liegt zwar etwas elbab ist aber auch bei niedrigwasser befahrbar. wir haben 1,60m und fahren gerne nach neuhaus für einen zwischenstop. kurz hinter der ostemündung kann man auch gut ankern. wenn man allerdings sich die beine vertreten will ist neuhaus besser. von dort aus kommst du auch mit auflaufend wasser bis nach hamburg. mußte nur timen. also ca. 45minuten bis zur ostemündung. so berechnen das dort dann der flutstrom zeitlich einsetzt. 2knoten strom ist eher zu wenig,anfänglich schon dann aber rechne mal mit 3 knoten.(oben cuxhaven hat man locker 4kn). der schleusenhafen brunsbüttel ist wiklich keine freude.
    Geändert von crascher (29.06.2010 um 18:26 Uhr)
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  6. #6
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    Da war ich vor einigen Wochen: Mit 1,60m 1h nach NW rein. Die Ortsansässigen meinten, mit 1,60m kommt man ca. 1-1,5 Std nach NW gut raus (wasserstandsabhängig!). Dann läuft auch der Strom ordenlich mit (bis 3Kn). Bis Wedel ca. 5Std bei 5Kn durchs Wasser. Auch St-Pauli (Stadthafen im Zentrum) sollte mit der Resttide machbar sein, da HW St.Pauli = HW Brunsbüttel +2:30Std. Mit 1m Tiefgang hättest Du auf jeden Fall 6-7 Stunden Zeit. Das sollte reichen. Bei der Wahl des Liegeplatzes fragen, wo man gut wegkommt. Es gibt flachere und tiefere Stellen im Hafen.

    mfg

    billy

  7. #7
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    Standard

    Moinsen,

    ich kann Billys Aussage soweit bestätigen. Der Priel läuft nicht vollständig leer und 1 - 1,5 h nach NW kommt man normalerweise raus (wir gehen knapp 1,70 m tief).
    In der Tat weisen die Liegeplätze unterschiedliche Tiefen auf; einige liegen auf Schlickhügeln. Tipp: Beim Einlaufen Lot beobachten und nach Möglichkeit keinen Platz wählen, der signifikant flacher ist als der Hafenpriel oder einen Festlieger ansprechen.

    Nach HH (elbauf) laufend verliert man durch diese geringe Wartezeit nicht wirklich Zeit, weil der Strom auf Höhe Brunsbüttel etwa 1 - 1,5 h über den NW-Zeitpunkt hinaus nachläuft, sprich: Wenn man aus dem Hafen rauskann, kenterte draußen auch eben erst der Strom oder anders gesagt: Vorher hätte das Auslaufen noch nicht besonders viel Sinn gemacht.

    Grüße

    Andreas

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