Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
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    Standard Stabilität/Personenzahl

    Personen an Bord sind immer eine Zuladung über dem Gewichtsschwerpunkt, d.h. sie schwächen die Stabilität. Besonders auf kleinen Yachten heisst das, je mehr Personen an Bord, desto geringer die Stabilität und umso grösser die Gefahr des Kenterns. Dies war war wohl auch ein Mitgrund für den Untergang der 8,5 m "SY Taube" vor Kenitra, wo ca. 7 Personen an Bord waren. Leider habe ich diesen Aspekt bisher noch in keiner Fachzeitschrift gelesen. Von der Stabilität her gesehen, sind einhand gesegelte Yachten am sichersten.

  2. #2
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    Standard

    Na immerhin habe ich AG (Kapitänspatent Grosse Fahrt)
    Geändert von tidentoni (25.07.2010 um 00:43 Uhr)

  3. #3
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    Standard Nee das ist soo nicht ganz richtig... und sollte ergänzt werden...

    Zitat Zitat von tidentoni Beitrag anzeigen
    Personen an Bord sind immer eine Zuladung über dem Gewichtsschwerpunkt, d.h. sie schwächen die Stabilität. Besonders auf kleinen Yachten heisst das, je mehr Personen an Bord, desto geringer die Stabilität und umso grösser die Gefahr des Kenterns. Dies war war wohl auch ein Mitgrund für den Untergang der 8,5 m "SY Taube" vor Kenitra, wo ca. 7 Personen an Bord waren. Leider habe ich diesen Aspekt bisher noch in keiner Fachzeitschrift gelesen. Von der Stabilität her gesehen, sind einhand gesegelte Yachten am sichersten.

    Nee das ist soo nicht ganz richtig... und sollte ergänzt werden...
    1) Bei der Taube war es ähnich wie bei "HIPHOPITUS" o.ä.
    schlicht eine gr.Welle von achtern

    Da hat die Personen-Anzahl keine Rolle gespielt .... weil du da schlicht wie inder
    Waschmaschine einmal samt SY gedreht wirst..

    2) Prozentual zum gesamten SY Gewicht - spielt da 100kg/person n i c h t die
    gr.Rolle


    Aber: bestimmt können das andere noch besser erklären ;-))

  4. #4
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    Standard

    Besonders bei einer hohen achterlichen See ist die Stabilität gefährdet, d.h. das Boot ist länger, weil mitlaufend, einem geringen Aufrichtungsvermögen ausgesetzt. Hohe Seen sollte man schräg von vorn nehmen, um sie schneller durchzulaufen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von labersack Beitrag anzeigen
    Prozentual zum gesamten SY Gewicht - spielt da 100kg/person n i c h t die gr.Rolle
    Warum sehen das ALLE Regattasegler anders?

    zerberus

  6. #6
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    Also ich hab rausgefunden:
    Drei fette Säcke im Opti sind die absolute Obergrenze . Und das Problem ist weniger der Gewichtsschwerpunkt als die Gesamtmasse

    Hope it helps

  7. #7
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    Beweise mir, dass das alle Regattasegler anders sehen! Glaubst Du, dass alle Regattasegler Stabilität studiert haben? Ein Schiff auf dem Wellenberg, (Schiffsmitte auf dem Wellenberg, Bug und Heck hängen in der Luft), dies ist der Zeitpunkt des geringsten Aufrichtungsvermögens. Diesen Zeitpunkt sollte man möglichst kurz halten. Bei achterlicher See ist er viel länger als bei vorderlicher See. 1000 kg Kielgewicht, Zuladung 7 Personen a 70 kg = ca. 500 kg 1.8 m über Gewichtsschwerpunkt, schwächen die Stabilität erheblich
    Geändert von tidentoni (25.07.2010 um 01:33 Uhr)

  8. #8
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    Also: Wir Regattasegler haben eine höhere Stabilität, weil wir unseren trimmbaren Ballast (Crew) auf die Luvkante setzen... Und das sehen glaube ich ALLE Regattasegler so. Ich habe jedenfalls noch keinen getroffen, der bei viel Wind Leetrimm gemacht hat ;-) Das heisst natürlich nicht, dass es klug ist, sein Boot zu überladen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von tidentoni Beitrag anzeigen
    Na immerhin habe ich AG (Kapitänspatent Grosse Fahrt)
    Ja und?
    mit Segeln hat die Ausbildung ja wohl nix zu tun.
    War es nicht ein Kapitän mit gleicher Ausbildung, der einen stäbigen Kutter vor der Schleimündung kenterte während andere ohne Schein im gleichen Gebiet, zur gleichen Zeit mit einem Jollenkreuzer (ballastlos) gut zurechtkamen.
    Bei einer unter dem Schiff durchlaufenden Welle ist die Anzahl der Personen völlig ohne Bedeutung (Ausnahme tralalas Opti , und ein Kapitänspatent kann auch nicht an der Physik rütteln.
    Gruß Franz
    Geändert von grauwal (25.07.2010 um 11:59 Uhr)

  10. #10
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    Die Stabilität eines Bootes ist Abhängig vom Schwerpunkt und der Form des Rumpfes. Je tiefer der Schwerpunkt, desto höher die Stabilität. Je breiter der Rumpf, desto höher die Stabilität.

    Abhängig von der Rumpfform und des Schwerpunktes nimmt ab eines bestimmten Krängungswinkel die Stabilität ab. Im Seegang kann durch seitlich einlaufende Wellen ein bestimmter Krängungswinkel kurzfristig stark erhöht werden und so die Stabilität des Boots für diesen Zeitraum entsprechend schwächen, ähnlich eines Autos, das an einem Hang entlang fährt und umzukippen droht.

    Jedes Gewicht über der der Wasserlinie erhöht den Schwerpunkt. Das betrifft natürlich auch Personen. Allerdings kann die Stabilität in Form einer Gegenkraft (Ballast) zur Krängung aktiv erhöht werden. Das machen wir beim Ausreiten, durch Wasserballast und durch schwenkbare Kiele.

    Hans

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