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  1. #1
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    Standard schweisswassersichere Segelyachten, wintertauglich

    Wer baut sie heute noch? Entweder als 2-Schalen-Schiff oder gedämmt in der Aussenhaut und im Decksbereich.

  2. #2
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    Gemeint sind wohl schwitzwassersichere Yachten, aber dazu habe ich auch keinen Tipp

  3. #3
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    Standard Tidentoni sucht Asül

    nee nee,wenn der tifentoni schreibt schweißwasser,dann heißt datt der schwitzt in einer tour,oder läuft aus,oder eer verflüssigt sich langsam und brauch bald asül
    in grönland oder hinterm nordpol links rum
    meint
    schweisswassersichere Segelyachten, wintertauglich
    troll dich
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  4. #4
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    Ist schon richtig. Menschen schwitzen. An Objekten bricht das Schweiss- und nicht das Schwitzwasser aus.

  5. #5
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    Asche auf mein Haupt, ich nehme alles zurück.
    Selbst der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft kennt Schweißwasser:

    <Zitat>
    Schweißwasser, Schwitzwasser
    engl. sweat, condensation water, condensed moisture

    Entsteht an inneren Raumwandungen eines Schiffs (Schiffsschweiß) oder eines Containers (Containerschweiß), wenn die Temperatur der Raumwandungen auf bzw. unter die Taupunkttemperatur der Laderaumluft sinkt, sowie an der Ladung (Ladungsschweiß), wenn die Temperatur der Ladungsoberfläche auf bzw. unter die Taupunkttemperatur der Laderaumluft sinkt.

    </Zitat>

    Hat aber offensichtlich nichts mit den Menschenschweiß zu tun,

  6. #6
    Ausgeschiedener User Gast

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    Zitat Zitat von tidentoni Beitrag anzeigen
    Wer baut sie heute noch? (..) gedämmt in der Aussenhaut und im Decksbereich.

    Gegenfrage: Wer baut in Stahl oder Alu und dämmt das dann nicht?

    _

  7. #7
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    Dem Kondensations-Problem ist allein mit guter thermischer Isolierung nicht beizukommen. Man müsste zusätzlich (Wasserdampf-) diffusionsdichte Sperrfolien im gesamten Schiff anbringen, da ja der Taupunkt durch die übliche Innenisolierung auch auf der Innenseite der Metallflächen unterschritten wird. Dadurch reichen schon kleine Spalte, um nennenswerte Kondensatmengen auf den inneren Metallflächen entstehen zu lassen, die langfristig zu Rott führen. Deshalb glaube ich, dass das Herstellen eines schweisswassersicheren Metallrumpfes eine sehr komplexe Aufgabe ist, die tatsächlich nicht mit simpler Schaumisolierung zu erledigen ist.

    Handbreit ...

  8. #8
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    Ist schon viel drüber geschrieben worden. Ein Segler aus Hamburg, Clark Stede (angeblich südafrikanische Wurzeln), hat seine ASMA bei Dübbel und Jesse bauen lassen und zwar aus Alu. Nun stand er vor dem Problem, es richtig machen zu wollen, Gewicht zu sparen, so gut wie möglich herzustellen bzw. zu dämmen und wollte auch noch innovative Wege gehen, also herkömmliche Maßnahmen unterlassen. Er kontaktierte einen Turnschuhhersteller in der Schweiz, dort wurden Dämmungseinlagen für Sohlen hergestellt bzw. das Material dafür war für ihn interessant. Er ließ zwei Spezialisten kommen, die das Material rollenweise mitbrachten und es mithilfe eines umweltfreundlichen Klebers im ganzen Schiff zweilagig verklebten. Ein gut gedämmtes Schiff kriegt man nur per Eigenleistung bzw. per Eigeninitiative. Werften haben die Schwerpunkte einfach nicht im Konzept und nicht im Budget.

    In den Siebzigern haben Werften nicht selten GFK-Boote gebaut, die eine Innenschale hatten und dann wurden sämtliche Hohlräume mit Voss-Chemie-Schaum ausgeschäumt (z.B. Amiot Naval in F oder Cobramold in GB) Nur stieg irgendwann auch der Anspruch der Kunden nach optimal bewohnbaren Schiffen und so wurden die ausgeschäumten Sektionen unter Deck immer kleiner und die Sitzduchten oder Kojenauflagen wurden mit Backskisten und Stauräumen versehen.

    Wer gut isolierte Stahl- oder Alu-Yachten baut, weiß ich nicht. Man wird lange suchen müssen nach Vorteilen dieser Art. Andererseits wird jeder Schiffbauer helfen, Lösungen zu finden, sofern man bereit ist, das zu bezahlen.
    Geändert von bananas (17.05.2011 um 06:33 Uhr)

  9. #9
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    Standard K&M Yachtbuilders

    Machen es möglich,..........für dickes Geld


    http://www.kmy.nl/info/km.html

  10. #10
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    Zitat Zitat von bananas Beitrag anzeigen
    Ist schon viel drüber geschrieben worden. Ein Segler aus Hamburg, Clark Stede (angeblich südafrikanische Wurzeln), hat seine ASMA bei Dübbel und Jesse bauen lassen und zwar aus Alu. Nun stand er vor dem Problem, es richtig machen zu wollen, Gewicht zu sparen, so gut wie möglich herzustellen bzw. zu dämmen und wollte auch noch innovative Wege gehen, also herkömmliche Maßnahmen unterlassen. Er kontaktierte einen Turnschuhhersteller in der Schweiz, dort wurden Dämmungseinlagen für Sohlen hergestellt bzw. das Material dafür war für ihn interessant. Er ließ zwei Spezialisten kommen, die das Material rollenweise mitbrachten und es mithilfe eines umweltfreundlichen Klebers im ganzen Schiff zweilagig verklebten. Ein gut gedämmtes Schiff kriegt man nur per Eigenleistung bzw. per Eigeninitiative. Werften haben die Schwerpunkte einfach nicht im Konzept und nicht im Budget.

    In den Siebzigern haben Werften nicht selten GFK-Boote gebaut, die eine Innenschale hatten und dann wurden sämtliche Hohlräume mit Voss-Chemie-Schaum ausgeschäumt (z.B. Amiot Naval in F oder Cobramold in GB) Nur stieg irgendwann auch der Anspruch der Kunden nach optimal bewohnbaren Schiffen und so wurden die ausgeschäumten Sektionen unter Deck immer kleiner und die Sitzduchten oder Kojenauflagen wurden mit Backskisten und Stauräumen versehen.

    Wer gut isolierte Stahl- oder Alu-Yachten baut, weiß ich nicht. Man wird lange suchen müssen nach Vorteilen dieser Art. Andererseits wird jeder Schiffbauer helfen, Lösungen zu finden, sofern man bereit ist, das zu bezahlen.
    Cobramold Ltd ( später Brinecraft Ltd) war der bauer der Leisure yachten und hat bei den Leisures nie Schaum benützt! Die decks wahren sandwich mit Balsakern. Die Leerräume zwischen den teilweise Doppelschalen sind weiter leer!
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