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  1. #1
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    Standard Yachtkauf in UK

    Ich bin auf der Suche nach einem Boot und werde ggf. in England fündig.
    Größenordnung: € 100.000,-.

    Ich möchte das Geld nicht im Koffer mitschleppen, aber bei Übergabe zahlen; ist ja wohl üblich so und würde ich nicht anders machen.

    Wie wird/kann so etwas abgewickelt/werden?

    Für Tipps wäre ich sehr dankbar.

    fossy

  2. #2
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    Standard dafür gib es doch Spezialisten

    Hallo,

    es freut mich für dich das du einen Yacht gefunden hast.
    Spirch doch einfach mal deinen Bank an, die sollten dir da doch die beste Antwort geben können.
    Der würde ich auch am meisten vertrauen.(Bitte keinen Polemik jetzt)


    Grüsse Windy

  3. #3
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    Standard yachtkauf in UK

    Hallo fossy,

    ich habe mir letztes Jahr ein Schiff in Belgien gekauft - allerdings für weniger als die Hälfte Ihres Preises. Anders als fürs Inland hat die Bank fürs Ausland keine Möglichkeit einer Bankbürgschaft gesehen.
    Deshalb habe ich das ganze Geld in bar nach Belgien geschleppt.
    Beim Zoll hatte ich zuvor nachgefragt. Auskunft: innerhalb der EU ist das problemlos möglich - an den Grenzen muss auch nichts angegeben werden - aber, wenn einem der Grenzer anspricht, dann muss man das Geld angeben und die Mitführung plausibel machen (z.B. durch den Kaufvertrag).

  4. #4
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    Beträge über 10 Mille müssen auch in der EU mündlich angezeigt werden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Ich würde nie und niemals so einen Betrag mit mir rumschleppen. Der Teufel ist manchmal ne Fliege.......weg ist das Geld.

    Ich weiss ja nicht, wieviel Zeit Du für den Kauf hast. Wenn 2-3 Tage, dann hin, Vertrag unterschreiben, das was an Papieren da ist in Empfang nehmen und die vorb. Überweisung per Blitzgiro o.ae. auslösen bei Deiner Bank, die Empfängerbank sieht das innerhalb weniger Stunden, da kann man fast zusammen mit dem Verkäufer bei nem Bitter auf den Anruf seiner Bank warten, shake hands and happy faces.

    Oder über ein Treuhandkonto. Geld auf Treuhandkonto, entsprechende Treuhandhabrede, hin, Verkäufer bekommt bestätigt das Geld auf dem Konto, Übergabe, Auszahlung vom Treuhandkonto an den Verkäufer.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Otto Zimmermann Beitrag anzeigen
    Hallo fossy,

    ich habe mir letztes Jahr ein Schiff in Belgien gekauft - allerdings für weniger als die Hälfte Ihres Preises. Anders als fürs Inland hat die Bank fürs Ausland keine Möglichkeit einer Bankbürgschaft gesehen.
    Deshalb habe ich das ganze Geld in bar nach Belgien geschleppt.
    Beim Zoll hatte ich zuvor nachgefragt. Auskunft: innerhalb der EU ist das problemlos möglich - an den Grenzen muss auch nichts angegeben werden - aber, wenn einem der Grenzer anspricht, dann muss man das Geld angeben und die Mitführung plausibel machen (z.B. durch den Kaufvertrag).
    Bei der mitnahme von 10.000 EUR oder mehr in Bar sollte der Zoll bzw. das Heimarfinanzamt davon schriftlich in kenntnis haben, sonnst wird der Betrag beschlagnahmt

  6. #6
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    UK hat m.W. spezielle Bestimmungen, aber alles über 10.000 Euro muss bei jedem Grenzübertritt - auch innerhalb der EU - sowieso vorher deklariert werden.

  7. #7
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    Barmittel (und das ist nicht nur Bargeld, sondern auch Wertpapiere, Schecks, Edelmetalle, etc.) müssen vorher schriftlich nur bei Grenzübertritt an den EU Außengrenzen angemeldet werde, innerhalb der EU müssen diese nur auf Aufforderung mündlich angezeigt werden - Infos

    http://www.zoll.de/c0_reise_und_post...ehr/index.html

    http://www.zoll.de/c0_reise_und_post...and/index.html

    http://www.zoll.de/c0_reise_und_post..._eu/index.html

    Ich würde mal mit Deiner Bank reden, ob die nicht in UK eine Auslandsfilliale oder eine Partnerbank haben, denen der Betrag transferiert wird und die Dir dann einen bankbestätigten Scheck ausstellen können.
    Geändert von VINGI (09.10.2010 um 15:00 Uhr)

  8. #8
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    @ alle; vielen Dank für Eure Tipps

    Das wird dann wohl eine Banklösung werden da genügend Zeit zur Verfügung steht.
    Werde Ende November rüberfliegen und 2 Boote anschauen und berichten.

    Gruss

    fossy

  9. #9
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    Moin Fossy,

    die Lösung könnte "Zentralbankscheck" heißen.
    Auf diese Weise habe ich vor mehreren Jahren (noch zu DM-Zeiten!) ein Boot in Schweden gekauft.

    Das Procedere habe ich nicht mehr 100 %-ig in Erinnerung, aber es ging ungefähr so:

    Deine Hausbank richtet unter Vermittlung der Landeszentralbank (die gibt es, glaube ich, immer noch) ein Konto in Höhe der Kaufsumme ein.
    Die Landeszentralbank stellt darüber einen Scheck aus.
    Über die Summe kann nur der Inhaber des Schecks verfügen. Ich meine, Verkäufer (und Käufer) stehen namentlich drauf. Der Scheck kann nur über die jeweilige Hausbank eingelöst werden.
    Der Verkäufer erhält den Scheck bei Übergabe und er reicht ihn über seine Hausbank ein.

    Der Zentralbankscheck an sich ist bereits Beleg für eine ausreichende Deckung; es kann aber auch sein, dass die Hausbank des Verkäufers eine entsprechende Garantie abgibt. Auf jeden Fall musste die auch bekannt sein!
    Ich habe das damals mit dem Verkäufer vorher abgesprochen. Nachdem ihm seine eigene Hausbank das Procedere nebst ausreichender Deckung bestätigte, ging er sofort darauf ein.

    Kommt der Deal nicht zustande, gibt es keine Scheckübergabe und somit auch keinen Zugriff seitens des Verkäufers über die Kaufsumme. Du kannst die Kaufsumme über deine Hausbank zurücktransferieren lassen.
    Im Grund wird eine Art Treuhandkonto nur für diese Transaktion eingerichtet.

    Ich wollte das 2007 wiederholen, aber meine damalige Hausbank (Postbank...) hatte diesen Service eingestellt. Da es dann doch kein Boot aus dem Ausland wurde, kam die Lösung sowieso nicht mehr zum Tragen.

    Ich würde sagen, spreche deine Bank mal auf dieses Konstrukt an. War damals problemlos, sicher, marginale Gebühr.

    Grüße

    Andreas
    Geändert von Andreas120 (11.10.2010 um 10:27 Uhr)

  10. #10
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    Ich hatte 2007 das Problem umgekehrt. Ich war der Verkäufer und wollte das Geld 100% sicher haben, bevor ich das Schiff übergebe. Der schwedische Käufer wollte natürlich sicher gehen, für sein Geld das Schiff zu bekommen.

    Wir haben es letztlich so gemacht: bei Abschluß Anzahlung 10% Zahlung. Übergabe war 3 Monate später. Die Restsumme wurde ein paar Tage vor Übergabe auf mein Konto überwiesen, ich rief bei meiner Bank an, die mir den Eingang bestätigte (war im Ausland). Wir trafen uns beim Schiff, machten Übergabe, alle waren glücklich.

    Ehrlich zugegeben, das Risiko lag schon auf Käuferseite. Nach Eingang der Restsumme, hätte ich mich aus dem Staub machen können. Letztlich also auch eine Vertrauensfrage. Darum, wenn irgendwas dubios ist oder Du dem Verkäufer nicht vertraust: Finger weg, auch wenn es günstig ist. Immer dran denken: Gier frißt Hirn!

    Auch lesen: http://www.yacht.de/pdf/organisiertekriminalitaet.pdf
    Es geht hier zwar um Verkäufer, die geneppt werden, aber wer weiß, welche Masche sich die Banden ausdenken.

    Ach so: das Meldeformular für Devisenausfuhr bzw. Einfuhr bekommt man bei seiner Bank.
    Handbreit - Ralf

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