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  1. #1
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    Standard Fat Heads auf Sportboot

    Moin Moin,

    wir sind gerade an der Planung für neue Segel für unsere Match Race Yachten vom Typ Hunter 707.

    Länge 7,07 Meter, Kiel usw

    Da die Schiffe kein Achterstag haben können wir das Großsegel theoretisch austellen. Ich habe mit ein paar designern gesprochen und mit Doyle Sails UK, wir sind zu dem entschluß gekommen, dass 50% der Footlengths recht cool wären.

    Hat jemand erfahrung mit Fathead segeln? Musstet Ihr Eure Großschotsysteme verstärken? Ich denke nämlich, dass man mehr als 4:1 braucht um das Achterliek zu schließen.
    Ich frage mich ob für so ein kleines Schiff "german Cupper System" mit Harken 8er Winschen und Jammern als führung sinn machen würde.

    ICh segel German Cupper System auf großen Schiffen - der klare Vorteil ist ja, dass im prinzip nichts verdreht oder vertüddelt. ausserdem hat man bei halsen - was ja im match race öfter vorkommt - kurze Schotwege.
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  2. #2
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    Nein, keine Erfahrung damit. Sorry.

    Wegen Cupper System: habe mir mal Euer Video angeschaut.
    Das ist ja eher eine große Jolle als ein kleines Schiff. Und läuft wie Hullefatz

    Das German MainSheetSystem braucht ja einige Umlenkungen und hat damit mehr (erheblich mehr?) Reibung. Ich weiß nicht, ob Dein Großtrimmer dann noch das nötige direkte Feeling an der Schot hat oder eher gefrustet wird.
    Das er weiß wie´s geht, sieht man ja bei der einen Einstellung am Achterliek hoch

    Zitat Zitat von lhueckstaedt Beitrag anzeigen
    Moin Moin,

    wir sind gerade an der Planung für neue Segel für unsere Match Race Yachten vom Typ Hunter 707.

    Länge 7,07 Meter, Kiel usw

    Da die Schiffe kein Achterstag haben können wir das Großsegel theoretisch austellen. Ich habe mit ein paar designern gesprochen und mit Doyle Sails UK, wir sind zu dem entschluß gekommen, dass 50% der Footlengths recht cool wären.

    Hat jemand erfahrung mit Fathead segeln? Musstet Ihr Eure Großschotsysteme verstärken? Ich denke nämlich, dass man mehr als 4:1 braucht um das Achterliek zu schließen.
    Ich frage mich ob für so ein kleines Schiff "german Cupper System" mit Harken 8er Winschen und Jammern als führung sinn machen würde.

    ICh segel German Cupper System auf großen Schiffen - der klare Vorteil ist ja, dass im prinzip nichts verdreht oder vertüddelt. ausserdem hat man bei halsen - was ja im match race öfter vorkommt - kurze Schotwege.
    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis
    ist in der Praxis größer als in der Theorie

  3. #3
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    Moin Danke für die schnelle Antwort,

    das mit dem gefühl ist schon richtig. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Schotübersetzung (bzw eig ja ne untersetzung aber egal) soundso verstärkt werden muss. Angeblich braucht ein Fathead viel Schotdruck.

    Das problem was ich mom auch habe ist, dass die Basis hinter dem Traveller ist - das führt bei unseren Wende und halse Duellen schonmal zu etwas chaos, da ich als steuermann die Schot nur auf dem Downwind fahre.

    Deswegen wollte ich mal innovativ denken - Wenn man anfängt was zu verändern wieso nicht ganz und gar..

    Nur was der richtige Weg ist weis ich auch nicht..,.
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  4. #4
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    Das Vid ist ja Eure Skippy

    Aber habe mal bei der 707 Klassenvereinigung geschaut.
    Ist One Design.
    Das Du Deine Zulassung los bist mit einem anderen Groß ist klar.
    Mit der geänderten Schotführung wohl auch.
    Die lassen auch nur einen einzigen Segelmacher zu.

    Auf den Bildern sieht man, daß es in der Plicht recht eng wird, aber auch, daß der Foredecker gut im Einsatz ist.
    Der Fußblock wird bleiben, also in der Plicht direkt gewinnst Du wohl nix.
    Vom Lümmelbeschlag nach achtern würdest Du mit der Großschot wohl eher übers Seitendeck als übers Kajütdach gehen; dann nervt sie dort aber den Bugmann: das schräge Stück vom Lümmelbeschlag aufs Seitendeck und von dort nach achtern als dauernde Stolper-("roll")falle. Und Deine Crew sitzt dauernd mit dem Mors drauf.


    Zitat Zitat von lhueckstaedt Beitrag anzeigen
    Moin Danke für die schnelle Antwort,

    das mit dem gefühl ist schon richtig. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Schotübersetzung (bzw eig ja ne untersetzung aber egal) soundso verstärkt werden muss. Angeblich braucht ein Fathead viel Schotdruck.

    Das problem was ich mom auch habe ist, dass die Basis hinter dem Traveller ist - das führt bei unseren Wende und halse Duellen schonmal zu etwas chaos, da ich als steuermann die Schot nur auf dem Downwind fahre.

    Deswegen wollte ich mal innovativ denken - Wenn man anfängt was zu verändern wieso nicht ganz und gar..

    Nur was der richtige Weg ist weis ich auch nicht..,.
    Geändert von Sean (17.11.2010 um 15:26 Uhr) Grund: Ergänzt
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  5. #5
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    Moin,

    wir wollen mit den Booten ja keine Klassenrennen segeln. Dessen bin ich mir ja bewusst. Ich segel die Klasse auch ab und an in England.

    - Das Meine Crew darauf sitzt: Wir haben ja keine Reling mehr, evtl. mutiviert ja das system auch richtig auszureiten

    meien idee war normaler block am traveler nach vorne und am coachroof runter sodass es vorne nah am coachroof läuft. dann hinten auf harken 8er winschen mit klemme nach innen - gibt die ja nciht selbstholend.

    Andere idee wäre einfach ne feinverstellung einzubauen, frage mich aber ob das nicht etwas aufwändig ist für match race.
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  6. #6
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    50% sind schon nicht schlecht. Je nach Segeltuch kannst Du auch noch mehr drantun. Deine Großschot muß definitiv dran glauben. Kein Trimmer könnte das Ding mehr holen mit 4:1, auch wenn bei derartigen Squareheads mehr Twist gefahren wird. Die Frage ist, ob der Mast das mitmacht. Du wirst einerseits deutlich mehr Biegung fahren, aber andererseits möglicherweise auch zu viel des Guten. Frag den Rigghersteller, ob der Spargel das abkann. So wie er aussieht, wird es eher nichts. Das Vorstag ist zu tief. Verjüngt wird er ja sicher auch noch sein, oder?

  7. #7
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    Moin,

    ja ich bespreche das mit den Herstellern. Z-Spars baut eigentlich immer zu kräftig. Der Mast hat ja schon unglaublich viel biegung drin. Ich habe die nummern nicht im kopf- ist aber ne ganze menge.

    Ich hoffe, dass das Rig das aushält. Wobei der Zug meist nac achtern ist.
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  8. #8
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    Zitat Zitat von lhueckstaedt Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass das Rig das aushält. Wobei der Zug meist nac achtern ist.
    Und genau das ist das Problem. Über den Squarehead ziehst Du am Topp und schiebst weiter unten. Es gibt aber nichts, was den Topp nach vorn hält. Das Vorstag ist zu weit unten dafür. Wenn Dein Mastenhersteller grünes Licht gibt, dann muß der Segelmacher immernoch mit deutlich mehr Biegung rechnen als bisher.

  9. #9
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    Ja das wissen wir...

    Habe n guten Segelmacher aus England.

    Ich frage mich nur echt, ob und wie ich das Schotsystem umbauen muss...
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  10. #10
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    Standard Schotführung

    Wir haben im Vorjahr die KV für die Archambault Sprinto geändert und fahren jetzt auch gemäßigte Fat Head Segel. Unser Mastprofil ist ein Z-Spar 170. Unser Großsegel ist ca. 17 m2. keinerlei Probleme mit dem Mast. Der erforderliche Schotzug ist schon höher als früher, hält sich aber durchaus im Rahmen wir fahren 1:5. Dachten ursprünglich wir müssen auf Grob und Fein umstellen, aber das war nicht erforderlich.
    Also viel Erfolg bei der Umstellung. Schaut ja dann auch viel besser aus ;-)

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    Geändert von 2fast4you (18.11.2010 um 10:00 Uhr)

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