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  1. #1
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    Standard Kindheitsträume werden nach ca. 40 Jahre wahr in Greifswald

    /OZ/MANTEL/MV vom 07.12.2010 06:45
    Großprojekt Ryck-Sperrwerk soll Greifswald vor Sturmflut schützen
    353 Millionen in den Küsten- und Hochwasserschutz des Landes.

    Ein Sperrwerk im Ryck (hier ein Modell) soll Greifswald vor einer Sturmflut schützen.
    Foto: Ministerium


    Baustart für das 22 Millionen Euro teure Vorhaben soll noch im Dezember sein. Seit 1991 flossen 353 Millionen in den Küsten- und Hochwasserschutz des Landes.
    Greifswald (OZ) - Ein für Mecklenburg-Vorpommern bislang einzigartiges Sperrwerk entsteht in Greifswald an der Mündung des Ryck. Soweit es das Wetter zulässt, beginnen noch in diesem Monat „die ersten Bautätigkeiten“, wie Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Montag bestätigte. In dreieinhalbjähriger Bauzeit wird eine mehr als 60 Meter breite Konstruktion errichtet, die künftig die Überflutung der Greifswalder Innenstadt sowie der Ortsteile Wieck und Eldena verhindern soll.
    Mit rund 22 Millionen Euro ist das Sperrwerk nach Angaben von Backhaus das größte aktuelle Küstenschutzvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern.

    Das Ryck-Sperrwerk bildet das Herzstück eines komplexen Sturmflut-Schutzsystems, zu dem auch die angrenzenden Deiche von Eldena und Wieck/Ladebow gehören. Baustart für das Vorhaben sollte ursprünglich vor einem Jahr sein. Durch die Beschwerde einer konkurrierenden Baufirma gab es jedoch Verzögerungen.

  2. #2
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    Standard Es wird eng für die Segler in Greifswald Sperrwerk eröfnet

    Siehe Link mit schönen Fotos http://sperrwerk-greifswald.de/

    Bekanntmachung für Seefahrer (T)139/14 WSA Stralsund, 04.11.2014

    Deutschland.Ostsee.Gewässer um Rügen.Greifswalder Bodden, Ryck, Greifswald-Wieck, Bauarbeiten am Sturmflutsperrwerk
    aktuell gültig: ja
    Karte(n): 1511
    Geografische Angabe in: WGS 84
    Frühere BfS: (T)151/2011
    Zeit der Ausführung: ab 06.11.2014 bis voraussichtlich 31.07.2015
    Gültig von: 06.11.2014
    Gültig bis (einschl.): 31.07.2015
    Angaben:
    Die Bauarbeiten in der Durchfahrt des Sturmflutsperrwerkes in Greifswald-Wieck werden zum 06.11.2014 abgeschlossen sein.
    Die Durchfahrtsbreite beträgt 21,00 m. Der maximal zulässige Tiefgang für alle Fahrzeuge wird aufgrund des eingebauten Drehsegmenten-Verschlusses auf 3,40 m bei Wasserstand NHN festgelegt.

    Die Durchfahrt wird durch das Tafelzeichen „Begegnungsverbot an Engstellen“ (§ 25 Absatz 5 SeeSchStrO i.V.m. Sichtzeichen Nr. A. 2 der Anlage I SeeSchStrO) geregelt. Der auslaufende Verkehr hat somit Vorrang.

    Die Sperrung bzw. Schließung der Anlage wird durch zwei rote Lichter übereinander (Lichtsignal Nr. A. 19 a der Anlage I SeeSchStrO) angezeigt.

    Es finden weiterhin bis voraussichtlich Mitte 2015 wasserseitige Arbeiten außerhalb der Durchfahrt des Sperrwerkes statt. Die Beendigung dieser Arbeiten wird gesondert veröffentlicht.

    Die Schifffahrt ist bei der Passage der Durchfahrt des Sperrwerkes um entsprechende Rücksichtnahme angehalten.

    Die BfS (T)151/2011 verliert mit Ablauf des 05.11.2014 die Gültigkeit.

    Aushang bis: 31.07.2015

  3. #3
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    Standard

    Hübsch hässlich wird das! Aber bei der Häufigkeit der Überschwemmungen von Greifswald, Wieck und Ladebow muss das wohl sein ;-)
    Und was ist aus der geplanten Marina auf der Boddenseite von Wieck geworden? Da hat das Geld wohl nicht gereicht, obwohl man doch als Finanzierungshilfe von allen, die hinter dem Sperrwerk liegen, eine kleine Durchfahrtsgebühr erheben könnte, oder?

  4. #4
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    Standard Die Greif muß draussen bleiben - Plaungsfehler

    Nun muß wohl ein neuer Hafen gebaut werden in Greifswald Wick weil die Greif nicht mehr den Ryck befahren kann.




    Stand: 25.11.2014 11:28 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min. aus NDR


    Ministerium rudert bei Sperrwerk zurück

    In der Diskussion um die Wassertiefe im Sperrwerk Greifswald hat das zuständige Umweltministerium eingelenkt und den Rückbau der Spülleitungen angekündigt. Laut Umweltminister Till Backhaus (SPD) soll das Spülsystem bis zum kommenden Frühjahr zurückgebaut sein. Das eingebaute System hatte die Durchfahrtstiefe laut Wasser- und Schifffahrtsamt erheblich vermindert, weil die im Drehsegment eingebauten Spülleitungen des Sperrwerks zu weit in das Fahrwasser hineinragten. Dadurch bestehe ein großes Risiko für die Schifffahrt.
    Millimeterarbeit an der Mündung des Rycks
    Schon seit Langem wird am Sperrwerk an der Ryck-Mündung in Greifswald gebaut.
    Im Sommer 2014 ist das derzeit größte Küstenschutzprojekt im Nordosten einen entscheidenden Schritt weitergekommen.
    Das 110 Tonnen schwere und 21 Meter breite Drehsegment wird in Greifswald eingesetzt.
    Spezialisten haben das 110 Tonnen schwere und 21 Meter lange Drehsegment - das Herzstück des Bauwerks - mit einem Schwimmkran eingesetzt.

    Das 110 Tonnen schwere und 21 Meter breite Drehsegment wird in Greifswald eingesetzt.
    Bei einer Sturmflut wird das Teil nach oben geklappt. Es soll dann 12.500 Greifswalder vor Hochwasser schützen.

    Das 110 Tonnen schwere und 21 Meter breite Drehsegment wird in Greifswald eingesetzt.
    "Das war perfekt", lobt der Bauleiter die gelungene Millimeterarbeit. Umweltminister Till Backhaus ist beeindruckt: "Das ist ein Produkt höchster Ingenieurskunst."


    Das offene Sperrwerk in Greifswald mit Blick auf das offene Meer. © dpa/Bildfunk Fotograf: Stefan Sauer
    Doch im Herbst 2014 trüben Probleme mit den Spülleitungen die anfängliche Freude. Die Durchfahrtstiefe ist geringer als geplant.

    Davon ist auch das Segelschulschiff "Greif" betroffen. Es dürfte das Sperrwerk nicht passieren.


    "Greif kann Sperrwerk nicht passieren

    Die Bundesbehörde hatte daraufhin die Durchfahrt so stark eingeschränkt, dass nur noch Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 3,40 Metern den Hafen Greifswald/Wieck ansteuern und verlassen dürfen. Eigentlich sollte das Fahrwasser vier Meter tief sein. Von dieser Regelung ist auch das Segelschulschiff "Greif" mit einem Tiefgang von 3,60 Metern betroffen. Das Auslaufen des Schiffes hätte nur bei höheren Wasserständen genehmigt werden können.

    Schadenersatzansprüche werden geprüft

    Das Ministerium prüfe derzeit, ob der Fehler in der Konstruktion beim Planungsbüro liegt und ob Schadenersatz gefordert wird. Der Bau des rund 28 Millionen Euro teuren Sperrwerks soll im Sommer 2015 abgeschlossen sein. Das Sperrwerk sollte eigentlich schon im Frühjahr 2014 in Betrieb genommen werden und rund 25 Millionen Euro kosten. Doch wie viele andere derzeit in Bau befindliche Prestigeprojekte in Deutschland wird auch das dem Themse-Sperrwerk nachempfunde Bauwerk später fertig und teurer als ursprünglich geplant.
    Sperrwerk als Sturmflutschutz
    - Das Sperrwerk entsteht unmittelbar an der 60 Meter breiten Ryckmündung vor der Dänischen Wiek.
    - Es ergänzt ein umfassendes Deichsystem, das in den vergangenen zwei Jahren auf einer Gesamtstrecke von 2,2 Kilometern erhöht wurde.
    - Das Sperrwerk soll aus einer Stahlkonstruktion mit einem beweglichen Drehsegment und einer Durchfahrtsbreite von 21 Metern bestehen.
    - An den Nebenöffnungen entstehen Schiebetore mit einer Breite von jeweils etwa 17 Metern.
    - Die neuen Küstenbauwerke sollen die Stadt Greifswald vor einem Hochwasser von mindestens 3,05 Metern über Normal schützen.
    - Bei einer solchen Sturmflut würden ansonsten etwa zwei Drittel des Stadtgebietes überflutet.

  5. #5
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    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    ......
    - Bei einer solchen Sturmflut......
    Eine Sturmflut ist ein Springhochwasser das durch Sturmeinflüsse noch höher ausfällt.
    Wie groß ist denn in Greifswald der Unterschied zwischen tidenbedingtem Hoch- und Niedrigwasser?
    Kann es sein, dass es schon bei den Definitionen hapert, und es sich lediglich um ein Hochwassersperrwerk handelt??
    Falls die Planungsfirma den Fehler nicht verschuldet hat, wird dann das Ministerium schadenersatzpflichtig?
    Haben da mal wieder Blinde ein Bild gemalt, wie z.B. bei der Ziegelgrabenbrücke?
    Wurde mal wieder richtig Knete in die Ostsee gekippt?

    Gruß Franz

  6. #6
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Eine Sturmflut ist ein Springhochwasser das durch Sturmeinflüsse noch höher ausfällt.
    Wie groß ist denn in Greifswald der Unterschied zwischen tidenbedingtem Hoch- und Niedrigwasser?
    Kann es sein, dass es schon bei den Definitionen hapert, und es sich lediglich um ein Hochwassersperrwerk handelt??
    Falls die Planungsfirma den Fehler nicht verschuldet hat, wird dann das Ministerium schadenersatzpflichtig?
    Haben da mal wieder Blinde ein Bild gemalt, wie z.B. bei der Ziegelgrabenbrücke?
    Wurde mal wieder richtig Knete in die Ostsee gekippt?

    Gruß Franz
    tidenbedingtem Hoch- und Niedrigwasser Beträgt vielleicht 1 cm
    Wasserstand durch den Wind schnell mal +- 1Meter
    Bei Sturm aus NE läuft der Ryck über !!

  7. #7
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    St. Wikipedius klärt uns (mich) auf: "Ein Sturmhochwasser ist ein durch Sturm mit auflandigen Winden bzw. ungünstigen Strömungen auftretendes Hochwasser in Meeresbereichen, in denen der Tidenhub keine große Rolle spielt. Im Gegensatz zur Sturmflut ist ein Sturmhochwasser daher kein erhöhter Tidenstrom. Meist werden Sturmhochwasser trotzdem als Sturmfluten bezeichnet."

    Aber:"Für die deutsche Ostseeküste erstellt der Wasserstandsdienst des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie zweimal täglich Vorhersagen des Wasserstandes in der Ostsee und informiert über erhöhte Wasserstände bei einem Wasserstand von 0,75 m über mittleren Wasserstand und gibt bei einem Wasserstand über 1,0 m über mittleren Wasserstand eine Sturmhochwasserwarnung heraus."

    Zum Sperrwerk selbst: Warum überlässt man solche Bauten nicht den Niederländern? Die beweisen seit Jahrhunderten, dass sie am und im Wasser bauen können.

  8. #8
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    Standard Nachbesserung im Sperrwerk: „Greif“ kann Hafen bald verlassen

    Es geht doch


    Nachbesserung im Sperrwerk: „Greif“ kann Hafen bald verlassen

    Die Spüldüsen im neuen Sperrwerk in Greifswald hatten dazu geführt, dass das Flaggschiff die Hansestadt nur bei Hochwasser anlaufen kann.
    Greifswald. Im Streit um die Durchfahrtstiefe für Schiffe am Sperrwerk Greifswald hat Umweltminister Till Backhaus (SPD) Nachbesserungen angekündigt. Die Spüldüsen auf dem Drehsegment des Sperrwerks würden bis zum Auslaufen der „Greif“ aus dem Winterlager entfernt, sagte Backhaus.
    Zuvor hatte „NDR1 Radio MV“ darüber berichtet. Die 14 Zentimeter hohen Spüldüsen, die nachträglich geplant waren, hatten dazu geführt, dass das Flaggschiff der Hansestadt Greifswald mit einem Tiefgang von 3,60 Meter seinen Heimathafen nur bei Hochwasser anlaufen kann.
    Bindend sei für das Ministerium der ursprüngliche Planfeststellungsbeschluss, sagte Backhaus. Der Minister kündigte auch an, dass das Land das Sperrwerk betreiben werde.
    Gefunden in der Ostseezeitung



  9. #9
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    Standard Sperrwerk in Greifswald Wieck fast fertig nun ist die Mole in Wieck ist völlig marode

    Sperrwerk in Greifswald Wieck fast fertig nun ist die Mole in Wieck ist völlig marode Kompetenzgerangel in der Landesregierung verhindert bisher eine Sanierung der Steinpackungen am Ryck. Eine Sperrung erscheint möglich.

    Greifswald. Das Finanzministerium soll es richten. In Greifswald hoffen Lokalpolitiker, dass Schwerin die Mole, die in die Dänische Wiek führt, endlich saniert. Seit zwei Jahren macht der Ortsrat Wieck/Ladebow auf den desolaten Zustand aufmerksam. Inzwischen droht ein dort stehendes Holzkunstwerk umzufallen. Ein 60 Meter langes Geländer soll das Betreten Richtung Ryck verhindern. Für den Ortsrat keine Lösung.

    Das Problem ist die Zuständigkeit. Ingolf Hilger, der Chef des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Natur und damit zuständig für Bundeswasserstraßen wie den Ryck sagt: „Wir haben dafür kein Geld.“ Und eigentlich sei sowieso das Finanzministerium zuständig, meint er. Dort prüft man jetzt das Anliegen. Nach Auskunft des Ministerium wird Ende des Monats mit einer Entscheidung gerechnet.



  10. #10
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    Standard

    Berichtigungsstand: Freitag, 13.03.2015 NV-Verlag

    + HL S40/10 Greifswald Wieck: Sperrwerks-Baustelle

    Die Bauarbeiten in der Durchfahrt des Sturmflutsperrwerks in Greifswald-Wieck sind abgeschlossen. Die Durchfahrtsbreite beträgt 21m, der max. zulässige Tiefgang für alle Fahrzeuge 3,4m bei MSL.

    Die Durchfahrt wird durch Tafelzeichen "Begegnungsverbot an Engstellen" geregelt. Der auslaufende Verkehr hat Vorrang.

    Sperrung bzw. Schließung der Anlage wird durch zwei rote Lichter übereinander angezeigt.

    Voraussichtlich finden noch bis Mitte 2015 wasserseitige Arbeiten außerhalb der Durchfahrt statt. Die Schifffahrt wird um entsprechende Rücksichtnahme gebeten.


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