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  1. #1
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    Standard Deck lackieren

    Also, meine Tabasco ist eigentlich bestens in Schuss, lediglich das Gelcoat auf Deck ist im Lauf der Zeit unansehnlich geworden, kreidet aus etc.

    Nun wollte ich eigentlich keine neue Farbe auftragen, weil ich sonst alle Beschläge abbauen bzw. abkleben muss, sondern ein neues Finish lediglich mit Klarlack erzeugen. Die Möglichkeit zu spritzen besteht nicht, also mit der Rolle. Hab das an einem Stück probiert, sieht auch gut aus.

    Nun zeigt sich jedoch: 2K PU-Lack geht mit der Rolle nicht, das räumt etwas zögerlich auch der Hersteller ein. 1K-PU ginge zwar gut, ist jedoch nicht farbneutral sondern gilbt etwas, so etwa wie Bootslack.

    Epoxy gilbt auch mit der Zeit.

    Was bleibt da noch? 2K Acryllack ? Den man auch für Autos verwendet. Wer hat hier Erfahrungen gemacht ? Gibts noch anderes?

    Ich danke für jeden Beitrag und ich denk mal, dass das auch von allgemeinem Interesse sein könnte.

  2. #2
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    Seit wann geht rollen von 2K Pu nicht??
    Das machen Viele. Man braucht allerdings den geeigneten roller.
    Seh dich doch mal bei anderen Hersteller um . z.b. :
    http://www.de-ijssel-coatings.nl/wri...20DE/454DE.pdf
    Vielleicht ist dieser 2K Lack etwas Besondres?
    Ad
    Geändert von BlankenAd (15.02.2011 um 19:49 Uhr)

  3. #3
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    Wir haben auch 2k Pu gerollt. Ist gut geworden, Orangenhauteffekt. Der Trick ist doch die richtige Viskosität, richtige Temperatur und die richtige Luftfeuchte.

    Grüße Marian

  4. #4
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    Zitat Zitat von BlankenAd Beitrag anzeigen
    Seit wann geht rollen von 2K Pu nicht??
    Das machen Viele. Man braucht allerdings den geeigneten roller.
    Seh dich doch mal bei anderen Hersteller um . z.b. :
    http://www.de-ijssel-coatings.nl/wri...20DE/454DE.pdf
    Vielleicht ist dieser 2K Lack etwas Besondres?
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    Zunächst mal vielen Dank für die Antworten. Aber bei der Empfehlung von Blankenad handelt es sich ja nicht um einen PU sondern Polyesterlack für Holz. Geht der auch auf Gelcoat? Dann soll er mir natürlich auch recht sein, wenn das Ergebnis gut ist.

    Das Problem mit 2K PU-Lacken ist, dass sie sehr schlecht verlaufen, mit der Rolle Lufteinschlüsse bilden (Orangenhaut) und schon nach 10-20 sec. nicht mehr geschlichtet werden können, weil die Lösungsmittel sehr rasch reduziert werden (nach 20 sec. bei 20 Grad bereits ca. 50 Prozent). Sagt der Hersteller.
    Man kann natürlich hier etwas mir Verdünnung etc. machen, aber es bleibt allemal problematisch und das Ergebnis ist nicht optimal.
    Nochmals thx,
    Kurt
    Geändert von UlyssesM (15.02.2011 um 20:09 Uhr)

  5. #5
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    ...und der Polyesterlack - hab mich gerade bisschen schlau gemacht - hat die gleichen Probleme bei der Aushärtung wie Gelcoat / Topcoat, denn das ist ja auch Polyester. Also Paraffinzusätze etc. etc., die man dann erst abpolieren muss, usw.
    Scheint nicht unbedingt das wahre zu sein, oder hat hier jemand Erfahrung?
    Kurt

  6. #6
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    Ich habe mich nie um den Luftabschluß geschert.
    Dabei nutzte ich Gelcoat als Topcoat im Innenbereich mit einer Nadelfilzrolle und war immer über das Ergebnis begeistert.

    Schleifen ist als Vorbereitung wichtig.
    Für den Sichtbereich würde ich an kleineren Stellen üben und das Ganze muß von Anfang an super staubfrei sein.


    Peter

  7. #7
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    2K PU geht hervorragend mit der Rolle, verläuft prima und ist blasenfrei. Richtig gemacht, steht das Ergebnis einer Spritzlackierung kaum nach. Allerdings geht das nicht an einem Samstag Nachmittag.
    Die Vorbereitung, Reinigung von Yacht und Arbeitsumgebung, das Experimentieren mit der richtigen Einstellung des Lackes, das Warten auf gute Umgebungsbedingugen, die Wahl der richtigen Rollen, die Sorge für vernünftigen Arbeitsschutz machen 90% des zeitlichen und rund 50% des finanziellen Aufwandes für so ein Projekt aus.
    Wenn man allerdings nicht mal bereit ist, Beschläge dafür abzubauen, scheint das Ergebnis eh zweitrangig zu sein und es kommt hauptsächlich auf den geringsten Arbeitsaufwand an!? Oder soll es bloß schnell zu machen, ohne schleifen, preisgünstig, abriebfest, UV-beständig, umweltfreundlich, glänzend und gutaussehend werden?

    Sorry, aber Du wolltest einen Rat und das ist meiner.
    Uwe

  8. #8
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    'Was glaubst Du, ist in den Polyestern drin, damit sie Klebfrei aushärten? Da sind einige wenige Prozente drin, die man mit Reiniger abwaschen kann.
    Wenn sich da jemand nicht um Luftabschluss schert, hat er zu seinem Glück ein Harz mit Paraffin benutzt.
    Ohne geht es definitiv nicht.

  9. #9
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    Zitat Zitat von waynejuckts Beitrag anzeigen
    ... hat er zu seinem Glück ein Harz mit Paraffin benutzt.
    Ohne geht es definitiv nicht.
    Stimmt.
    Damit nicht wieder ein Klugscheißer aufschreit, ganz genau heißt es Paraffinlösung, und 1,5% reichen. Eine weitere Möglichkeit ist das luftdichte Abdecken, z.B. mit PE-Folie oder Tesa. Das Gelcoat für kleine Macken mit Tesa abgedeckt ergibt obendrein eine sehr glatte Oberfläche.
    Gruß Franz

  10. #10
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    ich will auch mal klug scheißen: ein 2-k-lack zum streichen muß anders eingestellt sein als einer zum spritzen. dazu bedarf es nicht mehr oder weniger lösemittel, sondern ein anderes, welches langsamer verdunstet. darüber gibt dir der lackhersteller bescheid. die meisten 2-k-lacke sind zum spritzen eingestellt. um orangenhaut zu vermeiden, muß der lack zum streichen/rollen geeignet sein. und wenn du mit der rolle arbeitest, solltest du bzw. ein zweiter pinselquäler mit einem guten pinsel nachschlichten. wenn du da den dreh raus hast, bekommst du ergebnisse, die einer spritzlackoberfläche in nichts nachstehen, u. u. sogar besser, weil du den lack gleichmäßig in die vorher gut angeschliffene oberfläche "einmassierst". üben, üben, üben.

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