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  1. #1
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  2. #2
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    Tödliches Ende eines Segelausflugs: Ein etwa 60-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen ist im Fehmarnsund von einer Segeljacht ins Wasser gestürzt. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
    Wie die Wasserschutzpolizei am Montag berichtete, war der Mann am Sonnabend mit der 13 Meter langen Jacht von Fehmarn zu einem Segeltörn nach Dänemark aufgebrochen. Obwohl seine Mitsegler sofort ein Rettungsmanöver einleiteten, gelang es ihnen nicht, den Mann aus den bis zu zwei Meter hohen Wellen zu retten. An der Rettungsaktion waren auch der Seenotrettungskreuzer "Bremen", ein Polizeiboot, ein Fischkutter und drei Sportboote beteiligt.

    (dpa, shz)


    Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit beim Lassen des Wassers passiert.
    Wenn (sehr wahrscheinlich) nicht angeleint per Lifebelt, selbst schuld und somit natürliche Auslese. Nur die Harten kommen in den Garten. Wer Fehler macht, verliert (durchaus das Leben.)

    Meine kurzen Kommentare sollen andere vor der Dummheit & Gefahr schützen.
    Die Leine rettet Leben.
    Wird von deutschen Seglern zu selten genutzt.

    http://www.segeln-forum.de/thread.php?threadid=24679

    Wohl beim Klarieren der Großschot passiert.
    Nicht angeleint per Lifebelt, über Bord gefallen, tot, Unterkühlung schnell, oder Wasser/Spray bei NE 6 & ertrunken.
    Geändert von user (02.05.2011 um 22:35 Uhr)
    Interessengemeinschaft Erhalt Bodden &KüsteMecklenburg
    http://forum.yacht.de/showthread.php?t=99852

  3. #3
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von user Beitrag anzeigen
    Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit beim Lassen des Wassers passiert.
    Wenn (sehr wahrscheinlich) nicht angeleint per Lifebelt, selbst schuld und somit natürliche Auslese. Nur die Harten kommen in den Garten. Wer Fehler macht, verliert (durchaus das Leben.)
    Ziemlich unpassender Beitrag. Spekulativ und irgendwie pietätlos.
    Davon mal abgesehen, wer stellt sich denn heute bitteschön bei einer 13m-Yacht "dazu" noch an die Reling....


    excos48

  4. #4
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    13 M Yachten sind heute normal.
    Aber trotz des "sicheren" Gefühls auf einer großen Yacht, fällt man da genau so runter wie früher evtl. von kleineren, nur bei kleineren Yachten leint man sich evtl. in gleicher Situation eher an, wegen des "Gefühls" ?!

    Falsch, Richtig wäre: immer anleinen, wenn es geht, unabhängig der Yachtgröße oder Wetterbedingungen, einfach: Immer.


    Das ÜBerbordfallphänomen beim Wasserlassen ist bekannt und leider recht wahrscheinlich.

    Ich warne Leser, meine "Pietätlosigkeit" könnte in Zukunft Leben retten.

    Mit Trauerbekundungen und Weichspülerei ist nicht geholfen.
    Interessengemeinschaft Erhalt Bodden &KüsteMecklenburg
    http://forum.yacht.de/showthread.php?t=99852

  5. #5
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    Ich stimme zu, die Spekulationen sollte man weglassen.
    Es reicht die Feststellung, dass man bei 2m hohen Wellen angeleint sein sollte. Wie ich schon desöfteren bemerkte, schliesse ich eine Bergung durch ein 'Familiencrew' bei solchen Verhältnissen aus. Das funktioniert nur mit einer durchtrainierten (Regatta-) Crew.

  6. #6
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    2m ist ordentlich. hat jemand von dem fraglichen Tag einen Wetterbericht??? für mich erhebt sich die Frage, warum die bei dem Seegang freiwillig raus sind. Jaaajaaa... Barfusseglerin. ich weiss... aber ich lebe noch
    es grüsst
    Chili

    www.leseratte.net

  7. #7
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    Naja, bei Stärken zwischen 6 und 7 ist das eben so. Für ein 13m-Schiff ja nicht unbedingt ein Problem.
    Hätte ich eine Reise geplant, wäre das kein Grund Hafentage einzulegen, zumal die Vorhersage 'annehmend' war.

  8. #8
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    Zitat Zitat von user Beitrag anzeigen
    Falsch, Richtig wäre: immer anleinen, wenn es geht, unabhängig der Yachtgröße oder Wetterbedingungen, einfach: Immer.
    Immer? Tut mir leid: aber das ist Unzinn!

    Das vezentlixxe Problem ist dox di Vassertemperatur. Ix bin oft genug bei Flaute fom Bot aus cvimmen gegangen, tsuletst forigen Zommer auf 57,5° N 23,2° E. Venn di Vassertemperatur längeres Überleben möglix maxxt unt das Vetter nixt tsu ctürmic ist, ist Anleinen föllig unnötig.

    Imm Frühhjar auf der Ostze bei dizen Vetterbedingungen hätte ix mix auserhalb des Kokpits allerdings eingepikkt.

    MfG tanu
    __________
    Neucreibung Deutc
    Geändert von tanu (03.05.2011 um 10:57 Uhr)

  9. #9
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    Gut, dass Sie es sagen. Ich hätte mich sonst glattweg bei Flaute angeleint und das dann noch im warmen Mittelmeer.

  10. #10
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    Zitat Zitat von chili Beitrag anzeigen
    2m ist ordentlich. hat jemand von dem fraglichen Tag einen Wetterbericht??? für mich erhebt sich die Frage, warum die bei dem Seegang freiwillig raus sind. Jaaajaaa... Barfusseglerin. ich weiss... aber ich lebe noch
    Wetterbericht habe ich keinen, aber ich war die ganze Woche in Burgtiefe wo auch die in Rede stehende Charter-Yacht ausgelaufen ist. Es hat die ganze Woche ordendlich aus O bzw ENE geblasen bis 30 kn (7 Bft), nie unter 5/6 Bft! Die Wassertemperatur im Burger-Binnensee betrug unter 10 Grad, draußen sicherlich noch ein (zwei) Grad weniger.
    Näheres zum Unfall weiß ich auch nicht.
    Ob das Überbordgehen mit dem Wasserlassen an der Reling zu tun hat, halte ich für reine Spekulation und ist eher unwahrscheinlich (die Yacht hatte gerade erst den Heimathafen (Burgtiefe - Steg 1) verlassen.

    Alle Crews, die ich beim Auslaufen beobachtet hatte, trugen neben dem Ölzeug automatische Rettungswesten mit Lifebelt. Natürlich habe ich nicht alle gesehen und weiß auch nicht, was in diesem Fall wirklich die Ursache war! Vielleicht erfahre ich noch näheres und werde berichten!
    besser eine heiße Yacht als eine kalte Wohnung!

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