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  1. #21
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    Das ist natürlich boots- u. situationsabhängig.
    Bei größerer und kleinerer Crew hilft aber alleine schon das angeleint sein.
    Sollte man im Fall des Falles dann (wegen etwas zu langer Sorgleine) wie der Maikäfer an der Bordwand krabbeln, ist das besser als bei 10°C im Wasser zu verrecken.
    Hängt man an der Bordwand oder Heck z.B., könnte von der Crew jemand was einklicken und über Winsch o.ä. einen hoch- und wieder reinziehen.

    Man muß sollte, Vorsorge treffen, daß das gar nicht erst passiert.

    meine Empfehlung:

    Den Eimer in der Plicht hockend oder knieend wässern oder das Bord-WC nutzen, wofür ist es denn sonst da ?!


    In diesem Fall geht es aber vermutlich um Großschotklariererei oder Turnerei auf dem Boot ohne Sicherheitsleine.
    Interessengemeinschaft Erhalt Bodden &KüsteMecklenburg
    http://forum.yacht.de/showthread.php?t=99852

  2. #22
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    Fast schon erschreckend ist, dass es offenbar keine "einfache" Methode gibt, jemanden aus dem Wasser zügig wieder rauszubekommen.
    Das ist genau der Punkt, den dizer Unfall mal vider crekklix deutlix maxxt. Natürlix ist di Manung rixtig: man darf nixt über Bord gehen. Aber vas ist, ven's dox passirt?

    Nax meiner Anzixt ist das beste Instrument, um einen MOB vider an Bord tsu holen eine Talje, di ctändig an der Baumnokk angeclagen bleibt. Zi ist zer cnell einzatsbereit unt kann imm übrigen aux als Bullennctander fervendet verden.

    MfG tanu
    __________
    Neucreibung Deutc

  3. #23
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    Firsty

    2m..bei 6-7...nana.. da muss es aber schon einige zeit vorher gekachelt haben, aber das HATs ja wohl auch, wie beschrieben wurde.
    umso mehr fragt man sich, warum dann die sache so lax gehandhabt wurde.

    der herr durchs netz pinkelnde multivisonär

    ....fuideibel! denn bei (echten?) 2m wellen machst du mir nicht weiss, dass du nur zum pinkeln aufs vordeck wankst. DANN wärs da immerhin so nass, dass deine sauerei gleich wegspült.
    also gehe ich mal davon aus, dass das für die gemässigteren zeiten gedacht ist und da fällt mir WIRKLICH nur fuideibel ein....

    all

    was habt ihr eigentlich für ein problem mit euren bordtoiletten?? stellt ihr euch daheim auch auf den balkon oder was?
    Geändert von chili (03.05.2011 um 14:52 Uhr)
    es grüsst
    Chili

    www.leseratte.net

  4. #24
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    Zitat Zitat von tanu Beitrag anzeigen
    Aber vas ist, ven's dox passirt?
    Dann ist man idR tot, ähnlich wie sich beim Waffenreinigen in die Rübe zu ballern.

    Bei 2m Welle sehe ich keine Möglichkeit, meinen Mitsegler sicher wieder an Bord zu bekommen, gerade wenn ich dann urplötzlich Einhand unterwegs bin.

    Wenn die Person, die unfreiwillig das Boot verlassen hat, sich noch selbst helfen kann, ist imho das Abesetzen einer Rettungsinsel o.ae. erstmal das Mittel der Wahl. Die bkommt man ggf sogar eingefangen.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    Wenn die Person, die unfreiwillig das Boot verlassen hat, sich noch selbst helfen kann, ist imho das Abesetzen einer Rettungsinsel o.ae. erstmal das Mittel der Wahl. Die bkommt man ggf sogar eingefangen.
    Mal abgesehen davon, dass ich bei den meisten älteren Seglern bezweifele, dass sie bei diesen Verhältnissen überhaupt in die Rettungsinsel reinkommen, wird auf einer Charteryacht kaum jemand auf die Idee kommen.
    Frage mal hier, wer jemals seine (aktuelle) Rettungsinsel ausprobiert hat.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    ....... das Abesetzen einer Rettungsinsel o.ae. erstmal das Mittel der Wahl. Die bkommt man ggf sogar eingefangen.
    Wie schnell treibt denn eine Rettungsinsel bei 7Bft.?

    Gruß Franz

  7. #27
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    Ich denke, man sollte bei der Betrachtung und Bewertung dieses tödlichen Unfalles von folgendem ausgehen:

    1. Der ca. 60jährige Mann war kurz nach dem Eintauchen in das kalte Wasser durch Herzstillstand tot. Durch den extremen Kältereiz kann es bei einem durch Vorkrankheit oder auch nur Alter bereits vorgechädigten Herzen leicht zum Kammerflimmern kommen, das man ohne Wiederbelebungsmaßnahmen nur wenige Minuten überlebt. Es ging also um die Bergung eines leblosen, auf der Oberfläche schwimmenden Körpers bei Wellengang.

    2. Bei diesem Unfall hat das Wasserlassen über die Reling keine Rolle gespielt. Von dieser männlichen Übung muss allerdings besonders nachts dringend abgeraten werden. Es geschieht gar nicht so selten, dass ältere Männer als "Stehpinkler" nachts auch an Land zusammenbrechen, da es durch die Druckentlastung im Bauchraum zu einer weiteren plötzlichen Senkung des sowieso nachts beim Schlafen schon abgesenkten Blutdrucks kommt mit der Folge einer Ohnmacht. Wenn man im Badezimmer stürzt, zieht man sich im schlimmsten Fall Platzwunden und Frakturen zu, wenn man über die Reling fällt, ist man tot.

    3. Die genaue Todesursache wird im Rahmen der Ermittlungen sicherlich durch eine innere Leichenschau (Obduktion) geklärt werden.

    4. Ab welchen Wind- und Seeverhältnissen man ohne Not nicht mehr auslaufen sollte, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Einer ist das Alter der Crewmitglieder. Ein fortgeschrittenes Alter kann durch Erfahrung und Training nur teilweise kompensiert werden.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Firsty Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen davon, dass ich bei den meisten älteren Seglern bezweifele, dass sie bei diesen Verhältnissen überhaupt in die Rettungsinsel reinkommen, wird auf einer Charteryacht kaum jemand auf die Idee kommen.
    Frage mal hier, wer jemals seine (aktuelle) Rettungsinsel ausprobiert hat.
    Ich bezweifele das auch, aber dies unabhängig vom Alter. Diesbezüglich habe ich ohnehin das Gefühl, dass so manch Älterer fitter ist als die "jungen Wilden".

    Zum Einwand des Treibens: Ja, das wird sie tun, recht fix vermutlich, wenn sie nicht "integrierte Treibanker" drin hat. Allerdings muss die Insel auch nicht irgendwo abgeworfen werden, sondern in der Nähe des MOB. Wenn ich den schon nicht mehr sehe oder mit anderen Hilfsmitteln wie Life-Tag etc anfahren kann, kann man streng genommen auch gleich weiterfahren, etwas überspitzt ausgedrückt.

    Aber: Ich habe niemals behauptet, dass das Absetzen eines Rettungsmittels der Königsweg ist oder gar Garant für eine erfolgreiche Rettung. Nur bin ich der festen Überzeugung (Irrtum schließe ich ausdrücklich nicht aus), dass die Chancen erhöht werden. Ich persönlich traue es mir bei 7 - 8 Bft auf der Nordsee allenfalls zu, irgendwie in die Nähe zum Mob zu kommen. Eine Verbindung herzustellen, mit Hilfe ich ihn dann an Bord bekomme, weia, mag ich gar nicht dran denken.

  9. #29
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    Zitat Zitat von Kontrapunkt Beitrag anzeigen
    Ein fortgeschrittenes Alter kann durch Erfahrung und Training nur teilweise kompensiert werden.
    Ok. Aber auch wenn ich von den offenbar magischen 60 noch etwas entfernt bin, habe ich doch Störgefühle dabei, ab diesem Alter generell von einer fehlenden körperlichen Fitness auszugehen. Mein Onkel ist weit drüber und Triathlet, ok, sicher eine Ausnahme, aber ich denke der schwimmt und läuft den Meisten hier davon.

    Aber ich schweife mal wieder ab

  10. #30
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    Zitat Zitat von Makis Enefrega Beitrag anzeigen
    ..... Ich erinnere mich mit Schaudern daran, dass
    mal ein Einrumpf-Segler bei uns an Bord für ein Paar Tage das Sagen hatte. Er machte mich richtig
    zornig darüber, dass ich mich nicht - wie gewohnt ohne Schwimmweste und Sicherungsgurt - hin
    und her bewegen konnte.
    Der Einrumpfsegler, der für diesen Törn das Sagen hatte, bestand lediglich auf dem Einhalten der von allen akzeptierten Festlegungen:
    Die Rettungsweste wird getragen wenn...
    - man es für sich selbst möchte,
    - bei Dunkelheit und schlechter Sicht,
    - wenn der Skipper es anordnet.
    Der Skipper hatte es angeordet und sah überhaupt keinen Grund, eine Ausnahme zu machen.
    Das Nichtbefolgen dieser Anordnung verbannte Dich für diesen Tag in die Kajüte.
    Trotzige Kinder bekommen auch nicht immer was sie wollen, selbst wenn sie mit dem Füßchen aufstampfen.

    Gruß Franz

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