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  1. #1
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    Standard Solarpanel vs. Windrotor

    Ahoi,
    Noch mal eine Frage an die Techniker, die wahrscheinlich schon häufiger gestellt wurde, aber die Produkte entwickeln sich ja auch schnell weiter. Ich möchte mir für längere Atlantikfahrten einen Windrotor zur Energieerzeugung anschaf- fen, weil ich nicht so recht sehe, wo ich mit den sperrigen Panels hinsollte, scheinen mir überall im Wege. Welche(n) Rotor(en) würdet ihr mir empfehlen bei geringem bis mittlerem Stromverbrauch (wenig Elektronik, aber Autopilot und Kühlschrank). Eingebaute "Sturmsicherung" und Laderegler sowie sonstige Funktionen nützlich, notwendig? Danke im voraus für jeden zweckdienlichen Hinweis.

  2. #2
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    Standard more power

    für längere Atlantikfahrten wäre doch ein wasserprop prädestiniert
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  3. #3
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    Zitat Zitat von wernepa Beitrag anzeigen
    Ahoi,
    Noch mal eine Frage an die Techniker, die wahrscheinlich schon häufiger gestellt wurde, aber die Produkte entwickeln sich ja auch schnell weiter. Ich möchte mir für längere Atlantikfahrten einen Windrotor zur Energieerzeugung anschaf- fen, weil ich nicht so recht sehe, wo ich mit den sperrigen Panels hinsollte, scheinen mir überall im Wege. Welche(n) Rotor(en) würdet ihr mir empfehlen bei geringem bis mittlerem Stromverbrauch (wenig Elektronik, aber Autopilot und Kühlschrank). Eingebaute "Sturmsicherung" und Laderegler sowie sonstige Funktionen nützlich, notwendig? Danke im voraus für jeden zweckdienlichen Hinweis.
    Geringer Stromverbrauch und Kühlschrank+Autopilot passt irgendwie nicht zusammen...
    Mein tipp: Bewaffne dich falls du es noch nicht getan hast mit einem Amperemeter und ermittle mal deinen wirklichen Strombedarf (welcher Verbraucher braucht wieviel Strom, wie lange durchschnittliche Einschaltzeit,...)
    Was RW2 schreibt stimmt, aber m.E nur so recht bei einem Wellengenerator. Die handelsüblichen Schleppgeneratoren liefern nicht übertrieben viel Strom.
    Wichtig ist auch was du vor hast. Bei langen Reisen mit achterlichem Wind sieht der Windgenerator je nach Bootsgeschwindigkeit ziemlich wenig Wind, da ist dann der schleppgenerator wieder im Vorteil.
    Die meisten die autark versorgt sein wollen nutzen Sonne und Wind.
    Ich hab mir letztes Jahr eine Superwind 350 angeschafft. Die ist durch Rotorverstellung "sturmsicher", vergleichsweise leistungsfähig und sehr leise (die alten rotorblätter wurden optimiert, ich hör an Bord fast nix davon).
    Eigene Langzeiterfahrungen damit habe ich nach der Zeit natürlich noch nicht.

  4. #4
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    Du brauchst ca. 180 W Solarmodule, besser 240 W. Windgenerator ist in der Karibik sicher gut, da weht der Passat. Beim Rübersegeln hast aber nur wenig scheinbaren Wind.

    Windgenerator AirX mit Silentblättern oder besser gleichnden neuen Flüstergen mit externer Elektronik. Liefert ca.40 A beii 5 -6 BFt. (Verkabelung dafür auslegen) Den meisten Strom generiere ich aber mit den Suolarmodulen, nur bei Schlechtwetter und manchmal nachts ist der Windgenerator besser.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Tralala Beitrag anzeigen
    Geringer Stromverbrauch und Kühlschrank+Autopilot passt irgendwie nicht zusammen...
    Mein tipp: Bewaffne dich falls du es noch nicht getan hast mit einem Amperemeter und ermittle mal deinen wirklichen Strombedarf (welcher Verbraucher braucht wieviel Strom, wie lange durchschnittliche Einschaltzeit,...)
    Was RW2 schreibt stimmt, aber m.E nur so recht bei einem Wellengenerator. Die handelsüblichen Schleppgeneratoren liefern nicht übertrieben viel Strom.
    Wichtig ist auch was du vor hast. Bei langen Reisen mit achterlichem Wind sieht der Windgenerator je nach Bootsgeschwindigkeit ziemlich wenig Wind, da ist dann der schleppgenerator wieder im Vorteil.
    Die meisten die autark versorgt sein wollen nutzen Sonne und Wind.
    Ich hab mir letztes Jahr eine Superwind 350 angeschafft. Die ist durch Rotorverstellung "sturmsicher", vergleichsweise leistungsfähig und sehr leise (die alten rotorblätter wurden optimiert, ich hör an Bord fast nix davon).
    Eigene Langzeiterfahrungen damit habe ich nach der Zeit natürlich noch nicht.
    obwohl wernepa# sich mit den infos zurückhält: wohin, wann, womit(?) schliesse ich mich tralala#'s meinung an.

    gruss kalle
    Mast und Schotbruch
    kalle

    Der Nackte unter den Blinden bleibt meist unbemerkt

  6. #6
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    Nur mal zum Nachdenken:

    Ich traf jetztes Jahr in Brunsbüttel einen Dänen, der gerade aus der Karibik zurückkam. Er war mit Familie 1 Jahr unterwegs und hatte weder Solarmodule noch Windgenerator dabei. Ich fragte ihn, wie er die Energiefrage geregelt habe. Er meinte, er hätte lange gerechnet und wäre letztlich zu dem Schluß gekommen, drei weitere dicke Batterien anzuschließen und eine zweite Lichtmaschine. Ein, zwei Stunden am Tag Maschine an und die Akkus sind voll. Diesel gibt es überall und er hatte zusätzlich Kanister an die Reling gebunden.
    Handbreit - Ralf

  7. #7
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    Zitat Zitat von Ralf-T Beitrag anzeigen
    Nur mal zum Nachdenken:

    Ich traf jetztes Jahr in Brunsbüttel einen Dänen, der gerade aus der Karibik zurückkam. Er war mit Familie 1 Jahr unterwegs und hatte weder Solarmodule noch Windgenerator dabei. Ich fragte ihn, wie er die Energiefrage geregelt habe. Er meinte, er hätte lange gerechnet und wäre letztlich zu dem Schluß gekommen, drei weitere dicke Batterien anzuschließen und eine zweite Lichtmaschine. Ein, zwei Stunden am Tag Maschine an und die Akkus sind voll. Diesel gibt es überall und er hatte zusätzlich Kanister an die Reling gebunden.
    Klar funktioniert das, das machen viele Leute so. Ich würde aber wenigstens einen Handjockel als Plan B dabei haben wollen. Ein Problem mit Maschine oder Starterbatterie (kommt öfter vor als man denkt) und du musst ohne Strom auskommen.
    Ausserdem ist es sooo schön morgens ohne Maschinenlärm ankerauf zu gehen und mit einem leisen plätschern aus der Ankerbucht zu segeln

    Und SO LÄSTIG wenn irgend so ein gottloser Maschinenfreak in Luv vor Anker stundenlang seine Hauptmaschine laufen lässt und dir der Gestank durchs ganze Boot zieht.

  8. #8
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    Außerdem ist Diesel unterwegs kostbar. Und den verbrauchen, wenn es Wind hat, ist sogar mir Gegner der Alternativen Energien zuwieder. Übrignens sind viele Akkus immer gut, ich habe 616 Ah an Bord. Kann damit mehrere Tage ohne Nachladung auskommen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von round-world2 Beitrag anzeigen
    für längere Atlantikfahrten wäre doch ein wasserprop prädestiniert
    Habe mich auch schon gefragt ob das was bringt. Tatsache ist dass man es auf den Weltumsegler Regattaschiffen immer öfters sieht.

    http://www.wattandsea.com/index_en.php

    yapi

  10. #10
    Ausgeschiedener User Gast

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    Bei den Neutrogenas waren die ja öfters ein bißchen kaputt...

    http://www.yacht.de/multimedia/yacht...na/a10290.html
    http://segelreporter.com/2011/02/28/...uf-neutrogena/


    Aber wer fährt auch schon in so einem Affentempo .

    _

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