Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 54
  1. #21
    Registriert seit
    01.09.2005
    Beiträge
    1.860

    Standard

    Ich denke, so insgesamt zwischen 8000-10.000 Euro für ein ganz normales, gebrauchtes Schiff (35 Fuß, 10-20 Jahre alt) pro Jahr kommen da schon zusammen, wenn man alle Posten ehrlich zusammenrechnet. Rechnen wir weiter: im Mittel 50-60 Tage an Bord (3 Wochen im Sommerurlaub, 10-15 Wochenenden) ergibt irgendetwas zwischen 130-200 Euro/Bordtag. Das dürfte so ungefähr die Spannweite sein, mit der man bei so einem Schiff rechnen muss.

    Zum Chartern eines vergleichbaren Bootes dürfte das etwas knapp werden, aber man würde ja auch nicht 50-60 Tage im Jahr mit einem gecharterten Boot herumfahren. Wenn man es als Charterer allerdings bei 2 Wochen im Sommer und ein paar Wochenendturns bewenden ließe, bliebe sogar noch was für den Skiurlaub übrig. Für diese Summe ließe sich durchaus auch der eine oder andere Pauschalurlaub machen.

    Deutlich besser wird das Kosten-Nutzen-Verhältnis, wenn Kinder entweder das Pauschalurlaubs-Budget zusätzlich rechnerisch belasten oder sie z.B. das Boot selbst nutzen und sich ggf. an den Kosten beteiligen (man wird ja wohl noch träumen dürfen). Alternativ bietet sich eine 2er Haltergemeinschaft an. Das bringt die Wende bei den Kosten und der Arbeit und es bleibt genug Zeit für alle zum Segeln - wenn es denn funktioniert.

    Handbreit ...

  2. #22
    Registriert seit
    28.10.2002
    Beiträge
    2.183

    Standard

    Meine Erfahrung ist dass Wartung, Erhalt und Optimierung des Bootes ziemlich genau so viel kosten wie man zur Verfügung hat.

    Das ist auch irgendwie logisch, wenn du 5-10 Jahre für dein Boot gespart hast dann hattest du jährlich 10-20% des Kaufpreises zur Seite gelegt (stark vermilchmädchend gerechnet), hattes die also übrig.

    Viele Kosten lassen sich anpassen. Ich gehe z.B. nur alle drei Jahre aus dem Wasser und mache alle Arbeiten selbst. Auch mit Langzeitantifouling heisst das dass ich in der dritten Saison mal schnorcheld saubermache.
    Wenn Geld übrig ist gibt es neue Garderobe, wenn nicht geht´s scho noch mal eine Saison, usw.
    Im Schnitt gebe ich jährlich 10k€ aus, 50-65% davon für Liegeplatz. Boot ist etwa 40', etwa 40 Jahre alt und aus Stahl. das mache ich seit etwa 10 jahren so, sollte mal was größeres kommen (Maschine, Rigging, Rumpf strahlen und Farbneuaufbau, ... versaut´s die statistik natürlich etwas. Dafür sollte man Rücklagen haben.

    Und nein, rechnen tut sich ein eigenes Boot eher nicht (es sei denn als Hauptwohnsitz).
    Schon weil es meist an der Notwendigkeit hapert...

  3. #23
    Registriert seit
    20.02.2002
    Ort
    Cuxhaven
    Beiträge
    8.748

    Standard

    Mag sein, ich rechne mir alles schön, aber ich halte die 10-20% für weit überzogen, wenn Wertverlust und Rücklage für Neuschiff nicht berücksichtigt wird.

    Mein Liegeplatz kostet ganzjährig ca. 2600,-- für 37" Schiff (Winters im Wasser). Versicherung 900 Haftpflicht und Kasko, Sprit is nicht viel, da am liebsten unter Segeln unterwegs, 200 EUR p.A.. Wartung: Ölwechsel 50EUR mit Filter, Dieselfilterwechsel 20 EUR, Getriebeölwechsel alle 3 Jahre = 6 EUR p.A. Alle paar Jahre große Motorinspektion = 50 EUR p.A., alle 10 Jahre Saidrivemanschette wechseln Werkstatt = 100 EUR p.A., Rauskranen und AF malen jährlich = 400 EUR. Watt noch? Politur 13 EUR p.A., Reparatur Segel, KuBu, Sprayhood, Persenning 100 EUR. Jetzt muß ich meine Phantasie strapazieren.

    Also Summa summarum: ca. 4.439,00, Krimskrams 4.600 = 3,5% des Kaufpreise. Aber sonst? Was macht Ihr? OK Segel kosten viel Geld, Sprayhood KuBu etc. Aber wie macht ihr denn die 10-20% voll? Versteh ich wirklich nicht.
    Geändert von Ralf-T (15.06.2011 um 22:43 Uhr)
    Handbreit - Ralf

  4. #24
    Registriert seit
    28.10.2002
    Beiträge
    2.183

    Standard

    Zitat Zitat von Ralf-T Beitrag anzeigen
    Mag sein, ich rechne mir alles schön, aber ich halte die 10-20% für weit überzogen, wenn Wertverlust und Rücklage für Neuschiff nicht berücksichtigt wird.

    Mein Liegeplatz kostet ganzjährig ca. 2600,-- für 37" Schiff (Winters im Wasser). Versicherung 900 Haftpflicht und Kasko, Sprit is nicht viel, da am liebsten unter Segeln unterwegs, 200 EUR p.A.. Wartung: Ölwechsel 50EUR mit Filter, Dieselfilterwechsel 20 EUR, Getriebeölwechsel alle 3 Jahre = 6 EUR p.A. Alle paar Jahre große Motorinspektion = 50 EUR p.A., alle 10 Jahre Saidrivemanschette wechseln Werkstatt = 100 EUR p.A., Rauskranen und AF malen jährlich = 400 EUR. Watt noch? Politur 13 EUR p.A., Reparatur Segel, KuBu, Sprayhood, Persenning 100 EUR. Jetzt muß ich meine Phantasie strapazieren.

    Also Summa summarum: ca. 4.439,00, Krimskrams 4.600 = 3,5% des Kaufpreise. Aber sonst? Was macht Ihr? OK Segel kosten viel Geld, Sprayhood KuBu etc. Aber wie macht ihr denn die 10-20% voll? Versteh ich wirklich nicht.
    Deine Segel halten Ewig? Neue Ausrüstung und Wartung brauchst du nie (Epirb, Funk, Rettungsinsel, Seenotraketen, Schwimmwesten,...)?
    Neue Elektronik gibt es nie? Solar, Wind, Radar, AIS, GPS, Plotter....
    Keine Seekarten, Revierführer &Co?
    Festmacher, laufendes gut verschleisst nicht?
    Keine Verbesserungen am Boot notwendig? keine Versicherungen, zu bezahlen?

    Allein für Segel habe ich in den letzten 10 Jahren 8-10k€ ausgegeben...

    Ich glaube wirklich Du rechnest schön...

  5. #25
    Registriert seit
    27.01.2008
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.160

    Standard

    Bei uns, 28 Fuss, 23 Jahre alt und Gebrauchtpreis 38K, Liegeplatz in Italien:
    2200.-€ Liegeplatz im Jahr
    1500.-€ Kranen, UW-Schiff-Arbeiten/Antifouling
    500.-€ Versicherung
    2000.- sonstiges: Segel/Segelreperaturen, Motorersatzteile, auch Beiboot, mal 'nen neuen Kartenplotter, Kartensatz,
    Solarpanel(e), Ladegerät, unzähligen Kram wie Schrauben Schäkel, Leinen, Reelingsdraht, Gelcoat,
    Polierpaste/Wachs...ein Jahr mal mehr, ein Jahr mal weniger...
    Dafür nutzen wir das Boot ca. 8 Wochen im Jahr und gehen in dieser Zeit fast nie in Häfen.
    So bleibt es beim Taschengeld, bzw. Haushaltsgeld, welches zu Hause auch anfallen würde.
    In den letzten Jahren beliefen sich die Spritkosten (Diesel+3% mix) auf 150.-€ für ein 5 Wochen-Törn.
    Jeder nur halbwegs vergleichbare Urlaub wäre (für 8 Wochen) deutlich teurer.
    Nur: Diese Freiheit ist nirgends buchbar!
    Geändert von Abyss (16.06.2011 um 00:08 Uhr)

  6. #26
    Registriert seit
    20.08.2010
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    13

    Standard Unterhaltskosten 35ft - RoI ?

    Moin Mitsegler,

    die bisherige Diskussion ist echt interessant, zeigt mir als potentiellen "Wiedereinsteiger" (seit 4 Jahren ohne eigenes Schiff wegen der 2 Kinder (3 und 7 heute) - vorher 10 Jahre auf altem 70er Riss, 29ft unterwegs, "geerbt" von den Eltern zum Familienpreis) aber auch auf, das alles steht und fällt mit den Ansprüchen.
    Es gibt beim Segeln keinen RoI (für die nicht BWL-er: Return of Investment), der RoI findet nur im Kopf, aber niemals in der Geldbörse statt.
    Wer anfängt die Verzinsung des eingesetzten Kapitals zur Beschaffung mit einzurechnen ist ein ehrbarer Kaufmann, der aber den Begriff "Hobby" nicht verstanden hat.
    Seit 4 Jahren mache ich die lebensumständliche Mühle "Arbeit-Familienzeit-Arbeit- Familien.." mit und befinde mich seither in einer Art Lagerkoller. Alle Hirngespinste bezüglich klassische Oldtimer Cabrios, oder "mache ich den Motoradführerschein (mit 40+?)"..., kaufen wir uns einen Wohnwagen oder gar ein Wohnmobil, enden im Nichts, wenn man mit Leidenschaft auf See ist und wie ich mit Segeln groß geworden ist (seit ich 6 Jahre alt bin und deswegen auch beruflich bei der Marine als Nautischer Offizier gefahren bin).

    Mein damaliges Schiff habe ich im 3.Jahr nach Geburt unseres Sohnes verkauft, weil ich kumuliert 7 Tage in 3 Jahren auf dem Wasser war. Das ist gegenüber Charter natürlich quatsch, denn die 2k+ Kosten (bei günstigem Liegeplatz und Minimalwartung) fallen eben immer an.
    Das war dann eben mehr als "Hobby", sondern Verschwendung von Geld und kostbarer Familienzeit.

    Heute plane ich konkret den Wiedereinstieg (siehe meinen Threat "Familienfreundliche, schnelle Yacht ab 34ft"). Ich arbeite eher 55 als 50 Stunden wie vor dem Verkauf meines Dampfers, chartere jedes Jahr mindestens 1 Woche (Kroatien, eine echt tolles Revier) und werde keine Stundenkosten auf meinen Wiedereinstieg umlegen.
    Es ist das Gefühl, ich könnte jederzeit losfahren. Es sind die Wochenenden auf dem Boot, die mit oder ohne Segeln (schwimmender Schrebergarten) mich/uns rauskommen lassen aus der Routine. Es ist die Vision, das mit heutiger Technik (Smartphones, WLAN in Marinas etc.), ich konzeptionell (also in Ruhe) an Bord arbeiten kann und mein mir liebstes privates Umfeld um mich herum ist.
    Ich an Bord einfach mal eine Stunde etwas schleife und lackiere, meine Ruckdämpfer neu einspleiße oder den Klönschnack am Steg.
    Oder mal eine Meile in den Sonnenuntergang hinein bei leichtem Wind mache und dann selbst 2 nm vor meinem Heimathafen vor Anker gehe und dann am nächsten Morgen ganz früh aufstehe mir an Bord mein Rührei mit Speck brate, dann anlege und danach direkt in die Firma fahre.
    Wer will das in Geld/Stunde umrechnen ? Ich definitiv nicht.
    Das ist eben unbezahlbar und nennt sich deswegen entweder Hobby oder Lebenstraum.

    Es ist gut, ein Gefühl für die echten Kosten zu bekommen, damit man realistisch planen kann und nicht nach dem ersten oder zweiten Jahr erwischt wird, das man sich diese Bootsgröße eben nicht leisten kann.
    Mein südfranzösischer Kollege (begeisterter Regatta-Segler und seit Kindesbeinen Mitglied im Monaco Yacht Club) sah mich kürzlich verstört an, als ich ihm von der Liegeplatzpreisrange in der deutschen Ostseeküste erzählt habe. "You live in Sailors- Paradise" war seine Antwort und fing an zu rechnen, was die Ryan-Air Flüge von Nizza nach Lübeck kosten würden und er mich fragte, ob wir eine Eignergemeinschaft in der Ostsee gründen wollten...

    Alles eine Frage der Ansprüche, klar. Wer bei der Mittwochsregatta mitsegeln und gewinnen will, investiert halt mehr, aber wer wie ich einfach nur "Auszeit" braucht zahlt das, was ihm diese Freiheit eben wert ist.

    Mein Laptopakku macht gleich Schluss, daher hier ein rasches Ende.

    Segeln ist niemals ökonomisch aber die schönste Art 50 Euro Scheine außenbords zu schmeißen.... Sehr frei zitiert von Maik Payton...(so hieß der Kerl mit den Cartoons in den 80ern doch, oder?)

    Gruß aus Hamburg
    QS
    Qué Será, será

  7. #27
    Registriert seit
    01.09.2005
    Beiträge
    1.860

    Standard

    Zitat Zitat von Ralf-T Beitrag anzeigen
    Mag sein, ich rechne mir alles schön, aber ich halte die 10-20% für weit überzogen, wenn Wertverlust und Rücklage für Neuschiff nicht berücksichtigt wird.

    Mein Liegeplatz kostet ganzjährig ca. 2600,-- für 37" Schiff (Winters im Wasser). Versicherung 900 Haftpflicht und Kasko, Sprit is nicht viel, da am liebsten unter Segeln unterwegs, 200 EUR p.A.. Wartung: Ölwechsel 50EUR mit Filter, Dieselfilterwechsel 20 EUR, Getriebeölwechsel alle 3 Jahre = 6 EUR p.A. Alle paar Jahre große Motorinspektion = 50 EUR p.A., alle 10 Jahre Saidrivemanschette wechseln Werkstatt = 100 EUR p.A., Rauskranen und AF malen jährlich = 400 EUR. Watt noch? Politur 13 EUR p.A., Reparatur Segel, KuBu, Sprayhood, Persenning 100 EUR. Jetzt muß ich meine Phantasie strapazieren.

    Also Summa summarum: ca. 4.439,00, Krimskrams 4.600 = 3,5% des Kaufpreise. Aber sonst? Was macht Ihr? OK Segel kosten viel Geld, Sprayhood KuBu etc. Aber wie macht ihr denn die 10-20% voll? Versteh ich wirklich nicht.
    Du hast den Schäkel vergessen, der letzte Woche über die Reling flog, 4.97 Euro!

    Im Ernst: Bei einem gebrauchten Boot ersetzt man entweder regelmäßig die Dinge, die nicht mehr in Ordung sind, oder man lässt es halt ganz einfach immer weiter vergammeln. Gegen letzteres ist überhaupt nichts einzuwenden - dass muss jeder nach einem Blick auf's Konto für sich selbst entscheiden.

    Wenn man allerdings die Unterhaltskosten seriös berechnen will, wird man wohl oder übel zur Kenntnis nehmen müssen, dass so ziemlich Alles an Bord dem Verschleiß oder einer gewissen Alterung unterliegt. Das führt dann im Ergebnis dazu, dass über's Jahr betrachtet mal kleinere, aber auch mal sehr große Summen für den Unterhalt anfallen. Wer also glaubt, nur weil sein Motor heute noch läuft, dieser auch keine Kosten verursacht - der täuscht sich selbst. Ähnliches gilt natürlich für Segel, Heizung, die gesamte Elektronik, Ruderanlage, Sprayhood, Winschen.... Auch Unterwasserschiffe (Osmosesanierung, Ruder, Propeller) altern, selbst über Wasser zeigt ein Schiff (Gelcoat, Fenster, Teak, Risse) kosten- und arbeitsintensiven Pflege- und Erhaltungsbedarf.

    Ein Beispiel: Ein mittlere Motorrevision kostete bei uns so um die 6000 Euro. Dabei hatte die Maschine etwa 3000h auf dem Buckel und zeigte erste Ausfallerscheinungen. Das bedeutet: 2 Euro/Motorstunde sind zusätzlich zu den Treibstoff- und Wartungskosten für jede einzelne Betriebsstunde seriöserweise in Ansatz zu bringen. Mit Sprit/Wartung bei 100h ergeben sich mindestens 500 Euro/Jahr

    Ähnliches gilt für die Segel: 8000 Euro, 10 Jahre Lebensdauer=800 Euro/Jahr, die Elektronik: im Mittel vielleicht 15 Jahre, ingesamt 6000 Euro (Windmesser, Logge/Lot, Plotter, Autopilot, 100Euro/a Kartendaten) rund 500 Euro/Jahr.

    Man sieht: Es läppert sich, ganz heimlich, still und leise. Auch wenn man mal ein paar Jahre nichts investieren muss - es holt einen irgendwann ein. Dann hat man die Wahl zwischen sukzessivem Erneuern oder man beginnt, sich mit immer weiter erschlaffendem Tuch, regelmäßigen Maschinenproblemen, dem fossilen Glimmlampen-Lot und seinem Kartensatz von 1996 dauerhaft zu arrangieren.

    Handbreit ...

  8. #28
    Registriert seit
    18.06.2001
    Beiträge
    4.056

    Standard

    Hallo Sparfüchse,
    ich hatte weiter oben schon mal meine Theorie dazu aufgelistet, dass die Regel 10 - 20% vom Zeitwert sehr gut für Boote die zwischen10 - 20 Jahre alt sind, paßt.

    Bei Neubooten sowei bei Ralf paßt dass nicht, wie Ralf auch bestätigt, ist ja auch klar denn er braucht keine neue Segel, keinen neuen Motor, kein neuse laufendes oder stehendes Gut usw. usw.
    Wenn man dann noch die Kaufstrategie anwendet, dass mann ein neues Boot kauft bevor die großen Erneuerungen kommen, muss man halt nur den Wertverlust abhaken. Aber hierbei denke ich, das dies abhängig von Marke und Markt auch gut 5% - 10% vom Neupreis pro Jahr sind.

    Bei Booten die älter als 20 Jahre paßt meiner Meinung nach keine regel weil das sehr stark von der Einstellung des Eigners abhängt. Liebt er sein Böötchen kostet diese Liebe viel Zeit und Geld oder verbaucht er sein Boot weil er denkt, das geht sowieso aufs Ende zu.

    ...ich habe übrigens eine Liste in der ich jede Schraube, jede Gebühr und jedes noch so kleine Teil welches ich für das Boot benötige aufliste. Wenn mann hier reinschaut was wir für unser Boot die letzten zwei Jahre ausgegeben haben wird den meistens schwarz vor Augen. Daher ist die so geheim, dass meine Beste die gar nicht sehen möchte.
    Geändert von norbaer (16.06.2011 um 08:53 Uhr)
    Gruß Norbert

  9. #29
    Registriert seit
    05.01.2005
    Beiträge
    4.849

    Standard

    Zitat Zitat von norbaer Beitrag anzeigen
    ...ich habe übrigens eine Liste in der ich jede Schraube, jede Gebühr und jedes noch so kleine Teil welches ich für das Boot benötige aufliste. Wenn mann hier reinschaut was wir für unser Boot die letzten zwei Jahre ausgegeben haben wird den meistens schwarz vor Augen. Daher ist die so geheim, dass meine Beste die gar nicht sehen möchte.
    Hm, wieso kommt mir das bekannt vor ...

  10. #30
    Registriert seit
    20.02.2002
    Ort
    Cuxhaven
    Beiträge
    8.748

    Standard

    Zitat Zitat von Tralala Beitrag anzeigen
    Deine Segel halten Ewig? Neue Ausrüstung und Wartung brauchst du nie (Epirb, Funk, Rettungsinsel, Seenotraketen, Schwimmwesten,...)?
    Neue Elektronik gibt es nie? Solar, Wind, Radar, AIS, GPS, Plotter....
    Keine Seekarten, Revierführer &Co?
    Festmacher, laufendes gut verschleisst nicht?
    Keine Verbesserungen am Boot notwendig? keine Versicherungen, zu bezahlen?

    Allein für Segel habe ich in den letzten 10 Jahren 8-10k€ ausgegeben...

    Ich glaube wirklich Du rechnest schön...
    Sag ich ja, wobei ich Segel ja erwähnte und mir klar ist, das zu meiner Rechnung ehrlicherweise noch Dinge hinzu kommen. Aber ich hab keine Idee, wie ich auf 13.000-26.000 Euro kommen soll, pro Jahr wohlgemerkt. Und ich hab ne rel. günstige Hanse. Bezahlen denn die HR37 Eigner tatsächlich 25.000-50.000 pA? Kann ich mir nicht vorstellen!

    Meine Eltern, die gerade ihr 33 J altes Boot verkaufen, haben nach gut 30 J eine neue Maschine einauen lassen, klar kostet die über 6k aber das sind umgerechnet mal eben 200 EUR pA. Gut das ist ein 8m Boot aber ich halte die Unterhaltskosten für mit 5% pA für ausreichend angegesetzt, auch bei einem gebrauchtem Schiff, vorausgesetzt, man arbeitet auch selbst am Boot. Wenn ich für alles den Servicebetrieb rufe, kommen da andere Summen zustande.

    Andres wird das Ganze, wenn ich den Spielkram dazu rechne. Neuer Plotter hier, neues Radar dort, neue Segel um 1/5kn schneller zu sein. Aber sind das Unterhaltskosten im eigentlichen Sinne, oder mehr Luxuskosten?
    Handbreit - Ralf

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 07.05.2007, 20:00
  2. Nutzergemeinschaft 35ft Dufour i.d. Ägäis
    Von Odysseus99 im Forum Yachten
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 07.11.2006, 22:35
  3. Unterhaltskosten
    Von janbrass im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 08.08.2006, 18:12
  4. Unterhaltskosten
    Von SkanFan im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 14.08.2005, 13:36
  5. Unterhaltskosten ....?
    Von Ducky im Forum Kleinkreuzer
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 01.12.2002, 23:52

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •