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Thema: Winch warten

  1. #1
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    Standard Winch warten

    Hallo,

    ich habe ein Problem meine Lewmarwinsch zu warten. Ich bekomme eine der beiden Achsen nicht raus, um die die unteren Zahnräder laufen. Die Achse hat sich etwas verdreht und hat sich dabei in das Messing eingegraben. Auch ein Hebeln mit dem Schraubenzieher und ein Versuch das zurück zu drehen durch leichte Schläge mit dem Schraubenzieher tangential hat nichts gebracht.



    Was kann man da machen?

    Gruß
    Manfred
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  2. #2
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    Standard

    Eventuell klappt es, eine Nut einzufräsen und dann mit einem Schraubendreher zu drehen....
    Ein Dremel kann nützlich sein.

    Viel Glück

    Marcus
    http://euphoria.bplaced.net/Najade_900.html

  3. #3
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    Winsch demontieren und von unten ausschlagen. (Hast Du die Anleitung, ich könnte diese sonst per Mail versenden...) Wenn die Demontage nicht gewünscht ist (und der Bolzen fest bleibt) bohr doch ein Loch rein und schneide ein passendes Gewinde rein.
    Beste Grüße

    Dieter

  4. #4
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  5. #5
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    Ich bedanke mich bei Euch für die Vorschläge und billy für das Manual. Ein Fein-Multimaster habe ich und Gewindeschneider auch, aber nur kleine Durchmesser. Allerdings habe ich noch nie in massiven Edelstahl gebohrt. Erstmal werde ich sehen, wie ich den Multimaster einsetzen kann... wenn das Sauwetter sich verzogen hat.

    Gruß
    Manfred
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  6. #6
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    Nur ein Hinweis betreffend bohren in Edelstahl. Nur erstklasige Bohrer verwenden. Außerdem nie zu hohe Geschwindigkeit beim bohrenund sehr gut schmieren (Öl oder Fett) Maße der Bohrerbei boren in Edelstahl für Gewindebohrer: M6=5.0 mm M8= 6.8 mm M10= 9.0mm. Bei größeren Löchern muß wahrscheinlich mit einer kleineren Dimension vorgebohrt werden.
    Wichtig die Bohrer dürfen nie ausglühen.

    Uwe

  7. #7
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    Zitat Zitat von Muckilein Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe ein Problem meine Lewmarwinsch zu warten. Ich bekomme eine der beiden Achsen nicht raus, um die die unteren Zahnräder laufen. Die Achse hat sich etwas verdreht und hat sich dabei in das Messing eingegraben. Auch ein Hebeln mit dem Schraubenzieher und ein Versuch das zurück zu drehen durch leichte Schläge mit dem Schraubenzieher tangential hat nichts gebracht.

    Was kann man da machen?

    Gruß
    Manfred
    Gemäss Anleitung scheint es keinen besonderen Grund für eine bestimmte Ausrichtung der Achse zu geben. Ich verstehe es so, dass man normalerweise die Achse mit einem Schraubenzieher raushebeln kann.

    Da wäre es doch am einfachsten, das bisschen Messing wegzudremeln, was dem Raushebeln im Weg steht. Mit einem Hartmetallfräser oder einer Trennscheibe könnte das klappen. Vorsicht, darüber sind ja wahrscheinlich die Laufflächen der Nadellager, am besten schützen (Tape, Pappe, Blech o.ä.).

    Evtl. kann man das Messing sogar mit einem Hammer und scharfen Meissel wegschneiden.

    Eine Nut hineinzufräsen reicht bei kleineren Kräften, aber wenn es richtig klemmt, kann man mit einem Schraubendreher und einer "Schrottnut" keine sehr grossen Kräfte übertragen. Dann vielleicht lieber Loch+Gewinde+Schraube. Oder den Achsenkopf eckig fräsen und dann mit einem Maulschlüssel o.ä. drehen, aber auch hier beschränkt die erreichbare Präzision die Krafteinleitung. In all diesen Fällen kann es aber sein, dass Du die Achse sowieso von unten rausklopfen musst.

    Jedenfalls scheint da Schmierung zu fehlen, wenn die Friktion zwischen Achse und Zahnrädern so gross war, das sie verdreht wurde, von daher ist die Wartung durchaus berechtigt. :-)

    Viel Glück!

    Gruss
    Ville

  8. #8
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    Danke nochmal für Deine Tipps. Ich habe heute schon mit dem Fein-Multimaster die angenommene Verklemmung eingeschnitten. Das half nichts. Nun habe ich die Winsch abgenommen, aber auch von unten läßt sie sich bisher nicht herausgeschlagen. Nun lasse ich WD 40 einwirken und hoffe....
    Die Lewmar Winschen müssen wohl häufig gewartet werden. Schon nach kurzer Zeit nach Montage versagte eine Winsch von gleich auf jetzt. An den Sperrklinke war ein Winzigkeit von Dreck und das reicht zum Versagen. Daher bin ich schon gewarnt. So gehen die Sperrklinke jetzt auch noch, die eine Achse ging auch leichtgängig heraus.
    Früher qur dem IF-Boot hatte ich eine Andersen Winsch, da wußte ich gar nicht, daß man die warten muss, 8 Jahre lang+ 2 Jahre vom Vorgänger. Die sind eben aus Edelstahl, da wird es weniger solche Probleme verschiedener Metalle geben.
    Wenn ich das nicht schaffe, muß ich mir wohl hier eine Werkstatt suchen.

    Gruß aus Visby bei schönen Wetter
    Manfred
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  9. #9
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    wichtig ist meines erachtens auch, das richtige fett bzw öl zu nehmen und viel hilft viel, ist hier eher nicht angebracht.
    X Hier bohren für einen neuen Monitor

  10. #10
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    Die Achse ist jetzt raus. Ein kräftiger Hammerschlag von unten mit einem von Stegnachmarn geliehen Schlagstahl. Die Achse kam aber zuerst nicht durch das obere Loch. Da mußte man noch etwas fummeln. Nun geht die Achse gar nicht mehr rein. Die Messungbohrungen sind i.O., denn die andere Achse geht leicht durch. Also ist die herausgeschlagene Achse nun zu dick, zumindest unten, da wo sie festgesessen hat. Nun könnte ich sagen, tausche Ersatzteilkit gegen eine Achse, denn die ist da nicht drin. Mal sehen ob mir jemand die Achse bearbeiten kann. Jedenfalls geht die Winsch nun erstmal gar nicht mehr.Toller Wartungserfolg.
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