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  1. #61
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    Wir sind heute von unserem Tourn zurückgekommen.
    Obwohl, oder besser weil wir uns in einer gewissen Notsituation befanden, sind wir Darßer Ort nicht angelaufen.
    Die Not bestand darin, dank Sturmtief OTTO nach 4 Hafentagen in Warnemünde bei Dauerregen und Böen bis 9 aus Zeitnot Richtung Travemünde umkehren zu müssen.
    Danke allen Beiträgen - mayday

  2. #62
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    Das selbe Verkehrsministerium ist für das Ausbaggern verantwortlich, dass sich an der Schaffung europäischer Gesetze zur Begrenzung von Lenkzeiten für LKW Fahrer aktiv beteiligt. By the way: Ich halte diese Begrenzung für sinnvoll! Das selbe Ministerium schafft aber nicht ausreichend Parkplätze für diese LKWs. Ein Problem wird auf dem Rücken der Fahrer und deren Vorgesetzten ausgetragen.
    Ist das Problem am Darser Ort nicht vergleichbar? Wir - die Fahrer - bemängeln, dass es keinen Parkplatz gibt, wenn man nach x Stunden pausieren will, um wieder neuen Kraft für den näcshten Tag zu tanken. Der Gesetzgeber ist wahrscheinlich grundsätzlich bei uns, aber er versteckt sich - der Kosten wegen - hinter unehrlichen Naturschützern, die er in andern Fällen meidet wie der Teufel das Weihwasser.
    Ich bin selbst Naturschützer! Deshalb weiß ich dass das Ausbaggern der Fahrrinne am Dars keine Belastung der Natur darstellt. Alles andere ist sentimentales Gewäsch! Die Natur (Fische, Muscheln und die gesamte Flora) stellt sich innerhalb kürzester Zeit auf die neuen Verhältnisse ein. Wir Menschen, die wir an einer großen Krankheit leiden, nämlich derer, dass wir glauben dass alles so bleiben müsste wie es heute ist, wir sind auf dem Holzweg!
    Die Welt wäre nicht entstanden, hätte es keine Veränderung gegeben!

    Schon mal darüber nachgedacht, dass sich in der Evolution nicht der Stärkere oder der Intelligentere durchgesetzt hat, sondern der welcher sich am schnellsten an eine neue Situation angepasst hat!

    Diese Situation ist schon seit Jahren geschaffen und die Natur hatte sich bereits angepasst! Zurück geht eh nicht!
    Gruß Jochen

    www.sailgeneration.de
    www.lifsc.de

  3. #63
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    Danke Jochen, sehr guter Beitrag und 10000000%ig meine Meinung.
    Suche nicht Probleme. Suche Lösungen.

    www.moni-jueptner.de

  4. #64
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    Wir waren diesen Sommer eine Nacht im DO, haben 19 Euro geløhnt und mussten einen Schrieb ausfuellen, aber der Hafenmeister war freundlich und hat dies auch eher als Routine gehandhabt.

    Die Ansteuerung ist in der Tat etwas tricky. Man tut gut daran, sich an den roten Tonnen entlang zu hanglen und die suedliche Kardinaltonne zu beachten. Im Hafen selbst ist dann gut Wassertiefe.

    Es waren so rund 20 Yachten im Hafen.

    Die Liegegebuehren empfinde ich als recht heftig in Anbetracht fehlender Infrastruktur (kein Strom / wasser + plumpsklo kostet 50 cent pro Benutzung), hoffe aber das sich diese aus den jæhrlichen ausbaggerungskosten herleiten und auch fuer diese eingesetzt werden. Zum Vergleich: Auf der Insel Ruden, die ebenfalls Naturschutzgebiet mit eingezæunten Wegen und bar jeglicher Infrastruktur ist, haben wir 6 Euro fuer die Nacht bezahlt.

    Ich denke wir Segler muessen hier durch Uebernachtungen einfach Tatsachen schaffen und damit die Auslegung als Nothafen zunehmend auffweichen.

    Die friedliche Koexistenz von Seglern und Naturschutzgebieten funktioniert doch auch gut in anderen Naturhæfen, wie z.B. Ruden oder hirsholm in DK - warum also auch nicht am darsser Ort und vielleicht auch demnæchst Greifswalder Oie?

  5. #65
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    Zitat Zitat von Sailgeneration Beitrag anzeigen
    ... Die Natur (Fische, Muscheln und die gesamte Flora) stellt sich innerhalb kürzester Zeit auf die neuen Verhältnisse ein. Wir Menschen, die wir an einer großen Krankheit leiden, nämlich derer, dass wir glauben dass alles so bleiben müsste wie es heute ist, wir sind auf dem Holzweg! Die Welt wäre nicht entstanden, hätte es keine Veränderung gegeben! ...
    Habe das gerade zufällig gelesen: Danke-Button gedrückt

  6. #66
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    Aus dem Internet:
    "Seenotretter bergen Motorbootbesatzung bei bis zu vier Meter hohen Wellen - Darßer Ort | am 29.08.2011 - 17:15 Uhr |im schweren Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis 90 Kilometer pro Stunde haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Montagabend, 29. August 2011, zwei Menschen vor Darßer Ort aus einer lebensgefährlichen Notlage gerettet.

    Das neun Meter lange Motorkajütboot (Heimathafen Wismar) der beiden drohte in bis zu vier Meter hohen Wellen im Brandungsgürtel zwischen Ahrenshoop und der Darßspitze zu kentern.

    Bei neun Windstärken und schlechter Sicht hatte die zweiköpfige Besatzung Schutz unter Land gesucht, offenbar um den Nothafen Darßer Ort anzusteuern. Dabei waren der 70-jährige Skipper und seine 48-jährige Tochter auf Legerwall geraten: Der west- bis südwestliche, auflandige Sturm hatte ihr Boot soweit unter Land gedrückt, dass es sich nicht mehr aus eigener Kraft freiarbeiten konnte.

    Gegen 19.25 Uhr alarmierte die SEENOLTEITUNG BREMEN der DGzRS den Seenotkreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort. Der besorgte Sohn des Skippers hatte sich telefonisch bei den Seenotrettern gemeldet, weil sein Vater kein UKW-Funkgerät an Bord hatte. Per Handy nahm nun ihrerseits die Mannschaft der THEO FISCHER Kontakt zu der Motorbootbesatzung auf und verließ sofort den Nothafen Darßer Ort.

    Nur etwa 30 Meter vor dem Darßer Weststrand fanden die Seenotretter den Havaristen nach kurzer Suche. „Der Anker war hinter der ersten Sandbank ausgebracht, ließ sich aber nicht mehr lösen. Das Boot wäre in der hohen Brandung unweigerlich gekentert. Selbst weiter draußen hatten wir noch etwa drei Meter Seegang“, berichtet Frank Weinhold, Vormann der THEO FISCHER. Mit dem flachgehenden Tochterboot STRÖPER näherten sich die Seenotretter dem im nur etwa 1,5 Meter tiefen Wasser regelrecht tanzenden Havaristen.

    „Die Situation war lebensgefährlich. Wir mussten das Boot in der Brandung zurücklassen“, schildert Weinhold. Die Tochterboot-Besatzung begann mit der Abbergung. Die Übernahme des Skippers und seiner Tochter gestaltete sich schwierig. Dank immer wieder geübter Handgriffe benötigten die erfahrenen Seenotretter dennoch nur drei Anläufe, um die beiden an Bord zu nehmen.

    Quelle: DGzRS



    Unterdessen hatten sich die freiwilligen Seenotretter der Station Prerow/Wieck mit ihrem geländegängigen Allradfahrzeug strandseitig der Unfallstelle genähert, um das Unternehmen von Land aus abzusichern. Im Nothafen Darßer Ort übergaben die Seenotretter die völlig erschöpften, durchnässten und unter Schock stehenden Geretteten schließlich in die Obhut ihrer ehrenamtlichen Kollegen, die sich bereits um trockene Kleidung und eine Unterkunft für die Nacht gekümmert hatten.



    Erneut zeigte sich bei diesem Einsatz die Notwendigkeit, gerade in diesem Bereich der Ostseeküste eine DGzRS-Station vorzuhalten, von der aus die Seenotretter in Notfällen unmittelbar und schnell eingreifen können. Allein in den vergangenen zehn Tagen ist der Seenotkreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort vier Mal in ähnlichen Notfällen im Einsatz gewesen."


    Natürlich darf jetzt auch von D.O.-Gegnern gemotzt werden, dass da wohl wieder Leute unterwegs waren, die offensichtlich keinen Wetterbericht gehört haben. Aber noch steht auch auf grobe Fahrlässigkeit keine Todesstrafe. Der Verkehrs-Rettungsdienst wird auch sich mit "selbst Schuld"-Hinweis auf jugendliche Raser oder Alkoholfahrer nicht eingeschränken lassen.

  7. #67
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    Danke für die Information!

    Davor, in schlechtes Wetter zu geraten, ist niemand gefeit. Dazu gehört nicht zwingend Fahrlässigkeit.
    Gut, dass es so glimpflich ausgegangen ist!

  8. #68
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    Zitat Zitat von Vorsty Beitrag anzeigen
    Moin.

    Vielleicht liege ich jetzt ganz falsch, aber es geht doch im Grunde nur um das Ausbaggern der Einfahrt zum Darßer Ort.
    Solange das gewährleistet wird, weil eben ein Seenotrettungskreuzer hier seine Station haben muss, kann es doch einfach egal sei, wer den Hafen noch nutzt.
    Ob Seenotfall oder nicht.
    Ich darf den Hafen von Land aus aufsuchen.
    Ich darf dort spazieren gehen und mich für eine Weile nieder lassen.
    Warum soll das von See aus nicht tolerierbar sein ??
    Es ist ein Streit um des Kaisers Bart.
    Sogenannte Naturschützer woller ihren Einfluss hier durchsetzen, Segler wollen einfach einen Hafen den sie anlaufen dürfen.
    Das ganze Heckmeck um den Hafen wäre schon lange vorüber, wenn er einfach für alle Segler geöffnet würde. Der Reiz des Verbotenen wäre dahin und der Hafen könnte seine natürliche Aufgabe wahrnehmen.

    Gruß
    Vorsty
    Das Ausbackern der Fahrrinne ist bald nicht mehr möglich, der Hafen DO ist ein Naturhafen, er entstand durch ablagerungen von Sand. Die Hafeneinfahrt ist nun künstlich in den Sand gegraben worden.
    Milionen qm Sand warten darauf diese Rinne zu zuschütten, Der Hafen ist nicht mehr zu halten, so ist es eben wenn Häfen im Treibsandgebiet sich befinden. Die Segler und Motorbootgemeinde muß sich damit abfinden, so lange die Dieckschädel aus MV keinen Hafen bauen wollen in Zingst oder Prerow, Der neue Hafen muß mächtig und Gr0ß werden, damit Fördergelder fliessen, einen Etappenhafen der Ausbaufähig ist, da kommen die da oben nicht drauf

  9. #69
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    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    Das Ausbackern ... der ablagerungen von ... Milionen qm Sand ...
    zu zuschütten ... die Dieckschädel aus MV ... mächtig und Gr0ß ... Fördergelder fliessen, ...
    Etappenhafen ..., da kommen die da oben nicht drauf
    Die da oben ...

    ... können denken, schreiben, rechnen und Verantwortung tragen für die, die das nicht
    können. Damit die, die mit all diesen Kulturgütern Schwierigkeiten haben, nicht die Ver-
    antwortung tragen, haben wir DIE DA OBEN gewählt. Wenn wir mit denen nicht mehr
    zufrieden sind, wählen wir sie ab; ich nicht, denn ich bin mit denen zufrieden.

  10. #70
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    Zitat Zitat von Makis Enefrega Beitrag anzeigen

    wählen wir sie ab; ich nicht, denn ich bin mit denen zufrieden.
    Das ich das noch erleben darf, dass Du mit einer Rot-Schwarzen-Regierung zufrieden bist. Lass' das nicht den Herrn von Notz lesen.

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