Umfrageergebnis anzeigen: Warum soll beim America's Cup wieder mit Einrumpf-Yachten gesegelt werden ?

Teilnehmer
36. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Aus Sicherheitsmotiven: Die Segelfläche eines Cats mit Wingmast lässt sich nicht reffen.

    6 16,67%
  • Aus ästhetischen Motiven: Mehrrümpfer sind hässliche Schiffe.

    9 25,00%
  • Aus monarchistischen Motiven: Bei dem Cup handelt es sich um die Königsklasse des Segelns.

    3 8,33%
  • Aus Oppertunitätsgründen: Einrumpf-Segler stellen weltweit die Mehrheit der Segler und Segelboote.

    9 25,00%
  • Aus Traditionsgründen: Der Cup entspringt einem Wettkampf zwischen zwei Einrumpf-Schiffen.

    25 69,44%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 371 bis 380 von 429
  1. #371
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    Standard Neuseeland auf dem Weg in Louis-Vuitton-Cup-Finale

    Emirates Team New Zealand today won its ninth consecutive race of the Louis Vuitton Cup,
    the America’s Cup Challenger Series, cementing its status as the top team in the challengers’
    series.

    Later in the day skipper Dean Barker announced his team would exercise its right to
    advance to the Louis Vuitton Cup Final, scheduled to begin Aug. 17. Emirates Team
    New Zealand earned that right by winning the round robin of the Louis Vuitton Cup.

    Emirates Team New Zealand will race either Artemis Racing or Luna Rossa Challenge.
    Those two teams will race the Louis Vuitton Cup Semifinal, scheduled Aug. 6-15.

    Barker said the team considered racing the semifinals, but in the end opted to advance
    development program of Aotearoa, the team’s AC72.

    “We thought hard about doing the semifinals to get more racing and more starting,
    to get more race time under our belts,” Barker said. “But we also have a fairly large
    amount of work to do to our boat, a lot of changes and modifications intended to
    improve the performance.

    “That takes time, so we will take the next period to make changes and we look forward
    to lining up against whoever we will race in the Louis Vuitton Cup Final,” Barker said.

    Barker said his team has informed Artemis Racing that it won’t be on the start line for
    their scheduled match on Tuesday, but it’s unlikely Artemis Racing would participate.
    Artemis Racing skipper Iain Percy said his team is still targeting the Aug. 6 start of the
    semifinals for their first live race.

    “We’ve had great support from all of the teams, and it’s nice to see the camaraderie
    from everyone,” said Percy. “But in terms of racing before the semis, that might be
    one step too far. You never say never, but one thing that’s important to us is to keep
    our focus on safety. We suffered a horrendous accident and we need to take baby
    steps and progress at our own speed. It’s fantastic being on the racecourse practicing,
    just getting out there and seeing the boats and having a look at the start sequences is
    all good practice, but we don’t want to run before we can walk.”

    Percy said that when Artemis Racing lines up against Luna Rossa Challenge they know
    they’ll be facing a team that’s well practiced. Luna Rossa skipper Max Sirena expects
    to be racing a competitor that’s been hardened through a tough period.

    “We’re fully respectful of Artemis Racing; it’s full of talented guys and sailors,” Sirena
    said. “In their first day of sailing they were able to foil and do way more than what we
    did on Day 1 with our AC72. We need to appreciate the effort they’ve put in the past
    few months, I’m pretty sure it’s been a tough period for them. It was a pleasure for us
    to see them sailing in the Bay.”

    On the racecourse today, the Kiwis completed a sweep of Luna Rossa Challenge, their
    one-time training partners. With Barker back on the helm after yesterday’s breather
    and movie star Tom Cruise watching, the Kiwi crew grabbed the lead on the first reach
    leg and never looked back. The Kiwis led by 7 seconds at the first turning mark, 35
    seconds at the second turning mark and 1:35 at the third turning mark en route to
    a 3:20 victory.

    “Every time we race we come away with lessons and things we know we can do
    better,” said Barker.

    Standings
    1. Emirates Team New Zealand 9-0 – 9 points (1 race remaining)
    2. Luna Rossa Challenge 4-5 – 4 points (1 race remaining)
    3. Artemis Racing 0-8 – 0 points (2 races remaining)

    Today’s performance data

    Course: Seven legs
    Course length: 15.27 nautical miles
    Elapsed time: ETNZ – 45:05; LR – 48:26
    Total distance sailed: ETNZ – 18.29 NM; LR – 19.75 NM
    Average speed: ETNZ – 25.21 knots (29 mph); LR – 24.5 knots (28 mph)
    Top speed: ETNZ – 42.76 knots (49 mph); LR – 39.55 knots (45 mph)
    Wind speed: average 15.3 knots; peak gust 19.6 knots


    Upcoming Louis Vuitton Cup schedule

    Tuesday, July 30: Artemis Racing vs. Emirates Team New Zealand (12:15 pm PT)
    Thursday, Aug. 1: Luna Rossa Challenge vs. Artemis Racing (12:15 pm PT)
    Tuesday, Aug. 6: Semifinal Race 1 – Artemis Racing vs. Luna Rossa Challenge (1:15 pm PT)

  2. #372
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    Standard

    Endlich eine Zusammefassung der herrschenden Meinung zum Cupgeschehen http://www.yacht.de//sport/news/schl...ic/a81839.html
    Und Makis, Sie haben Recht, keinerder zitierten Medien spricht von einer Katastrophe, nein nur vom Fiasko! Gut gemacht Mr.Couts und Mr. Ellison, (allein die von mir gewählte Reihenfolge provoziert, fürchte ich)

  3. #373
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    Standard Danke für . . .

    . . . den Link @Frühstart . . . .

    Nein, es macht wirklich keinen Spass mehr, diese Witz-Veranstaltung AC zu beobachten

    Es gibt wohl auch hier im YACHT-Forum nur noch einen unermüdlichen, tapferen, Fan dieses albernen AC-Fiasko-Race -
    den Wasserblitzschach-Tröötstarter - dieser stellt sich morgens den Wecker und kopiert pünktlich allmorgentlich englische Texte und ist begeistert

    Nun, so trägt wenigstens dieser Multi-Fan zur Sommerunterhaltung bei

    AC:
    die Neue Züricher Zeitung schreibt: "Von der Farce zum Fiasko"
    Wer nur in die Fussstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren

  4. #374
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    Standard

    Meine bescheidene Meinung:

    So faszinierend es ist, diese Boote über das Wasser fliegen zu sehen, eine Opti-Regatta auf dem Dorfteich ist ungleich spannender. Die Schlachten werden vor Gericht ausgetragen, verletzte Eitelkeiten überall, gigantische Geldmengen werden eingesetzt, mit der Konsequenz, dass kaum noch Teilnehmer dabei sind.

    Wo bleibt der Reiz ? Für mich ist das nur noch ätzend.

    Grüße
    Jürgen
    Jetzt mit Hai 760 DS ergänzt: www.hai-590.de

  5. #375
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    Standard Die Zeitschrift YACHT stellt eine Frage:

    "America's Cup: Schlimmster Stapellauf seit "Titanic"?

    Und lässt danach sogleich eine Tatjana Pokorny zu Wort kommen. Die behauptet:
    "Der America's Cup steckt in der Krise."

    Beweise für die Krise bleibt sie schuldig, sie kann lediglich mit einer Reihe negativer
    Pressestimmen aufwarten, am Ende die der "Neue Züricher Zeitung":

    Die Liste enttäuschter bis hin zu entsetzter und überwiegend negativer Berichterstattung
    ließe sich über viele Seiten fortsetzen.

    Für alle Enttäuschten gibt es nur eine Hoffnung: Sollte das 34. Cup-Duell im September dank
    eines starken Herausforderers namens Team New Zealand doch noch ein Thriller werden, dann
    behält vielleicht der britische Cup-Experte Stuart Alexander Recht, der schrieb: "Wenn die Fun-
    ken beim Showdown im September sprühen, dann wird vieles verziehen werden. Es gibt viel
    zu verzeihen."


    Da drängen sich doch einige Fragen auf:
    • Was wil man denn verzeihen ?
    • Wem will man Etwas verzeihen ?
    • Welches Recht wurde verletzt ?
    • Was hat man sich zu Schulden kommen lassen ?
    • Wer wird die Verzeihung aussprechen, wenn es so weit ist ?

  6. #376
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    Standard Einzigartiges Faszinosum

    Von Montag 22. Juli 2013 (37050) bis Montag 29. Juli 2013 (38470) haben sich zu diesem Thema
    mehr als 1400 Forum-Mitglieder hier eingeklickt; das sind mehr als 200 pro Tag. Das Interesse ist
    also - trotz Urlaubszeit - unverändert hoch, denn kein anderes Thema im Yacht-Forum hat ähnliche
    Zugriffszahlen.

    Es geht also eine Faszination aus vom America's Cup, selbst wenn man als Zuschauer im Moment
    überwiegend nur ein einziges der vier verbliebenen Schiffe über den Parcour segeln sieht. Dieses
    Faszinosum lässt sich auch dann nicht klein reden, wenn die gesamte Presse so vom Leder ziehen
    würde wie die im Yacht-Bericht von Tatjana Pokorny genannten Zeitungen.

  7. #377
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    Standard

    Wovon träumst Du eigendlich Nachts? Angeklickt wird hier eigendlich nur, weil viele neugierig sind, was für ein blödsinnigen
    Monolog Du hier hältst. Schreibst 2-3mal am Tag irgend welche Kommentare- teilweise einfach ins englische hineincopiert-
    und freust Dich, dass dieses Thema hier voll wird. HAAALLO, AUFWACHEN: blätter mal zurück, hier schreibt außer Dir kaum noch jemand was....
    Faszinierend ist der Cup schon lange nicht mehr, auch wenn ich zugegebenermaßen die Berichterstattung weiterhin verfolge.
    Außer Hiobsbotschaften und langweilige Matchraces aus dem LVC kann jedoch nichts bewegendes berichtet werden.
    Deshalb: komm zurück auf den Boden der Tatsachen und verarsche Dich hier nicht selbst. Die meißten von uns schütteln schon lange den Kopf über Dich und Deinen Verbalergüssen- das kannst Du doch nicht wirklich wollen??
    Auch wenn Du es vielleicht nicht gleich so siehst, ich meins nur gut mit Dir....

  8. #378
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    Standard

    zur krönung könnten wir morgen die erste wettfahrt des LV-cups erleben die

    ohne ein einziges schifferl

    veranstaltet wird!

    wirklich einzigartig
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  9. #379
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    Standard Berichterstattung und Meinung-Journalismus

    Zitat Zitat von henne38 Beitrag anzeigen
    Wovon träumst Du eigendlich Nachts? Angeklickt wird hier eigendlich nur,
    weil viele neugierig sind, was für ein blödsinnigen Monolog Du hier hältst. Schreibst
    2-3mal am Tag irgend welche Kommentare- teilweise einfach ins englische hineincopiert-
    und freust Dich, dass dieses Thema hier voll wird. HAAALLO, AUFWACHEN: blätter mal
    zurück, hier schreibt außer Dir kaum noch jemand was....Faszinierend ist der Cup schon
    lange nicht mehr, auch wenn ich zugegebenermaßen die Berichterstattung weiterhin
    verfolge. Außer Hiobsbotschaften und langweilige Matchraces aus dem LVC kann jedoch
    nichts bewegendes berichtet werden. Deshalb: komm zurück auf den Boden der Tatsachen
    und verarsche Dich hier nicht selbst. Die meißten von uns schütteln schon lange den Kopf
    über Dich und Deinen Verbalergüssen- das kannst Du doch nicht wirklich wollen??
    Auch wenn Du es vielleicht nicht gleich so siehst, ich meins nur gut mit Dir....
    @ Henry Hanke

    Zwar mache ich fast jährlich traumhafte Segel-Reisen, träume aber selten vom Segeln.
    Zwischendrin bin ich journalistisch tätig - akkreditiert beim America’s Cup-Büro. Das ist
    eine schnelle Truppe; bisher verging kaum ein Tag, an dem nicht nach wenigen Stunden
    der Bericht über die Tagesereignisse über den Ticker lief. Kaum ist ein Bericht hier bei mir
    eingetroffen, gelesen und – falls nötig – korrigiert, bringe ich seinen Inhalt etwas abgespeckt
    und aufgehübscht hier unter. Meist erspare ich mir die Übersetzung zugunsten von Aktualität,
    denn die anspruchsvolle Sprache der amerikanischen Kommentatoren brächte jeweils eine ein-
    bis zweistündige Verzögerung, würde ich sie auch noch ins Deutsche übersetzen. Ich komme
    also zunächst nur meiner Pflicht als Berichterstatter nach. Ganz selten lasse ich eigene Kom-
    mentare einfließen; und wenn ich das tue, kennzeichne ich sie als solche.

    Wer über den America’s Cup schreibt und dabei ernst genommen werden möchte, muss mit
    der Materie vertraut sein und Stil haben. Beides zusammen bringen nur wenige Journalisten
    und noch weniger Mitglieder des Yacht-Forums gleichzeitig auf die Waage; deshalb sind Dia-
    loge oder Streitgespräche hier selten.

    Die über zweihundert am Cup-Geschehen Interessierten nehme ich vor Ihrer böswilligen Un-
    terstellung in Schutz, sie lesen hier mit, weil sie „sich aus Neugier an meinen blödsinnigen
    Monologen“ ergötzen. Die Herrschaften, die hier mitlesen, sind gebildete Leute mit zumin-
    dest einer Fremdsprache, wohingegen Sie, Henry Hanke, nicht einmal die deutsche Sprache
    so beherrschen, dass man sie mit Vergnügen liest (habe bei flüchtigem Lesen mehr als ein
    Dutzend Fehler im Zitat gefunden). Und da Sie von „Verarsche“ sprechen (übrigens ein Wort,
    das mir nicht über die Lippen kommt), möchte ich Sie darauf hinweisen, dass das letzte Forum-
    Mitglied, das diesen Terminus in seiner Signatur führte, sich nicht mehr zu den hier Gern-Gelit-
    tenen zählen darf.

    Sie wollen lang anhaltendes virtuelles Kopfschütteln bei anderen Foren-Mitgliedern ausgemacht
    haben und meinen dazu, dass ich das nicht wollen könne. Dagegen setze ich noch länger anhal-
    tendes virtuelles Kopfnicken der Mitglieder – aber Beides ist stumm und daher nicht messbar,
    weder auf der nach unten offenen Skala des Missfallens noch auf der nach oben offenen Beifall-
    Skala.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------

    Denjenigen, die ich mit meiner Entgegnung an Henry Hanke gelangweilt habe, bitte ich um Ent-
    schuldigung. Ich möchte versuchen, sie mit einem Meinungsbeitrag zu entschädigen, in dem ich
    ein paar meiner Gedanken zum America’s Cup preisgebe:

    Materialien großer Belastbarkeit (zum Beispiel Carbon-Fasern) erlauben es, filigrane und leichte
    Hochleistung-Schiffe zu bauen, um außerhalb des Verdrängungsmodus zu segeln. Die Architek-
    ten aktueller Boote des America`s Cup machten sich diese Technologie zunutze und fügten noch
    zwei Innovationen hinzu: einen Wing-Mast und an verstellbaren Haltern gefahrene Flossen. All
    das kann diese Schiffe bis zu 50 Knoten beschleunigen, wobei sich die Schwimmkörper aus dem
    Wasser erheben.

    Diese Art zu segeln erfordert nicht nur hohe Schiffbau-Kunst, sie stellt auch höchste Anforderun-
    gen an die Mannschaften, die solche Schiffe über den Parcour bringen; und es ist kein Wunder,
    dass sich sowohl in der Mannschaft des Cup-Verteidigers als auch bei den Teams der Herausfor-
    derer die besten Segler der Welt befinden. Nicht nur die gebotenen Honorare, vor Allem die Ehre,
    dabei zu sein, wenn Segel-Geschichte geschrieben wird, dürfte die Teilnehmer bewogen haben,
    dem Ruf in diesen Wettbewerb zu folgen, der, wie wir seit dem Tod von „Bart“ Simpson wissen,
    auch nicht ganz ungefährlich ist.
    Geändert von Makis Enefrega (29.07.2013 um 18:34 Uhr)

  10. #380
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    Standard Übersetzung von Beitrag #386

    Emirates Team New Zealand wählt direkten Einzug ins Finale des Louis Vuitton Cup
    San Francisco, USA, 29. Juli 2013

    Das Emirates Team New Zealand hat am Sonntag auch sein neuntes Rennen im Louis
    Vuitton Cup gewonnen und damit seinen derzeitigen Status als bestes Team der Ame-
    rica’s-Cup Herausforderer-Serie unterstrichen.

    Nach der Wettfahrt gab Skipper Dean Barker bekannt, das Team werde von seinem Recht
    Gebrauch machen, direkt in das am 17. August beginnende Finale des Louis Vuitton Cup
    einzuziehen. Als Sieger der Vorrunde (Round Robin) stand dem Emirates Team Neuseeland
    diese Option offen.

    Im Finale trifft das Emirates Team New Zealand entweder auf Artemis Racing oder Luna
    Rossa Challenge. Diese beiden Crews stehen sich vom 6. bis 15. August im Halbfinale des
    Louis Vuitton Cup gegenüber.

    Barker erklärt, das Team habe die Teilnahme am Halbfinale erwogen, sich am Ende aber für
    die Weiterentwicklung der Aotearoa, des AC72-Katamarans des Teams, entschieden. „Wir ha-
    ben ernsthaft darüber nachgedacht, das Halbfinale zu bestreiten, um mehr Renn- und vor al-
    lem Startpraxis zu sammeln“, meinte Barker. „Auf der anderen Seite haben wir eine Menge
    Arbeit am Boot zu tun. Es stehen einige Modifikationen und Änderungen zur Leistungssteige-
    rung an. Dafür braucht man Zeit, und die haben wir nun. Wir freuen uns schon sehr darauf,
    das Finale zu bestreiten – wer auch immer unser Gegner sein wird.“

    Barker sagte zudem, sein Team habe Artemis Racing darüber informiert, dass es zu dem für
    Dienstag angesetzten Rennen nicht antreten wird. Es ist allerdings auch unwahrscheinlich,
    dass die Schweden bereits segeln können. Artemis Racing Skipper Iain Percy sagte, Ziel sei-
    nes Teams sei es, am 6. August erstmals zu einer Wettfahrt antreten zu können.

    „Alle Teams unterstützen uns großartig. Es ist schön, eine solche Kameradschaft zu erleben“,
    sagte Percy. „Dennoch käme ein Rennen vor dem Halbfinale wahrscheinlich noch zu früh.
    Man soll zwar niemals nie sagen, aber die Sicherheit steht an allererster Stelle. Wir haben
    einen Horror-Unfall erlebt und müssen unsere Geschwindigkeit nun in ganz kleinen Schritten
    steigern. Natürlich ist es fantastisch, auf dem Regattakurs zu trainieren. Dort zu sein, die an-
    deren Boote zu sehen und die Starts zu beobachten: All das ist ein gutes Training – aber wir
    wollen nicht versuchen zu rennen, bevor wir nicht das Laufen erlernt haben.“

    Percy ist sich darüber im Klaren, dass Artemis Racing in Luna Rossa Challenge auf ein Team
    trifft, das sehr viel Praxis gesammelt hat. Luna Rossa Skipper Max Sirena wiederum erwartet
    einen Gegner, der gestählt aus schwierigen Zeiten kommt.

    „Wir haben allergrößten Respekt vor Artemis Racing. Das Team verfügt über ausgezeichnete
    Segler und Teammitglieder“, meinte Sirena. „Gleich am ersten Segeltag gelang es Artemis,
    auf den Foils zu fliegen – weit besser und länger, als wir es bei der Premiere unseres AC72
    konnten. Die Leistungen dieses Teams in den vergangenen Monaten kann man gar nicht
    hoch genug einschätzen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie hart diese Zeit gewesen sein
    muss. Es ist daher eine große Freude, sie auf dem Wasser zu sehen.“

    In der heutigen Wettfahrt behielten die Neuseeländer ihre weiße Weste im Duell mit ihrem
    Winter-Trainingspartner. Barker war nach seiner Pause am Samstag unter den Augen des
    Filmstars Tom Cruise zurück am Steuer. Auf der ersten Bahn gingen die „Kiwis“ in Führung
    und gaben diese nicht mehr aus der Hand. Ihr Vorsprung betrug sieben Sekunden an der
    ersten, 35 Sekunden an der zweiten und 1:35 Minuten an der dritten Tonne. Im Ziel waren
    es 3:21 Minuten.

    „Aus jedem Rennen ziehen wir unsere Lehren und entdecken Dinge, die wir besser machen
    können“, sagte Barker.

    Zwischenstand Louis Vuitton Cup Round Robin
    1. Emirates Team New Zealand: 9:0 Siege – 9 Punkte (noch ein ausstehendes Rennen)
    2. Luna Rossa Challenge: 4:5 Siege – 4 Punkte (noch ein ausstehendes Rennen)
    3. Artemis Racing: 0:8 Siege – 0 Punkte (noch zwei ausstehende Rennen)

    Daten zum gestrigen Match Race
    • America’s-Cup-Kurs mit sieben Bahnen
    • Länge: 15,27 Seemeilen
    • Zeit: ETNZ 45:05 Minuten, LR 48:26 Minuten
    • Gesegelte Distanz: ETNZ 18,29 Seemeilen, LR 19,75 Seemeilen
    • Durchschnittsgeschwindigkeit: ETNZ 25,21 Knoten, LR 24,5 Knoten
    • Höchstgeschwindigkeit: ETNZ 42,76 Knoten, LR 39,55 Knoten
    • Windgeschwindigkeit: Durchschnitt 15,3 Knoten, in Böen bis 19,6 Knoten

    Zeitplan Louis Vuitton Cup
    • Dienstag, 30. Juli: Artemis Racing vs. Emirates Team New Zealand (12.15 Uhr Ortszeit/21.15 Uhr MESZ)
    • Donnerstag, 1. August: Luna Rossa Challenge vs. Artemis Racing (12.15 Uhr Ortszeit/21.15 Uhr MESZ)
    • Dienstag, 6. August: Halbfinale, Rennen 1 – Artemis Racing vs. Luna Rossa Challenge (13.15 Uhr Ortszeit/22.15 Uhr MESZ)

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