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  1. #1
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    Böse Porto Heli Griechenland

    Gehe nie zum Fürst, wenn ...

    in der grossen sicheren Bucht von Porto Heli / GR gibt es wohl 50 bis 100 Murrings, an denen zum grossen Teil Deutsche Segler (teilweise auch über Winter) ihre Schiffe festmachen und den Eigentümern der Murring eine Nutzungsgebühr zwischen 100 und 200 Euro pro Monat überlassen.

    Kommt man irgendwann einmal zum Hafenbüro, um seine Papiere abstempeln zu lassen, kann einem folgendes passieren:

    Der Offizielle zieht erst einmal die Bootspapiere auf seine Seite (somit Flucht unmöglich) und erklärt dann, dass man sich (in der Bucht an der Murring liegend) im Hafenbereich befindet, was somit zur Folge hat:

    1.Man hat sich nicht beim Einlaufen korrekt angemeldet (die Papiere haben ja keinen Stempel der Ankunft),

    2.dass man die offizielle Hafengebühr nachzahlen muss,

    3.dass wegen Punkt 1 man sofort eine Zahlung in Cash zu leisten hat, denn wenn morgen der Chef da ist, man sonst zusätzlich noch eine Strafe aufgebrummt bekommt.

    Kosten für uns über 500 Euro, also bei weitem mehr als die Murring kostete.

    Als mittlerweile Rentner sah ich mich ausserstande so einen Betrag mal eben zumal in Cash hinzublättern. Ich denke sogar, soviel Geld kann ich im Ausland nicht einmal am Tag aus dem Geldautomat ziehen.

    Nach langem Palaver wurde der Betrag auf die Hälfte erniedrigt, ich zahlte und bekam meine Papiere zurück.

    Ich weiss von weiteren Fällen, wo über 1000 Euro verlangt wurde.

    Wem erging es ähnlich?

    (Mein Name Feigling ist ein Pseudo, da ich eigentlich in der Gegend bleiben möchte, aber denke, manche sitzen an einem recht langen Hebel und können einem das Bootfahren versauern)

  2. #2
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Feigling Beitrag anzeigen
    Als mittlerweile Rentner sah ich mich ausserstande so einen Betrag mal eben zumal in Cash hinzublättern. Ich weiss von weiteren Fällen, wo über 1000 Euro verlangt wurde.
    Für deinen Gesamtbeitrag habe ich durchaus Verständnis. Für die obigen Ausagen allerdings nicht. Der arme deutsche Rentner, mit einer Segelyacht in Griechenland, sieht sich außerstande einen Betrag von 500,-€ aufzubringen!? Du solltest als erstes dein Boot verkaufen, dann um Griechenland einen großen Bogen machen und letztlich eine Eingabe bei Herrn Schäuble machen. Der denkt nämlich über eine Rente ab 69 nach, was einer weiteren Rentenkürzung gleichkommt. Dann kannst du noch nicht mal mehr auf 'nem Baggersee segeln, denn dann kommst du von der Maloche direkt auf den Friedhof. Also hör auf mit dem Jammern auf höchstem Niveau.

  3. #3
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    Ausrufezeichen

    Endlich haben es "die Griechen" kapiert und fangen mal an, ihren Staatshaushalt zu sanieren
    Immerhin ein Anfang.
    Bislang waren die Liegeplatzgebuehren in den kommunalen Haefen laecherlich niedrig, kassiert wird m.W. auch nicht immer. Sind zwar nur Indizien, aber wenn bei der Einnahmenseite ueberall in GR so geschlampert wird, wundert mich gar nichts mehr.
    Handbreit
    Siggi
    Das Glück kommt zu denen, die lachen!

  4. #4
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    Ich kann dein Klagen auch nicht verstehen. Wie kommst du auf die Idee, dass Infrastruktur vorgehalten wird und du die berechtigten Kosten durch einen Trick vermeiden willst?

    Falls du öfter so segelst, brauchst du sicher öfter Bargeld. Ich kann dir www.weltkonto.com empfehlen. Mit der DKB-Visa Karte bekommst du an jedem Geldautomaten Bargeld gebührenfrei, 1.000 € am Tag :-) Hab ich auch. Freut auch den Hafenmeister.

  5. #5
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    Standard

    Es geht hier nicht um die Kosten für das Liegen an irgendeiner Pier. Das könnte man ja noch als Infrastruktur bezeichnen. In diesem Fall wollen die Behörden Gebühren für das freie Ankern in der Bucht, bzw. an privaten Mooringbojen kassieren. Das ist ein ziemlich einzigartiger Vorgang in Griechenland. Und in Porto Heli sehr umstritten

  6. #6
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    .....was mich wieder einmal bestärkt, aus GR weg zu sein,
    ich habe so eine Entwicklung geahnt,
    ......lieber bezahle ich zB in Italien und bekomme eine Leistung dafür,
    als zB in Porto Heli mit NULL Leistung.....

  7. #7
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    Stelle mir gerade vor wie das der Hafenmeister im Comagniehaven/Enkhuizen/NL versucht. Ich glaube der würde aus NL ausgewiesen.
    Was segelt ihr auch in GR. Hier ist es doch viel schöner.

  8. #8
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    100

    Standard Griechenland

    ...das deckt sich mit meinen Erfahrungen in Griechenland!
    In 2007 ein Schiff dort gekauft und nach D transportiert. Vor dem Transport sollte der Mast gelegt werden! Wir haben für die Dienstleistung ein Angebot bekommen: 3000,- !!!!
    Über das Yacht forum haben wir einen anderen Kontakt dort unten erhalten die den Mast für 500 EUR legen wollten. Die hat man aber nicht auf das Gelände gelassen! Letztendlich hat der Spediteur den Mast gelegt, nachdem man aber auch ihm verwehrt hat eine weitere Hilfskraft von außerhalb des Geländes mitzubringen!
    Haarsträubend! Es ging hier um kurzfristige Gewinnmaximierung mit dem Wissen, dass ich sowieso nie wieder dort auftauchen werde! Symptomatisch für ganz Griechenland???


    Gruß

    Hatti

  9. #9
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    Standard

    Die ärgerliche Situation in Porto Heli kann ich bestätigen. Offenbar wollen die Hafenbeamten dort jedes Boot abkassieren, egal ob es am Hafenkai festmacht, an einer Muringboje liegt oder irgendwo in der Bucht am eigenen Anker hängt.

    Die geforderte Gebühr kann schnell mal ein paar Hundert Euro erreichen, als Begründung wird „harbour fee“ oder „new boat tax“ angegeben – ein klarer Fall von Behördenwillkür.

    Im YBW-Forum wurde darüber schon eingehend berichtet, zum Beispiel hier:
    http://www.ybw.com/forums/showthread.php?t=272581

    Tatsächlich darf nach griechischem Recht eine - angemessene - Hafengebühr nur in solchen Häfen erhoben werden, welche zumindest einen Wasserhahn und eine Steckdose bieten, das ist in Porto Heli nicht der Fall.

    Genaueres hier: http://www.ybw.com/forums/showthread...88#post2677588

    Eine Diskussion darüber mit den örtlichen Hafenbeamten dürfte mühsam sein, deshalb kann man nur raten, Porto Heli bis auf weiteres zu meiden.

    Übrigens gibt es in Griechenland kein Eigentum an irgendwelchen Murings, alles was in Griechenland auf dem Meeresgrund liegt, gehört dem griechischen Staat. Falls jemand eine „Nutzungsgebühr“ für eine Muring verlangt, so kann das nur ein Lohn für die Beaufsichtigung des daran hängenden Bootes sein.

    Ob der stolze Monatspreis von 100 bis 200 Euro für eine solche Aufsicht (etwa durch „Franks Yachtstation“) trotz der zahlreichen Diebstähle und Bootseinbrüche in Porto Heli gerechtfertigt ist, muß jeder für sich selbst entscheiden…


    … bevor dieses Forumthema wieder durch die notorischen Neidhammel und Oberlehrer gekidnappt wird.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Capt. Nemo Beitrag anzeigen
    Die ärgerliche Situation in Porto Heli kann ich bestätigen ...
    Bisher bezeichnete ich die beiden Österreicher Christian und Gabriela, Pächter der Marina
    Porto Heli, als meine Freunde und kam auch dem Wunsch nach, sie auf meiner Homepage
    zu verlinken. Da die Beiden auf meinen Einwurf zum Verfahren mit Ankerliegern nicht ant-
    worten, gehe ich davon aus, dass sie an einer Klärung des Sachverhalts und der rechtlichen
    Grundlage für das Abkassieren kein Interesse haben und beende die Verlinkung. Gleichzei-
    tig schließe ich mich der Empfehlung an, den Hafen Porto Heli so lange zu meiden, bis sich
    Betreiber und Behörden einem normalen mitteleuropäischen Verhalten anschließen.

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