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  1. #31
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    Seit wann müssen Papiere in N.bei Abwesenheit hinterlegt werden ????

    Ein ruhiges, persönliches Gespräch mit Christian würde viel klären. Nur muss man es suchen.
    Ich liege auch da, habe mein DEKPA in P.H, bekommen, nachdem ich im
    Taxoffice meine € 29,35 bezahlt habe. Umständlich,´aber unproblematisch.

  2. #32
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    Zitat Zitat von KlausR Beitrag anzeigen
    Seit wann müssen Papiere in N.bei Abwesenheit hinterlegt werden ????
    Hinterlegen der Papiere beim Zoll bei längerer Abwesenheit vom Schiff gilt nur für Nicht-EU-Schiffe.
    Diese sind unversteuert und gelten als "im Transit". Wenn sich der Eigner nicht an Bord befinet, müssen die Papiere beim Zoll hinterlegt werden.

    Bezüglich der Hafengebühren nützte auch ein ruhiges Gespräch mit Gabi nichts.
    Die YS verlangt die Gebühren für die Muring und die Hafenpolizei die Gebühren für den Liegeplatz.
    Das Stossende daran ist eben, dass man glaubt, die Hafengebühren bereits mit der Zahlung an die Yachtstation
    bezahlt zu haben. Die Gesamtkosten für den Liegeplatz bei der YS sind damit viel zu hoch.
    Diese Tatsache wird für die YS mit Sicherheit zu einem Problem sofern man sich mit den Behörden nicht auf ein sauberes Geschäftsmodell einigen kann.
    Grüsse,
    Pegi

  3. #33
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    Standard Inkompetenz im Hafenamt Porto Heli

    Ich möchte die Diskusion noch auf ein anderes Problem in Porto Heli lenken:
    Als Nicht-EU-Boot müssen wir eine Servicegebühr entrichten, welche sich aus der Länge des Bootes errechnet.
    Diese Gebühr deckt einen Zeitraum von 3 Monaten ab und wird immer nach 3 Monaten fällig. Bisher wurde das auch so gehandhabt. In Porto Heli war man allerdings der Meinung, dass diese Servicegebühr jeden Monat zu entrichten ist. Neben der fälligen Gebühr wollte man uns noch die "ausstehenden" Zahlungen für weitere 4 Monate abknüpfen. Für unser 36-Fuss-Schiff macht das 190 Euro und da ist es ein Unterschied, ob der Betrag einen Monat oder 3 Monate abdeckt. Wir haben uns geweigert, die Spielregeln in Porto Heli zu akzeptieren und sind nach Navplion gefahren. Dort wure dann alles so abgewickelt, wie wir es uns gewohnt sind.
    Grüsse,
    Pegi

  4. #34
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    Daumen runter

    Griechenland wird immer unberechenbarer und damit zum vergessen !

  5. #35
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    Standard das sehe ich anders

    Zitat Zitat von brummi2 Beitrag anzeigen
    Griechenland wird immer unberechenbarer und damit zum vergessen !
    Brummi 2, da möchte ich widersprechen!
    Wir waren diese Jahr 3 Monate und >1000NM in Griechenland unterwgs und hatten ausser in Porto Heli nirgends Probleme mit den Behörden. Man muss sich halt an die "levantinischen" Gepflogenheiten etwas gewöhnen aber letztendlich macht das ja den Reiz einer Reise aus! Nicht vorzustellen, die Griechen müssten unseren nordländischen (deutschen) Lebensstil übernehmen, da würden wir doch besser zuhause bleiben!
    Grüsse,
    Pegi

  6. #36
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    Zitat Zitat von Pegi Beitrag anzeigen

    Nicht vorzustellen, die Griechen müssten unseren nordländischen (deutschen) Lebensstil übernehmen, da würden wir doch besser zuhause bleiben!
    Na ja, so habe ich auch gedacht, als ich vor 3 Jahren aus dem Norden nach GR bin, aber mittlerweile liebäugle ich wieder mit der "Ordnung" des Nordens - aber vielleicht wäre ein Mittelding das Richtige.

    PS: Es soll aber auch in Messilonghi Probleme geben, wie mir Segler, die dort sind, per Email berichten. Somit scheint Porto Heli zumindest kein Einzelfall zu sein. Alles wird halt nicht in den Foren geschrieben.

  7. #37
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    Daumen runter Ein paar Fakten

    Griechenland säuft ab und Porto Heli ist dabei bestimmt eines der kleinsten Probleme. Trotzdem möchte ich am Ende der Saison und somit wieder mit Schreibtisch, PC und Breitband Internet ausgerüstet auch mal meinen Senf abgeben und, wie jemand im Thread forderte, konkrete Tatsachen auf den Tisch bringen.

    Definitiv wird in Porto Heli an den Murrings doppelt kassiert. Ich selber habe neben der Murring Nutzung (über 100 Euro/Monat) zusätzliche 218 Euro (mit ein wenig Schummeln bei der Dauer) an die Hafenverwaltung zahlen müssen.

    Ich hatte die Murring bei Herrn Takis Rozos gemietet, ohne zu wissen, dass offiziell für Ankern oder an Murring liegen in der gesamten Bucht von Porto Heli folgende Gebühren an die Hafenverwaltung zu zahlen sind.

    es gilt wohl folgende Formel: 0,30 Cent * angefangene Meter Länge * Tage.

    Wer es nicht glaubt, kann es auch schriftlich (allerdings in Griechisch) im Hafen Büro sich geben lassen.

    Mein Murring Vermieter erwähnte das erst am Ende der Mietzeit und meinte, "you have to go to port police, it is only small money".

    Ich kann die Situation sogar verstehen: Es liegen ca. 100 "private" Murrings (siehe Bild unten) in der Bucht von Porto Heli (in Koilada beginnt es ebenfalls), die einigen wenigen gewerblichen Auslegern kräftig Geld einbringen.

    Die Hafenverwaltung hat die immer weitere Ausbreitung (aus Wurschtigkeit ?) geduldet, obwohl, soweit ich gehört habe, Murrings aus Beton nach Griechischem Recht nie genehmigt werden könnten. Jetzt braucht der Griechische Staat Geld und die Beamten fürchten um ihren Arbeitsplatz und bewegen sich (etwas mehr).

    Weitere Eigner mit gleichen Erfahrungen sind mir persönlich bekannt, das geht hoch auf bis zu 3.600 Euro, die der Eigner Hansi X. für das freie Ankern des Grosseglers "Father Murphy" zahlen musste!

    http://www.youtube.com/watch?v=EsbIGjXoqzo

    (In der Anlage ist der Scan meiner Rechnung beigefügt. Da ich kein Griechisch verstehe, kann ich ausser dem Endpreis nicht viel mehr interpretieren, als dass der diensthabende Beamte Nachhilfe in Mathematik bräuchte. Ich habe aber in etwa das gleiche bezahlt, wie andere mir bekannte Eigner gleicher Bootsgrösse).

    Facit: Mein Boot überwintert jetzt hoch und trocken auf der Werft Basimakopoulos in Koilada, das ist mir sicherer und berechenbarer.

    img461.jpgheli01.jpg

  8. #38
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    Das ist jetzt endlich mal Butter bei den Fischen. Ich sehe das so: Jeder Schiffseigner
    macht sich seine Rechnung auf. Will er sein Schiff im Wasser lassen, kann er sich an
    eine Mooring legen und die zweifach geforderten Gebühren bezahlen, zum Reinigen
    des Rumpfes Kranen und zum Wegsegeln noch einmal Kranen. Die Kosten dafür
    setzt er gegen einen Hafen- beziehungsweise einen Trocken-Liegeplatz an Land.
    Nach diesen ökonomischen Bedingungen kann er seinen Liegeplatz auswählen.

    So regeln Angebot und Nachfrage den Markt. Wer beim Festmachen nicht nach
    den Preisen fragt und die erst beim Abschied erfährt, war zu gutgläubig.

    Sollten demnächst dennoch Mooring-Lieger im Naturhafen von Porto Heli über-
    wintern, muss es dafür andere Gründe geben als rein ökonomische.

  9. #39
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    Hallo,

    man sollte sich mal über die Gesetzeslage hier in Gr. informieren.:
    1.) Moorings gehen, sobald das Material ins Wasser vebracht wird, in den Besitz der Allgemeinheit über.
    1a.) im und am Wasser kann keiner Eigentum erwerben ( es gibt seltene Ausnahmen)
    2.) daraus resultiert : jeder kann sich an jede freie Mooring legen, für den "Besitzer" gibt es keinen Rechtsanspruch
    3.) Hafengebühren in Gemeindehäfen werden von den Gemeinden erhoben, Gebührenordnung im Radhaus ( Dimokratia)
    4.) Hafengebühren werden NUR für Liegeplätze im Hafenbecken erhoben
    5.) Ein & Ausklarieren sind normalerweise Usus aber Strafen für das vergessene Einkl. werden nicht erhoben

    Grüße aus Gr.

  10. #40
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    Zitat Zitat von Sailor*11 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    man sollte sich mal über die Gesetzeslage hier in Gr. informieren.:
    3.) Hafengebühren in Gemeindehäfen werden von den Gemeinden erhoben, Gebührenordnung im Radhaus ( Dimokratia)
    4.) Hafengebühren werden NUR für Liegeplätze im Hafenbecken erhoben
    Grüße aus Gr.
    Deshalb hat die klamme Gemeinde von Porto Heli einfach die gesamte Bucht (mehrere KM2) zum Hafenbecken erklärt und das Eintreiben an die Port Police übertragen. Wer geht schon jedes Jahr mal ins Rathaus (wo ist das überhaupt in Porto Heli), um zu sehen, ob sich was ergeben hat. Und wer von uns Seglern kann schon Griechische Verwaltungs Texte lesen?

    Das ganze ist übrigens typisch für Griechenland, Rechtssicherheit wie wir es aus Europa gewohnt sind, gibt es nicht. Das geht soweit, dass sie nicht einmal ein Katasteramt mit Unterlagen haben. Kaufe heute eine Immobilie und morgen kommt ein anderer daher, der behauptet das Ferienhäuschen ist seit Generationen in seinem Familienbesitz.

    Im Streitfall siegt sowieso immer die Griechische Seite. Wie heisst es so schön irgendwo anders im Forum sinngemäss von einem Rechtsanwalt: "Ich kenne keinen Fall, wo ein Ausländer gegen einen Griechen hier vor Gericht Erfolg gehabt hat".

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