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  1. #1
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    Standard Immer wieder Wasser im Boot

    Hallo helfende Spezialisten,

    immer wieder stelle ich fest, dass sich im Bereich des Motors auf unserer Bav 44 Seewasser sammelt. (habe die Geschmaksprobe gemacht - war nicht lustig). Leider kann ich die Quelle (leckage) nicht ausmachen.
    Das Wasser tritt immer auf, egal og gesegelt wird oder der Diesel gelaufen ist. Manchmal habe ich den Eindruck das es beim Segeln mehr ist. Es ist auch nicht besorgnis erregend viel (ca. 1-2 Liter). es sammelt sich je nach Lage und Welle des Bootes vor dem Motorblock (dort sind auf jeder Seite des Seeventiels zwei Mulden), oder es läuft von hinten in eine der Achterkojen (sammelt sich dort unter der Sitzbank). Meine Vermutung, dass es aus einem der Kühlwasserschläuche kommt, (diese werde ich jetzt alle tauschen) konnte ich noch nicht bestätigen. Liegt das Schiff einfach nur in der Marina (ohne Bewegung und Maschiene), kommt auch kein Wasser rein. Es muss doch irgendwo eine Leckage sein (ob Schlauch oder sonst wo, auch ein Segelboot muss innen trocken sein, oder liege ich da falsch? Was kann ich sonst noch machen um das Leck, wenn vorhanden, zu finden? Danke im Voraus für Eure Hilfe.
    Ch.

  2. #2
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    Motorbilge und Umgebung im Hafen ganz trocken legen, weiträumig mit Puder, Talkum o.ä. abstreuen und beim Auslaufen den Weg des Wassers verfolgen. Sowas kann dauern, da sich das Wasser mitunter ziemlich lange und verschlungene Wege sucht. Bei Salzwasser kommen aber nicht so viele Stellen in Frage. Bei uns war es übrigens eine undichte Stelle der Rumpf-Deck-Verbindung, die bei härteren Amwind-Gängen Salzwasser ins Boot ließ. Sie war deshalb nicht leicht zu entdecken, weil sie sich hinter einem Schrank im Salon befand und das Wasser bei Schräglage über einen Rumpfstringer nach achtern in die Motorbilge geleitet wurde.

    Handbreit ...

  3. #3
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    Zitat Zitat von chhubo Beitrag anzeigen
    .......es sammelt sich je nach Lage und Welle des Bootes ........
    Anfangs hatte unser Boot auch so ein "geheimes" Leck mit gleichem Erscheinungsbild. Die Ursache fand ich erst nach zwei Jahren.
    - Kein Wassereintritt am Liegeplatz
    - Bei einsetzender Krängung Wasser in der Motorbilge
    - beim anschließenden motoren kein Wasser
    - bei langem Motorbetrieb wieder Wasser

    4fives Pudermethode (geht auch mit Papioer) durchgeführt. Das Waqsser kam aus einem Raum, der nicht einsehbar war, indem sich der Ruderwellendurchtritt befand.
    Revisionsdeckel aus dem Jollenbedarf gekauft und eingesetzt. Beim Ruderwellendurchtritt war nichts festzustellen.
    Über der Befestigung des Außenwellenlagers trat nur bei Motorbetrieb Wasser aus und sammelte sich hinter einem Spant wie hinter einem Damm. Erst bei Krängung konnte die Leckage in die Motorbilge gelangen. Daher der Trugschluss, das Wasser tritt beim Segeln ein. War der Raum hinter den Spant nach längerer Motorfahrt gefüllt, gelangte auch Wasser iunter den Motor.
    Die Arbeitsfuge zwischen dem Messingteil und dem Rumpf war scheinbar dicht aber in Wirklichkeit gelangte Wasser durch die Arbeitsfuge, aber nur wenn die Welle lief.

    Ich habe das Wellenlager ausgebaut (Gewaltakt, rundum das GfK ausgebohrt und weggeraspelt) und wieder sorgfältig eingesetzt, ziemlich tricki.
    Sollte das die Ursache sein gebe ich gern Auskunft über Planung und Ausführung dieser Arbeiten

    Gruß Franz

    Gruß Franz

  4. #4
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    Hallo Franz,
    Hallo 4five,

    ich werde Eure Hinweise ernst nehmen und am Wochenende mal wiederintensiv auf die Suche gehen. Ich klettere mal in den Ruderkasten und lasse die Maschiene laufen um dann alle Schläuche mal mit Löschpapier abzustreifen. Vielleicht kommen noch mehr brauchbare Such Hilfen. Danke erst einmal.
    Ch

  5. #5
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    Der Volvo Penta von der Bavaria hat je nach Bauart einen Entlüftungsschlauch für die Kühlung mit einem Ausgleichventiel. Der ist meist in Fahrtrichtung rechts befestigt und ca. einen halben Meter (über die Wasserlinie) hochgezogen. Am oberen Ende ist ein kleines Ventiel eingebaut, vor dem Kupferrrohr. Das Ventiel ist ca 5 mm Durchmesser, eine dünne Kupferscheibe. Wenn die Scheibe auf der Gummiunterlage nicht mehr sauber aufliegt dann tropft es immer wenn der Motor läuft, was die 2-3 Liter erklären würden. Das Ventiel muss 1-3 mal im Jahr gereingt werden.

    Das ist meist die Ursache bei der Bavaria, wenn diese Entlüftung vorhanden ist.

    Wenn nicht, dann kaufe in der Apotheke ein bisschen Kaliumpermangant, löse etwa einen halben Teelöffel in einer Tasse Wasser auf, das Wasser wird kräftig Lila. Fülle das Wasser in den Kühlwasserkreislauf der 2-Kreiskühlung und lasse den Motor laufen. Kommt jetzt blaues Wasser in die Bilge, dann weißt Du dass der Kühlwasserkreislauf undicht ist und Du siehst auch wo die Ursache ist. Das gleiche kannst Du auch mit dem zweiten Kreis machen. Das Kaliumpermanganat ist nur eine Farbe, richtet keinen Schaden in der Kühlung an.

    mfg
    Geändert von Engel (01.11.2011 um 18:31 Uhr)

  6. #6
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    Hat das Schiff eine Welle? Wenn ja würde ich auf die Wellendichtung tippen.
    Gruss, Alfred

  7. #7
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    Der Volvo Penta von der Bavaria hat je nach Bauart einen Entlüftungsschlauch für die Kühlung mit einem Ausgleichventiel. Der ist meist in Fahrtrichtung rechts befestigt und ca. einen halben Meter (über die Wasserlinie) hochgezogen. Am oberen Ende ist ein kleines Ventiel eingebaut, vor dem Kupferrrohr. Das Ventiel ist ca 5 mm Durchmesser, eine dünne Kupferscheibe. Wenn die Scheibe auf der Gummiunterlage nicht mehr sauber aufliegt dann tropft es immer wenn der Motor läuft, was die 2-3 Liter erklären würden. Das Ventiel muss 1-3 mal im Jahr gereingt werden.
    Genau das war auch mein erster Gedanke beim Lesen des Problems.
    Wir fangen dieses Wasser (1-1,5 Ltr/ Woche) bei unserem MD2030 mittels kleinem Schlauch in eine Wasserflasche auf und die Bilge bleibt trocken. War auch mal ein Tip hier aus dem Forum....

    Gruss
    excos48

  8. #8
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    wenn du wc-papier bei den stellen die du vermutest, auflegst, dann siehst du sofort wo wasser eintritt! das papier verfärbt sich!
    http://www.earlywood.at/index.html

  9. #9
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    Man kann auch ein dünnes Rohr oder Schlauch dran befestigen und zum Cockpit leiten. Dann sieht man wenns leckt und Leckwasser kommt nicht ins Boot.
    Geht natürlich nur wenn das Ventil nicht zu weit vom Cockpit sitzt.
    Bei mir sitzt das Ventil in der Backskiste am Schott zum Cockpit also das war recht einfach.10 Cm 8 mm Rohr.
    Ad

  10. #10
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    Hallo Chubbu,
    ist doch klar warum du immer Wasser im Boot hast. Du hast eine Bavaria!

    So nach dem abgedroschenen Witz mal was Ernsthaftes. Da wird dir niemand konkret helfen können, höchstens ein paar Tipps geben.

    Ich suche nun mittlerweile auch schon 2,5 Jahre, mehr oder weniger ernsthaft nach meiner Quelle im Boot! Die Ergiebigkeit lag bei rund 5-6 Litern die Woche! Allerdings nur bei Benutzung des Bootes!

    Folgende Ursachen habe ich gefunden: (einfach kann ja Jeder )

    1. Verdacht der durchgesteckte Mast. War es aber nicht, da kommt zwar bei länger anhaltenden Regen Wasser rein, das ist aber nicht der Rede Wert. Schwamm drüber fertig.
    2. Die Wellendichtung. Nur bei länger dauernder Fahrt kam hier eine bemerkenswerte Menge herein. ca. 1 Liter/h
    3. Undichter Wassertankrevisionsdeckel. Dies war nur zu bemerken bei einem vollem Wassertank und Schräglage nach Steuerbord.
    4. Überdruckventil vom Warmwasserboiler. ca. 1 Liter/ Tag (Wird nun mit einer 1,5l SPA Falsche aufgefangen.)

    nun ist es schon viel Besser aber immer noch nicht ganz dicht! Wenn es wüst zur Sache geht leckt hier und da mal ne Luke aber nur tropfenweise. Das Gleiche gilt fürs Motorpanel, das ist auch nicht ganz dicht. Auch die Backskistendeckel sind bei viel Schwallwasser nicht ganz dicht.

    Das ist mir aber egal, ist ja ein Wasserfahrzeug und ich betreibe Wassersport und nicht Wassersuche.


    ...ach übrigens ist ne Beneteau fäng also auch mit B an und hört mit Eau auf.
    Geändert von norbaer (02.11.2011 um 12:56 Uhr)
    Gruß Norbert

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