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  1. #11
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    Bauhaus Nautic verkauft gerade einen Geonav für 399,00. Ich bin mit Geonav zufrieden, die dazu gehörigen Navionicskarten sind ok in Aussehen, Preis, Abdeckung. C.S.

  2. #12
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    Das Geonav funktioniert soweit gut, aber

    hatte ich nicht schon mal erwähnt, dass mein Geonav 5 in vollem Galopp abgeraucht ist? Dabei hat sich im Bereich des viel zu dürftig dimensionierten Anschlusssteckers ein Hitzenest gebildet und dabei ist ein innenliegendes, hauchünnes Kabel durchgeschmort, das dann seinerseits für einen Kurzschluss gesorgt hat. Sowas passiert mir natürlich nur in einem Moment, wo der der Plotter wirklich mal gebraucht wurde: Viel Wind, hohe Wellen, enges Fahrwasser, viel AIS-Verkehr.

    Eigentlich hätte ich ja gewarnt sein müssen, denn der filigrane Anschlussstecker hatte schon lange vorher immer mal wieder kurze Ausfälle verursacht, die bis dahin aber immer mit etwas Kontaktspray behoben werden konnten. Dabei waren die Kontakte jedesmal mit irgendeinem grünen Zeugs überzogen, was darauf hindeutet, dass zumindest der zentrale, außen liegenden Steckverbinder dem allgegenwärtigen Seewasser nicht dauerhaft standzuhalten vermag.

    Jetzt brauch' ich also auch was Neues, ein Geonav wird es aber nach meinen Erfahrungen nicht mehr werden. Wer also noch Erfahrungen beisteuern kann - nur zu!

    Handbreit ...

  3. #13
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    Moin Hornsby,

    einen konkreten Plotter kann ich Dir nicht empfehlen, weil ich nur als Mitsegler auf anderen Booten damit in Berührung komme und das für eine Empfehlung nicht ausreicht.
    Auf dem eigenen Boot haben wir die Anschaffung verworfen.
    Die die Ausgangslage mit Deiner vergleichbar ist, trotzdem ein paar Gedanken dazu. Vielleicht helfen sie Dir ja weiter.

    1. Wir segeln ebenfalls meistens auf einem Tidenrevier (Unterelbe). Die Kartentiefen und die in Karten angezeigte Topografie stimmt mit den tatsächlichen Verhältnissen immer weniger überein, je weiter man sich aus dem Fahrwasser entfernt. Im Fahrwasser ist ein Plotter nur bei Nebel nützlich, außerhalb hilft er mir dagegen grundsätzlich wenig oder ist sogar gefährlich, wenn man sich zu sehr auf ihn verlässt.
    2. Unser Boot ist ebenfalls pinnengesteuert und hat ein großes Cockpit. Es gibt keine Möglichkeit, einen Plotter konfliktfrei im Nahbereich des Rudergängers zu installieren. Also bliebe die Kajütrückwand oder der Niedergang. Allerdings sitzt der Rudergänger bei uns häufig auf der Kante und schaut im schrägen Winkel dorthin. Ich habe noch keinen Plotter auf einem anderen Boot "erlebt", der bei uns vom Rudergänger befriedigend ablesbar gewesen wäre.
    3. Der Rudergänger kann den Plotter bei uns von seiner Position nicht selbst bedienen und müsste dafür entweder den AP aktivieren oder ein Crewmitglied bemühen.

    Die o. g. Aspekte schränken den Gebrauchswert eines Plotters bei uns schon mal sehr stark ein. Auch der Nutzen bei Einhandsegeln oder Segeln mit unkundiger Crew ist weitgehend dahin, weil der Rudergänger das Ding nicht im Zugriff hat.
    Würden wir einen installieren, blieben die Kajütrückwand oder der Niedergang. Die Kajütrückwand ist aus mehreren Gründen unpraktisch - nicht umsonst sind alle anderen Instrumente von dort auf eine Konsole auf der Lukengarage verlegt worden. Was auf jeden Fall nicht in Frage käme, wäre ein großes Loch in die Rückwand zu sägen - dafür sind die Dinger zu kurzlebig. Also ein Aufbaugerät, aber wie gesagt, die Rückwand soll frei bleiben (Sichtwinkel, Abdeckung durch Crewmitglieder, darüber hängende Strecker, Genuaschoten und Fallen, bruchgefährdet bei Manövern).
    Im Niedergang wäre ein Klappgalgen möglich und das wäre auch die einzige brauchbare Alternative bei uns. Bruchgefahr besteht aber auch dort und er wäre dort schlichtweg im Weg; beim Spisegeln ginge es auch nicht.

    => Nachdem wir dieses Jahr das iPad eines Mitseglers im Handling getestet haben, läuft es wenn überhaupt darauf hinaus. Bei Schlechtwetter nicht wirklich zu gebrauchen, aber die einzigen Fälle, in denen wir einen Plotter bisher überhaupt ansatzweise ein bisschen vermisst haben, war Nebel in der Außenelbe. Der korreliert aber selten mit Starkwind und fieser See. In dieser Situation kann, wer immer gerade in Reichweite ist, das Ding entweder auf dem Schoß, auf dem Kartentisch oder der Rudergänger neben sich auf der Bank liegen haben. Die Mobilität dieses Gerätes wiegt die Robustheit eines Plotters auf.

    Grüße

    Andreas

  4. #14
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    Zitat Zitat von BlankenAd Beitrag anzeigen
    Ws meinst du mit "schaut anders aus"? Zelbstverständlich muss man mit einen Plotter lernen um zu gehen , vorallem die einschäzung von Abständen kan am Anfang etwas schwierig sein.
    genau DAS meine ich.

    Es gibt aber auf dem Plotterschirm aber immer eine Angabe der Abmessung vom Schirm in Seemeilen oder KM oder meter. Und die ändert sich natürlich beim zoomen.
    sagte ich ja: sicherlich eine Eingewöhnungsfrage, für einen Kurzzeitnutzer (Charterer) aber evtl. "gewöhnungsproblematisch"

    Wenn die Angabe vom Plotter nicht mit der Karte übereinstimmt liegt das öfters an das falsch eingestellte Kartendatum im Plotter. Das steht meistens standart auf WSG84 aber manche vorallem älteren Karten haben noch ein anderes Kartendatum und das muss dann im Plotter geändert werden.
    Danke für den Hinweis, ich stelle eigentlich immer WSG84 ein, aber da muss man wohl wirklich drauf achten

    Wenn dann noch immer nich stimmt liegt es an der Karte , nicht am Plotter!
    Es gibt leider manchmal fehler auf den E-karten . Hatte letztes Jahr mal so ein Fehler bei Stromstadt in Schweden.
    Meistens gibt es denselben Fehler auch auf der Papierkarte aber das ist nicht weiter auffällig weil man dort ja nicht kontinuierlich den Schiffstandort sieht.
    nun segle ich ja im MM, da herrscht nicht so in stressiger Navigationsdruck wie in N oder O See
    sehr angenehm, vor allem auf lange Geraden ;-) fand ich die ständige Nachverfolgung der gesetzten Route, sowohl unter Segel, wie unter Motor
    Zusammen mit AIS sicherlich sehr hilfreich, auch, um den unseligen dicken Pötten auszuweichen, die sich offensichtlich vorgenomm,en haben, auf dem grossen, weiten Meer immer mich anzupeilen... ich vermute dahinter eine gezielte Verschwörung diverser hier einschlägig bekannter BuBu-Feinde *Spässle*

    Und letztens, die E-Karten sind oft genauer als die Papierkarten.
    Und das mit dem Hinweis hat nichts mit der Genauigkeit zu tun aber schützt den Hersteller führ teure Ansprüche die vorallem in der USA gigantisch sein können. Die E-Karten sind nichts anderes als entwederso etwas wie eine Kopie der Papierkarte ( Rasterkarte) oder eine Digitale verarbeitung der Daten ( Vectorkarte) womit auch die papierkarten hergestellt werden.

    Ad
    im Prinzip schon, sollte man meinen... aber siehe oben...

  5. #15
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    Ich kann im unteren Preissegment die Lowrance Kartenplotter empfehlen. Die haben ein wirklich helles Display, welches nicht nur in Werbesprüchen bei Sonne ablesbar ist, und arbeiten mit Navionics Seekarten.

    Die Geräte fangen bei und 400,- Euro mit 5 Zoll Display an mit einer Auflösung von 480 x 480 Punkten (teilweise haben doppelt so teure Geräte diese Auflösung und Displayqualität nicht).

    Allerdings sind die 5 Zoll schon recht klein. Besser ablesbar sind sicher 7 Zoll Displays, was allerdings natürlich wieder eine Preisfrage ist.

  6. #16
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    Das ist genau das Gerät (HDS5/HDS7), dass ich als Nachfolger für das wackelige Geonav im Auge habe. Die Dinger haben ja international gute Kritiken erhalten, kannst Du da vielleicht noch was Konkretes beisteuern? (Bedienung, Solidität, Zuverlässigkeit, Busintegration (AIS), ...)

    Handbreit ...

  7. #17
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    Hallo 4five,

    ich habe dieses Jahr ein HDS8m + Easy AIS auf meinen Boot installiert. Bisher ist nur positives zu berichten, Bedienung ist OK und der Stromverbrauch für einen Plotter sehr gering. Beim AIS Empfänger würde ich jetzt eine Version mit NMEA2000 (z.b. von Garmin) wählen, dann bleiben die NMEA0183 Schnittstellen am Plotter für andere Zwecke frei. Hat aber auch so gut funktioniert.

    Gruß

    Christian

  8. #18
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Andreas120 Beitrag anzeigen
    2. Unser Boot ist ebenfalls pinnengesteuert und hat ein großes Cockpit. Es gibt keine Möglichkeit, einen Plotter konfliktfrei im Nahbereich des Rudergängers zu installieren. Also bliebe die Kajütrückwand oder der Niedergang. Allerdings sitzt der Rudergänger bei uns häufig auf der Kante und schaut im schrägen Winkel dorthin. Ich habe noch keinen Plotter auf einem anderen Boot "erlebt", der bei uns vom Rudergänger befriedigend ablesbar gewesen wäre.
    3. Der Rudergänger kann den Plotter bei uns von seiner Position nicht selbst bedienen und müsste dafür entweder den AP aktivieren oder ein Crewmitglied bemühen.

    Die o. g. Aspekte schränken den Gebrauchswert eines Plotters bei uns schon mal sehr stark ein.
    Das hatte ich mal anders gelöst,

    ein Germin GPS76 (heutzutage natürlich ausgelaufen) bekam eine (klebe)Mobil-Haltering unter der Sprayhood neben dem Niedergangsschott.

    Das Daten-/Stromkabel führte lose vom Garmin, um die Ecke zur Rückseite des Schotts.
    War das Niedergangsschott zu schließen, fand das Kabel noch einen Spalt an der unteren Schottkante.

    Der Plotter war so schnell abnehmbar, aber auch startbereit.
    Das Boot habe ich nicht mehr, den Garmin aber sehr wohl. Heute nutze ich Papierkarte (die großen, nicht die Sportbootkarten) und Hand-Garmin im Cockpit. Der Plotter am Navitisch bleibt ausgeschaltet.

    Das gute am Papier ist der Überblick, wenn man den Platz zur Verfügung hat.
    Und im Winter kann man sich die Karte ins stille Örtchen hängen und den Bleistiftplot bestaunen .


    Peter
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (04.11.2011 um 07:52 Uhr)

  9. #19
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    Moin,

    ich habe im Cockpit neben dem Niedergang einen kleinen Northstar Explorer Plotter mit Navionicskarte eingebaut. Ist ein nettes Backup neben dem Furuno GP31 am Kartentisch und den aktuellen Papierkarten im selbigen.

    Auch wenn das Bild etwas unglücklich aufgenommen ist (Speiegelung), läßt sich dieser sehr kleine Plotter gut ablesen. Er ersetzt aber meiner Meinung nach nicht die Papierkarten. Für mich ist die Größe des Plotters vollkommen ausreichend und der monetäre Aufwand hielt sich auch damals in Grenzen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Besten Gruß,

    Goetz

    Dufour 34 E Performance - aus Freude am Segeln.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Kiewitt Beitrag anzeigen
    ...
    ein Germin GPS76 (heutzutage natürlich ausgelaufen) ...
    Beim Ausfall es Geonav (s.o.) war ich froh, noch mein altes Garmin 76 an Bord zu haben. Ich hab' das dann fix mit einem Gummistropp an der Steuersäule befestigt, den ebenfalls noch vorhandenen Adapterstecker eingesteckt und, voila, hatte ich zumindest wieder eine Position, Kurse über Grund und Speed und sogar alle Daten auf dem NMEA-Bus. Nach dem Eintippen der Zielkoordinaten lief sogar der Autopilot wieder im Trackmodus.

    Wer auf AIS verzichten kann, braucht also eigentlich keinen echten Plotter. Im direkten Vergleich zum einfachen Hand-GPS sind sie aber viel einfacher, intuitiver und vor allem schneller zu bedienen. Außerdem ist das nervige Gefummel mit den per Gummiwippe einzugebenen Koordinaten doch arg fehlerträchtig und der Bildschirm für altersschwache Augen mit Regen-nasser Brille einfach zu klein und kontrastarm. Ergo gibt es in der nächsten Saison doch einen neuen Plotter.

    Handbreit ...

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