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Thema: Euro-Krise

  1. #531
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von AlterSchwede Beitrag anzeigen
    ......kann ich mich ja mit diesem Link bedanken
    http://www.dreschflegel-shop.de/index.php. Nein, ich habe keine Geschäftsbeziehungen mit diesem Bio-Saatgutbetrieb, oder kennst du die auch schon?
    Lieber Hans,
    finde es bemerkenswert, dass Du einen starken Bezug zu unserer Mutter Erde hast, oder ihn wieder entdeckt hast, so wie ich.
    Das kommt heutzutage eher selten vor, denn entweder betrachtet man die Erde als Objekt zum Ausbeuten und misshandelt sie (Pestizide, Kunstdünger, Monokulturen usw.), oder man ist von dem Thema mangels Möglichkeiten (z.B. Großstadtbewohner oder nur Zeitmangel) zu weit entfernt.
    Nein, diese Firma kannte ich noch nicht, herzlichen Dank für den Link.

    Schöne Grüße
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  2. #532
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    Zitat Zitat von wepi Beitrag anzeigen
    .....
    Und gerade weil es in Berlin offensichtlich die von Dir geschilderten sozialen Probleme gibt und gleichzeitig seit Jahren immer wieder verschwenderische Bauprojekte in Angriff genommen werden, die man sich unter den gegebenen Umständen nicht leisten kann, zeigt, wie berechtigt die Kritik an Berlin ist. Und dass das in Berlin verdiente gute Geld, wie Du selbst schreibst, häufig in den falschen Kanälen landet, haben diverse Finanzskandale in Berlins Vergangenheit deutlich bewiesen.
    Wahrscheinlich wären wir besser beraten gewesen, auch nach der teuren Wiedervereinigung Bonn als Bundeshauptstadt zu behalten. Auch da ist vermutlich unter der Hand viel Geld geflossen, um die Entscheidung für Berlin durchzusetzen. Aber deutsche Großmannssucht kostet halt!
    Gruß
    Wepi
    a) Der Flughafen TEGEL ist wohl nicht mehr ausbaubar, so dass der Neubau durchaus Sinn macht.
    b) Nach der Wiedervereinigung hat man sich politisch entschlossen, den Regierungssitz inkl. Parlament etc. an die Spree zu verlagern. Nun müssen wir leider zur Vergangenheit stehen.
    c) das eigentliche Problem, die Pointe sozusagen, ist, dass Deutschland eben NICHT in der Lage ist, ein Grossprojekt technisch wie finanzmässig korrekt abzuwickeln. Und das, obwohl wir uns als "Ingenieursnation" und finanztechnisch stets als "schwàbische Hausfrau" verhalten etc. stets selbst loben !!
    Die wirkliche Blamage in Berlin trifft in 1. Linie die Bauindustrie und die technischen Zulieferer (die zu doof sind korrekte Brandschutztechnik zu liefern und einzubauen) und in 2. Linie die Politik, die nicht in der Lage ist solche Projekte ordentlich zu beaufsichtigen.

  3. #533
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    a) (............)
    c) das eigentliche Problem, die Pointe sozusagen, ist, dass Deutschland eben NICHT in der Lage ist, ein Grossprojekt technisch wie finanzmässig korrekt abzuwickeln. Und das, obwohl wir uns als "Ingenieursnation" und finanztechnisch stets als "schwàbische Hausfrau" verhalten etc. stets selbst loben !!
    Die wirkliche Blamage in Berlin trifft in 1. Linie die Bauindustrie und die technischen Zulieferer (die zu doof sind korrekte Brandschutztechnik zu liefern und einzubauen) und in 2. Linie die Politik, die nicht in der Lage ist solche Projekte ordentlich zu beaufsichtigen.
    Deine Kritik trifft die falschen. Es gibt in DE Architekten und Ingenieure, die fâhig sind. Aber: man lâsst sie nicht. Deutschland steht Afrika in Sachen Korruption in nichts nach. Diese Aussage erlaube ich mir, nachdem ich die besten Jahre meines Lebens als Projektleiter fuer Grossprojekte, hauptsaechlich der oeffentlichen Hand, verschwendet habe. Betreffend Kostenschätzungen betrifft das auch die Privatwirtschaft. Eines meiner ersten Grossprojekte war ein 80 Mio-Bau fuer eine Versicherung. Um den Bau überhaupt gegenüber dem Aufsichtsrat durchsetzen zu können, waren auch die Sitzmöbel der Chefetage Standard. Tatsaechlich aber werden solche Bueros mit Designer-Sitzgestuehl ausgestattet, Preisordnung >5000 Euro pro Sessel anstatt 200 E. Da haben alle Beteiligten vorher gewusst, dass die Kostenschätzung fake war. Anderes Beispiel: Aus der Schlussrechnung eines GU eines Projektes hatte ich 300.000 DM fuer nicht erbrachte Leistungen herausgestrichen. Der Buergermeister hat trotzdem gezahlt. Der war unter Druck, weil der GU einschlaegige Parties mit jungen polnischen Damen organisiert hat. Woher ich das weiss? Mein Arbeitgeber hatte anschliessend 2 der Mitarbeiter des GU abgeworben.... und ich hab die Jungs zwecks kennenlernens mal ein bischen abgefuellt: in vino veritas...
    Du hast richtig gesehen, dass die Politik nicht in der Lage ist, Projekte "ordentlich" zu beaufsichtigen. Das liegt aber daran, dass keiner von denen ein Interesse hat, dass die wirklich beaufsichtigt werden. Warum wohl?
    Geändert von Okokea (20.08.2012 um 19:53 Uhr)

  4. #534
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Okokea Beitrag anzeigen
    Deine Kritik trifft die falschen. Es gibt in DE Architekten und Ingenieure, die fâhig sind. ...
    Das stimmt nur bedingt. Es gibt noch einen schrumpfenden Bestand an solchen gut ausgebildeten und fähigen Ingenieuren. Aber die Zahl sinkt rapide. Und nicht nur die Zahl neuer Ingenieure geht immer mehr zurück, auch was da z.Teil nach den GymnasiAlabschlüssen für jedermann, der gerade seinen Namen schreiben kann, und der völlig mißglückten Studienreform als Bachelor oder seltener als Master ins Berufsleben eintritt, wird in einigen Jahren bestenfalls als Handlanger für Chinesen oder Inder arbeiten können. Der Ausbildungsstand ist ganz rapide gesunken.
    Gruß
    Wepi

  5. #535
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    Zitat Zitat von Okokea Beitrag anzeigen
    Deine Kritik trifft die falschen. .....
    Weiss ich auch !! Der Politiker verlangt Edel und Luxus, aber eine kleine Kostenabschätzung, damit seine Steuerzahler und Wähler sehen, es kostet nur 300 Mille. Dann kommen die unvorhersehbaren zusätzlichen Kosten, dann fällt einem ein, man könnte noch eine besondere (sprich teure) Klimaanlage (mit reduziertem CO2-Ausstoss) einbauen und schwupp die wupp ist alles doppelt so teuer wie vorhergesehen.
    Lehrbeispiel : Die Elbphilarmonie in meiner Heimatstadt !! Geplant und gebaut unter einem Bürgermeister und einer Partei, die echt was von Wirtschaft und Geld versteht. Vermutlich werden es die Soz'n zu Ende bauen und in 1 oder 2 Legislaturperioden auch eröffnen !!

  6. #536
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    Erstaunliche Ergebnisse??

    >>>Deutschland zählt zu den Verlieren des Euros. Das Einkommen das Haushalten tatsächlich zur Verfügung steht, ist in den südlichen Euroländern durch die Gemeinschaftswährung stark angestiegen. Die Kernstaaten der Eurozone haben seit der Einführung des Euros allerdings deutliche Verluste hinnehmen müssen.

    In den nördlichen Staaten der Eurozone ist das real verfügbare Haushaltseinkommen hingegen deutlich gesunken. Die größten Verlierer sind dem Haushaltseinkommen zufolge die Österreicher. Sie verloren in den zehn Jahren konstant am meisten ihrer verfügbaren Mittel. Gefolgt wird Österreich dabei von Irland, Italien und Deutschland. Von den Ländern die nach wie vor als stabile Eurostaaten gelten haben lediglich die Haushalte in Finnland konstant an Einkommen gewonnen.

    „Österreich wirkt alarmierend schwach. Dies wird deutlich durch eine sehr schwache Veränderung des real verfügbaren Einkommens kombiniert mit Inflation. Deutschland, Irland und der Großteil Italiens und die französische Mittelschicht haben eine Abnahme des Lebensstandards erlitten“, fasst die UBS zusammen. In all diesen Ländern verbesserte sich die Einkommenssituation der höchsten Einkommensgruppe allerdings sehr stark.<<<

    http://www.deutsche-mittelstands-nac...2012/08/46427/
    EU-DIKTATUR NEIN DANKE!

  7. #537
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    Wir haben einen Bank-Neubau erstellt und blieben unter den veranschlagten Kosten! Warum? im Aufsichtsrat sitzen nur Mittelständler, die gewohnt sind, mit eigenem Geld und eigenem Risiko verantwortungsvoll umzugehen. Es geht also!

    Schmankerl, ich konnte gerade noch eine Geothermieheizung verhindern, wie in Böblingen, Stauffen, ... große Schädern verursacht wurden.

  8. #538
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    Die Einschläge kommen immer näher. Nun auch China!!

    >>Investoren fürchten katastrophalen China-Kollaps

    China, einst Motor der Weltwirtschaft, stottert. Eine Konjunkturflaute hätte rund um den Globus schlimme Folgen.

    Hustet China, bekommt die Welt eine Lungenentzündung

    Viele Investoren hegen angesichts all dieser Probleme nun erstmals Zweifel an der Fähigkeit Pekings, die wirtschaftliche Entwicklung zu lenken – etwas völlig Neues. "Am Markt herrschte bisher eine Art Gottvertrauen, dass die Regierung eine sanfte Landung der Wirtschaft organisieren kann", so Albert Edwards, Stratege bei der Société Générale. Er warnt seit Langem, dass dies ein Trugschluss sein könnte. Und nun dünkt vielen, dass er Recht haben könnte.

    Leidtragende einer harten Landung der chinesischen Wirtschaft wären jedoch nicht die Chinesen allein. Das Land steht inzwischen für rund 15 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung, knapp hinter den USA (19 Prozent). Hustet China, bekommt der Rest der Welt daher eine Lungenentzündung. Am stärksten betroffen wären die asiatischen Nachbarn. So bewirkt eine Verringerung des chinesischen Wachstums um einen Prozentpunkt, dass in Taiwan die Wirtschaft um 0,9 Prozentpunkte weniger wächst.

    Notenbank als Retter in der Not

    In Deutschland betrüge der Rückgang zwar nur etwa 0,1 Prozentpunkte. Doch im vergangenen Quartal wuchs die Wirtschaft hierzulande gerade noch 0,3 Prozent. Bei einem Wachstum von fünf statt acht Prozent in China wäre Deutschland daher schon in der Rezession – ganz zu schweigen von den anderen Euro-Ländern, die jetzt schon mit einer schrumpfenden Wirtschaft zu kämpfen haben.<<

    http://www.welt.de/finanzen/article1...a-Kollaps.html
    EU-DIKTATUR NEIN DANKE!

  9. #539
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    Zitat Zitat von AlterSchwede Beitrag anzeigen
    ... Hustet China, bekommt die Welt eine Lungenentzündung ...
    Täglich verbreiten die Redakteure der zitierten Zeitung mit einem Maß an Beliebigkeit,
    das von keinem anderen Blatt übertroffen wird (mit Ausnahme von BLÖD vielleicht,
    aber die lese ich nicht), Artikel unter reißerischen Aufmachern, in denen nicht selten
    kein Funke Realität steckt. Die Schreiber sind Handlanger einer Verblödungsindustrie,
    hinter der am Ende einer Kette die Frau des verstorbenen Axel Caesar steckt. Platz
    in der Kette fände, was dessen Denke angeht, das Forum-Mitglied ALTER SCHWEDE.
    Ein dummer Zufall (segelt er ?) hat ihn in's Yacht-Forum verschlagen. Heute wurde
    er aufgedeckt. Von mir.

  10. #540
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    Zitat Zitat von Oldman Beitrag anzeigen
    Seit 1950 etwa steigt und steigt unsere Staatsverschuldung. Gleich ob die Wirtschaftslage gut oder schlecht ist, wie die Weltlage aussieht, ob irgendwo kleinere oder grössere Kriege stattfinden, Naturkathastrophen oder nicht - egal, egal, Staatsverschuldung stieg auf über 2 Billionen an (und da sind so einige "kleinere" Nebenschulden noch gar nicht mitgerechnet.
    Eine Verschuldung zumindest des Bundes gibt es erst seit den späteren sechziger Jahren, genau genommen seit der ersten großen Koaltition von 1966. Davor war Deutschland trotz Wirtschaftswunders weitgehend unverschuldet. Vielmehr war das Wirtschaftswunder auch Folge einer damals noch vernünftigen und verantwortungsvollen Haushaltspolitik.

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Die Staaten sollen es machen, weil Veränderungen in Gesellschaften Zeit brauchen und brauchen werden. Staaten sind keine Unternehmen, die stets auf Sicht fahren (Deutschland ist da die Ausnahme). Das Erarbeiten und durchsetzen von Lösungen dauert halt...
    Diese Zeit, die man natürlich zur Veränderung geben muß, ist aber im Fall Griec henland längst abgelaufen. Die begann ja nicht mit dem Ausbrechen der griechischen Schuldenklemme 2010, sondern in den Achziger, als Griechenland der EU beitrat. Seither hat Griechenland allein aus Strukturfonds der EU ein Zehnfaches dessen erhalten, was Deutschland nach dem Krieg mit dem Marschallplan erhielt.
    Anderes Beispiel: Das Saarland. Das trat 1953 der Bundesrepublik nach §23 bei und erhielt wegen seiner wirtschaftlichen Rückstände Extra-Gelder des Bundes und des LFA, um seine Strukturprobleme zu überwinden. Seit nun fast 60 Jahren hat sich an diesen Problemen aber nichts signifikantes gändert. Das Saarland hechelt immer noch dem Durschschnitt der Bu8ndesrepublik hinterher. Trotz oder -wie ich finde- wegen der ständigen Durchfütterei. Bremen, Berin, seit 1990 die neuen Länder dito. Einzig Bayern hat sich aus einem Nehmer- in einen Geberstatus hochgearbeitet und Sachsen ist momentan auf dem Wege dahin. Alle anderen ruhen sich auf Geldern aus, die sie selber nicht erwirtschaften. Das geht auf Dauer weder in der Bundesrepublik, noch in Europa gut.

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Das BIP steigt auch, wenn der Konsum wie auch immer steigt, das solltest DU eigentlich wissen.....
    Das ist im Falle Griechenland definitiv falsch. Das BIP sank, während der Konsum stieg. Dieser Konsum wurde auf Pump finanziert, zehn Jahre lang. Deshalb brennt's ja jetzt. Italien ähnlich, nur nicht derart krass.
    In Teilen auch Spanien, wobei da das BIP durch den Bauboom zwar stieg, aber das war ja lediglich eine Immobilienblase.
    Das BIP ist die Summe der im Land erarbeiteten, oder hergestellten, nicht der verbrauchten Güter und Leistungen.
    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Es gibt durchaus erfolgreiche griechische Firmen, man redet nur nicht darüber, weil es den Vorurteilen von leuten wie Dir nicht in den Kram passt....
    Der Begriff Vorurteil ist wieder einmal sinn- und intellektfreie Polemik. Dass es einzelne griechische Firmen gibt, die prosperieren ist klar. Aber volkswirtschaftlich sind es eben so wenig, dass das BIP jährlich um die 5% schrumpft. Zudem zahlen diese Firmen in den seltensten Fällen Steuern.

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Und das so ein Rezept auch bei Firmen nicht funktioniert kannst Du auch an Siemens sehen : vor Jahren wollte man die Medizintechnik wegen Erfolglosigkeit verkaufen, fand aber keinen Käufer. Heute ist es DAS Zugpferd von Siemens.....
    Siemens hat Liquiditäten, die solche Spielchen erlauben. Andere Firmen nicht und müssen sich deshalb gesund schrumpfen. Auch die Euro-Staaten haben diese Liquiditäten, Pflegefälle von Girechenland bis Spanien zu retten aber nicht.

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Das Reformieren, Sanieren erfordert in der Regel stets Zeit, Geduld, Fachwissen und vor allem den festen Willen ein sehr gutes Konzept zu erarbeiten und umzusetzen.
    Siehe oben, die Zeit beispielsweise Griechenlands dauert schon Jahrzehnte.
    Zeit! Zeit heißt doch in diesem Falle dreistellig Milliarden. Und diesen festen Willen kann man in Griechenland mt der nötigen Konsequenz eben nicht feststellen. Ansonsten wären die von denen gemachten Zusagen wenigstens einmal vollständig erfüllt worden. Machen sie aber nicht, sie tricksen. Nicht mal eine funktionierende Steuerverwaltung bauen die auf. Es werden diese Kumpel-Jobs im öffentlichen Dienst, wo die Leute eigentlich gar nicht für arbeiten, aber Geld kriegen eben nicht vollständig abgebautr. Seit fast drei Jahren wird über den Verkauf von Staatsfirmen geredet. Keine 5% dieser Firmen sind privatisiert. Die Lizenzomanie -dass man für jeden Klo-Betrieb eine staatliche Lizenz braucht- wird nicht abgebaut. Es werden immer noch kaum Rechnungen, sondern fast alles geht schwarz unter dem Tisch.
    Wo bitte ist da fester Wille oder ein Konzept erkennbar?

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Wir lassen uns aber von sog. "Fachleuten" einreden, dass wir keine Zeit haben und Geduld sowie Fachwissen sind heute total out !!
    Geduld und Zeit sind in dem Fall Hunderte von Milliarden. Zu erkennen, dass die nicht da sind, braucht man keine Fachleute.

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Im Übrigen hing Bayern jahrzehnte lang am Tropf des Bundes und hätten die andseren Länder damals keine Solidarität gezeigt, dann wären die Bayern heute nicht da, wo sie sind. Das gilt auch für die erfolgreichen, neuen Bundesländer...
    Ich bin kein Bayern-Fan. Im Fußball schon gar nicht, aber auch so habe ich meine Ressentiments. Aber man muß Leistungen auch anerkennen, wenn sie unübersehbar sind. Bayern hat seit 1990 das Zehnfache dessen in den LFA eingezahlt, was sie in den vierzig Jahren vorher erhalten haben. Dennoch haben sie seit 2008 keine Neuverschuldung mehr. Man erinnere sich der großen Diskussionen dort, als unter Stäuber(den ich sonst auch nicht sonderlich schätze) Reformen eingeführt wurden, die diese Haushalte erst ermöglichten. Man erinnere sich des Verkaufes der Bayernwerke. Thüringen hat letztes Jahr Jenoptok erst für 49Mio. zur Hälfte zurückgekauft. Das Geld ist weg. Thüringen hatte noch nie einen ausgeglichenen Haushalt - als einziges und letztes der neuen Länder.

    Zitat Zitat von wepi Beitrag anzeigen
    Welche Staaten sind das denn? Die BRD, wie Oldman richtig geschrieben hat, ist das jedenfalls nicht.
    Die Bundesrepublik ist da weniger ein Vorbild, das ist richtig -und traurig. Aber so mancher kleine Staat, wie Estland, Letland, Slowakai, Slovenien hat durch schmerzhafte Reformen und auch durch radikale Steuervereinfachungen(Flat-Tax) seine Haushalts- und seine Wirtschaftsnöte in den Griff gekriegt. Natürlich sind die nicht krisenfest und die Substanz dort ist längst nicht auf deutschem Niveau. Aber die Kurve zeigt nach oben und das eben ohne staatliche Ausgabenprogramme, sondern mit Sparen und reformieren. Selbst Irland und Protugal sind gegenüber Griechenland auf einem ganz anderen Weg.


    Und noch ein Schlußwort zu Berlin: Wenn dort Leute saufend die S-Bahn unsicher machen, gibt es nicht zu wenig, sondern zuviel Geld. Wer die Sauferei bezahlen kann, aber nichts arbeitet, der hat einfach zu hohe Sozialeinkünfte. Nimm denen die Kohle weg und sie werden vernünftig. Man unterhalte sich dazu mal mit dem SPD-Bürgermeister von Neukölln.
    Berlin hat ganz abgesehen von solchen Katastrophen wie der Landesbankenskandal jahrzehntelang gebraßt was das Zeug hielt. Die höchsten Personalbestände des öD der Republik. Man hing ja auch an der Zonen-Rand-Förderung. Die war dann irgendwann weg. Statt dessen kam die Bunderegierung und hat im hohen zweistelligen Milliardenbereich gebaut. Baut noch. Was hat Berlin aus diesem sagenhaften Konjunkturprogramm gemacht? Schulden.
    Das ist doch ein Witz. Barenboim engagieren, aber keinen Knopp Kohle dazu haben.
    Das eben ist die Verantwortungslosigkeit in der Polktik, die solche Miseren vom Saarland über Thüringen, Berlin bis Griechenland verursacht.



    BL

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