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  1. #1
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    Standard Miteigner für Kat am Mittelmeer gesucht

    Hallo,

    suche Miteigner für meinen Kat, Sperrholz, spartanisch aber funktionell ausgestattet, 12m lang, 5,3m breit, günstiger Liegeplatz am Mittelmeer (nähe Narbonne), da ich ihn zeitmässig zu wenig nutzen kann. Beteiligunhgsvorstellung zw. 10 und 15 T.Euro, dann wär er halb Dir. Ist ein schönes schnelles altes Peterson Schiff. Bj. 1971, von mir als Zimmermann 2001-2005 restauriert und vor 2 Jahren in Russland komplett überholt.

    Grüsse und einfach mailen, wenn Ihr´s ernst meint.

    Max

  2. #2
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    Hallo Max !
    Haben Sie Fotos von dem Kat, die Sie hier einstellen können ?

  3. #3
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    nicht bös gemeint, sondern eher ahnungsvoll: ein Mitbastler?
    Informationshalber wären in der Tat bebilderte Infos sicher hilfreich, jemanden zu finden (ich bin raus, weise nur drauf hin)
    www.skippertricks.de - clevere Tricks erfahrener Skipper

  4. #4
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von phantomax Beitrag anzeigen
    altes Peterson Schiff. Max

    Ist es die Himp Hamp III von Petersen ?

    pogo

  5. #5
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    Zitat Zitat von phantomax Beitrag anzeigen
    Peterson Schiff. Bj. 1971
    War der nicht der Zahnarzt o.ä. im Raum Leer oder Weener, der die Schiffe in Schnellbauweise selbst zusammengekloppt ( innen herausstehende Nagelspitzen mittels Hammer umgebogen) hat ?
    Geändert von sevenseas (26.01.2012 um 19:38 Uhr)

  6. #6
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von sevenseas Beitrag anzeigen
    War der nicht der Zahnarzt o.ä. im Raum Leer oder Weener, der die Schiffe in Schnellbauweise selbst zusammengekloppt ( innen herausstehende Nagelspitzen mittels Hammer umgebogen) hat ?
    Nein.
    Dr. Arthur Petersen war Oberarzt des Leeraner Krankenhauses.
    Er hat nach dem Krieg durch eine Überschusslieferung des unbekanntem "neuem" Materials Sperrholz begonnen ein Boot für seine Familie zu entwerfen und zu bauen. Ein Boot aus der Not.
    Das Boot lief gut, war gut. Er baute ein zweites, drittes, verbesserte seine Fähigkeiten und sein Verständnis für das Material.
    Schliesslich begann er mit Katamaranen. Probierte verschiedene Knickspantformen, Scharpierümpfe, gekippte Rümpfe, asymmetrische Rümpfe, bedienungsfreundliche (kompett Selbstwendesegel) Zwei- und Dreimaster um den Segelschwerpunkt niedrig zu halten.
    Er "erfand" das Steckruder, seine Schiffe hatten für gute Leistung immer Schwerter. Er entwickelte teils ungewöhnliche , optisch manchmal gewöhnungsbeürftige, aber immer praktische Lösungen
    Seine Schiffe waren nur oberflächlich betrachtet rudimentär, d. h. ihre Optik suggerierte es, was bei Sperrholzknickspant mit großen, nahezu planen Bordwänden und Flächen verständlich ist. In Wirklichkeit waren die Schiffe aber durchdacht, praktisch, ausgereift und günstig---und schnell.
    Ich glaube er baute sieben Himp Hamps zwischen 10 und 12m.
    Arthur Petersen war auf dem Gebiet der Selbstbau-Fahrtenkats durch sein Know-How und seine seglerische Erfahrung eine Kapazität.
    Das sein Standing weit anerkannt wurde, zeigte sich u. a. dadurch das er für die Yacht einige Artikel über Katamarane schrieb.

    http://www.boote.de/anzeigen/dr-petersen-fahrtenkat

    http://www.boatshop24.com/de/segelbo...sen-39-2710082

    pogo
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (26.01.2012 um 20:57 Uhr)

  7. #7
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    Habe aus meinem Archiv einen Petersen-Kat (mit Petersen an Bord) herausgesucht, der unseren Einrumpfer gerade überholt hat.

    Kenne seine Schiffe aus persönlicher Anschauung von diversen Segelregatten.

    Die Teile waren damals im Vergleich zu den üblichen Einrumpf-Fahrtenyachten sauschnell.

    Die Verarbeitung im Innenbereich soll jedoch - wie mir damals berichtet wurde - sehr grob gewesen sein.
    Geändert von sevenseas (26.01.2012 um 21:24 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von pogo Beitrag anzeigen
    Nein.
    Dr. Arthur Petersen war Oberarzt des Leeraner Krankenhauses.
    Er hat nach dem Krieg durch eine Überschusslieferung des unbekanntem "neuem" Materials Sperrholz begonnen ein Boot für seine Familie zu entwerfen und zu bauen. Ein Boot aus der Not.
    Das Boot lief gut, war gut. Er baute ein zweites, drittes, verbesserte seine Fähigkeiten und sein Verständnis für das Material.
    Schliesslich begann er mit Katamaranen. Probierte verschiedene Knickspantformen, Scharpierümpfe, gekippte Rümpfe, asymmetrische Rümpfe, bedienungsfreundliche (kompett Selbstwendesegel) Zwei- und Dreimaster um den Segelschwerpunkt niedrig zu halten.
    Er "erfand" das Steckruder, seine Schiffe hatten für gute Leistung immer Schwerter. Er entwickelte teils ungewöhnliche , optisch manchmal gewöhnungsbeürftige, aber immer praktische Lösungen
    Seine Schiffe waren nur oberflächlich betrachtet rudimentär, d. h. ihre Optik suggerierte es, was bei Sperrholzknickspant mit großen, nahezu planen Bordwänden und Flächen verständlich ist. In Wirklichkeit waren die Schiffe aber durchdacht, praktisch, ausgereift und günstig---und schnell.
    Ich glaube er baute sieben Himp Hamps zwischen 10 und 12m.
    Arthur Petersen war auf dem Gebiet der Selbstbau-Fahrtenkats durch sein Know-How und seine seglerische Erfahrung eine Kapazität.
    Das sein Standing weit anerkannt wurde, zeigte sich u. a. dadurch das er für die Yacht einige Artikel über Katamarane schrieb.

    http://www.boote.de/anzeigen/dr-petersen-fahrtenkat

    http://www.boatshop24.com/de/segelbo...sen-39-2710082

    pogo
    interessant! hat der 3-Master assym. Rümpfe? Erinnert auf den ersten Blick an Bernd Kohler Designs.

  9. #9
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zettel Beitrag anzeigen
    interessant! hat der 3-Master assym. Rümpfe? Erinnert auf den ersten Blick an Bernd Kohler Designs.
    Nein, asymmetrisch sind die Rümpfe nicht, sie sind "toe-out".
    Petersen kippte die Knickspantrümpfe einfach, man erkennt das in der Frontansicht an den schrägen Steven.
    Man erreicht dadurch weiter aussen liegenden Auftrieb (effektive Breite), die Breite des Brückendecks verringert sich drastisch, nicht zuletzt ist der Innenraum der Rümpfe besser für Einbauten nutzbar.
    Der Rumpf wird soweit gekippt bis der innere Halbspant parallel zur Wasserlinie liegt. Man hat quasi einen Scharpie, was bei Petersens Ratio in der WL die dem eines Racers entsprechen kein Nachteil ist, die unten platten Rümpfe knallen in der Welle nicht--das Vorschif schmal und scharf.
    Zusätzl. wird der platte Boden direkt als Fußboden genutzt Die Bordwand braucht , um ihren Teil zur Stehöhe beizutragen, also nicht sonderlich hoch sein, was wiederum das Gewicht drückt.
    Petersens Schiffe kamen immer mit Standard-Sperrholzplatten aus, für die Bordwände mussten keine Platten übereinander geschäftet werden, sehr ökonomisch und Zeitsparend das.
    Diesen "Trick" erkennt man übrigens am nahezu komplett fehlendem Deckssprung.
    Die Platten der Bordwände wurden übrigens auch nicht hintereinander zusammengeschäftet. Petersen begnügte sich mit rd. 200mm breiten, innen aufgeleimten Laschen. Ein pragmatischer und vor allem zeitsparender Weg.
    Schön das bei dieser wirklich simplen Bauweise das Gewicht trotdem gering bleibt, und, das alle seine mit Kauresin verleimten Kats heute noch segeln.

    Mit Köhlers "Särgen" haben Petersens Schiffe, bis auf Sperrholz, nichts gemein.

    pogo
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (27.01.2012 um 18:25 Uhr)

  10. #10
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von pogo Beitrag anzeigen
    Nein, asymmetrisch sind die Rümpfe nicht, sie sind "toe-out".
    Petersen kippte die Knickspantrümpfe einfach, man erkennt das in der Frontansicht an den schrägen Steven.
    aha, clever gemacht. Der gekippte Rumpf verdrängt dann innen aber schon mehr Wasser als außen, eine gewisse Asymmetrie gibts also imho schon, aber nicht gewollt um der Abdrift entgegenzuwirken.

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