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  1. #1
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    Standard Log, Echo, Wind - Anfänger braucht Einkaufsberatung

    Moin zusammen,

    übernächste Woche ist es soweit, da holen wir unser erstes eigenes Segelboot ab (18Fuß, 1,15m TG). Und da es so langsam ernst wird, beschäftige ich mich nun auch intensiver mit dem Thema Zubehör.

    Da wir mit unseren Erfahrungen noch ganz am Anfang stehen und auch das Boot ein großes Loch ins Portemonait gerissen hat, wollten wir nicht ganz so viel Geld ausgeben. Geplant war ein Echolot und einen Windmesser der Firma NASA anzuschaffen.

    NASA Target 2 Echolot ca. 130€
    NASA Target 2 Wind ca. 230€
    -----------
    Gesamt ca. 360€

    Jetzt habe ich aber schon öfter gelesen, dass von den den NASA Geräten abgeraten wird. Könnt Ihr das bestätigen?

    Alternativ habe ich mir nun überlegt, für 340€ das Raymarine ST40 Bidata (Log & Echo in einem) und für's Erste eine Windex für 40€ anzuschaffen. Die Raymarine ST40 Windmessanlage für 380€ könnte ich dann nächstes oder übernächstes Jahr anschaffen. Je nachdem was das Konto sagt...
    Wie ist denn eure Meinung dazu? Lohnt sich dieser Weg? Sind die ST40 Geräte wesentlich besser? Oder kann ich dann auch getrost die NASA Geräte kaufen? Mir ist bewusst, dass ich für mein Budget abstriche machen muss, ich möchte mir aber nix kaufen was am Ende nicht richtig funktioniert.

    Jetzt bin ich mal auf eure Meinung gespannt!

    Gruß, Christian

  2. #2
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    Moin Christian,

    meinen herzlichen Glückwunsch zur Varianta 18 und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel.
    Eine persönliche Empfehlung: Keep ist simple!
    Klemme Dir einen Verklicker oder eine kleine Windex an den Mast.
    Ich kenne Dein Revier zwar nicht, aber mit einem Tiefgang von 1,15m benötigt man -abgesehen von Baggerseen- kaum ein Lot.

    Grüße vom Blaubären

  3. #3
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    Hallo Christian,

    Windex ist O.K. Logge? Wenn nicht gerade Nordsee macht es das GPS auch.
    Lot ist sinnvoll! Ich weiß ja nicht wo der Blaubär zu Hause ist, aber jedes Gewässer wird irgendwo flach.
    Das gilt für diverse Binnenseen z.B. Müritz aber auch für die Boddengewässe und die dänische Südsee.
    Die sind sehr gut für 18ft geeignet aber z.T. flach. Mit meiner Leisure 17 bin ich damals auch schon hängengeblieben.
    Außerdem kann das Lot beruhigen ;-))

    Gruß

    Michael

  4. #4
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    Moin Christian,

    herzlich willkommen im Forum.

    Leider kann ich Dir nicht mit praktischen Erfahrungen bzgl. der von Dir angefragten Geräte helfen: bei mir an Bord arbeiten seit 27 Jahren Log und Windmeß von Silva und ein Lot von SeaFahrer (noch die Flimmerkiste).

    Die von meinen Vorrednern vorgeschlagene Ausstattung (Windex und Lot) halte ich für eine Yacht knapp über Piratengröße als äußerst angemessen. Achte beim Instrument nur auf eines: Qualität. Dafür würde ich im Zweifel gerne auch etwas mehr ausgeben. Ein zweifelhaftes Instrument kann einem bestenfalls das Wochenende oder den Urlaub vermiesen (wir wollen im Sommer schließlich segeln und nicht basteln), schlimmstenfalls das Schiff kosten.

    Ansonsten achte auf vernünftige Ablesbarkeit und Erweiterungsmöglichkeiten, falls Du Dir doch noch mal ein Log leisten willst. Das soll dann schließlich dazu passen.

    Bei aller modernen Technik: hast Du Dir denn schon einen Kompaß und den Platz dafür ausgesucht? Es macht durchaus Sinn, den mit dem/n Instrument/en zu kombinieren.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  5. #5
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    Moin Christian,

    anhand der Daten geh ich auch mal von einer VA18 aus, deshal: willkommen im Club!

    Ich habe da auch lange rumgedacht, bin letztlich bei dem Raymarine i70 hängengeblieben, welches ich nun auch schon eingebaut habe.
    Ich wollte mir das kleine Boot nicht voller Instrumente klatschen, hab also das Multifunktonsinstrument genommen. Dazu einen Raymarine Windgeber sowie Triducer für Logge/Lot. Das alles, plus AIS (weil ich ne längere Einhandtour mache) und Batterieladezustand zeigt mir das i70 an.

    Wenn Du bei Facebook bist, kannst Du Dir die Fotos davon auf meiner Seite ansehen. Ansonsten kann ich Dir das aber auch gern per Mail schicken.
    DIGGER. Kleiner segeln, größer leben.
    www.diggerhamburg.com

  6. #6
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    Ach so, ja: mir wurde auch oft zu einem Verklicker geraten. Weil man auf 18 Fuss ja "mal kurz nach oben schauen kann". Nur ist es so, dass der Mast bei der VA verhältnismässig lang ist - von Dir dann etwa 9m entfernt. Da macht eine Windanzeige im Cockpit genauso Sinn wie auf 25 Fuss. Das unterschätzen viele.
    DIGGER. Kleiner segeln, größer leben.
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  7. #7
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    Das Raymarine ST40 Bidata ist klasse. Hatte ich auf meiner Micro auch. Top ablesbar, perfekte Größe und top Qualität. Logge für Speed und Entfernungen halte ich für sinnvoll, Lot sowieso, hilft in vielen Situationen bei der Standorteingrenzung, beim Ankern für die richtige Ketten-/Seillänge.
    Das Bidata hat einen herausnehmbaren Geber, andere die ich angesehen hatte nicht.

    Sent by my Galaxy Note mit Tapatalk.
    Immer eine Mütze Wind und me(e)hr...

    Gruß Peter

    www.sy-boundless.net
    Deltania 27DS/Viko 27DS

  8. #8
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    Bidata nehmen, auf Windanzeige sparen. Auch gut: die kabellosen Dinger von Tactic. C.

  9. #9
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    Leider hast du nicht geschrieben auf welchem Revier. Wenn es Nord/Ostsee ist, dann reicht eigentlich ein Echolot, eventuell auch ein Duogerät für Lot/Logge. Die Sinnhaftigkeit einer Windanzeige muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich segle seit 45 Jahren ohne und vermisse das nicht. Die modernen Geräte sind übrigens bis auf wenige Ausnahmen völlig ausreichend stabil und Maulereien über mangelhafte Qualität oftmals nur Marketing. Ich habe zB seit 10 Jahren ein NASA Clipper Duet als Instrument und muss jetzt wohl mal den ersten Paddelgeber auswechseln.

  10. #10
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    Standard

    Zu Anfang wird eine Menge, auch unvorhergesehenes, auf Dich zukommen. Da würde ich mich auf das Nötigste beschränken. Oft sieht man in der Zukunft, dass man vorher eingeplantes nicht braucht.
    Lot ist unverzichtbar! muss
    Log in strömenden Gewässer wichtig. kann
    Wind, wozu? Bei viel Wind wirst Du reffen, bei wenig Wind ggf. ein größeres Vorsegel aufziehen. Das wirst Du völlig unabhängig davon, was das Messgerät anzeigt machen. braucht nicht
    Als wir unser VBoot vor zehn Jahren übernommen haben war ein VDO-Lot und ein Namenlos (Digipac, oder so)Log instaliert. Beide arbeiten einwandfrei. Das namenlose Billigteil zählt seit mehr als 20 000 Meilen die Strecke und die Geschwindigkeit weicht < 0,1kn vom GPS ab.

    Gruß Franz
    Geändert von grauwal (14.02.2012 um 13:45 Uhr) Grund: Ergänzung

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