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  1. #11
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Noppe Beitrag anzeigen
    ..Das solche Kommentare von Seglern kommen wundert mich aber heutzutage wirlich auch nicht mehr...
    Grüsse - Norbert
    Verstehe ich nicht...

  2. #12
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    zurück zum thema

    hat jemand praktische erfahrung mit ablegen mit einer landfernen achterleine einhand?
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  3. #13
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    Zitat Zitat von Noppe Beitrag anzeigen
    Das liegt wohl eher an den Spielzeugfaltpropellern.
    Ein richtiger Verstell- oder Festpropeller hat , richtig benutzt, sehr wohl einen enormen Radeffekt der bei An-oder Ablegemanövern genutzt wird.
    Das solche Kommentare von Seglern kommen wundert mich aber heutzutage wirlich auch nicht mehr.
    Grüsse - Norbert
    Ach Norbert, ich mit meinen bescheidenen 28 Fuss und 18 PS gehöre natürlich nicht die Zielgruppe hier,
    bin allerdings oft Einhand unterwegs und konnte "meinen" Radeffekt beim Ab.- oder Anlegen bisher nicht nutzen.
    Auch "beherztes" Gasgeben bringt nichts, auch kein Festpropeller.
    Ein Schlickrutscher mit 150PS hat da ganz andere Argumente...

    Grüße aus Athen,
    Marian

  4. #14
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    Zitat Zitat von excos48 Beitrag anzeigen
    . . und v.a. Anlegeseite im Verhältnis zur Drehrichtung des Propellers aussieht...
    ...

    Gruss
    excos48
    Yepp. Und Du merkst sie (die Drehrichtung) immer dann, wenn nach Eindampfen in die Vorspring und anschließendem achteraus-gehen die Pier ungeahnte magnetische Kräfte entwickelt und Deinen Mors schön wieder Richtung Pier zieht!
    Wo Du doch eigentlich ganz was anderes wolltest :-))
    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis
    ist in der Praxis größer als in der Theorie

  5. #15
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    Zitat Zitat von Sean Beitrag anzeigen
    Yepp. Und Du merkst sie (die Drehrichtung) immer dann, wenn nach Eindampfen in die Vorspring und anschließendem achteraus-gehen die Pier ungeahnte magnetische Kräfte entwickelt und Deinen Mors schön wieder Richtung Pier zieht! Wo Du doch eigentlich ganz was anderes wolltest :-))
    stimmt nur bedingt.
    der Radeffekt macht sich nur solange bemerkbar, wie der Rückwärtsgang eine Vorwärtsfahrt aufstoppt.
    Sobald das Schiff nach rückwärts Fahrt aufgenommen hat, reagiert es auf Ruderlage.
    D.h. beim Eindampfen muss der Mors halt soweit raus, dass der Übergang vom Aufstoppen zum Rückwärtsfahren gering ist.
    Und das ist er, weil das Schiff beim Eindampfen an der Spring nur bedingte Vorwärtsfahrt macht.
    Man muss nur schnell genug Ruder legen, bevor man rückwärts fährt.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Abyss Beitrag anzeigen
    Auch "beherztes" Gasgeben bringt nichts, auch kein Festpropeller.
    Das scheint das Problem zu sein, wenn Manöver gescholten werden, bei manchen gehts prima, bei manchen offenbar gar nicht.

    Ich lieg mit meiner 373 und knapp 40 Ps häufig draussen am Steg mit Wind genau von der Seite. Da ist es wurscht, ob ich alleine bin oder mit mehreren, ab ca 20kts genau querab drückt da keiner mehr was.

    Ablegen kein Problem. Fender sind eh draussen, Leinen los und ordentlich Pulle achteraus. Dank des Radeffekts (warum der da ist, konnte mir noch keiner überzeugend erklären, aber hauptsache er ist da) hab ich den Hintern sofort weg vom Steg und komme frei, ohne dass die Fender arg arbeiten müssen. Bei Manövern in der Schleude dann genau andersrum, mit Backbord anlegen, durch das Aufstoppen hab ich "mein Heck" an der Wand und beim Ablegen ziehts es etwas weg.

    Gerade wenn Solo hab ich mich mit der Eindampferei in die Spring nie anfreunden können. Wie soll das denn gehen? Es braucht eine stabile Leinenverbindung, ok, ich dampf ein, dann muss man losturnen und die Schnürle an Bord bekommen, in der Zeit ist das Boot führungslos und worst case fliegt man dabei noch ins Wasser und boot shippert unbemannt von davon oder man fängt sich was mit der Schraube ein.

    Ich persönlich finde Soloanleger bei stark ablandigen Wind viel kniffliger, zumindest wenn man kein "Megastegkino" präsentieren will. ich fahr dann meist an den Steg ran und versuch meine Achterleine um nen Poller oder Klampe zu bekommen, mit genug Luft, weil das Boot dreht ja dann mit dem Bug weg. Hat man aber eine stabile Landverbindung, kann man sich danach - auch wenn es was komisch aussieht - nah an den Steg winschen. Ist man nah genug dran, schafft man es auf den Steg, das Boot kann nicht mehr weg. Bugleine anbringen, wieder rauf aufs boot und die dann per WInsch ebenfalls dicht holen.

    Sieht von aussen sicherlich ordentlich beknackt und ggf sogar "gefährlich" aus, aber eine sicherere und praktikabelere Lösung ist mir bislang nicht eingefallen, bin für andere Varianten aber offen

  7. #17
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    Lege die Vorspring vom Bug zum Heck so lang und auf Slip, daß die Leine nach Umlenkung über den Bug am Heck befestigt wird. Die Schlaufe dann vom Heck aus auf eine Poller. Jetzt kannst in Ruhe eindampfen.
    Ist ja egal, ob Du eine Heckleine oder eine Spring irgendwo rüberlegen mußt.

    Ablegen gegen den Wind mit genau der Anordnung auch. Eindampfen, Heck ausschwingen, Leine am Heck lösen. Die rutscht dann über den Bug und den Poller ins Wasser, ist halt sehr lang, 3 1/2 Bootslängen. Die schleppst bei Rückwärtsfahrt hinter Dir her, bis Du genug Raum zum Einholen hast. NIE vorwärts gehen, sonst hast die Leine in der Schraube!!!

  8. #18
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    ...Dank des Radeffekts (warum der da ist, konnte mir noch keiner überzeugend erklären, aber hauptsache er ist da)

    Ich persönlich finde Soloanleger bei stark ablandigen Wind viel kniffliger, zumindest wenn man kein "Megastegkino" präsentieren will. ich fahr dann meist an den Steg ran und versuch meine Achterleine um nen Poller oder Klampe zu bekommen, mit genug Luft, weil das Boot dreht ja dann mit dem Bug weg. Hat man aber eine stabile Landverbindung, kann man sich danach - auch wenn es was komisch aussieht - nah an den Steg winschen. Ist man nah genug dran, schafft man es auf den Steg, das Boot kann nicht mehr weg. Bugleine anbringen, wieder rauf aufs boot und die dann per WInsch ebenfalls dicht holen.
    Das mit dem Radeffekt ist bei Wikipedia sogar für Segelyachten mE sehr gut erklärt. Bei Schiffen (ich meine hier die großen...) sorgt er sogar dafür, dass man je nach Prop.Drehrichtung in Fahrt einen unterschiedlichen Radius für Bb./Stb.-Vollkreise hat.

    Bei Soloanlegern ist mir das ggf. entstehende Hafenkino sowas von egal, denn wenn jemand zum gucken da sein sollte und nicht hilft, dann Frage ich ihn... Und solange alles ohne Schrammen abläuft, ist es ein Erfolg. Wie lange es dauert oder es aussieht spielt doch keine Rolle.
    Ist der Wind stark ablandig, fahr ich gerne mit dem Heck zur Pier, lasse den Motor rückwärts eingekuppelt, (damit bleibt das Boot mit Wind von achtern meistens auf der Stelle stehen) und gehe über die Badeplattform an Land. Der Bug wird dann mit langer Leine rangeholt/gewinscht. Mit breitem Heck soll das wohl auch mit eindampfen in die Heckleine klappen (siehe irgend so einen Fotobericht in der YACHT), hat bei mir aber noch nie funktioniert....
    Gleiches Prinzip funktioniert auch prima beim Vorbereiten zum Anlegen, wenn man das Boot mit dem Heck im Wind quasi am Propeller aufhängt. Damit bleibt man über relativ lange Zeit einigermaßen stationär, also auch in engen Vorhäfen praktikabel, damit man nicht draussen ggf. bei starker Welle über Deck turnen muss. Aber der Tip ja schon sooooo'nen Bart...

    Gruss
    excos48

  9. #19
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    Die Manöver verändern sich nicht, ob nun Einhand oder Crew. Es geschieht halt alles ein wenig langsamer und - hoffentlich - überlegter.

  10. #20
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    betr. Ablegen mit Eindampfen in die Achterspring
    Ist abhängig von Größe des Schiffes und eventueller Strömung vor der Pier.
    Bei null Strom ist es besser in die Vorspring einzudampfen,
    da der Windwiderstand vom Mast und Rigg doch das Ausschwenken abbremst.
    Mit Vorspring geht das etwas leichter.

    betr. Ablegen aus der Parklücke:
    Übrigens mit der sehr langen leine, die dann schnell losgeworfen werden muss,
    würde ich abraten.
    Es ist sehr wichtig bei Einhand und auflandigem Wind,
    dass der Ablegevorgang schnell und sicher passiert.
    Lange leinen haben die schlechte Eigenschaft , je nach Befestigung und Zustand der Pier,
    sich dort beim Ausrauschen irgendwie zu vertütelt oder zu verhaken.
    Hat man schon diverse Male erlebt.
    Das heitßt aber dann , nix losfahren, da noch festhakt.
    bei Strom und Wind kann das bedeuten, man knallt auf den Hinterliegen etc.
    Klar muss die Spring eine bestimmte Länge nach achtern haben,
    Mittschiffs ist meist ausreichend ( zu kurze Spring hält den Bug zu fest und schlechter Abdrehwinkel)
    aber je schneller man die losbekommt um so besser ist es....

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