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  1. #1
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    Standard Mastlegevorrichtung Beneteau 21.7s - Lösung muss her!

    Hallo,

    wir haben 2010 unsere Beneteau 21.7 neu mit dem Versprechen des Händlers "eine Mastlegevorrichtung nachzurüsten ist kein Problem - macht jeder Metallbauer" gekauft. Ganz schön naiv :-(

    Seit dem suchen wir eine geeignete Lösung.

    Wir haben das Boot in einem Binnenrevier und suchen eine Vorrichtung zum schnellen Legen des Mastes - möglichst ohne Demontage des Baums etc. um mal eben unter einer Brücke durchzurutschen.

    Uns ist es mittlerweile sogar fast egal, was das kostet (soweit sind wir schon)

    Haase in Berlin haben wir schon gehört. Aber das Boot 600 km von Holland trailern wollen wir auch nicht wirklich. Das System mit dem Spibaum haben wir - ist aber unterwegs unbrauchbar. Zumindest den Klappmastfuss haben wir montiert.

    Hat jemand eine Lösung, Idee, Händler, Werft im Großraum Düsseldorf, Maas, NRW die sowas bauen und (nachweislich) auch können...

  2. #2
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    Eigentlich ist so eine Mastlegevorrichtung eine recht einfache Sache . Ich habe bei alle meine Boote
    ( Varianta , Leisure 23 und jetzt Leisure 27) selber eine entworfen und gebaut. Allerdings hast du bei deine Beneteau warscheinlich das Problem das weder unter noch Oberwanten mit dem Mast genau in Linie stehen sondern etwas nach achtern versetzt sind. Das macht das realisieren von Mastlegewanten die den Mast gerade halten wärend des legens eigentlich zu einer Spezialistensache .
    Und jeder Bauer so einer Vorrichtung muss unbedingt sehr sorgfältig die Massen nehmen können sonst gehts schief!
    Weil du anscheinend den Mast auch wärend der fahrt legen willst solltest du unbedingt einn Jüttbügel haben die von beiden Seiten zum Bug läuft ( sogenanntes "A-frame" oder auf Holländisch "Bokkepoot").
    Was das nicht demontieren Bes baumes angeht , das geht im prinzip immer allerdings nur bis zu einer bestimmter Mastlage ( so ungefähr 20-30 grad von der Horizontale) wenn du den Baum vor dem Legen ganz zur seite ausschwencken lässt ( also so in etwas wie platt vorm Wind) und recht weit hoch ziehst.Sieht zwar nicht aus aber funktioniert meistens. Bei ganz legen muss der baum aber auf jedem Fall ab.
    Um dich ein bisschen an zu schauen kannst du mal meinen Bericht ( leider für dich in Englisch) lesen was ich anlässlich der Mastlegevorrichtung auf mein heutiges Boot geschrieben habe.
    https://docs.google.com/file/d/0B0vn...mMDExNTBk/edit
    Achtung! Der link funktioniert womöglich nur im Google Chrome Browser.
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  3. #3
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    ImageUploadedByTapatalk1340551863.612098.jpg

    Hallo, Danke Dir für Deine ausführlichen Hinweise und den Link zum pdf (hat nach einloggen bei google geklappt).
    Selberbauen kommt mangels Zeit, Kompetenz und Werkzeug nicht so wirklich in Frage. Da habe ich zuviel Angst, dass ich mein Boot verhunze. Aber: Respekt für Deine Lösung. Jetzt suche ich noch einen Profi, der mir das umsetzt...

    :-)

  4. #4
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    Frag auch mal bei den anderen Haese ( oder ist das der gleiche?) http://www.edelstahl-haese.de/cgi-bin/iboshop.cgi?show0
    Oder bei http://www.prasolux.de//index.php?op...emid=1&lang=de

    Aber am besten orientierst du dich auf der nächsten Hanseboot oder , besser , Boot Düsseldorf.
    Dort stehen immer mehrere Anbieter von Spezialanfertigungen.
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  5. #5
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    Danke. Haase und Haese sind beide aus dem Berliner Raum :-( und zumindest Haase ist der einzige auf Boot und Hanseboot :-(

    Du siehst... es ist nicht ganz einfach 8-(

    Danke und Gruss

  6. #6
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    Bild3.jpgBild1.JPGBild4.JPGBild2.JPGHi,

    ich habe in meinem Mastfuß ein T-Stück dauerhaft eingebaut. Dieses ist die Aufnahme für meinen "toten Mann".
    Als seitliche Stützwanten benutze ich einen selbstgebauten überdimensionalen Mastrutscher aus POM. Diesen ziehe ich mit dem Großfall in der Mastnut hoch. Am Mastrutscher sind nach unten 2 gleichlange 6mm Leinen mit Karabinern in die Püttinge eingehängt. Die Püttinge liegen nicht im Drehpunkt des Mastes. Durch das Großfall kann ich die Spannung der "Stützwanten" jederzeit korrigeren. Mit einer vierfachübersetzung ziehe ich dann den Mast mit einer Hand hoch, die Stützwanten halte ich über das Großfall auf Spannung. Ich stelle und lege meinen Mast ( ca. 8,5m ) jedes Jahr allein, ohne fremde Hilfe - allerdings auf dem Trailer! Im ruhigen Wasser würde ich mir das auch zutrauen, bei mehr Wind ist die Skippi dann wohl zu kippelig für solche Aktionen. Anbei einige Fotos, vllt. findest du ja die eine oder andere Anregung für dein Schiff.

    Gruss
    Leisure 17
    Leisure 17
    Skippi 650C - GER 65 / Hobie Cat 14 / Nacra 5.2

  7. #7
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    Danke Dir. Das hört sich ganz gut an. Vielleicht "taste" ich mich mal an die Lösung mit dem Spibaum ran. Die Idee mit dem Grossfall ist genial!

  8. #8
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    Hallo,

    ich bin jetzt (vielleicht ) fündig geworden. Deltania (Herr Luckfiel) bietet eine Lösung quasi "von der Stange" an. Wir haben die heute mal am Boot drangehalten und es sieht aus als würde es passen.

    Was noch zusätzlich gemacht werden muss: Hilfswanten.

    Dazu meine Frage: Werden die Hilfswanten als zusätzliche Wanten am Mast befestigt? Ist es dabei unbedingt erforderlich, dass der Anschlag der Wanten exakt auf der Längsachse und der Vertikalachse des Drehpunktes des Mastes sitzt?

  9. #9
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    Zitat Zitat von inbrand Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Was noch zusätzlich gemacht werden muss: Hilfswanten.

    Dazu meine Frage: Werden die Hilfswanten als zusätzliche Wanten am Mast befestigt? Ist es dabei unbedingt erforderlich, dass der Anschlag der Wanten exakt auf der Längsachse und der Vertikalachse des Drehpunktes des Mastes sitzt?
    Ja das ist absolut notwendig. Wenn da as nicht passt gibt es entweder einen Mastfussschaden und der Mast bricht in Längsrichtung weg oder der Mast bricht seitlich aus.
    Im Prizip kannst du aber auch Ober- oder Unterwanten benutzen wie ich das bei meiner Leisure27 gemacht habe ( siehe link in mein ersten Post). Das geht aer nur wenn die Salinge nicht zusehr gepfleilt sind.
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  10. #10
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    Mit unseren Schiffen war das Legen/Stellen vor jedem Segeln Pflicht und der Großbaum blieb angeschlagen - siehe Bild.
    Allerdings hat die Speedster kaum gepfeilte Salinge, wodurch die Stützwanten entfallen konnten.

    Die Anlage stammt von der Firma Haese bei Berlin.

    Auf der Einstein gab es dann die elektrifizierte Luxusversion ohne Jütbaum ... auch von Haese
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

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