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  1. #11
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    andere organe wie M E??

    fragt der ober-wender
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  2. #12
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    Na, Makis Enefraga, was ist damit:

    „Als Englands Königin am Rhein Staatsbesuch machte, kleidete Lübke die Mitteilung an seinen Gast, das Konzert im Schloß Brühl werde sogleich beginnen (so berichtete die Bonner Fama), in den Satz: "Equal goes it loose" -- eine eigene Übersetzung von: Gleich geht es los. [SPIEGEL 24. April 1967]

    Der damalige Spiegel-Mitarbeiter Hermann L. Gremliza offenbarte 2006, dass dieses Zitat, wie viele andere auch, eine Erfindung der Spiegel-Redaktion war:
    In Wahrheit ist das angebliche Lübke-Zitat ‚Equal goes it loose‘ […] eine Erfindung des Bonner Spiegel-Korrespondenten Ernst Goyke, genannt Ego […]. Auch alle anderen Beiträge zum »Lübke-Englisch« haben in der Woche nach Egos Story Redakteure des Spiegel unter falschen Absendern für die Leserbrief-Seiten des Magazins verfasst. [konkret. 3/2006, S. 74]“

    Nachzulesen in: http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Lübke

    NB Ich habe in meinem entfernten und von mir wieder eingerückten Beitrag den Ausdruck Journaille (auch noch falsch geschrieben) gebraucht. Eine Diffamierung von Journalisten liegt mir ferne. Man möge stattdessen lesen: „Eine "Hexenjagd" funktioniert bei unserem durch keine Presse-Kammer regulierten Journalismus sicher, …“
    Geändert von Kontrapunkt (22.08.2012 um 21:35 Uhr)

  3. #13
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    Der SPIEGEL ist nicht gefeit vor Fehlleistungen seiner Mitarbeiter. Sobald Fehler bekannt
    werden, gibt es eine Berichtigung im Blatt. Markant war die Fehlleistung des damaligen
    Berichterstatters in der Sowjetunion, Tiziano Terzani. Da er ansonsten gute Arbeit leis-
    tete, verzieh man ihm später (er bekam sogar einen Nachruf ohne Häme).

  4. #14
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    Sie sollten sich erst einmal die korrekte Namensgebung zu eigen machen !

  5. #15
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    Zitat Zitat von Makis Enefrega Beitrag anzeigen
    DER SPIEGEL schreibt stets so, dass man sich gut informiert fühlt und
    anschließend seine eigene Meinung bilden kann.
    Das ist der springende Punkt, ich möchte mich nicht 'informiert fühlen' sondern informiert werden. Dazu gehört Rede und Widerrede. Diesen Anspruch erfüllt Der Spiegel genauso wenig wie die Boulevardpresse.
    Das werfe ich ihm nicht vor, zwingt es doch über den Tellerrand zu schauen und die Gartenzwergperspektive, die am Gartenzaun endet, zu verlassen.

  6. #16
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    Auf Seite 42 druckt das Kampfblatt das ab, was seine Düsseldorfer Korrespondentin
    Barbara Schmidt dem NRW-Justizminister Thomas Kutschaty in einem Interview ent-
    locken konnte: ...
    In dem Interview reden zwei, hin und her, bis Alles gesagt ist.
    Was willst du über diese Information hinaus, Günther ?

  7. #17
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    Zwei (oder mehr) Meinungen höre ich mir gerne an. interessant sind allerdings die Fakten.
    Die sind dürftig.

  8. #18
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    Selten so eine Eintracht in diesem Forum erlebt, der SPIEGEL sollte darüber berichten ...

    Aber "links", oder "salonlinks" ist der Spiegel gewiss nicht.

  9. #19
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    Warte nur drauf, dass für das Bildungsbürgertum "links" wieder salonfähig wird.
    Denn nur dann könnte man den "Spiegel" etwa "links" oder gar "Kampfblatt" nennen.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Kontrapunkt Beitrag anzeigen
    [B]

    „Als Englands Königin am Rhein Staatsbesuch machte, kleidete Lübke die Mitteilung an seinen Gast, das Konzert im Schloß Brühl werde sogleich beginnen (so berichtete die Bonner Fama), in den Satz: "Equal goes it loose" -- eine eigene Übersetzung von: Gleich geht es los. [SPIEGEL 24. April 1967]

    [/SIZE]
    Es gehörte damals wohl zum guten Ton, Lübkes intellektuelle Tiefenschärfe für nicht besonders ausgeprägt zu halten, deshalb wurde die Intelligenz ja auch in "Lüb-Einheiten" angegeben, so war "ein Lüb" bedenklich, bei "zwei Lüb" hat man sich bereits einem mitteleuropäischen Toastbrot angenähert, allerdings von unten.

    Heute ist diese Masseinheit leider und zu Unrecht in Vergessenheit geraten, mir fielen einige ein, die dafür als Namensgeber in Betracht kämen.

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