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  1. #1
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    Standard Spinnaker Bavaria 606

    Hallo MiniBav Kenner,

    eine kurze Frage: welche Spinnakerfläche wird üblicherweise auf der Bavaria 606 gefahren ? Habe mir überlegt ob ich mal den von meinem alten FD (ca. 21 m²) ausprobieren kann (Bootslänge ist ja etwa gleich )

    Vielen Dank frü Hinweise und Grüße aus Wien,

    Martin

  2. #2
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    Hallo,

    Eine Zustzfrage: würde ein Jollenspinnaker das überhaupt verkraften? Bei dem Gewicht vom Schiff kommen doch andere Kräfte zusammen. Hat da jemand von Euch Erfahrungen ? Wäre in erster Linie ein Versuch bevor wir uns einen passenden Spi (oder Gennaker oder Blister) anschaffen. Bei letzteren stellt sich auch die Frage wie man einen Bugspriet auf die Bav bekommt (will auf keinen Fall den Rumpf anbohren). Auch hier wären Erfahrungen und Hinweise herzlich Willkommen.

    Danke und lg, Martin

  3. #3
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    Hallo Martin,

    nach dem Spi frag mal Henne, kannste auch direkt mit ner PN. Zum Austesten gehen 21 qm sicherlich, da ist auch das Material nicht so wichtig. Google mal nach 606, irgendwo gab es mal eine Größenangabe zum Spi, ich meine 26 qm. Aber einzuhalten ist die nur, wenn Du nach Yardstick Regatta segelst, wirst Du aber mit unseren kleinen breiten Bav nicht sportlich ambitioniert, das ist das falsche Boot dafür!
    Bugspriet habe ich mit meinem Bootsbauer folgendermaßen besprochen: Vorne an Anschlag der Vorfall ist eine Aluplatte montiert. Die hat links die Ankerrolle und mittig zwei Alu Streben, die gerade zur Bootsrichtung laufen und ca. 4 cm auseinanderstehen. In der Regel ist der Vorsegelhaltemechanismus angeschraubt (Bei mir sind 2 Schrauben durchgesteckt und verschraubt, an denen das Halteteil für die Rollanlage fixiert ist).
    Unsere Idee. Ein Vierkantrohr aus Edelstahl mit Außenmaß 4 cm (habe ich schon besorgt) oder eine U.Schiene wird zwischen die beiden Alustreben verschraubt, so dass sie nach vorne ca. 40 cm raussteht. Nach unten wird ein Auge an den Bugspriet angeschraubt, an dem ein Draht und ein Terminal angebracht sind, die wiederrum mit dem Auge am Rumpf ca 30 cm unterhalb des Decks genau am Bug verbunden wird. Dieses Auge haben glaube ich alle Bavarias, da hier das Boot auf den Trailer gezogen wird und festgelaatscht wird. Mit dem Terminal lässt sich der Bugspriet so genau unterhalb der Befestigung für das Leichtwindsegel nach unten absichern. So liegt die Last nicht nur auf der Aluplatte, sondern das Zuggewicht liegt hauptsächlich auf dem Auge im verstärkten Bugbereich. Dann kann das Vorwindsegel tief vor dem Bugkorb gefahren werden. Ich plane ein UPS mit Endlosrolle. Das musst Du dann bei einer Wende fix einrollen und wieder ausrollen. Sieh Dir mal die Beschreibungen von Manta an. Jeder einfahrbare Bugspriet muss am unverstärktem Deck angeschraubt werden und sperrt im eingefahrenen Zustand die Ankerkiste. Wenn das Boot im Winterlager steht, kann ich Dir ja mal ein paaar Fotos schicken.

    Lieben Gruß

    Kirmsse
    Geändert von kirmsse (02.09.2012 um 14:18 Uhr)

  4. #4
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    Moin,

    Spinnaker bis 26qm geht sehr gut auf der 606èr! Originalangabe bei Bavaria war glaub ich 24qm. Meiner hat 26qm und
    ist sehr gut zu händeln. Deine 21qm gehen also locker! Bei mehr als 26qm mußt Du den Spie am Top befestigen, sonst
    ist wird Er zu groß und überlappt den Rumpf im Bugbereich.

  5. #5
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    Hallo Henne38, Hallo Kirmsse,

    Danke für die Infos und Hinweise.

    Meine Idee ist ja folgende:

    mal dan alten Spi probieren und damit lernen und Verbesserungspotential ausloten.

    Als weitere Lösung, wenn wir feststellen, dass und das Spaß macht und wir etwas investieren wollen habe ich momentan folgernde Überlegung:

    Statt einem Spinnaker eine asymetrische Lösung wie Gennaker, Blister oder so was in der Art. Das ganze will ich dann rollbar. Ich habe derzeit sowohl Spifall (im Mast laufend) als auch ein außen laufendes Fall das bis kurz unter das Masttop geht. Somit bietet sich eine Lösung für wahlweise 2 Segel an die dann auch ja nach Wind und Bedingungen wahlweise angeschlagen werden.

    Die Idee der Umsetzung: notwendig für die Asymetrischen ist ja ein Bugspriet. Der sollte "ausfahrbar" sein und auch einfach demontierbar. Segel zum rollen, d.h. Endlosroller uns einfach zu setzen und bergen.
    Ich überlege eine Lösung ähnlich der von Selden angebotenen. Dazu eine Führung am Bugbeschlag gegenüber der Ankerrolle. Durch diese soll man dann ein Rohr ausfahren können. An diesem Rohr vorne einen Beschlag oder ev. eine Drahtumlenkrolle über die Draht (oder Dyneema, lässt sich schön spleissen) zu dem genannten Bugbeschlag (Auge unten am Bug) läuft. Bei entsprechener Konstruktion könnte man diesen dann auch über eine kleine Talje von oben spannen. Dieser Draht zum Bugauge würde dann die Zuglast nach oben aufnehmen. Ich denke, dass die Gegenlagerung am Bugbeschlag ausreichen müsste. Der Abstand Bugbeschlag zu Ankerkasten Vorderkante sind (hab es noch nicht gemessen) so ca. 50 cm. Damit würde der Spriet in eingezogener Position eben bis zur Vorderkante reichen, ausgefahren hätte man dann die ca. 40 - 50 cm nach vorne.

    Vorne am Spriet dann einen Beschlag (Bügel, Auge,...) um einen Roller einhängen zu können. Damit könnten hier wahlweise unterschiedliche Segel angeschlagen werden und es müsste dann lediglich das entsprechnde Fall angeschäkelt (Schnappschäkel) werden.

    Das Spifall läuft bereits ins Cockpit, das "Topfall" noch nicht (nur über ein Auge unten am Mast). Hier die Idee an der Umlenkschiene oben drauf eine zusätzliche Umlenkrolle (und natürlich auch am Mastfuß)und auf dieser Seite dann auch einen zusätzlichen Fallstopper (also Spifall 2).

    Die Schoten würde ich über Blöcke führen die in der Fußleiste angeschäckelt sind. Ich haeb eine massive aus Alu, die sollte das locker aushalten. Je Seite ein Block ganz achtern, dann wieder vor und ein Block genau auf höhe der Curryklemmen neben der Winsch. Damit könnte man sogar auch noch zusätzlich die Genua fahren wenn man die dann am Originalbeschlag im Cockpit belegt.

    Falls ich in der Richtung was weiter unternehme werde ich berichten,

    LG, Martin

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