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Thema: storm-bag

  1. #1
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    Standard storm-bag

    Mon,

    hat jemand damit Erfahrung? http://uk.storm-bag.com/ Sieht gut aus, ist aber mit 1000€ für eine 6 qm Fock überteuert. Für eine kleine, nicht sehr starke Crew aber vielleicht doch sinnvoll.

    Aage

  2. #2
    Ausgeschiedener User Gast

    Standard

    Die Tasche scheuert - je nach dem wie lange man so ein Teil benutzt, hätte ich Angst um die Nähte der darunter liegenden Fock.

    _

  3. #3
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    1.812

    Standard

    Halbes Geld mit dem Namen Storm Flyer von Lee Sails.

    Der Vorteil des Storm Flyer, kein Reißverschluß. keine Haken, kein nix. Einfach vor das gerollte Vorsegel, Fall dran, Fuß fest, Schoten dran und fertig.
    So long -> Tom

  4. #4
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Marinero Beitrag anzeigen
    Die Tasche scheuert - je nach dem wie lange man so ein Teil benutzt, hätte ich Angst um die Nähte der darunter liegenden Fock.
    Die Angst ist unbegründet, weil das Segel sehr eng an der aufgerollten Genua anliegt und Bewegungen durch die Mimik der Rollanlage ausgeglichen werden (man darf natürlich nur den Einholer nicht belegen).
    Wir haben ein solches Starkwindsegel (hieß damals Cover-Fock, von Oleu) seit min. 12 Jahren an Bord. Ist aber mit ca. 14qm etwas größer, also kein "echtes" Sturmsegel, hat sich aber auch schon mal bei 40kn+ bewährt. Der Vorteil ist nach meinen Erfahrungen, dass man damit erstklassig Höhe laufen kann und das Ding steht wie ein Brett, also viel besser als die Genua/Fock in irgendwelchen gerefften Stellungen. Nachteil ist beim Setzen auf See, wenn man die Schoten ab-/anschlagen muss. Eigene Schoten des Cover-Segels sind dabei von Vorteil. Wenn der Tagesplan einen Am-Wind-Kurs bei 5-6 Bft. vorsieht, laufen wir schon direkt damit aus.
    Die Frage bei der Anschaffung ist tatsächlich die Größe. Ob man so einen kleinen Sturmfetzen wirklich oft braucht? Für eine Ozeanpassage keine Frage, aber fürs Fahrtensegeln in unseren (und nördlicheren) Breiten kann es ruhig etwas größer sein, damit man damit auch noch vom Fleck kommt.

    Gruss
    excos48

  5. #5
    Ausgeschiedener User Gast

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    Zitat Zitat von excos48 Beitrag anzeigen
    Die Angst ist unbegründet, weil das Segel sehr eng an der aufgerollten Genua anliegt und Bewegungen durch die Mimik der Rollanlage ausgeglichen werden
    Klingt plausibel. Vielleicht wär so'n Ding doch mal was für uns .....


    _

  6. #6
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    21.08.2012
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    46

    Standard

    Dumme Frage:

    benötigt man so etwas denn überhaupt wenn man eine Rollfock hat? Ich dachte bisher immer, dass man die durch einrollen einfach "reffen" kann und damit genau den Effekt erzielt, den dieses kleine, rote Segel bringt???

  7. #7
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    1.842

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    auweiha Torben, jetzt wirds aber gleich von unseren alten Salzbuckeln Dresche mit dem kleinen Roten geben.. ;-)
    Vic

  8. #8
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Die Frage ist nicht dumm:

    Zitat Zitat von PrivateTorben Beitrag anzeigen
    Dumme Frage:

    benötigt man so etwas denn überhaupt wenn man eine Rollfock hat? Ich dachte bisher immer, dass man die durch einrollen einfach "reffen" kann und damit genau den Effekt erzielt, den dieses kleine, rote Segel bringt???
    Wir haben eine "Hightech" - Rollreffgenua von Elvström mit EMS - Foam, also einem Schaumgummipolster im Stagbereich. Das Polster soll für einen guten Stand der Restfläche der Genua im gerefften Zustand sogen. Das klappt auch ganz gut, nach meinen Beobachtungen aber nur bis etwa 2/3. Muss weiter gerefft werden, wandert die Restfläche der Genua aber gnadenlos nach oben mit der Folge, dass auch der Druckpunkt immer mehr für Schräglage denn für Vortrieb sorgt.

    Ich helfe mir dann so, dass ich die Genua komplett einrolle und das Groß im kleinsten Reff fahre. Mein Boot läuft dann immer noch gut und ist nach meinen bisherigen Erfahrungen auch leicht beherrschbar. Die reine Lehre ist das aber nicht, wie ich weiß.

    Eine richtige Sturmfock hätte ich gern. Das Tuch meiner Genua ist aber so steif, dass ich sie nur im Hafen bergen kann. Auf See bei Starkwind hätte ich keine Möglichkeit. Alle Notbehelfe mit "Überzieher" gefallen mir bisher aber auch nicht. Der Bericht von excos48 macht aber Mut. Mal sehen.......

    Mast- und Schotbruch

    Saga

  9. #9
    Registriert seit
    21.08.2012
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    46

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    Alles klar, danke für die Antwort.

    Verstehe ich das also richtig: eine 0-8-15 Rollfock ist nicht dazu gedacht, nur teilweise ausgerollt gesegelt zu werden? Wegen des Verschleißes und des hochrutschenden Druckpunktes?
    Geändert von PrivateTorben (17.09.2012 um 21:15 Uhr)

  10. #10
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Marinero Beitrag anzeigen
    Klingt plausibel. Vielleicht wär so'n Ding doch mal was für uns ..... _
    Wenn du mal mit Boot in Kiel bist, leihe ich sie dir gerne mal zu Testzwecken aus.

    Ich bin auch der Meinung, dass man bei den heutigen tendenziell zunehmenden Windverhältnissen nur mit einer Genua nicht mehr optimal besegelt ist. Nachdem wir vor ein paar Jahren mal 3 Wochen quasi nur gerefft unterwegs waren, haben wir eine Fock angeschafft, die qm-mäßig der Genua im 2. Reff entspricht. Je nach 3-Tagesprognose kommt dann eben das jeweilige Segel drauf. Und mit der Cover-Fock als letzte Stufe werden auch richtig windige Tage gut segelbar. Wenn jetzt das Großsegel noch eine 3. Reffreihe hätte, wäre ich wunschlos glücklich ...

    Gruss
    excos48

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