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  1. #1
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    Standard Gestrichenes GFK-Boot entlacken

    Hallo liebe Foristi,
    vor kurzem habe ich eine Neptun 22 erworben die von einem Vorgängen unfachmännisch lackiert wurde. Der Lack blättert an einigen stellen ab, so dass man dort die Farbe mit Daumen und Zeigefinger abziehen kann. Darunter kommt der original Gelcoat zum Vorschein, eindeutig ungeschliffen. Also wahrscheinlich wurde dort eine "Verkauflackierung" gemacht.
    Wie bekommen ich jetzt den Rumpf am schnellsten nackig? Excenterschleifer? Bandschleifer (neeee, zu mächtig, oder?), abbeizen oder mit ner Heissluftpistole?
    Bin für jeden Tipp dankbar!

  2. #2
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    Standard

    Ob es der schnellste Weg ist, weiss ich nicht wirklich. Ein Exenterschleifer sollte es schon sein, weil Nassschleifen sehr mühselig ist. Bandschleifer fällt weg, weil die Gefahr Dellen zu produzieren zu gross ist (das Schiff ist ja grösstenteils nicht plan).
    Vor einer Neulackierung wird man dann trotzdem nicht um einen Nassschliff herumkommen, wenn es nicht gerollt werden soll.

  3. #3
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    Es sieht ja wohl aus als wäre das eine 1 K Farbe.
    Dann kannst du auch einen Abbeizer für Polyesterboote die man meist für AF benutzt nehmen.

    Ad

  4. #4
    Ausgeschiedener User Gast

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    Zitat Zitat von BlankenAd Beitrag anzeigen
    Es sieht ja wohl aus als wäre das eine 1 K Farbe
    Ja? Wieso?


    (ich nehm es auch an, aber wissen tun wir es nicht, oder?)

  5. #5
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    Zitat Zitat von Firsty Beitrag anzeigen
    1) Ob es der schnellste Weg ist, weiss ich nicht wirklich.
    2) Ein Exzenterschleifer sollte es schon sein.....
    3) Bandschleifer fällt weg, weil die Gefahr Dellen zu produzieren zu gross ist.
    4) Vor einer Neulackierung wird man dann trotzdem nicht um einen Nassschliff herumkommen, wenn es nicht gerollt werden soll..
    5) Es sieht ja wohl aus als wäre das eine 1 K Farbe..
    Hallo mein "JA, okay" für die Punkte 1 bis 3, NEIN zu 4 ) und 5)
    zu 4) auch ein Trockenschliff kann VÖLLIG ausreichen; je nach Oberflächenbeschaffenheit (Kratzer, Riefen o.ä.) würde bei intakter und guter Oberfläche ein Anschliff mit Korn P320 reichen;
    muss zunächst noch (bspw. bei groben Kratzern o.ä.) gespachtelt oder (bei leichten, feinen Kratzern) grundiert werden, würde sich danach der Anschliff je nach Vorgehen ab Korn P150 / 180 , 240 oder eben 320 bewegen.
    5) kann man pauschal so nicht sagen! Es würde sich aber in der Tat mittels Einsatz eines Abbeizers für Einkomponentanlacke (einer der bspw. kein Gelcaot zerstört ist der "AS" von NAUTIX) oder per Auftrag eines PU-Lösemittels ermitteln lassen: ein 1-komponentiger Lack würde sich dadurch ab- bzw. anlösen lassen.
    Mehr Infos dazu bei "timeout.de".

    Gruß

    Michael Thon

  6. #6
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    Moin moin,
    vor dem gleichen Probleme stehe ich z.Zt. auch, allerdings für einen 32 Füssler und er ist definitiv mit 2K-Lack gspritzt worden. Ich hatte in der Zwischenzeit viele Gespräche und Mailverbindungen zu einigen wirklich guten Fachleuten. Die Frage ist halt auch, ab die Farbe nur runter und anschließend ein neuer Lackaufbau erfolgen soll oder das - wenn überhaupt - noch intakte Gelcoat wieder neu aufgebaut werden soll.
    Einhellige Meinung der hochgradig Verdächtigen ist: schleifen. Ich schicke Dir hierzu auch die Aussage eines Gurus als PN. Hieraus geht alles hervor. UNd Du wirst nachher noch ratloser sein als vorher, wie ich auch.

  7. #7
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    Es ist durchaus möglich dass ein 1 Komp. Lack sich abbeizen lässt. Wer aber glaubt dass die Abbeizen für Antifoulings auch einen 1 K. Lack beseitigt, der kann sich täuschen. Von den 175 verschiedenen 1 K. Lacken PU - PU-Acryl - Alcyd lassen sich an die 170 lacke nicht abbeizen. Natürlich gibt es Beizen die das ermögliche, wie z.B. Brillux Rasant nur da geht der Gelcoat gleich mit ab.

    Die Neptun hat sicherlich schon ein fortgeschrittenes Alter, so dass der Gelcoat nicht mehr viel wert ist. Schleife so weit wie möglich ab, prüfe noch die Feuchtewerte, streiche dann 2 lagen Stetecol, eine Lage Sealer und dann das Af, dann hast Du die nächsten Jahre Ruhe. Sind die feuchtewerte aber zu hoch, (Differenzwert mehr als 2-3%) dann fällt das Zeug wieder ab oder Du bekommst eine Delaminierung.
    mfg

  8. #8
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    Du bringst mich immer wieder zum Staunen, Engel. was denn nun? Gelcoat hält fast alles aus, Füllstoffe liegen nie frei, oder, Gelcoat kann man durch Beizen lösen? Da werd einer draus schlau.

    Übrigens Gelcoat stammt aus dem Englischen, dort sind Sachen sächlich und haben keinen geschlechtsspezifischen Artikel. Also wenn schon, dann DAS Gelcoat oder eingedeutscht, DIE Feinschicht.
    So long -> Tom

  9. #9
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    Wo steht denn seitens des Trööterstellers, dass es sich um das UWS handelt?

    Es liest sich doch mehr nach Rumpflackierung, oder?
    Besten Gruß,

    Goetz

    Dufour 34 E Performance - aus Freude am Segeln.

  10. #10
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    Zu Tom,
    das ist natürlich für einen Hobbybastler sehr schwer zu verstehen, nur warum sollte das ein Hobbybastler auch verstehen. Er kann es so machen wie wir sagen, oder er kann es bleiben lassen.

    Wir haben Abbeizen für Antifoulings, die einen Gelcoat nicht beschädigen, 2 Komp. Systeme und zahlreiche 1 Komp. Systeme nicht anlösen, vereinzelt aber 1 Komp. Systeme anlösen können. Wir haben auch Abbeizen, die auch 2 Komp. Systeme auflösen, somit einen Gelcoat und auch die meisten 1 Komp. Systeme auflösen. Wir haben auch Abbeizen für 1 Komp. Systeme die bei zu langer Einwirkung ein quellen des Gelcoats verursachen können, oder 2 Komp. Systeme beschädigen können. Daher beurteilen wir grundsätzlich den Einzelfall und bieten den Leuten meist mehrere Lösungen an.
    mfg

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