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  1. #1
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    Standard Hohe Düne Segler Ertunken

    es sollte der Alkohol auch im Hafen gemieden werden

    Rostock (OZ) - Im Rostocker Yachthafen Hohe Düne ist in der Nacht zu Montag ein Toter aus dem Wasser geborgen worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der 69-Jährige aus Schleswig-Holstein offenbar mit seinen Söhnen auf einen Segeltour gehen. Zuvor habe es an Bord der Jacht eine Feier gegeben.

    Der Mann stürzte vom Heck des Bootes ins Wasser. Zwei Zeugen versuchten erfolglos, ihn aus dem Wasser zu ziehen. Daraufhin wurden Seenotretter und Wasserschutzpolizei alarmiert.

    Die Ermittler gehen von einem Unfall aus

  2. #2
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    Standard

    20m von unserem eigenen Boot entfernt (wir waren nicht an Bord). Wirklich gruselig.

  3. #3
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    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen

    es sollte der Alkohol auch im Hafen gemieden werden
    Was hat das bitte mit Hafen zu tun? Zuviel Alkohl sollte m.E. immer vermieden werden, wenn man nicht gerade in seinen eigenen vier Wänden hockt und sonst niemanden gefährdet.
    Man denke allerdings darüber nach, dass zwei Zeugen (vermutlich Wassersportler) den nicht haben bergen können.
    Dann kann man über Aktionen auf dem offenen Wasser nachdenken.

  4. #4
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    Wir brauchen ne Promillegrenze in deutschen Yachthäfen und Hafenmeister, die daß kontrollieren und ahnden. Jawoll !!!
    ..oder erst mal wenigstens ne fetzige Diskussion drüber..
    Vic ;-)

  5. #5
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    Zitat Zitat von Firsty Beitrag anzeigen
    ....Man denke allerdings darüber nach, dass zwei Zeugen (vermutlich Wassersportler) den nicht haben bergen können.
    ......
    Das ist allerdings höchst bedenklich.
    Löst man heutzutage alle Probleme mit dem Handy? Für sowas gibt´s kein APP, man muss gelegentlich auch selbst was machen.
    Einen Besoffenen auf die hohen Stege zu zerren ist schwierig, aber warum geht keiner ins Wasser und schleppt den Kerl ans Ufer? An den groben Steinen der Uferbefestigung wir zwar die Emalje abgehen, das ist aber doch das kleinere Problem.

    Gruß Franz

  6. #6
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    Von der Stelle, an der das Unglück passierte, bis zum Ufer ist es wirklich sehr weit. Ich schätze rund 120m (es passierte ungefähr am Liegplatz B60, die Liegeplätze am B-Steg sind je 4m breit).
    Wassertiefe ist bei uns am Steg 4,5m. Ich hätte das jedenfalls kaum über diese Distanz geschafft, dann vielleicht noch bei Wind...

  7. #7
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    Eher könnte ich mir vorstellen, dass man sich eins der Nachbarschiffe aussucht, das eine gut zu erreichende Badeplattform hat. Es liegt da z.B. an B 48 eine nagelneue Bavaria 32cruiser. Aber auch darauf müsste man in der Hektik erst einmal kommen.

  8. #8
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    Dass Alkohol oder zuviel Alk im Spiel war, ist ja nur eine Vermutung, wenn auch eine naheliegende.

    Also: Schwimmweste an auch beim flotten Hafentrinken.

    Ist aber wirklich schwer zu erklären, dass man zu Zweit einen Menschen nicht aus dem Wasser bekommt oder zumindest hinterher springt und ihn, weil vermutlich wohl bewusstlos, mit dem Gesicht aus dem Wasser bekommt.

    Aber ist Alles Glaskugel....

  9. #9
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    Alles Glaskugel, aber der Ertrunkene wird nicht allein getrunken haben, d.h. die Retter waren auch nicht mehr nüchtern.

    Vor Jahren haben in NL zwei Erwachsene versucht, einen in den Hafen gefallenen Mann vom Steg herauszuziehen. Es gelang nicht, erst als eine dritte Person hinzu kam, klappte es. Der Steg war ziemlich niedrig. Bei einem höheren Steg, hätte der Mann nicht überlebt. Vom Heck eines Schiffes jemanden hochzuziehen, halte ich ohne Hilfsmittel für nicht machbar.

    Wie hätte eine Rettung laufen können? Eines Rescue Sling am Heck rausziehen und jemand erbarmt sich und springt rein, legt dem MOB die Schlinge über und damit wird der Verunfallte mittels Fall hochgewinscht. Noch besser wäre eine Rettungstalje zum hochliften gewesen. Rescue Sling + Talje 6fach kosten zusammen knapp 250 €. Ich verstehe es nicht.
    Handbreit - Ralf

  10. #10
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    Vermutlich war er ja bewusstlos/hilflos, da gehts erstmal drum, dass Mund/Nase über Wasser sind. Angesichts der momentanen Wassertemps hat man schon relativ viel Zeit, ans Trockene zu bekommen. Zur Not Grossfall irgendwo einpicken und raufwinschen. Tut weh, aber besser als tot.....

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