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  1. #11
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    Wenn ich mir die Preise in Heiligenhafen so ansehe muss ich feststellen, dass ich in Burgtiefe/Fehmarn preiswerter liegen kann. Ja sogar in Grömitz liegt man günstiger, -zumindest als Tageslieger!
    besser eine heiße Yacht als eine kalte Wohnung!

  2. #12
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    Günstiger liegen vielleicht,

    aber was ist z.B. mit Essengehen?

    Wir haben es 3 Mal in Burg Staaken versucht und waren eigentlich jedesmal enttäuscht. Da wird nur für Sparfüchse gekocht und nicht für "Lecker-Esser".

    Da traue ich Holy Port mehr zu! :-)))
    Gruß Günni
    marelano.de

  3. #13
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    Präzisere Antworten auf die Frage was hier passiert kann ich über das bereits gesagte hinaus nicht geben, möchte als Neubürger die Entwicklungen allerdings kommentieren. In Heiligenhafen spürt man eine ausgesprochen positive Entwicklung die man z.B. im benachbarten Oldenburg völlig vermisst. Binnensee Promenade mit erstaunlich geschmackvoller Lichtinstallation, Yachthafen Promenade mit div. Extras, hervorragende Seebrücke und weitere Planungen. Das Problem hier oben ist, dass es fast ausschließlich eine Billigurlaub Orientierung gibt in Form von Camping und Ferienwohnungen. Hotels, die wir im Ausland als selbstverständlich empfinden, sind hier weitestgehend unbekannt. Logischerweise fehlen Restaurants oberhalb von Pommes, Cafés etc. Umsteuern ist natürlich mühsam und zeitaufwändig, aber es gibt hier offensichtlich Leute die richtige Marketingerkenntnisse auch umzusetzen in der Lage sind. Es macht Spaß hier zu leben und die Entwicklung zu beobachten. H.

  4. #14
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    Zitat Zitat von oddboy Beitrag anzeigen
    Das Problem hier oben ist, dass es fast ausschließlich eine Billigurlaub Orientierung gibt in Form von Camping und Ferienwohnungen. Hotels, die wir im Ausland als selbstverständlich empfinden, sind hier weitestgehend unbekannt. Logischerweise fehlen Restaurants oberhalb von Pommes, Cafés etc. Umsteuern ist natürlich mühsam und zeitaufwändig, aber es gibt hier offensichtlich Leute die richtige Marketingerkenntnisse auch umzusetzen in der Lage sind. Es macht Spaß hier zu leben und die Entwicklung zu beobachten. H.

    Genau das ist das Problem! Alles nur billig und dann bekommt man auch billig!
    Ich weiß dass viele Menschen kein Geld haben, aber wer sich eine Segelyacht für 100tsd und mehr leisten kann samt Unterhalt und dann auf Billig unterwegs ist, das kann ich nicht verstehen....
    Wenn ich etwas mache, dann will ich auch Qualität oder ich lasse es, wenn es mir zu teuer ist.
    Dennoch, die Gegend ist toll! Nur leider kaum Motoryachten ...
    N8
    Gruß Günni
    marelano.de

  5. #15
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    Ich habe als Dauerlieger schon länger den Eindruck, dass die Gemeinde H'hafen über etwas zu üppige Mittel verfügt. Das macht sinnlich und - viel schlimmer - vermindert den Bodenkontakt. Seebrücke mußte nicht sein, nun ist sie da - ok. Alles in edlen Hölzern und V2A sieht gut aus und ist auch praktisch. Nun sollte man aber mal auf die Bremse treten. Jede Maßnahme in der Nähe der Marina oder des Hafens wirkt kontraproduktiv. Den alten Industriecharme gilt es zu bewahren. Hotels gibt es genug, das sog. Kurzentrum kann man noch ausbauen. Wird dadurch nicht schöner aber vielleicht besser nutzbar. H'hafen ist beliebt aufgrund seiner derzeitigen Qualitäten - insbesondere bei Yachties die kurzen Wege. Die Restaurantdichte ist groß, niemand braucht dort Haute Cousine. Der Standard ist gut bis sehr gut. Man muß auch mal etwas bewahren und nur dort Hand anlegen, wo es wirklich klemmt. So ist der Parkplatz für die Dauerlieger der Marina zu klein zu Sommerwochenenden. Snobbyklientel braucht dort niemand.

  6. #16
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    Dem vorigen Statement kann ich in keiner weise zustimmen. Hier werden Rollen verwechselt. der Dauerlieger/Dauercamper/Zweitwohnungsbesitzer/Immerinderselbenpensionurlauber ist zwar oft da, aber er lebt dort nicht. er ist zwar Stammkunde, aber kein Einwohner. Die Einwohner leben - zu gutem Teil von allen kunden, den Stammkunden/Dauerliegern und den Laufkunden. Das ist der Unterschied, die Rollendifferenz, die man nie verwechseln darf. der Dauerlieger ist nun einmal kein immerwährender Dauerlieger. Zwar hat diese Kundschaft häufig das Bedürfnis, alles möge so bleiben, wie es immer gewesen ist, aber sie selbst wird nicht immer bleiben. Sie altert, gibt das Boot auf, verkauft die FeWo oder vermacht sie den Kindern usw. Nun haben die Einwohner das Problem, neue Lauf und dann Stammkunden zu gewinnen. Und das geht nur, wenn sich alles so verändert, wie die Neuen das erwarten. Auch wenn manch Alter das als Schickimickikram abtun mag. Fakt ist: Es gibt zurzeit in der Stadt fast keine Hotelbetten, nur Massen an FeWos. Fakt ist: der "Industriecharme" der early 70s, damit wird der Ferienpark gemeint sein, ist heute kein Werbeträger mehr. Fakt ist, was die Hanseboot 2012 bewiesen hat: Das Yachtbusiness ist schrumpfend, also kann in den Marinas nicht alles so bleiben, wie es immer war, weil es immer weniger werden, die da sein werden. Will ich den Hafen nach wie vor rentabel halten und nicht enden wie Wendtorf, dann muss ich aus weniger Booten mehr Geld herausholen, das geht nur über bessere Qualität, mehr Ambiente, mehr Serviceangebot. Jedenfalls der Rat, alles zu lassen wie es war und ist, scheint mir kein kluger Rat. C.

  7. #17
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    Fakt ist auch, dass die ehemalige Bahntrasse mit vormals zentralem (und heute noch sehr schönem) Bahnhof weitsichtig verbaut ist und H. im Unterschied zu B./Fehmarn nie wieder seine Bahnverbindung wird reaktivieren können, was diesem Hafenstandort aus Hamburger Sicht etwa 1/3 seiner Attraktivität nimmt - die gebrochene Verbindung Bahn/Bus kann man vergessen. Stattdessen ist dieses Winzkaff während der Saison permanent zugestaut, was allerdings nach dem obligatorischen A1-Stau auch nix mehr ausmacht. In HH-Hbf mit Sack und Pack in den Triebwagen und via Lübeck in Großenbrode nach H-hafen/Fehmarn geflügelt in H-Hafen direkt am Hafen im Stundentakt (oder meinethalben auch 2-Stdt-Takt) aus dem Zug fallen - das wäre ein echtes Argument. Verbratzt, auf ewig.
    Wirklich Schade, sonst ein sympathisches Städtchen.
    Bleibt übrigens zu hoffen, dass H. dem Skandinavienkunden-Hype widerstehen kann und nicht noch mehr Lebensmittelmärkte ins Gewerbegebiet baut. Der einzige verbliebene innerstädtische und hafennahe Supermarkt Sky (der weiter entfernte Netto güldet nicht) sitzt in einer ziemlichen Bruchbude und es wäre keine Überraschung, wenn die irgendwann verlagern oder wg. zu viel Wettbewerb schließen und dann gibts hafennah keinen Supermarkt mehr - da helfen auch keine schicken Hotelprojekte.

    Grüße
    Andreas

  8. #18
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    Zugestaut? Da ich weiß wie es ist, sage ich: Nein, das was das Großkotzkaff HH Stau nennt, ist hier selbst Mitte Juli nicht vorhanden. Erhöhte Verkehrsdichte natürlich.
    Bahn ist perdu. Ist wie es ist. Ist für Segler eher marginales Problem.
    Das der Sky sich innenstädtisch hält, wäre wünschenswert. Das Problem ist aber nicht Heiligenhafen-typisch. Supermarkt=Fläche?Parkraum beißt sich immer mit enger Altstadt.
    Das Problem: die Yachties sind nur ein kleiner Teil der Urlauber. Und die Meisten kommen aus NRW. Die fahren an die Ostsee, nicht nach Heiligenhafen. Wenn Grömitz oder Warnemünde attraktiver ist, dann eben da hin. Ostsee ist Ostsee. Und von Köln ist es egal, ob man so, so oder so fährt. Und wer noch im November und schon im Februar Gäste will, wer über Sylvester keine Sauftouristen, sondern gutsituierte BestAger will, komt um Hotels nicht herum. Der klassische 2 Wochenostseeurlaub ist genauso passee wie die 3-Wochensommerreise nach Schweden. Kurz mal weg, so funktioniert das heute immer mehr, da ist die FeWo oft nicht das richtige Angebot. Und am Hafen: der Segler, der anreist und einfach bleibt, nur mal rausfährt und dann wieder zurück inne Box, kein Törn, nichts, das ist echt nicht mehr selten. Dazu brauchts dann schon Fullservice im Hafen, Internet, TV-Anschluss, gute Waschräume, Waschmaschine, IchbringDir Brötchen-service, etc. Man mag das belächeln, bedauern, aber das läüft so. Wir haben bei uns im Clubhafen Leute, die liegen da 3 Wochen am Stück, echt. Und das ist eine gute Einnahme. Gruß, C.

  9. #19
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    Als Hamburger kann ich mitteilen: an Wochenenden gibt es in Hamburg keine Großkotze, die sind dann auf Sylt oder in Grömitz Der nette Rest steht im Stau auf der A1 ab Neustadt...

    Saisonlieger haben sicherlich auch eine nicht unbedeutende Kaufkraft für die dortige Region, wir kaufen in Heiligenhafen jedenfalls grundsätzlich unsere Lebensmittel aber auch andere Dinge ganz gerne ein. Wir gehen auch sehr gerne Essen und lieben die Feste. Und das die Marina so beliebt geworden ist (1 Jahr Wartezeit auf Saisonliegeplatz), hat mit dem jetzigen Charme der Stadt, der Infrastruktur, dem Service, dem Strand etc. zu tun. Ich habe nichts gegen einen Ausbau der Brach- und Freiflächen, nur bitte mit bedacht. Wenn der Saisonlieger 350 - 5oo m zum Klo laufen muß, sein Auto am Stadtrand parkt, Hotelgäste die Stege belagern, die Promenade als Shoppingmeile genutzt wird, werden wohl einige gehen. Egal wird der eine oder andere sagen, aber die Hotelgäste kommen doch auch wegen des maritimen Flairs.

    Damit es auch in Zukunft heißt: "nix Sylt, Heiligenhafen"

    Zum Verständnis, eigentlich wollte ich fragen was im Zuge der Neubauten mit der Marina Heiligenhafen passiert. Die Sportfreunde im Clubhafen sind sicher nicht so sehr von den geplanten Neuerungen betroffen.
    Geändert von klappbrücke (05.11.2012 um 20:19 Uhr)

  10. #20
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    Lieber Carsten!
    Sowohl als Yacht- als auch Ferienwohnungsbesitzer kenne ich die Situation in Heiligenhafen.
    Du hast Recht, Heiligenhafen benötigt mehr Hotelbetten. Heiligenhafen benötigt auch einen gehobeneren Standard sowohl bei Geschäften, als auch Restaurationsbetrieben. Wenn es mit der allgemeinen Wirtschaftssituation wieder mal bergab geht, kommen die weniger betuchten Gäste als erstes nicht mehr.

    Heiligenhafen benötigt aber auch Originalität, gewachsene Stadtstrukturen, Flair!
    Die bisherigen Verschönerungen wie Hafenpromenade, Binnnenseepromenade und die sehr schöne Seebrücke haben die Attraktivität sicher gesteigert.
    ABER: Derzeit ist Heiligenhafen dabei, sich in eine Investitionswüste wie Hohe Düne z.B. zu entwickeln.
    Wenn der Hafen seine Seele verliert und seine Geschäftigkeit durch Fischer und Kümos, dann werden auch die Gäste wegbleiben - die mit Kohle sowieso.
    Warum kann ein gediegenes Hotel wie das "Stadt Hamburg" nicht renoviert und wieder eröffnet werden?
    Warum können in den leer stehenden Häusern des Thulbodens nicht Künstler, Glasbläser, Töpfer angesiedelt werden, die Häuser gehören der Stadt sowieso schon. Hier könnte die Stadt mal subventionieren.
    Wenn wir uns aber in Heiligenhafen nur auf neue Häuser und Hotels konzentrieren, entsteht nichts besseres, als das Ferienzentrum - kulturell tote Öde, die jeder Feriengast über kurz vergessen wird.

    Die dann entstandene tote Stadt kannst Du nicht allzu weit weg besichtigen:
    Neustadt.
    Geändert von sehbaer (05.11.2012 um 20:37 Uhr)

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