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  1. #1
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    Standard UKW Antenne prüfen/durchmessen

    Moin!

    Mein Winterprojekt ist mein Boot mit Funk und AIS zu versehen. Zzt. bastele ich teile die Teile zur Probe zuhause zusammen, um dann im Winterlager nicht mehr probieren zu müssen. Allerdings werde ich die Antenne ja wieder komplett auseinander nehmen müssen, um das Kabel in den Mast einziehen, Deckdurchbruch machen usw. Einen Praxistest kann ich erst machen, wenn das Schiff wieder auf dem Wasser ist und der Mast steht. Zzt. funke ich vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer, aber ob dass wirklich ein Test ist?

    Gibt es eine zuverlässige Art mit einem Messgerät (leihweise oder preiswert zu erwerben, denn ich hoffe sobald keine weitere Antenne zusammenbauen zu müssen) UND einer einfachen Methode, die ich als Laie durchschaue, zu messen, ob ich alles richtigzusammen gebaut habe, die Lötstellen okay sind usw.? Mit dem Ohmmeter gehts nicht, so viel habe ich schon aus verschiedenen Internetbeiträgen gelernt.

    Oder muss ich mir einen Fachmann besorgen? (Die Teile habe ich natürlich "preiswert" im Versandhandel besorgt, wusste aber auch nicht, wo wir hier im Osnabrücker Land einen Fachhändler für Seefunk haben!) Wenn ja, wie finde ich den? Wäre eine Amateurfunker solch ein Fachmann?

    Jede Hilfe/Antwort ist willkommen!
    Danke für Euren Input!

    LG CP

  2. #2
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    Eigenntlich ist das prüfen recht einfach.
    Ich benutzte selber dieses Gerät: http://www.scanman.nl/N_art_105.html
    Funktioniert prima und ich habe damit schon mehrmals Segelkollegen ausgeholfen.
    Wenn du ein anderes Gerät nimmst , prüfe ob die Frequenzen stimmen. Nicht alle Geräte sind auch bei Schiffsfunk ( um die 160 MHZ) zu gebrauchen.
    Damit kann man sowohl die wirkliche Sendeleistung als die Verlust in Kabel und Verbindungen mit der SWR feststellen.
    Allerdings solltest du dich bevor etwas schlau machen über die verschiedene Begriffe und was diese bedeuten.
    Im Internet gibt es vieles zu finden , vorallem bei Funkamateur webseiten.
    Hier gibt es schon mal die Gebrauchsanweisung ( auf englisch) . Kannst du mal schauen ob du das verstehst.
    http://www.scanman.nl/manuals/Zetagie%20HP500.pdf
    Da siehst du sogar gleich links den Link zu dem Deutschen Vertreter!
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    Geändert von BlankenAd (09.11.2012 um 13:25 Uhr)

  3. #3
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    Na ja, man muss ja nicht gleich übertreiben. Du willst ja keine Antenne selbst bauen, sondern lediglich eine gekaufte richtig anschließen. Schau mal hier, damit solltest du klar kommen.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Benjamin Beitrag anzeigen
    Na ja, man muss ja nicht gleich übertreiben. Du willst ja keine Antenne selbst bauen, sondern lediglich eine gekaufte richtig anschließen. Schau mal hier, damit solltest du klar kommen.
    Dies war die Frage:
    "Gibt es eine zuverlässige Art mit einem Messgerät (leihweise oder preiswert zu erwerben, denn ich hoffe sobald keine weitere Antenne zusammenbauen zu müssen) UND einer einfachen Methode, die ich als Laie durchschaue, zu messen, ob ich alles richtigzusammen gebaut habe, die Lötstellen okay sind usw.? Mit dem Ohmmeter gehts nicht, so viel habe ich schon aus verschiedenen Internetbeiträgen gelernt. "

    Und dazu braucht man eben das Gerät.
    Zwar lässt sich mit beinem einfachen Ohm messgerät prüfen ob es eine fehlende Verbindung gibt , eine schlechte verbindung oder eingewässertes kabel findet man damit bestimmt nicht.
    Dazu braucht man eben das entsprechende Messgerät.
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    p.s.
    Du bist doch nicht etwa ein Fachman der sich seine Aufträge sichern will?

  5. #5
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    Zitat Zitat von BlankenAd Beitrag anzeigen
    ....
    Du bist doch nicht etwa ein Fachman der sich seine Aufträge sichern will?
    Nein, das war ich mal in meinem früheren Leben. Heute im Ruhestand liegt mir nichts ferner als so etwas. Ich will einfach nur einem Segelkameraden mit einem einfachen Tipp helfen. Aber mach dir keine Gedanken, in meinem Beruf trifft man immer wieder auf Funkamateure, die sich selbstverständlich noch besser auskennen.

    Du kannst gern davon ausgehen, dass ich sehr wohl weiß was ein Stehwellenverhältnis ist und was es aussagt bzw. auch nicht. Weil wir als Segler unsere Antennen nicht selbst bauen, können wir davon ausgehen dass wie eine angepasste Antenne kaufen. Von dort her können wir selbstverständlich auch davon ausgehen, dass das SWR der Antenne selbst in OK ist, wie wir ebenfalls davon ausgehen können, dass ein neues Kabel qualitativ in Ordnung ist.

    Bei Seefunkantennen mit ihrer Speisung am Ende wird die Anpassung in 99% aller Fälle durch einen Schwingkreis gemacht. Der ist in dem dicken "Knubbel" am unteren Ende untergebracht. Gleichzeitig ist dieser Schwingkreis auch Ursache für die Besonderheit mit einem normalen Ohmmeter im Gleichstrombereich, Zwischen Seele und Mantel des Koaxkabels Durchgang bzw. einen sehr niedrigen Widerstand zu messen. Mindestens 80% aller Fehler betreffen abgerisse Kabel bzw. Unterbrechungen, die man so leicht findet. Kurzschlüsse oder eingedrungenes Wasser findet man so natürlich nicht, aber das ist bei vorheriger sauberer Arbeit sehr selten. Fazit: Die Methode kostet nichts und die häufigsten Fehler, nämlich Unterbrechungen in Leitung oder Stecker, lassen sich so finden.

    Benjamin

  6. #6
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    Stimmt alles.
    Ich habe mich aber nicht nur auf einer neuen Anlage bezogen aber auch und vorallem auf eine bestehende Anlage.
    Und da habe ich schon einiges gesehen/gemessen.
    Und es gibt da auch noch die Boote mit einen 145 Meter ++ Mast die bei neuinstallation mit billiges RG58 Kabel versehen werden.
    Meist bemerkt man das zwar nicht wirklich aber wenn man mal den SWR misst sieht man wie schade das ist.
    Und das kann man mit einem Ohm Messer nicht messen.
    Und wie schon geschrieben , teuer brauch ein SWR Messgerät gar nicht zu sein.
    Es kann aber bei Funkprobleme unterwegs eine grosse Hilfe sein , susammen mit ein einfaches Multimessgerät das sowieso an Bord sein sollte.
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    Geändert von BlankenAd (09.11.2012 um 16:00 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Andante252 Beitrag anzeigen
    Moin!

    Mein Winterprojekt ist mein Boot mit Funk und AIS zu versehen. Zzt. bastele ich teile die Teile zur Probe zuhause zusammen, um dann im Winterlager nicht mehr probieren zu müssen. Allerdings werde ich die Antenne ja wieder komplett auseinander nehmen müssen, um das Kabel in den Mast einziehen, Deckdurchbruch machen usw. Einen Praxistest kann ich erst machen, wenn das Schiff wieder auf dem Wasser ist und der Mast steht. Zzt. funke ich vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer, aber ob dass wirklich ein Test ist?

    Gibt es eine zuverlässige Art mit einem Messgerät (leihweise oder preiswert zu erwerben, denn ich hoffe sobald keine weitere Antenne zusammenbauen zu müssen) UND einer einfachen Methode, die ich als Laie durchschaue, zu messen, ob ich alles richtigzusammen gebaut habe, die Lötstellen okay sind usw.? Mit dem Ohmmeter gehts nicht, so viel habe ich schon aus verschiedenen Internetbeiträgen gelernt.

    Oder muss ich mir einen Fachmann besorgen? (Die Teile habe ich natürlich "preiswert" im Versandhandel besorgt, wusste aber auch nicht, wo wir hier im Osnabrücker Land einen Fachhändler für Seefunk haben!) Wenn ja, wie finde ich den? Wäre eine Amateurfunker solch ein Fachmann?

    Jede Hilfe/Antwort ist willkommen!
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    LG CP
    Wenn du Original Teil benutzt hast und die richtigen Kabel, Antennenweichen, Antenne genommen hast must du nicht Prüfen einfach Gerät einschalten Gebür an DP07 bezahlen und fragen wie die Empfangsqualität ist

    Antennenweiche benötigst du auf jedenfall z.B. für das Radio und für das GSM Telefon, Die Antenne sollte für UKW-Seefunk und GSM( Mobiltelf.) Ausgelegt sein

  8. #8
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    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen

    Antennenweiche benötigst du auf jedenfall z.B. für das Radio und für das GSM Telefon, Die Antenne sollte für UKW-Seefunk und GSM( Mobiltelf.) Ausgelegt sein
    Das ist ziemlicher Quatsch. Erstens braucht man für den GSM gar keine separate Antenne und zweitens ist eine VHF Antenne im Prinzip nie geeignet für GSM und/oder Radio.
    Nur kann ein entsprechender Splitetr die Antenneneigenschaften einigermassen anpassen wie das z.b. auch mit inen sogen. Balun bei der Achterstag Antenne passiert.

    Gut gebrachen kann man dagegen einen Splitter beim AIS Empfang oder Transponder. Es gibt sogar schon AIS Empfänger und Transponder mit eingebauten Splitter.
    Das sind ja auch dieselben Frequenzen als beim UKW Funk was bei GSM und Hörfunk überhaupt nicht der Fall ist.
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  9. #9
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    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    einfach Gerät einschalten Gebür an DP07 bezahlen und fragen wie die Empfangsqualität ist
    Sorry, aber das geht gerade erst, wenn das Boot auf dem Wasser ist und der Mast steht. Und da wollte ich eigentlich schon alle Mängel beseitigt haben. Oder hat Dietzel Papa neuerdings 'nen Mast im Teuteburger Wald?
    Geändert von Andante252 (09.11.2012 um 20:14 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von BlankenAd Beitrag anzeigen
    Ich benutzte selber dieses Gerät: http://www.scanman.nl/N_art_105.html
    Funktioniert prima
    Danke, Ad! Wie immer ein guter und praktischer Tipp, mit dem ich sofort etwas anfangen kann. 55 EUR ist doch recht teuer, wenn man es nur einmal braucht. Aber vielleicht lohnt sich die Anschaffung doch, um einfach auch regelmäßig mal die Leistung zu kontrollieren und so Schäden früher zu erkennen.

    Liebe Grüße, Christoph

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