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  1. #1
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    Standard Trügerische Sicherheit durch AIS

    Wie ich finde, ist dies ein klassisches Beispiel, wie gefährlich es sein kann, sich auf seinen AIS Empfänger zu verlassen.

    http://www.yacht.de/sport/news/kolli...uh/a75723.html
    Wallowall

  2. #2
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    Standard

    Moin,
    das ist ja die Crux bei allen technischen Hilfsmitteln, egal ob AIS oder Plotter oder der Gleichen.
    Sie erstzen den Menschen nicht, sie helfen nur mit. Darum passieren trotz immer weiter ausgeklügelterer Technik weiter Unfälle. Blindes Vertrauen in Geräte schafft Unsicherheit. Hierbei geht es nicht um eine Regatta sondern um einen Grundsatz.
    Die Schweden sagen nicht ohne Grund, über 80% aller Kiele werden in den Schären mit Plotter abgefahren. Die Leute werden leichtsinnig und können oft nicht richtig mit dem Plotter umgehen...
    LG Jürgen

  3. #3
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    Das Seegebiet ist aufgrund seiner aktiven Fischerei seit Dekaden bekannt und berüchtigt, Beleuchtung war immer ein Problem dort, warum soll es nun mit AIS plötzlich anders sein.
    So erstklassig AIS ist, seine Einführung führt, wie übrigens jede Verbesserung der Sicherheitstechnik ganz gleich wo, immer dazu, dass auch ein höheres Mass an Risiko in Kauf genommen wird.

  4. #4
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    Ging mir nachts bei Sturm und Sicht unter 500 m vor Dieppe auch so. Ich hatte Radar mit Marpa, konnte daher entsprechend manövrieren. Aber die haben es tatsächlich aufs Rammen abgesehen. Erst liegen sie auseinander, dann aufeinander zu. Da sie schleppten, konnten sie nichtso schnell laufen und nicht so schnell wenden. Aber erst liefen sie auseinander, dann aufeinander zu, immer schneller. Ich startete noch den Motor und lief extrem hoch vor dem von Bb durch. Dann scharf Bb mit raumachterlichem Wind wurde das Boot an die 9 kt schnell vor dem von Stb durch.

    Im Hafen am nächsten Tag beim Hafenmeister beschwert bestätigte der, daß sich oft Segler beschweren. Die sind tatsächlich auf Mord aus - oder nur dumm!

    Ich denke über ein SMU 100 nach, Blendwaffe, waffenscheinfrei.

  5. #5
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    nelson II : Erst liegen sie auseinander, dann aufeinander zu.
    Bist du sicher, dass die nicht in einem Raster fischen ?
    machen manche.

    Wenn es Absicht war, wäre ein Rammsporn vorne, aber mit geschliffener Oberkante auch nicht verkehrt.
    ( sorry, hab heute meinen schwarzen Schalk im Nacken)


  6. #6
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    Mit dem EU Krieg wird's ja wohl nicht besser - vllt hilft ne Portugal Flagge am Heck ... :-)

  7. #7
    Ausgeschiedener User Gast

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    Zitat Zitat von Käptain Blaubär Beitrag anzeigen
    Moin,
    das ist ja die Crux bei allen technischen Hilfsmitteln, egal ob AIS oder Plotter oder der Gleichen.
    Sie erstzen den Menschen nicht, sie helfen nur mit. Darum passieren trotz immer weiter ausgeklügelterer Technik weiter Unfälle. Blindes Vertrauen in Geräte schafft Unsicherheit. Hierbei geht es nicht um eine Regatta sondern um einen Grundsatz.
    Die Schweden sagen nicht ohne Grund, über 80% aller Kiele werden in den Schären mit Plotter abgefahren. Die Leute werden leichtsinnig und können oft nicht richtig mit dem Plotter umgehen...
    LG Jürgen
    Wer pennt kann sich auf keine Elektronik verlassen !
    Genau dies ist das Problem beim Einhandsegeln, unverantwortlich,gefährlich für sich UND ANDERE. Aus diesem Grunde lehne ich Einhandsegeln als leichtsinnige und unseemännische Betätigung ab.
    Grüsse - Norbert

  8. #8
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    Zitat Zitat von Noppe Beitrag anzeigen
    Wer pennt kann sich auf keine Elektronik verlassen !
    Genau dies ist das Problem beim Einhandsegeln, unverantwortlich,gefährlich für sich UND ANDERE. Aus diesem Grunde lehne ich Einhandsegeln als leichtsinnige und unseemännische Betätigung ab.
    Grüsse - Norbert
    das will ich ja verstehen

    aber noppe

    was ist mit segeln zu zweit, beide werden müde
    sie schlafen ein, den schlaf des gerechten, der
    anker hält, keiner wacht auf, niemand ist wach,
    eine alltägliche situation.

    was tun??

    nope
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  9. #9
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    Das hat ja nix mit dem Einhandsegeln zu tun. Wer sich allein auf den Weg macht, ist sich der möglichen Risiken sicherlich bewusst. Es geht mir darum, dass diese Art von Elektronik kein Plus an Sicherheit bringt. Das ist für mich nur Mäusekino - ah ja, 5sm querab fährt das Tankschiff Crytal Diamond unter malteser Flagge mit 14 kn, Zielhafen Kokkola Finnland, ETA 16.11.2012 06:00 Uhr. Doch fliegt eine Sicherung z.B. vom AIS, dann gibt es dieses Schiff für mich nicht. Da ist es egal ob man alleine unterwegs ist oder aber 7 Mann unter Deck Bier trinken oder schlafen und der Rudergänger nachts den Autopiloten aktiviert und nebenbei auf seinen Plotter schaut der ihm freie Bahn vorgaukelt. Er kommt nicht drum rum, ständig seine Umgebung zu kontrollieren und da ist es doch egal, ob der AIS Empfänger an oder aus ist. Gutes Beispiel ist doch die Automobilbranche. Hochgeheiligte Sicherheitskomponenten lassen Leute vertrauensvoll mit 220 kmh bei Regen über die Autobahn brettern mit 20m Abstand zum Vordermann ohne dabei erhöhten Puls zu bekommen.
    Wallowall

  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von Noppe Beitrag anzeigen
    Wer pennt kann sich auf keine Elektronik verlassen !
    Genau dies ist das Problem beim Einhandsegeln, unverantwortlich,gefährlich für sich UND ANDERE. Aus diesem Grunde lehne ich Einhandsegeln als leichtsinnige und unseemännische Betätigung ab.
    Grüsse - Norbert
    Meine Elektronik hat noch nie versagt. Man braucht aber kein AIS sondern Radar mit Annäherungsalarm. Ich richte 2 Kreise ums Boot. Einer in größerer Entfernung für große, schnelle Schiffe. 10 Meilen und inen zweiten für kleinere, 3 Meilen. Da wird dann sofar ein Ruderboot in 200 m erfaßt, was hoffentlich nie so weit landfern ist.

    Schlafen kann man dann aber nur, wenn keine Seezeichen und nicht viel Verkehr ist.

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