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Thema: Bavaria 760

  1. #1
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    Standard Bavaria 760

    Liebe Segler(innen),

    gibt es hier noch welche, die eine Bavaria 760 segeln?

    Schöne Grüße
    Wilfried

  2. #2
    Ausgeschiedener Benutzer Gast

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    Kenne einen Aus Rostock... der hat eben verkauft... der muss einiges wissen... schick mir name und email... via PN. dann werde Ich ihn eine e- mail schicken... viele grusse HHP

  3. #3
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    Ja, das bin ich...!
    Wir haben unser Boot am Samstag verkauft, das war kein ganz leichter Moment...
    Ein wirklich schönes und - mit dem tiefen Kurzkiel - sehr seegängiges Schiff. Wir hatten sehr sehr viel Spaß damit!
    Die besten Versionen scheinen die in vielen Details verbesserten Schiffe aus der letzten Baureihe ab 1986 zu sein (auch als "Bavaria 26" gebaut), vor allem die mit Welle und dem zuverlässigen BMW Einbaudiesel.
    Ich würde es jedenfalls immer wieder kaufen. Jetzt sehen wir uns nach etwas größerem um und stellen fest, wie schwierig es ist, bei anderen (bezahlbaren) Schiffen eine vergleichbare Qualität und Solidität zu finden.

  4. #4
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    Danke für den Zuspruch

  5. #5
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    Also, ich bin ja seit September selber Eigner einer Bavaria 820 aus der gleichen Serie. Ich hab schon diverse Boote und Yachten gehabt, insofern maße ich mir an, sagen zu können, dass die Bav aus den Jahren recht solide produziert wurden.
    ABER: Es kommt immer bei derart alten Yachten auf den Pflegezustand an.

  6. #6
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    Hallo Wilfried,

    ich segele eine Bavaria 760 mit Langkiel am Chiemsee und bin sehr zufrieden.
    Ein paar kleinere Macken hat das Schiff natürlich auch aber die sind zu verschmerzen...
    Der Motor (BMW Einbaudiesel aber eigentlich nur unter dem Label von BMW) ist unglaublich zuverlässig, allerdings lässt die Laufruhe ziemlich zu wünschen übrig.
    Und was die Deckenverkleidung im Inneren betrifft, so muss man hier damit rechnen, dass sich diese mit der Zeit beginnt zu lösen.
    Alles in Allem keine großen Sachen.
    Dagegen stehen:
    Sehr solide Bauweise und im Vergleich zu älteren Schiffen (v.a. Ende der 70er) schon moderne Rigkonfiguration mit 7/8 Rigg.
    Das Schiff segelt sehr stabil, und zumindest die Langkielversion (über Kurzkiel kann ich nichts sagen) erlaubt auch Kurse hoch am Wind.
    Der Innenausbau ist solide und durchdacht. Etwas beengend ist der fest eingebaute Tisch im Salon aber dieser lässt sich mit einigen Handgriffen auch ausbauen.
    Ansonsten bieten das Schiff ein aus meiner Sicht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist bei guter Pflege auch sehr wertstabil, was ein Blick in die verschieden Bootsbörsen zeigt.

    Also wenn Du noch konkrete Fragen hast jederzeit gern.

    VG
    Krausinger

  7. #7
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    Hallo Krausinger,

    vielen Dank für Deine schöne Antwort. Ich segele seit vielen Jahren auf dem STA-see und habe mir nun eine Bav 760 zugelegt. Sie ist in gutem Zustand, aber die Deckenverkliedung innen ist ein Thema. Hast Du dazu eine Idee?
    Ich lasse das Holz im Cockpit erneuern.
    Wenn Du magst und es die Zeit in der Saison hergibt können wir uns ja mal ggs. einladen

    Schöne Grüße
    Wilfried

  8. #8
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    Nehme an, daß die kleinere 606 die gleiche Verkleidung hat. Bei meinem Boot hat sie sich auch großflächig von der darunterliegenden Schaumstoffschichte gelöst. Wollte damals kein großes refit durchführen. Ich schraubte fürs erste einfach Mahagonileisten im Abstand von so 20 cm mit kleinen Schräubchen gegen die Deckenverkleidung. Und dann hab ich es einfach so belassen. Wollte Bild einfügen ... geht aber nicht. Gruß! Andreas2

  9. #9
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    Diesen Schwachpunkt der Bavarias sollte man unbedingt renovieren, es macht das Boot auch gleich Fertiger, es riecht besser, ist gesünder (weil der Schimmel weg ist) und das Boot wird auch heller.

  10. #10
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    Hallo Wilfr 2,
    bei unserer 606 habe ich nach dem Kauf auch die Deckenbespannung renoviert. Ich habe alles aus dem Boot gräumt und dann mit Staubsauger und Atemmaske die alte Kaschierung abgezogen. Der Schaumstoff der Rückwand war nur noch Brösel, der selbst in die letzte Ecke flog. Anschließend war es viel Arbeit, den alten Kleber zu entfernen. Mit einer rotierenden Drahtbürste (Akkuschrauber) habe ich die Schaumstoffreste entfernt, mit der Spachtel am Multifein, teilweise auch mit der Raspelscheibe für Fliesen ging es an die Kleberreste. Das alles mit Ganzkörperkondom (Maleranzug aus Papier mit Kapuze), Staubmaske und Schutzbrille, weil die Schaumstoffbrösel sonst selbst in der Unterhose wiederzufinden sind. Und den Staubsauger immer in Werkzeugnähe. Anschließend das ganze Schiff ausgesaugt. Der Einbau war dann echt einfach. Da ich die alte Bespannung (zumindest das Obermaterial) als Ganzes von den Wänden lösen konnte, habe ich diese als Schnittmuster für die neue Wandbespannung genommen. Auf Seitenverkehrtheit achten. Weil Du ja das Bröselteil nicht aufdas neue Material legst, bietet sich eine Übertragung auf Pappe oder altes Bettlaken an, an Dass Du dann nach dem Ausschütteln und Saugen die neue Wandbespannung legst und diese anzeichnest. Achte sorgfältig auf den Kleber. Ich habe den von Gisatex genommen, weil der Lösungsmittelfrei war und nach Auftrag nicht direkt trocknet. Da kannst Du dann den Belag noch verschieben. Die Bespannung der Sperrholzbretter war ganz einfach, da habe ich die Rückseite getackert. Wenn die Schraubenlöcher im GFK zu groß sind, nicht einfach längere Schrauben nehmen, die können dann durch die Decke gehen und das Gelcoat verletzten, wodurch das Sandwich Wasser ziehen könnte. Besser sind Schraubgewinde, die Du in das GFK schraubst (gibt es z.B. bei SVB). Da werden dann die passenden Gegenstücke eingeschraubt. Die Möbel sind zwar einlaminiert, aber hinter den Regalen und Schränken war bei meinem Boot genug Platz, das alte Material herauszuziehen und das neue Material hineinzustecken. Ich habe zuerst die großen Flächen mit Kleber gespachtelt und die neue Wandbespannung ausgerichtet. Dabei habe ich gut 20 cm an den Rändern frei gelassen. Nach dem Trocknen habe ich das Material an den Rändern abgezogen und zunächst bis zum Rand Kleber aufgetragen und die Wandbepannung dann hinter die Ragalbretter gezogen bis alles glatt war. Dann erneut trocknen und erst anschließend die Bespannung im Schrank oder hinter den Regalen abgehoben und dahinter den Kleber aufgetragen. Dann angedrückt und wieder trocknen lassen. So ging es am besten. Im Vorfeld alles mit Kleber zu bedecken fand ich nicht so machbar, weil irgendwann bei Ziehen doch die Vorderseite mal mit dem Kleber in Kontakt kam, oder der Kleber an meinen Fingern mit dem Material. Einfach doof, weil Du echt Schrubben musst, bis der Kleber wieder von der Vorderseite ab ist. Das beste Ergebnis erzielte ich beim Abwaschen von Kleber mit dem Yachtikon Silikonentferner. Danach hast Du die Dröhnung...
    Aber mit der Schrittweisern Verklebung gabe es kaum Kleberflecken. Achte immer auf saubere Hände und sauberes Werkzeug. Aber das Ergebnis ist echt sehenswert! Sieht aus wie neu und macht das Boot viel wertiger. Dann noch das schöne Holzfunier (echt gute Qualität!) poliert und Du kannst mit dem Boot auf die Messe gehen und es wikrt schiffig und wohnlich. Leider habe ich von den Arbeitsschritten keine Bilder gemacht. Wichtig war mir die Abwaschbarkeit des Obermaterials, aber auch die Atmungsaktivität, damit Feuchtigkeit mit der Zeit verdunsten kann und nicht die Rüchseite verschimmelt. Aber da bieten fast alle Hersteller entsprechende Materialien an. Pack es an, es lohnt sich. Ich habe ca. 2 Wochen jeden Abend investiert. Davon ging allein eine Woche für das Lösen der Klebereste drauf. Aber ich wollte keine Chemie einsetzen, zumal das GfK innen zu großen Teilen nicht lackiert war und auch nicht mit Gelcoat bezogen war.
    Lieben Gruß

    Heiko

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