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Thema: Sturmfock

  1. #21
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    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Gehe mal davon aus, daß die Kraft auf das Segel immer die Gleiche sein soll. Dann wird bei voll ausgerollter Genua die gleiche Kraft in die Schot eingeleitet,wie bei teilweise eingerollter Genua. Dieser Teil des Tuches wird immer die gleichen Kräfte "sehen" und die kann es! Nach der anderen Seite, der Wickelseite wird der Querschnitt immer größer, also kann das der Teil des Tuches auch.
    Hat die Sturmfock 1/3 der Fläche wie die Gen1 bei gleicher Kraft an der Schot, so ist die Belastung pro Fläche dreimal größer
    Gen 1 ca. 170g/m2; Sturmfock ca.350g/m2
    Bei Leichtwind bekommt man den dicken Lappen nicht zum Stehen und/oder bei Hack verzieht er sich. Rollreffsegel sind ein Behelf (wenn sie auch zugegebener Maßen immer besser werden).

    Gruß Franz

  2. #22
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    Franz, zum Mitdenken: Di eKraft mußüber das Tuch in die Schot. Am Schothorn ist daher auch die gleiche Kraft und so lange der Tuchquerschnitt der Gleiche ist, muß das Tuch sas auch aushalten.

    Egal, ob die Kraft aus 100 m² generiert wird oder aus 5. 30 cm vor dem Schothorn muß es das Tuch halten. Die Kraft geht ja nicht drahtlos in die Schot!

  3. #23
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    Standard interessiert mich

    @Nelson-II
    @grauwal

    also ich hab das so gelöst:

    Winddruck in kg pro m2 bei 4 Bft. (max. Krängung des Bootes nur mit der Genua)

    Winddruck in kg pro m2 bei 8 Bft. (Fläche der Sturmfock so lange verkleinert bis der Wert gleich war wie der der Genua)

    Jetzt hoff ich echt dass ich da keinen Blödsinn gebastelt habe:

    die Kraft die aufs Boot wirkt sollte doch die gleiche sein mit der kleinen Fock und dem hohen Winddruck wie mit der Genua und dem niedrigen Winddruck. Ergo sollten die Schotzüge auch dieselben sein... Hoffe ich...

    sonst hab ich nämlich Mist gebaut...

    Bitte diskutiert das noch aus damit ich weiss ob ich nächstes Jahr mit meinem Minibooterl nicht in den Bach kippe und absaufe...

    LG erbseman

    P.S.: -15 Grad is zu kalt zum segeln... Brrrrr!!!
    wer nichts zu sagen hat sollte schweigen

  4. #24
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    Ich habe mir den thread angeschaut und frage mich, was denn nun erklärt werden soll? Dass die Belastung proportional der eingesetzten Segelfläche ist (und eine proportionale Reduktion folglich mit zunehmenden Wind zu einer mehr oder weniger konstanten Belastung führt) dürfte doch nicht strittig sein (und dürften die meisten wohl auch bei Starkwind oder Sturm selbst erlebt haben).

    Die Frage war doch aber eher, welche Sturm"Strategie" wende ich denn an oder kann ich wegen Wellenform und -länge, Strom etc denn noch anwenden? Und da gilt immer, dass das Boot auch dann doch möglichst entsprechend seiner Schwerpunkte (Segel- und Lateral) belastet sprich besegelt sein sollte, will man überhaupt voran kommen. Dies kann man doch nur anhand von Windgeschwindigkeiten beurteilen, egal ob in Bft oder einer Dimension m/s oä.

    Aus meiner geringen Erfahrung sind "Sturmfocks" oder besser Focks mit entsprechendem/n Reff(s) im Groß oftmals gerollten Segelprofilen überlegen, vor allem gegenan, weil deren Profile dann zumeist weniger verzerren. Halbwinds laufen auch die gerollten Vorsegel gut mit, schlicht weil das Profil dann eine geringere Rolle spielt. Aber da rede ich von WInd um die 30 kn konstant.

    Zurück zur "Strategie": will ich darüber hinaus (deutlich > 30 kn konstant, dh Böen 40 kn) wirklich noch weiter voran kommen, wird das gut geschnittene und richtig dimensionierte Vorsegel Pflicht. Da kommt wohl keine Rollgenua mehr hin.

    Da hilft nur Try (wers hat), eine Sturmfock oder eine Lösung, wie man ein Vorsegel uber die Rollgenua bekommt. Dazu würden mich praktische Erfahrungen mal interessieren, die Kataloglösungen sieht man auf den Bildern, nur bisher habe ich niemand gehört, der mit diesen auch positive Erfahrungen gemacht hat.

    Man sieht heute viel, dass Boote bei "mehr Wind" (25 - 30 kn) nur mit gerollter Fock unterwegs sind. Das ist gut, solange es hält aber man darf nicht außer acht lassen, dass gerade in böigen Starkwinden bei dieser Segelkonfiguration dynamische Stauchlasten auf den Mast entstehen, weil insbesondere toppgetakelte Riggs dann nicht "öffnen" (weshalb die dann auch programmgemäß mal über Bord gehen, die Beispiel sieht man selbst auf der westlichen Ostsee bisweilen)

  5. #25
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    Hast vollkommen recht, die meisten Masten der neuesten Yachten sind oft unzureichend gesichert. Vorwanten fehlen oft ganz, oft verzichtet man sogar auf das/die Achterstag/Achterstagen und gibt an, bei einer nach hinten gepfeilten Saling kein Achterstag zu gebrauchen. Daß man irgendwann einmal seinem Mast und Baum auch als Ladegeschirr gebrauchen möchte, z.B. als Kranersatz zum Auswechseln des Motors oder zum Laden und Löschen schwerer Lasten interessiert die heutigen Bauwerften nicht.

  6. #26
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    Franz, wieso willst du hier Berechnungen bezüglich Segellast o.ä. anführen ?

    Toni will anscheinend mit seinem schwimmenden Kran laden oder löschen,
    oder auch öfters mal den Motor wechseln.
    Als Kontergewicht hängen ja beiderseits die Kugelfender an der Reling....

    seiner Meinung nach haben es die heutigen Yachtwerfen völlig ausser acht gelassen,
    dass viele Eigner ihre Tonnen an Bierproviant u.ä. mit einem Ladebaum an Bord holen.
    Man hat auch schon Yachten vor Anker gesehen, auf welchen der voluminöse Skipper
    (oder die gewichtige Admiralin) per Ladebaum aus dem Beiboot an Deck gehievt werden musste.

    Ich nehme an, dass Noppe achtern auf seinem Schiff einen schwenkbaren Bootsdavit hat,
    den er wahlweise auch als Kran benutzen kann. Das wäre ja noch denkbar.

    Aber wenn man mal das Gewicht eines Sackes Reis am Ende eines Großbaumes nimmt,
    der ausgebaumt querschiffs draussen hängt,
    dann kann man die Krängung berechnen, welche ein Motor verursachen würde....


    man könnte da auch noch einen Kranführerschein für schwimmende Lastpontons einführen...

    ja bin schon weg...
    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
    HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com

  7. #27
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    Nach ca. 20 Jahren kommt so jeder Segler in die Lage, seinen Motor auszubauen, entweder zum Zwecke der Grundüberholung oder Austausch. Da ist es es vorteilhaft, wenn man es mit Schiffsgeschirr bewerkstelligen kann: Keine zusätzlichen Kosten, terminunabhängig

  8. #28
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    Zitat Zitat von tidentoni Beitrag anzeigen
    Nach ca. 20 Jahren kommt so jeder Segler in die Lage, seinen Motor auszubauen, entweder zum Zwecke der Grundüberholung oder Austausch. Da ist es es vorteilhaft, wenn man es mit Schiffsgeschirr bewerkstelligen kann: Keine zusätzlichen Kosten, terminunabhängig
    genau wie eine autowerkstatt im garten
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  9. #29
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    Zitat Zitat von tidentoni Beitrag anzeigen
    Nach ca. 20 Jahren kommt so jeder Segler in die Lage, seinen Motor auszubauen, entweder zum Zwecke der Grundüberholung oder Austausch. Da ist es es vorteilhaft, wenn man es mit Schiffsgeschirr bewerkstelligen kann: Keine zusätzlichen Kosten, terminunabhängig
    so wie hosenträger falls der gürtel bricht
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  10. #30
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    Zitat Zitat von Saga Beitrag anzeigen
    So betrachtet, wäre der StormBag eine Fehlinvestition. Der steht schön tief. Aber das Argument mit den 2 m Wasser leuchtet mir ein, auch wenn ich so etwas noch nicht erlebt habe.

    Es genügt eine große Welle, die hart reinschlägt. Schon erlebt, und der Lappen war hin!


    Ist das Baybystag durch Backstagen abgestützt? Ich denke daran, das Fall für meinen Toppnant als Stag zu verwenden. Das Fall ist knapp über der zweiten Saling aus dem Mast geführt, hat aber keine direkte Abspannung nach Achtern. Wird die Fläche der Fock klein gehalten, könnte das gehen. Ich werde da mal mit dem Segelmacher meines Vertrauens drüber reden.

    Ist nicht abgestützt. Habe keine Backstagen. Aber wenn die Segelfläche nicht zu groß ist, ist die Kraft auch nicht zu stark. Ferner habe ich gepfeilte Salinge. Das gibt Zug von achtern. Bisher hat es gut gehalten.

    Wieso eine Kette?

    Das Babystag wird seitlich an den Wanten angeschlagen, wenn unbenutzt. Daher fehlen ca. 50 cm, wenn ich das am achteren Ende vom Ankerkasten am Beschlag befestige. Dieses Stück wird von einer Kette überbrückt. (Man könnte auch einen Drahtstropp nehmen.) Somit steht der Hals des Segels immer 50 cm über Deck.


    Bisher habe ich mit dem Groß im Reff bei Starkwind kein Problem gehabt. Auch der AP musste bei achterlichen Winden knapp um 40 kn herum nicht übermäßig was tun. Härtere Bedingungen habe ich aber noch nicht erlebt.

    Mast- und Schotbruch

    Alfred
    Antworten eingefügt.

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