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  1. #1
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    Standard Yacht-Tests in der YACHT

    Die Tester liefern immer ganz tolle Ergebnisse über alles mögliche. Leider vermisse ich:
    1. Beurteilungen über Dämmungen von Decks, Aussenschale im Ober- und Unterwasserbereich. Oder anders ausgedrückt: Wie gross ist der Unterschied zwischen Aussentemperatur und Temperatur im Schiff? Wie lange bleibt er erhalten und in welchem Zeitraum verändert er sich oder gleicht sich an? Dafür sollte man einen Koeffizienten einführen.
    2. Immer nur wird das Steuern einer SY von Hand beurteilt. Dabei wird sie die meiste Zeit von einem elektronischen Pilot oder einem Windpilot gesteuert. Wie sie sich dann verhält, darüber erfährt man nix.
    Geändert von tidentoni (22.12.2012 um 19:17 Uhr)

  2. #2
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    Die Kritikpunkte die TT genannt hat, stören icht nicht.
    Was mich viel mehr stört ist, dass alle Test immer positiv sind und das was an kritisch bemängelt wird teilweiße lächerlich ist.
    Wieso steht da nicht mal "Das Schiff taugt nichts" oder sowas in der Art. Es kann ja nicht sein das jedes Schiff gut ist.
    Die Kritik die vorhanden ist, ist oft lächerlich.
    Als vor einiger Zeit die M34 in der Yacht war, wurde kritisiert sie sei trimmintensiv und hat keine Klampen an Deck. Beides Sachen die sich für soein Schiff gehören!
    Sobald es um ein sportlicheres Schiff als ne Bavaria geht, kann man die Tests sowieso knicken.
    Ein gutes Beispiel ist das XP33 Video. Da sagen sie "Unterdeck dann ernüchterung" oder so. Ich finde da ist viel zu viel unter Deck.
    Später sagen sie bei Regatten können vorne Segel gestaut werden. Soein Bullshit gibt nur wenige Bedingungen bei den man Segel nach vorne staut. Sonst haben die mittschiffs zu liegen.

  3. #3
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    By the way: Die YACHT-Radakteure stilisieren jede Wasserfläche, sei sie sie auch noch so klein, zu einem Supersegelrevier hoch.

  4. #4
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    werter mirfaelltnixein ,
    da die Yacht- und Bootszeitschriften von Sponsorieng und Annoncenwerbung der Bootshersteller nicht unerheblich profitieren,
    fällt den Redakteuren natürlich wenig negatives ein.
    Wer erwartet das aber auch ?

    Ist doch im Segel-Forum auch nicht anders ? oder

    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
    HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com

  5. #5
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    Zu den Tests: Ich finde, die sind besser geworden. zunächst: der Tester/die Tester müssen ja das testen, was das Boot können soll. Also: erfüllt das Boot die Ansprüche, die es erfüllen soll: Da macht es wenig sinn, bei einer Regattayacht, wie einer Xp an zu wenig Motordämmung, an nicht seetauglichen Kojen oder sowas rumzumäkel. Eine Bavaria ist ein Urlaubsboot, da ist der Auschlag des Kochers bei Krängung egal, da kocht man eh im Hafen, da ists auch egal, ob der Dampfer 42 Grad oder 37 an den Wind geht, denn die Klientel motort sowieso gegenan. Der Dämmwert der Maschine, Anpassung des Props aber sind da viel wichtiger, auch die Zweihandtauglichkeit. Eine andere Betrachtung müsste man an eine ernsthafte Fahrtenyacht anlegen, wie es z.B. eine Contest wäre. Wer sowas kauft, lebt evtl. wochenlang drauf und kreuzt quer durchs Mittelmeer oder fährt damit gar nach Norwegen hoch bis zu den Lofoten, da kommen dann auch Tonis Schwitzwasseranfälligkeit oder Dinge wie "Sicherheit vor Seeschlag" zum tragen.
    Ich finde, die Tester achten nun doch darauf, was das Boot wo können soll, und sagen dann auch, wo es versagt. Bei der genannten Xp33 z.B. passen offenbar Preis und Lieferumfang nicht zusammen: Plastikumleimer, Vorschiffsausbau extra bei 140tsd Euro Preis, das geht nicht. Das wird gesagt. Es wird aber auch gesagt, dass das Boot kann was es können soll: schnell und steif und leicht handlebar segeln in alle Richtungen. Carsten

  6. #6
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    Zitat Zitat von tidentoni Beitrag anzeigen
    … Leider vermisse ich:
    1. Beurteilungen über Dämmungen von Decks, Außenschale im Ober- und Unterwasserbereich. …
    2. Immer nur wird das Steuern einer SY von Hand beurteilt. Dabei wird sie die meiste Zeit von einem elektronischen Pilot oder einem Windpilot gesteuert. Wie sie sich dann verhält, darüber erfährt man nichts.
    Dieses Mal hat tidentoni Recht. Ich möchte noch ein weiteres Problem anfügen.

    In letzter Zeit bin ich sensibilisiert worden für die Rumpf-Kiel-Verbindung. Hier steht in den Testberichten meist nur: „Der Kiel wurde untergebolzt“. Wenn man sich die extrem schmalen Auflagen schlanker Kiele unter dem Rumpf einmal anschaut – praktisch kein Messebesucher kriecht da hinunter -, dann wird einem Angst und Bange, wie da die bei Krängung und Welle auftretenden Querkräfte aufgefangen werden sollen. Niemand würde einen Mast ohne Wanten auf ein Boot stellen, doch unter dem Boot werden anscheinend alle Gesetze der Statik missachtet. Dass das immer wieder schief geht und Kiele „verloren werden“, wird dann ganz klein als Kuriosa irgendwo vermerkt.

    Ich kann mich nicht erinnern, jemals in der YACHT einen Artikel über dieses Thema gelesen zu haben.

    Frohe Weihnachten, Jo

  7. #7
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    Jo, das geht, wenn Du das Ganze wie beim Schwert baust: also Kiel praktisch durch den Rumpf stecken und dann die Kielwurzel inner großzügig ab fangen mit Stringern und Spanten. Möglich wären ein Stahlrahmen, aber auch eine GFK oder CFK Konstruktion. Tun muss man das aber, da gebe ich Dir recht. Einfach unterbolzen gibt Probleme bei Grundberührungen z.B. C.

  8. #8
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    Das die Boote nur auf das getestet werden, was sie können sollen ist ja auch richtig.
    Aber wieso wird dann z.B. bei der M34 bemängelt, dass sie keine Klampen an Deck hat, oder das sie trimmintensiv ist?

  9. #9
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    Schade, dass mein Beitrag kommentarlos gelöscht wurde, obwohl ich sogar viel Verständnis für die wirtschaftlichen Zwänge der "Yacht" klar und deutlich geäußert hatte:
    :-((

  10. #10
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    Ich würde mal sagen, dass sich die Tester die Boote ja nur mal bei der Werft/Vertretung ausleihen. Vertreter ist meistens mit dabei. Erst mal kann man in ein paar Stunden kein Schiff in allen Details beurteilen und wenn schlecht über'S Boot geschrieben, war es der letzte Test bei diesem Hersteller. Also testet man nicht wirklich, sondern beschreibt die Eigenschaften. Das ist besser, als nur einen Prospekt zu haben, aber wie bei Stiftung Warentest wird es nie sein.

    Blöderweise hilft das Forum hier auch nicht wirklich weiter. Wer sein eigenes Boot beurteilen soll, kennt alle Macken, ist aber trotzdem von seinem Boot überzeugt. Und wenn nicht, würde er es auch nicht schlecht machen, um einen bestmöglichen Preis zu erzielen.

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