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  1. #1
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    Standard Welchen Motor?

    Wir wollen das Segelboot eines Bekannten neu motorisieren und überlegen, für welchen Motor wir uns entscheiden.
    Wichtig: Diesel um 30 PS, zuverlässig, laufruhig, gute Ersatzteilversorgung und guter Service im Bereich Nord- und Ostsee. Es kommen infrage:
    - Volvo Penta
    - Yanmar
    - Vetus
    - Bukh
    - andere, wenn ja, welche?
    Was habt ihr für Erfahrungen mit den Kandidaten? Was wäre euer Favorit? Danke für die Tipps. Preise sind erst einmal nachrangig. Danke für alle Ratschläge.

  2. #2
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    Die Frage dabei ist, wo kommt der Motor rein? Bei mir war ein Volvo MD2b drin. Jetzt arbeitet da ein Yanmar der nur mühsam passt. Der Volvo baut schmaler.

  3. #3
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    Fasse ruhig auch Motoren auf Kubotabasis (z.B. Sole/allpa oder Nanni) ins Auge, da die recht wartungsfreundlich gebaut sind, man kommt gut an Filter und so. Und preiswert. Vetus ist Mitsubishi, Teile zu kriegen auch ok. Yanmar und Volvo sowieso überall gut vertreten, bei Panne in Schweden natürlich Volvo am idealsten, aber ist das ein Kriterium, sooft hat man ja keine Malesche in Schweden. Yanmar baut sehr präzise, sehr haltbar, da leckt und ölt nix, aber Teile teuer. Volvo hat gut Drehmoment, der dreht recht niedrig, laufruhig. Volvo sind m.W. Perkinsmaschinen. Bukh: mir wären die zu teuer und zu schwer. Ich selbst habe Erfahrung mit zweimal Yanmar, einmal Volvo. Echte Probleme mit keinem gehabt. Was mir am Yanmar gefällt: er startet auch kalt sehr gut und läuft im Abgas sehr sauber, kein so schwarzes Heck. Ich begreife ihn gut und kann vieles selbst warten. Aber eigentlich habe ich an meinem alten Volvo auch viel selbst gemacht, ging auch. Wahrscheinlich geben die Einbaubedingungen den Ausschlag. Ich würde so wählen, dass im Motorraum genug Luft für Hand und Schlüssel bleibt und Filter und so gut zugänglich sind. Carsten

  4. #4
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    Standard

    Nach Allem was ich so gehört habe soll Yanmar wohl die erste Wahl sein. Es gibt aber auch noch http://www.bladtdiesel.dk/index.php/de/ Ob sich die Bootsdiesel qualitativ wirklich groß unterscheiden glaube ich nicht. Ist ja nun wirklich nicht Rocket Science.

  5. #5
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    Moin,

    ich stimme Carsten zu: auch mein erstes Kriterium wäre die Einbausituation. Was nützt mir die beste Maschine, wenn ich dafür das halbe Schiff umbauen muß? Auch sollte man - wenn es denn kein Saildrive werden soll - die vorhandenen Fundamente beachten: es wäre schon günstig, wenn sich diese wieder verwenden ließen.

    Zum Typ kann ich leider (oder zum Glück?!) wenig beitragen: ich hatte auf meiner ersten SY einen VP MD2B; seit 1984 auf der zweiten (damals neu) einen Bukh DV 20. Beide Maschinen waren und sind sehr zuverlässig. Die Masse des Bukh (lt. Betriebsanleitung 210 kg mit Getriebe) stört mich nicht. Im Gegenteil: durch das große Schwungrad ist ein Handstart möglich, was aber bei der von Dir angepeilten Leistung wohl nicht mehr geht

    Der Preis wäre für mich untergeordnet: der Aufwand für den Einbau ist in jedem Fall so hoch, das ich deswegen keinen Kompromiss eingehen würde.

    Wichtiger wären für mich Drehmoment (möglichst hoch), dessen Verlauf (möglichst flach) und die max. Drehzahl (möglichst niedrig). Damit läßt sich ein Propeller mit großem Durchmesser und geringer Steigung für einen ruhigen Lauf realisieren. Sofern denn der Platz unter dem Schiff dafür ausreichend ist. Das ist wieder ein anderes Thema, sollte aber auch bedacht werden.
    Geändert von cr838 (10.01.2013 um 00:48 Uhr)
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  6. #6
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    Yanmar kannst Du im Notfall mit Handkurbel anwerfen. Haben wir bei Elektroproblemen bereits mehrfach benutzt. Also ein echter Sicherheitsgewinn.

    jboat

  7. #7
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    Zitat Zitat von jboat Beitrag anzeigen
    Yanmar kannst Du im Notfall mit Handkurbel anwerfen. Haben wir bei Elektroproblemen bereits mehrfach benutzt. Also ein echter Sicherheitsgewinn.

    jboat
    Es war einmal...
    www.haar-bootsmotoren.de

  8. #8
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    Zitat Zitat von carsten.sauerberg Beitrag anzeigen
    Fasse ruhig auch Motoren auf Kubotabasis (z.B. Sole/allpa oder Nanni) ins Auge, da die recht wartungsfreundlich gebaut sind, man kommt gut an Filter und so. Und preiswert. Vetus ist Mitsubishi, Teile zu kriegen auch ok. Yanmar und Volvo sowieso überall gut vertreten, bei Panne in Schweden natürlich Volvo am idealsten, aber ist das ein Kriterium, sooft hat man ja keine Malesche in Schweden. Yanmar baut sehr präzise, sehr haltbar, da leckt und ölt nix, aber Teile teuer. Volvo hat gut Drehmoment, der dreht recht niedrig, laufruhig. Volvo sind m.W. Perkinsmaschinen. Bukh: mir wären die zu teuer und zu schwer. Ich selbst habe Erfahrung mit zweimal Yanmar, einmal Volvo. Echte Probleme mit keinem gehabt. Was mir am Yanmar gefällt: er startet auch kalt sehr gut und läuft im Abgas sehr sauber, kein so schwarzes Heck. Ich begreife ihn gut und kann vieles selbst warten. Aber eigentlich habe ich an meinem alten Volvo auch viel selbst gemacht, ging auch. Wahrscheinlich geben die Einbaubedingungen den Ausschlag. Ich würde so wählen, dass im Motorraum genug Luft für Hand und Schlüssel bleibt und Filter und so gut zugänglich sind. Carsten
    Kein grosses Problem aber deine Angaben stimmen nicht alle.
    Sole sind wie Vetus die gleichen Mitsubishi Motoren. Auch die neue Marke Craftsman sind Mitsubishi ( http://www.svb24.nl/dieselmotoren/cr...id.html?lang=2 ) Beta und Nanni sind sind identische Kubota Motoren.
    Die Mitsubishis gib es auch ( billiger) als Mitsubishi bei http://www.drinkwaard.com/scheepsdie...euw/Mitsubishi
    Aber auch die kleineren Volvo Pentas sind nicht mehr von VP sondern soweit ich weiss von Perkins.

    Am besten du schaust dich alle an auf der kommenden Boot Düsseldorf?
    Wie schon geschrieben. Achete auf die einbaumasse denn die sind ziemlich unterschiedlich und können viel extra Geld für Umbauten kosten.
    Aber alle Masszeichnungen findet man auf die Webseiten de Hersteller/Verkäufer.
    Ad
    Geändert von BlankenAd (10.01.2013 um 10:00 Uhr)

  9. #9
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    Vielen Dank für die hilfreichen Tipps! Wir machen uns noch ein wenig sachkundig bezüglich der Einbaumaße, Gewichte und Leistungsmerkmale (Drehmoment) und dann entscheiden wir uns. Wichtig: Es wurden hier keine Motoren "verrissen". Das soll ja bei VP durchaus schon vorgekommen sein. Wir selbst haben einen VP mit 36 PS und sind mehr als zufrieden. Nochmals Danke!

  10. #10
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    Zitat Zitat von conketsch Beitrag anzeigen
    Wichtig: Es wurden hier keine Motoren "verrissen".
    Ich habe einen Yanmar 4JH3 mit einem Hurth(ZF) Getriebe.
    In der Zwischenzeit 6000+ Betriebstunden (Getriebe 8000h) im Ausbildungsbetrieb!
    => Viele Manöver, viel Schalten etc...
    Und maximal einmal pro Jahr Ölwechsel.
    Absolut problemlos bisher.

    Ich bin am Wochenende auf der Boat-Show in London und schaue gern für Dich nach.
    Bei Interesse PN
    42 ist die Antwort (auf welche Frage?)

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