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  1. #11
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Rechnest Du das jetzt mehr zu Ideologie oder zu den Fakten ?

    Pltzgründe? dann solltes Du den Kat verkaufen und Dir einen alten Halbtonner zulegen
    Da gibt en in der Südbretagne noch ´ne Menge: z.T. seemannschaftlich Herausforderunge, Golf de Morbihan, Bay de Quiberon, hinter Noirmoutier, Bassin de Arcachon.
    Da sind wir als Baggerseesegler mit der Jolle gesegelt ,
    nicht aus ideologischen Gründen, reine Fakten

    Gruß Franz
    Franz, die Banane müßte doch bald einmal ihrer Bestimmung zugeführt werden ;-)) - schönes Schapp ansonsten.

  2. #12
    Ausgeschiedener User Gast

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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Damit wir Marineros Thread nicht völlig zerschießen habe ich diesen Faden zum Weiterspinnen gelegt
    Och, macht doch nix.


    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Fehlt noch ein dritter, der zum hundertsten Mal die Vor- und Nachteile von Teakdecks behandelt.
    Au ja !


    Was mir z.B. am Teakholz in der Plicht wirklich stinkt:

    Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis es trocknet. Ein kurzer, nur 5-minütiger Regenschauer und man muss eine Stunde warten, bis die Duchten wieder trocken sind.
    (nein, ich habe keine Ölhose an, da ich die o.a. 5 Minuten einfach unter der Sprayhood verbracht habe)

    Noch schlimmer morgens im Frühjahr/Herbst oder bei/nach Nachtfahrten. Von 04.00 bis 09.00 Uhr ist das Holz klitschenass und man kann nicht ohne wasserdichte Hose drauf sitzen.

    Bei nacktem Plastik geht man einmal mit dem Lederlappen drüber und gut iss.

    _

  3. #13
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    Standard

    Bei nacktem Plastik geht man einmal mit dem Lederlappen drüber und gut iss. - Tupperware ?

    oder Admiralin nach der Schönheits-OP ?

    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
    HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com

  4. #14
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    Zitat Zitat von Marinero Beitrag anzeigen
    ...................

    Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis es trocknet. Ein kurzer, nur 5-minütiger Regenschauer und man muss eine Stunde warten, bis die Duchten wieder trocken sind.
    .......
    _
    Dafür gibt es Polster.....
    Wie für alle Unzulänglichkeiten gibt es Hilfe.

    Für den unbrauchbaren Kartentisch den Plotter,
    für schlechte Kreuzeigenschaften einen kräftigen Motor,
    für ein zu kleines Vorschiff eine zu flache Achterkajüte (bei <10m Schiffen)
    für eine zu kurze Plicht eine breite,
    für eine lecke Wellendichtung eine automatische Lenzpumpe,
    für hohen Stromverbrauch tonnenschwere Batterien,
    für eine unbrauchbare Pantry das Restaurant,
    für zu hohe Ruderkräfte ein Lenkgetriebe,
    für .....
    gegen jedes Argument ein überwältigendes Gefühl.

    ...obendrein wird der Missstand der Feuchte durch die Überhitzung bei Sonneneistrahlung mehr als wett gemacht.

    Franz

  5. #15
    Ausgeschiedener User Gast

    Standard

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es Polster.....
    Ja. Nein. Vielleicht. Sind Deine Polster aus Plastik? Gummi? Styropor?

    Unsere sind aus Stoff und wären ebenso nass wie das Holz. Die sind mehr für's Kaffeekränzchen und Nickerchen im Hafen gedacht, unterwegs sind die unter Deck.


    _

  6. #16
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    Standard

    Zitat Zitat von Marinero Beitrag anzeigen
    ....... Sind Deine Polster aus Plastik? Gummi? Styropor?

    .....
    _
    Wer hat schon Polster? Weichei!

    Franz

  7. #17
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    6.943

    Standard

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es Polster.....
    Wie für alle Unzulänglichkeiten gibt es Hilfe.

    Für den unbrauchbaren Kartentisch den Plotter,
    für schlechte Kreuzeigenschaften einen kräftigen Motor,
    für ein zu kleines Vorschiff eine zu flache Achterkajüte (bei <10m Schiffen)
    für eine zu kurze Plicht eine breite,
    für eine lecke Wellendichtung eine automatische Lenzpumpe,
    für hohen Stromverbrauch tonnenschwere Batterien,
    für eine unbrauchbare Pantry das Restaurant,
    für zu hohe Ruderkräfte ein Lenkgetriebe,
    für .....
    gegen jedes Argument ein überwältigendes Gefühl.

    ...obendrein wird der Missstand der Feuchte durch die Überhitzung bei Sonneneistrahlung mehr als wett gemacht.

    Franz
    Zu dieser neuzeitlichen Aufzählung eine Geschichte aus der Postmoderne. Es war Ende Juni 2012. Unsere Ferien begannen. Drei Boote starteten Richtung Hiddensee. Zwei Xen mit Teakdecks, ergonomischen Plichten, Schlingerleisten, Handläufen, gebogenen Stufen, rollgroßfrei und Faltprop bewehrt, Segler in bester Sachlichkeit plus drei Streifen für die Emotion. Das dritte Boot, gechartert, besetzt mit einem Berufsseemann und seiner Frau, war eine postmoderne Hanse 32nochwas. Das Cockpitt zu breit, der Kartentisch ganz winzig, Schlingerleisten null, open Space und wenig Schrank, Ecken statt Rundungen, natürlich Rad statt Pinne, breiter Aufbau und Spacefeeling unten, dafür schmale Laufdecks, auf knapp 10m gibts eben nix umsonst. 14 Tage, alle Wetter, alle Kurse. Und das Fazit: null Probleme auf der Postmodernen. Sie segelt hinreichend gut, der Kartentisch weicht Laptop (der Berufsseemann fährt auch beruflich nur noch nach Transas, dann geht auch Navionics im Urlaub), die Schlingerleisten vermisste niemand, das breite Cockpitt fiel im Hafen positiv auf, auf See lümmelte man eben in Lee, der große Lenker war wie ne Pinne nutzbar, der schmale Laufweg wurde durch Rückwärts einparken entschärft, das Boot funktionierte 14 Tage lang als Urlaubsdomizil erstaunlich gut, selbst alle Klamotten kamen trotz kleiner Schränke unter, oder blieben eben in der Reisetasche, so what, nur Hanses leckende Scheiben störten...wir X Segler waren doch recht überrascht, wie gut es auch mit einem halb so teurem IKEA-Untersatz geht...der Drink schmeckt eh in jedem Cockpitt gleich. Und grau ist alle Theorie und bunt das Leben. (Nicht mißverstehen, dies ist kein Plädoyer für schlechten Bootsbau mit Leckfenstern, aber für "gut genug muss nicht 100% sein") C.S.

  8. #18
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    eine kleine weisheit zum thema

    nachdem wir die erde nicht mit leder bedecken können, ziehen wir uns eben schuhe an !
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  9. #19
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    ja genau deshalb hole ich mir permanent" Watsch` n" hier. ( so sagt man in Bayern)
    Es ist nicht so, dass das handgefertigte und dreimal so teure Boot auch dreimal so gut wie das industriell gabaute ist.
    zumindest kann ich das als ehemaliger Eigner einer HR und Najad und derzeitiger Bavariasegler nicht erkennen. Warum ist denn Najad in die Insolvenz? wohl wegen der Qualität? oder dem fehlenden Preis-Leistungsverhältnis?
    Grußt

  10. #20
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    Zitat Zitat von carsten.sauerberg Beitrag anzeigen
    Zu dieser neuzeitlichen Aufzählung eine Geschichte aus der Postmoderne. ........
    Modern, ob mit oder ohne Pos´,es m´r ejal.

    Der Techniker hat seine eigene "Philosophie": Man muss für alles bezahlen

    Der Segler den Nobelyacht macht es sich einfach. HR, X, Comfortina, ... - er zahlt dafür schlicht mit Geld und bekommt das perfekte Schiff (naja, fast).
    Seine Ideologie: Was nichts kostet ist auch nichts. Um kleinliche Faktenabwägung muss er sich nicht kümmern, kann er überwiegend auch nicht. Oft liegt er dabei auch gar nicht schlecht, an der richtig ausgesuchten Nobeldose gibt es kaum ´was zu meckern.

    Der Segler, der sich das nicht leisten kann, muss sorgfältig abwägen wofür er sein rares Geld ausgibt. Er muss auch bezahlen, entweder mit Verzicht oder mit mieser Qualität. Eine simple Ideologie kann er sich nicht leisten, tut er aber: Hansaria oder Benneau sind prima - fertig.

    Versucht man zur Hilfe bei der Abwägung Fakten zu bewerten, gibt´s was auf die Glocke.
    Bavariateakdeck ist Schrott - Bavariabashing
    Ergonomischer Unsinn - ewig gestrig
    mickriger Kartentisch - Salzbuckel
    Topgewicht beim Rollsegel - keine Ahnung
    ....
    Wenn Fakt auf Ideologie stößt, haben die Fakten keine Chance. Zum Einen weil der Partner sie nicht hören will, zum Anderen weil er sie nicht versteht.
    - Teakholzdeck ist ein Zierrat. Wenn er so verarbeitet ist wie bei Bav ist er es nicht, kostet aber Geld und ist für nichts gut. Dem kann man folgen, aber nur wenn man will
    - Ein menschliches Bein ist ...cm lang, danach richtet sich der Duchtabstand, 65-75cm. Darüber kann mann diskutieren. Manch einer will gar keine Krängung, warum soll er sicht mit einer engen Plicht abfinden. Fakt bleibt aber, dass diese Plicht für den sportlichen Tourensegler mangelhaft ist.
    - Wozu braucht der eingefleischte E-Navigator überhaupt einen Kartentisch? Trotzdem darf man sein Fehlen bemängeln, denn das er fehlt ist eine Tatsache
    - Über Toppgewicht beim Rollsegel kann man allerdings nicht diskutiern. Das kann man in kg messen und multipliziert mit der Vorlieklänge und der Erdanziehung wird daraus ein Kentermoment, Punkt. Bezahlen muss man dafür mit dem ca. 10fachen Gewicht im Kiel oder geringerer Stabilität. Der Ideologe nimmt die Fakten nicht zur Kenntnis, will sie garnicht hören oder versteht sie nicht.

    Wenn man schon nicht alles haben kann, perfekte Ausrüstung (?) für kleines Geld, könnte man durch Abwägung von Fakten eine äußerst vernünftige Entscheidung treffen - wenn uns da die Ideologie nicht im Wege stünde.
    Was wiegen schon die sachlichen Fakten, z.B. die für eine (oder zwei) Pinne(n) gegen die Mode der zwei Ruderräder?

    Den Appel für den Faktencheck will ich mir sparen, das wäre zuviel verlangt

    Gruß Franz
    Geändert von grauwal (19.01.2013 um 10:07 Uhr)

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